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 :: Untersuchung gegen LU-Polizeieinheit LUCHS stockt ::
26-01-2007 17:01
AutorIn : Andrea : http://
Die Strafuntersuchung gegen insgesamt 30 Bullen der Luzerner Sonder-Anti-Terror-Einheit LUCHS wegen eines Überfalls auf 2 junge Discogänger vom 5. Juni 2005 ist nicht weit gediehen. Der Schwyzer Untersuchungsrichter schützt die Straftäter, indem er deren Namen in den Akten durch Nummern ersetzt. Inzwischen wird klar: Es waren dreissig Bullen an der Folter beteiligt, darunter auch welche aus Deutschland und Oesterreich.
Bei der bisher einzigen Amtshandlung, der Befragung von gerade mal vier und erst noch anonymisierten Schwarzhemden, zeigt sich klar, dass sich der Trupp untereinander zuvor breit abgesprochen hatte. Die Antworten der als „Auskunftspersonen“ befragten Polizisten sind praktisch identisch und gleichen sich aufs Haar. Mindestens ein Mitglied des Überfallkommandos gibt die allseitige Absprache aber offen zu.
Kollusionsgefahr ist im Fall polizeilicher Gewaltexzesse offensichtlich nie gegeben: Als wäre nichts gewesen, laufen die Täter ungehindert frei herum. Gesucht wird ein Staatsanwalt, der den Mut hätte, strafbar gewordene Polizisten in U-Haft zu setzen, um so die Möglichkeit von Absprachen zu verhindern.
Aufgrund der Befragungen durch die Schwyzer Staatsanwaltschaft ergibt sich zudem, dass auch deutsche und österreichische Bullen beim Überfall beteiligt waren. Dies wertet Bedeutung und Dimension der ganzen hirnrissigen Aktion noch zusätzlich auf.
Und man erkennt: Offenbar spielen gewisse Polizeien im Versteckten Militärlis und bauen ohne äusseren Anlass grosse „Anti-Terror-Einheiten“ auf. Um die so gebundenen Polizisten bei Laune zu halten, werden in Ermangelung von Kriminellen (oder gar Terroristen) einfach andere Personen wie etwa Discogänger zum Gaudi überfallen. Sollten dabei auch Sachen beschädigt werden, so springt die Luzerner Kantonspolizei für die Schäden gerne ein, siehe
 https://prod.indymedia.ch/demix//2005/06/33488.shtml

Derweil geht es den beiden Opfern nicht gerade gut. A. befindet sich zur Zeit in einer Klinik, während H. sich mit viel Mühe zu Hause aufhält. Beide sind nach wie vor traumatisiert und seit dem 5. Juni 2005 aus ihrer Bahn geworfen. Dabei hatten sie nur eines wirklich falsch gemacht: sie besuchten am Abend des 4. Juni 2005 eine Disco in Küssnacht am Rigi und wollten 2 Stunden nach Mitternacht wieder zurückehren nach Goldau, wo beide geboren und aufgewachsen sind.
Beim Versuch, in Arth an einer Tankstelle aufzutanken, wurden sie von maskierten Männern überrascht. Es gelang ihnen gerade noch, wieder einzusteigen und die Flucht zu ergreifen. Dann riefen sie wie ganz selbstverständlich die Polizei um Hilfe, sie würden von mehreren unbekannten Maskierten verfolgt.
Als sich (morgens um halb drei) hinter ihnen immer mehr Lichtkegel bildeten, schnauften sie geradezu erleichtert auf, weil sie dahinter die sie nun schützende Polizei erhofften. Doch dann nahm alles einen ganz anderen Lauf: Sie wurden durch von aussen eingeschlagene Autoscheiben nach draussen gezerrt, auf den Asphalt gedrückt bzw. fallen gelassen und zusammengeschlagen. Alles Rufen und Betteln bewirkte einzig, dass sie noch mehr geschlagen und getreten wurden. Dann mussten sie sich eine ganze Stunde lang mit gespreizten Armen und Beinen an die Wand stellen. Jeder Aeusserung folgten Schläge und ein noch strengeres Anzurren der Handschellen. Danach wurden sie frei- und sich selbst überlassen mit dem Hinweis, sie seien soeben „verwechselt“ worden.
Die Schwyzer Staatsanwaltschaft bemüht sich seither, jegliche reguläre Untersuchung zu hintertreiben. Der heutige TA (26.1.07) berichtet dazu auf Seite 4. Darin wird auch ein Bullenanwalt zitiert, wonach Polizei- und WEF-Gegner über die Internetplattform indymedia die Anonymität der beteiligten Täter offen legen wollten. Fortsetzung folgt. Natürlich auf dieser Plattform, auf indymedia.






 :: 8 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  link zum verlinkten artikel
26.01.2007 20:02  


AutorIn: l
  indy? tagi?
26.01.2007 20:38  
online berichtet der Tagi überhaupt nix dazu!


AutorIn: fuckya
  was "schief" lief
27.01.2007 16:11  
also immer gemäss tagi: die luchse suchten einen serien-einbrecher der auch unter mordverdacht steht. deshalb diese "spezialeinheit". es waren auch ausländische polizisten anwesend, da herr einbrecher grenzüberschreitend seinem werk nachgegangen ist (oder immer noch geht, er sei bisher nicht verhaftet worden).

die verhafteten hatten das pech, dass sie eine kantonsgrenze überschritten hatten(!) deswegen die wartezeit bis zur freilassung (es mussten erst die zuständigen herren in blau anrücken).


AutorIn: tagileser
  @tagileser
27.01.2007 17:44  
Was der Tagi nicht schreibt: Die beiden Jugendlichen wurden brutal geschlagen, misshandelt und gefoltert, mit eingeübten Schmerzgriffen wie Kopf bis zum Geht-nicht-mehr abdrehen, Hoden quetschen, Schläge auf den Hinterkopf etc. Dies zum Hintergrund, weshalb beide Opfer bis heute psychisch leiden und traumatisiert sind.

Nicht die Verhafteten hatten "eine Kantonsgrenze überschritten", sondern die Foltereinheit LUCHS der Luzerner Kapo, indem sie Jagd auf Discogänger im Kanton Schwyz machten. Ausserdem wurde die Verhaftung wieder aufgehoben, mit der Begründung "Verwechslung".
Der Vorwand, einen oberschlimmen Verbrecher gesucht zu haben, ist lächerlich und unglaubhaft. Sie wollten ganz einfach auf der Strasse zuschlagen, um damit lästige Zeugen zu umgehen. Um einen sog. Schwerverbrecher zu verhaften, wäre ein solches Vorgehen nicht angebracht und überdies absolut unprofessionell und dilettantisch.
Dass dieser Überfall bzw. "die Verwechslung" durch die Zürcher Kapo eingefädelt wurde ist insofern interessant, als auch Eldar S. an jenem Disco-Anlass als Gast teilgenommen hatte.


AutorIn: Eugen
  @Eugen
27.01.2007 19:27  
"...Foltereinheit LUCHS der Luzerner Kapo, indem sie Jagd auf Discogänger im Kanton Schwyz machten."
"Sie wollten ganz einfach auf der Strasse zuschlagen, um ..."

Bleib doch auf dem Boden der Tatsachen. Mit Deinem Bericht kannst Du kleine Kinder erschrecken. Böse Welt in der wir leben...


AutorIn: Weltuntergang
  einen einbrecher?
30.01.2007 12:43  
einen einbrecher haben die 6 maskierten (!) "herren" also gesucht und grandios vermöbelt. gut als journi würd ich da auch nicht noch nachfragen *g*.


AutorIn: wers glaubt
  In wenigen Wochen...
31.01.2007 10:45  
... wird Verhörrichter Boller in Schwyz Anklage erheben oder die Untersuchung einstellen. Er wird erklären, die beiden Jugendlichen hätten sich vor maskierten schwarzen Gestalten illegal gefürchtet und im Auto eingeschlossen, ja dadurch Widerstand geleistet, was die schlagenden Brüder wiederum legitimierte, zur Verhaftung mit Würge- und Schmerzgriffen zu schreiten.
Da sich das Überfallkommando für das bisschen Gewalt entschuldigt hatte, ist sich Herr Boller bezüglich dieser nachhaltig körperverletzend zugreifenden Anonymen keiner Schuld bewusst. Strafmildernd ist zudem, dass die beiden Disco-Besucher nur 45 Minuten lang mit gespreizten Beinen und Armen an eine Wand gestellt wurden. Ausserdem wurden ihnen Augenbinden gegen die Kälte montiert. Die Woche Aufenthalt im Kantonsspital Schwyz war heillos übertrieben: Erneut haben sich Aerzte wenig kooperativ mit fehlschlagenden Polizisten gezeigt. Es ist nicht notwendig, sich bei Polizeiopfern um jede einzelne Wunde zu kümmern.


AutorIn: Lotta
  keine ahnung
07.02.2007 04:18  
LUCHS gehört zum Innerschweizer Polizei-Konkordat, keineswegs nur zur Kapo Luzern...daher wurden auch keine "Kantonsgrenzen" überschritten...


AutorIn: hat ne ahnung
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Selbstustiz — Halif
  2. ... — ?
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