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 :: Protokoll einer Verhaftung in Arth Goldau ::
23-06-2005 18:38
AutorIn : Helena
Am 5. Juni 2005, es ist 3.20 Uhr am Sonntagmorgen, verlassen Halil (17) und Asad (22) eine Disco in Küssnacht am Rigi und treten den Heimweg nach Arth Goldau an. Sie ahnen nicht, von einer schlagenden Spezial-Einheit verfolgt zu werden. Diese Schilderung basiert auf einer Befragung der Opfer.
Als sie an einer Tankstelle Sprit nachfüllen wollen, werden sie durch maskierte Männer bedroht. In Angst und Panik setzen sie ihre Fahrt fluchtartig fort und melden sich per Handy ­– ausgerechnet ­– bei der
Polizei: Sie würden durch mehrere maskierte Gestalten gefährlich bedroht.

Leider war die Notrufnummer 117 nicht sehr hilfreich, der Discoabend endet für die beiden in der Hölle. Kaum die Polizei notgerufen, erscheinen im Rückspiegel ungewöhnlich viele bunte Lichter. Noch hoffen sie, dies sei die eben kontaktierte Polizei. Trotzdem beginnt für sie jetzt, um 3.45 Uhr, ein Horror ohne
Gnade.

Abrupt werden sie gestoppt, und wieder bewegen sich maskierte Männer auf sie zu. Spontan halten sie die Hände hoch. Dennoch passieren in den folgenden Minuten Dinge wie im Krieg: Halil wird, nachdem sie die Scheibe der Beifahrertür einschlagen, durch die zersplitterte Oeffnung aus dem Auto gezerrt.

Die maskierten Täter lassen Halils Gewicht voll auf den Asphalt plumpsen, dann decken sie ihn massiv mit Prügel auf den Rücken und auf den Hinterkopf ein, sie würgen ihn auch. Sie stossen ihm den Finger in den Mund, schlagen in Weichteile uzd Eier. Immer wieder wird sein Kopf extrem verdreht. Doch Halil darf darob nicht schreien, denn dafür setzt es umgehend weitere Schläge und Schmerzgriffe ab.

Dabei machte sich Halil klar erkenntlich, fragt in typischem Goldauer Dialekt, worum es gehe. Die Antwort ist aber die: Ihm werden die Handschellen ruckartig noch enger gezogen, mit dem Befehl, keinen Ton von sich zu geben. Aehnliches hat Asad auszuhalten, er, der eben noch am Steuer sass: Ihn zerren sie durch die regulär von aussen geöffnete Tür aus dem Auto, begleitet von gezielten Schlägen auf den Rücken und auf den Hinterkopf, und zwar solange, bis er in die Knie sinkt und danach gänzlich zu Boden geht.

Auch ihm wird pervers und brutal in die Eier gegriffen, der Kopf herumgedreht und auf den Strassenrand geschlagen, auch Asad wird mit einem Arsenal von Schmerzgriffen eingedeckt, überdies steckt er noch Fusstritte ein. Zwar kann er aufschreien, fragt, was denn los sei, er komme aus der Disco und wolle nur nach Hause. Doch wird auch sein Fragen rabiat abgewürgt. Asad spricht ­– sofern man hinhört –­ ebenso klar erkennbar den hiesigen Dialekt.

Beide werden sie brutal zusammengeschlagen, gefesselt und mit verbundenen Augen an eine Wand gestellt. Eine volle Stunde lang haben sie mit gespreizten Beinen auszuharren, trotz unerträglichen Rückenschmerzen. Als Asad– er wird in 2 Monaten Vater – nach 40 Minuten unendlichen Wartens höflich nochmals nach dem Motto der Misshandlungen fragt, manipuliert ein Maskierter so stark an seiner linken Hand, dass ihm davon mehrere Sehnen quetschen. Noch 14 Tage später kann Asad die Finger weder strecken noch biegen. Die Aerzte versorgten ihn provisorisch mit einem Stützverband.

Die Folgen für die beiden Einheimischen sind exorbitant: Beide sind schwer traumatisiert. Nach einwöchiger Intensivbetreuung im Schwyzer
Kantonsspital werden sie in die Psychiatrische Klinik im zugerischen Oberwil eingewiesen, für eine volle Woche dazu. Seither werden sie ambulant behandelt. Beide sind sie psychisch verstört und physisch am Boden. Die zugefügten Rückenschmerzen scheinen noch immer unerträglich und das grösste Problem bei beiden Opfern zu sein. Asad kann morgens nicht alleine aufstehen, Halil geht so spät wie möglich schlafen, da ihn spätestens dann wirre Bilder verfolgen. Er träumt u.a. von Menschen mit abgetrenntem Kopf. Die Aerzte haben täglich an die 20 Tabletten gegen Schmerzen und Halluzinationen verschrieben.

Auch 2 Wochen später läuft Asad noch immer mit einer Halskrause herum. Würde er sie abnehmen, sein Kopf würde baumeln, der Hals kann ihn alleine nicht genügend stützen. Absitzen und wieder Aufstehen fällt beiden sehr schwer. Halil ist in psychiatrischer Therapie. Der 17jährige Goldauer, stämmige 185 cm gross, ist im Schwyzer Kantonsspital sowie in der
Klinik in Oberwil bereits zweimal zusammengebrochen. Der 22jährige Asad hält sich viel bei den Eltern auf, um seine schwangere Frau vor den Nachwehen seiner Horror-Erlebnisse etwas zu schonen.

Bei den Maskierten handelte es sich um die Polizei-Elite-Einheit "Luchs", einer höchst bedenklich vorgehenden Truppe der Luzerner KaPo. 20 Mann stark verfolgten sie in 4 zivilen Wagen die zwei arglosen Discogänger und wollten in der Person Halils partout einen "international gesuchten Schwerverbrecher" erkennen. Es war morgens um 3.45 Uhr auf der Autobahn scheinbar so dunkel, dass sie blind waren für eine mögliche Verwechslungsgefahr. Ganz in ihrem wie immer verstandenen Auftrag gefangen, erkannten sie die frappanten Details bezüglich Alter und Dialekt nicht. Auch ignorierten sie jegliche Verhältnismässigkeit. Hauptsache, Action! Dabei hatten die verfolgten Discobesucher keinen Fuss breit auf Luzerner Boden getan.

Nach einer Stunde erst lassen die unheimlichen Maskierten ihre Opfern wieder los und demontieren festgezurrte Handschellen und scheinbar unerlässliche
Augenbinden. Erst dann nimmt ein einziger Mann aus der schrecklichen "Luchs"-Truppe mutig die Maske vom Gesicht, um sich ­– ja wie denn sonst! ­– als guter Polizist zu outen. Er redet von Verwechslung und
entschuldigt sich formell. Und verteilt, als Happy End gedacht, vorbereitete Zettel mit der Adresse der Luzerner KaPo, damit sie wüssten, wohin mit den
Rechnungen für defektes Auto, kaputte Kleider,Handys und weitere Sachen. Die Verletzungen, so glauben die Luzerner Rambos, verheilen ohnehin von selbst!

Doch danach bringen sich auch noch zwei Schwyzer Kantonspolizisten ins Spiel. Sie machen sich einen Spass daraus, die offensichtlich verletzten Verwechslungs-Opfer nochmals gründlich zu
durchsuchen und zwingen sie tatsächlich dazu, sich nochmals detailliert auszuweisen. Denn Ordnung muss sein bei Vater Staat, so ihre Devise. Die Polizei ­ Dein Freund und Helfer, allzeit für eine Grausamkeit bereit!

Dabei blutet Halil noch immer, insbesondere am ganzen Arm. Die Schnittwunden vom amtlich zertrümmerten Autofenster –­ trotz offenen Türen ­– sehen fürchterlich aus. So bittet er die Polizisten höflich um einen Arzt. Er könne so unmöglich weiter fahren.
- Doch doch, fahren Sie nur. Sie können dann zu Hause das Blut abwischen. Wenn es nicht bessert, können Sie ja dann immer noch zu einem Arzt gehen. Fahren Sie nur weiter, fahren Sie jetzt weg!

Doch anderthalb Stunden später, um sechs Uhr früh, landen die nach Hause geschickten Polizeiopfer notfallmässig im Schwyzer Kantonsspital. Ihre Eltern waren um den Transport besorgt. Dort werden Fotos und Röntgenbilder angefertigt. Die Aerzte stellen eindeutige Spuren von Schlägen und von grober Gewalt fest. Die Polizei bestreitet routinemässig, geschlagen zu haben.

Das Schlimmste an der Geschichte ist die Angst vor Langzeitschäden. Die ambulante Behandlung scheint derzeit alles andere als optimal zu sein. Die Anwälte erwägen deshalb auch eine Ueberführung an ein spezialisiertes Institut für Kriegstraumatisierte. Die Angehörigen der Polizeiopfer leiden enorm unter den Folgen des Rambo-Ueberfalls. Es ist nicht leicht, traumatisierte eigene Söhne zu begleiten und dabei so sehr von fremder, sprich: psychiatrischer Hilfe abhängig zu sein.

Goldau, 23. Juni 2005
 :: 16 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  unglaublich und hoechst verstoerend
23.06.2005 19:06  
dass sich trainierte Schweizer Polizisten so benehmen koennen - unverhaletnismaessig und grausam.

Sofern sich die (relevanten) Dinge so zugetragen haben, wie dieser Bericht sie erlaeutert, ist das eine unglaubliche Schweinerei, was man diesen Jungs angetan hat.

Da muss Strafanzeige gegen diese Luchs einheit und gegebenenfalls gegen sie LU KaPo erstattet werden.

Kann ein Polizist hier auf Indymedia Stellung nehmen zu diesem Vorfall?


AutorIn: dr b
23.06.2005 19:13  
wir sind hier in der schweiz - da ist sowas normal.

und darum: polizisten besuchen.




  i chans chum glaube
23.06.2005 19:26  
das isch echt unglaublich! wenn das wohr isch isch das di gröscht schweinerei, wo i je ghört han!

scheiss bullenschweine


AutorIn: jajaa
  hehe
23.06.2005 21:34  
jaja di gute Propaganda, das ich nicht lache....!


AutorIn: ché
  die polizei
23.06.2005 21:36  
die polizei hat in den herkömmlichen medien dazu ja schon stellung genommen...

die opfer seien nicht geschlagen worden und bei der "verhaftung" sei alles ordnungsgemäss abgelaufen, von der verwechslung mal abgesehen.

...


AutorIn: kein polizist
  Luzerner Polizei verteidigt ihren Einsatz
23.06.2005 22:37  
Hier ein Bericht:

---
LUZERN - Der Polizeieinsatz in Arth, beim dem zwei unbescholtene junge Männer verletzt wurden, ist durch eine Verwechlsung durch Zürcher Kriminalpolizisten ausgelöst worden. Diese hatten geglaubt, einem Mann auf der Spur zu sein, der im Ausland ein Tötungsdelikt begangen haben soll.

Wie die Kantonspolizei Luzern am Mittwoch mitteilte, wird in der Schweiz seit mehreren Wochen nach einem Schwerverbrecher gefahndet. Der Mann sei international zur Verhaftung ausgeschrieben und werde dringend verdächtigt, im Ausland ein Tötungsdelikt und mehrere Gewaltdelikte verübt zu haben. Die Polizei beschreibt ihn als sehr gefährlich und gewalttätig.

Die Fahndung in der Schweiz wird von der Kantonspolizei Zürich koordiniert. In der Nacht auf den 5. Juni stellte die Kantonspolizei Zürich fest, dass sich die gesuchte Person zuerst im Kanton Luzern und dann in einem Lokal in Küssnacht aufgehalten hat. "Da sich zirka 200 Personen in diesem Lokal aufhielten, war eine Festnahme vor Ort aus Sicherheitsgründen nicht möglich", schreibt die Kantonspolizei Luzern in ihrer Medienmitteilung. Früh morgens habe der Gesuchte zusammen mit anderen Personen das Gebäude verlassen. Dabei sei es bei Mitarbeitern der Kantonspolizei Zürich zur Verwechslung gekommen. "Eine unschuldige Person, die dem mutmasslichen Täter im Gesicht, Körperbau und auch von der Kleidung her stark glich, wurde mit dem gesuchten Schwerverbrecher verwechselt."

Der Mann bestieg mit einem Kollegen ein Auto und verliess den Parkplatz. Polizisten der Kantonspolizei Zürich fuhren dem Fahrzeug nach und gaben der Sondergruppe Luchs bei der Ausfahrt Arth das Signal, die beiden Insassen umgehend festzunehmen.

Festnahme in Arth
Nach einem gescheiterten Festnahmeversuch bei einer Tankstelle in Oberarth wurde das Fahrzeug in Arth angehalten. Bei diesem Zugriff wurden die beiden Personen verletzt. Nachdem die Verwechslung bemerkt wurde, habe die Sondergruppe umgehend die Suche nach dem Schwerverbrecher fortgesetzt. Die beiden unschuldigen Männer wurden der Kantonspolizei Schwyz übergeben und danach in gegenseitigem Einverständnis entlassen.

"Verhältnismässige Festnahme"
Die Festnahme der beiden Männer wurde teilweise auf einem Polizeivideo festgehalten. "Diese Filmaufnahmen und die Befragungen der involvierten Polizisten dokumentieren eine verhältnismässige Festnahme", schreibt die Kantonspolizei. Die Sondergruppe Luchs treffe keine Schuld an der Verwechslung der Personen. Die Behauptungen, wonach beteiligte Polizisten die Festgenommenen geschlagen haben sollen, hätten sich in den internen Abklärungen nicht bestätigen lassen. Zudem seien die Arztzeugnisse und Berichte der beiden Personen der Kantonspolizei Luzern bis jetzt nicht zugänglich. Die Betroffenen hätten die Ärzte nicht legitimiert, die Polizei über die Verletzungen zu informieren.

Die internen Abklärungen zeigen auf, dass bei vergleichbaren Festnahmen eine bessere Nachbetreuung der Opfer gewährleistet werden muss. Die Kantonspolizei Luzern wird per sofort entsprechende Massnahmen einleiten (zum Beispiel begleiteter Arztbesuch und Heimführung).

Noch keine Anzeige eingetroffen
Der Kantonspolizei Luzern ist bisher nicht bekannt, dass der Kanton Schwyz von Amtes wegen eine Strafuntersuchung eingeleitet hat. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sei auch keine Anzeige der Opfer eingegangen.


AutorIn: dr b | Web:: http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/NEWS/Regional/lu/detail.htm?client_request_contentOID=37036
  Hensler lügt
24.06.2005 00:41  
Polizeikommandant Hensler spricht unwahr: Es waren nicht 200 Gäste in der Disco, als die 2 Jungs den Heimweg antraten, sondern nur 20 (ist ja nur eine Null weniger, gell). Warum geschah also die Verhaftung nicht schon dort? Ganz einfach: Die Bullen wollten Action, den sog. Schwerverbrecher gibt es gar nicht. Und was haben Zürcher Bullen in Küssnacht am Rigi herumzulungern? Unbeschäftigte Bullen neigen offensichtlich zu solchen Ueberfällen. Vielleicht laufen solche Elemente auch mal in den Hammer.
Zweitens: Das Auto war nicht verschlossen. Drittens: Die Opfer wurden massiv geschlagen und gequält. Viertens: Ihr seid ganz arme Hunde!



AutorIn: Fabian
  Spitze des Eisberges
24.06.2005 07:00  
Der Vorfall zeigt auf, welche Art von Polizeihorden das Land überzieht, wie die Rambos ausgewählt und trainiert werden: Schläge auf den Hinterkopf, Hände brechen oder quetschen, Kopf verdrehen/Hals verletzen, Augenbinden wie in Guantanamo und im Irak. Einfach entsetzlich. Dann die Polizeikader, die alles auch noch rechtfertigen, mit grösstmöglich auszudenkender Menschenverachtung. Hebt diese gottverdammten Truppen auf!


AutorIn: egal
  Machtgeilheit
24.06.2005 10:07  
Hier handelt es sich doch eindeutig um das Ausleben von Machtgeilheit, der beschränkten RASSISTISCHEN Poliziebeamten. Sowas darf nicht ohne Nachspiel in die Geschichte gehen. Herzliches Beileid und meine Solidarität mit den Opfern und deren Angehörigen.
In den bürgerlichen Medien hat die Polizei ihre Arbeit sauber gemacht. Es handle sich um eine Verwechslung. Die braven Maschinenmenschen haben nur Terroristen gejagt. Wir verlieren immer mehr Freiheiten im Kampf gegen den Terrorismus. Hoffentlich wird das auch von der angepassten Masse erkannt.


AutorIn: Obi
  augenauf informieren!
24.06.2005 10:45  
Es wäre nett, wenn sich die Betroffenen oder die Artikelschreiberin bei augenauf melden könnte. Wir sind an dieser Art "Vorfälle" bekanntlich sehr interessiert.



AutorIn: augenauf Zürich | Web:: http://www.augenauf.ch
  Ja unbedingt...
24.06.2005 14:39  
...augenauf, die haben Anwälte, sind gut vernetzt, können auch parlamentarisch intervenieren und sind danebst auch wichtige Infoträger für weitere Menschenrechtsgruppen wie amnesty international. Drum augenauf immer miteinbeziehen.


AutorIn: Gaby
  auf Vorfall konzentrieren, nicht verallgemein
24.06.2005 16:29  
Es ist falsch, Scheissbullen zu schreien and zu verallgemeinern. Polizisten verrichten ihren notwendigen Job - und Undank ist der Welt Lohn. Auch diese Verknuepfungen zu Guantanamo und den weltweiten Anstrengungen gegen den Selbstmordterrorismus sind hier nicht das Thema.

Das Thema ist, dass zwei Unschuldige brutal und unerhaeltnissmaessig misshandelt worden sind. Die Instanzen, die verantwortlich sind, muessen zur Rechenschaft gezogen werden. Auch wenn das nicht populaer ist - in der CH sind wir ein Rechtsstaat - und wir koennen mir den judiziaren Mitteln des Rechtstaates Auswuechse und Fehlleistungen korrigieren.

Ich bin kein Anarchist, Kommunist, ein bisschen links vielleicht - aber Ungerechtigkeit dieses Ausmasses kann nicht unbeantwortet bleiben in unserem Rechtsstaat.


AutorIn: dr b
  Bullenarbeit
24.06.2005 20:25  
Wieder haben die Bullen zugeschlagen und wieder sind
Maenner die Opfer. Will da noch jemand von Untervertretung
der Frauen im (ach so verhassten :D) Nazi-Rat meckern ???

Oder kann sich jemand vorstellen, wie Bullen eine
Frau so misshanden ???

Von wegen Rechtstaat, siehe Art 8 Verfassung. :-(



AutorIn: mann, dass es das noch gibt
  Schöner Träumer
24.06.2005 22:44  
Lieber dr b, den Rechtsstaat gibts nur in Deinem Kopf, und auf wertlosem Papier. Sobald Du ihn rufst, erfährst Du, dass er nicht für Dich gedacht ist. Bullen hingegen dürfen von ihm profitieren: Die Namen der 20 Beteiligten werden nie eruiert werden, da jeder Bulle persönlich darüber befinden kann, ob gegen ihn ermittelt werden darf oder nicht.
Der Staat hat übrigens ein vitales Interesse am Einschüchterungspotential, das von Polizeigewalt ausgeht. Deshalb werden gerade seine kränksten Schergen am meisten geschützt. Geschützte Kranke in Staatsdiensten dürfen deshalb ungestraft wildern.


AutorIn: Roger
  Nichts ist unmöglich
25.06.2005 01:22  
Ich sagte ja schon: es wird soweit kommen, dass Hass und Verzweiflung plötzlich zu Selbstmordanschlägen ausarten, wenn das so weitergeht! Was in anderen Ländern abgeht, kann auch hier in der Schweiz passieren, wenn Ungerechtigkeit immer grösser wird!
Irgendwie hat das aber einer, wahrscheinlich aus Versehen gelöscht, oder er hat die Rosa-Brille immer noch getragen...


AutorIn: Toyoota
  @rechtsstaatfreund
27.06.2005 22:20  
das wahrscheinlichste ist bei solchen organisationen wie der polizei, dass ganz einfach gemacht wurde, was angeordnet wurde. d.h. es sind nicht rassistische, gewaltgeile bullen (sind es schon auch), sondern es ist die staatliche struktur, bzw. der bürgerliche rechtsstaat, der dahinter steht. es ist also anscheinend für die polizei mittlerweile normal, leute einfach halbtot zu prügeln...
zum kotzen! da kommt wirklich der hass hoch...


AutorIn: gegen den staat
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