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 :: Musikalischer Beitrag zur Finanzkrise ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Ökologie | Medien/Netzaktivismus 17-10-2008 11:10
AutorIn : Topfchopf
Youtube-Video und Track zum Download
Bis schon bald auf der Strasse! Time to move!

 http://de.youtube.com/watch?v=RDMR5mCB5iU

(Anderer Track zum Thema auch noch auf www.myspace.com/topfchopf)

Lyrics:

Häsch dr au scho dänkt s isch blöd go schaffe
Wotsch geld vrdiene ohni öpis z mache
Wotsch dr s leiste chöne sovil schöni sache
dänn sötsch du die chance grad nöd vrpasse

suech dr e stell binre grosse bank
und sitz inen stuel ganz ohni chrampf
stiig i gschäftr vo dä grossfinanz
und schiss uf e risiko-bilanz

du bruchsch nur en azug mit grawatte
und e edli visitecharte
s isch scho alles das mitchaschlache
mit massaker profit chaschmache

wel du bisch jetzt döt wos geld herchunt
und gahts um geld dänn fählt d vrnunft
geld isch droge und mir sind d fixxer
wer abhängig isch dä wird zum stricher

du wotsch au die milliardebeträg
chum mach mit s isch gar nöd so schwer
und merkt mä dänn die blase isch läär
dänn freued mr eus we dä staat sich bewährt
so lächerlich dini fuffis im club
mä verteilt milliarde vo stutz nur für luft

politik ide hand vo dä obere schicht
und so richtet dänn au es oberste gricht
für d interesse vodä kapitaliste
bisch erst ade macht isch alles abgsichred

für dä fall vodä fälll häsch notstandgsetz
wo demokratischi rächt i de not vrletzt
und natürli würd ständig gäg kommis ghetzt
wel alternative sind so nöd gschetzt

doch ich wot ja gar nöd dasmä banker beschimpft
die bruchts ja würklich wänns geld no bestimmt
ich wot nur säge s git no anders als geld
zum d wirtschaft plane füre anderi welt

wohlstand enstaht us mänschlicher arbet
und wettbewerb isch nur schädlich zum plane
vo dä produktion, wo däm was mr bruched
und echt nüme das das mr d welt nüm ussuuged

wel s bahnt sich scho e katastrophe ah
dur ängpäss i de vrsorgigslag
gschwindschwindende fischbeständ
und mängi ölquelle isch am änd

übrschwämmige und dürreperiode
s usmass chasch scho nüme uslote
da langts dänn nüme zum d gfahre go kippe
in börsecomputer s par zahle iiztippe

und ich gibe en figg uf em markt sini nische
für nachhaltigkeit mönd alli mitmischle
mä cha no sovil gelder greenpeace go spände
adä lag im gsamte wird sich nüt ändre

wel dä markt bestimmt, und das isch schlimm
wel er eus d chance zum plane nimmt
und s isch offesichtlich dass das nöd stimmt
das dä markt defür sorgt das eus alles glingt

und als gägegift zum adam smith
gibdr marx und lenin zum läse mit
chum kämpf doch mit für veränderig
füres happy end i de menschesgschicht

ide krise nützt dr kei vollvrsichrig
sondern nume entschlosseni bolschewiki (brä!)



 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Naja...
17.10.2008 14:49  
Grundsätzlich finde ich gut, dass ein Rap entstanden ist, dafür mal vielen Dank!

Ich möchte den Inhalt aber ein wenig Kritisieren. Meiner Meinung nach wird die Position des Bankers viel zu Stark beleuchtet, und die grundsätzlichen Probleme des Kapitalismus zu stark ausgeblendet.

Die momentane Krise ist nicht nur eine Krise der Banken. Die Bankenkrise ist nur ein erneuter Ausdruck der Kapitalismus-Krise.

Der Kapitalismus lebt davon, dass gewinn geschaffen wird. Wenn also ein Markt abgedeckt ist, dann können darin keine grossartigen Gewinne mehr realisiert werden, und der gnadenlose Konkurrenzkampf beginnt. (Aktuelles Beispiel: Handys. Siemens/BenQ seit Jahren dicht, erste Fusionen vor Jahren, nun machen Nokia und Sony Ericsson verlust).

Da im Moment die westliche Welt aus kapitalistischer Logik gedeckt ist, und die afrikanischen "Kolonien" vor Allem zur Ausbeutung der Arbeitder dient, und nicht zur Schaffung von neuen Märkten, müssen neue Felder generiert werden, in welchen Gewinn geschaffen werden kann.

Dies ist im Moment das Finanzsystem. Statt dass neue Produkte verkauft werden, und so ein Gegenwert für das erwirtschaftete Geld besteht, wird nun Geld verliehen oder verkauft. Die Gewinne aus dem Geld haben allerdings keinen Gegenwert in Gütern, so dass man nur für einen Bruchteil von dem momentan vorhanden Geld einkaufen kann.
Das restliche Geld ist bloss eine wertlose Illussion.

Durch das, dass mehr Geld im Umlauf ist als Güter, wird das Geld irgendwann an Wert verlieren, und die Inflation wird eintreten. Die Reichen haben dann den Vorteil, dass sie ihr künstlich erzeugtes Geld behalten, und so dennoch verhältnissmässig viel mehr Geld haben als der durchschnittliche Werktätige.

So werden - wie bei allen Wirtschaftskrisen bisher - die Werktätigen die sein, welche am Arsch sind. Deshalb liegt es auch an den Werktätigen, etwas gegen diese Umverteilung zu Tun.



So, nun noch einige interessante Zahlen:
Jeder Franken an Brutosozialprodukt wird von 8 Franken an Wertschriften (Aktien z.B.) gedeckt.
Jeder Franken an Wertschriften wird von 10 Franken an Derivaten gedeckt.

Das Heisst, dass jeder Franken, welcher in Gütern erwirtschaftet wird, auf die Finanzwelt einen Einfluss von 80 Franken hat. Da sowohl Aktien als auch Derivate sehr unsichere Anlageformen sind, ist es nicht verwunderlich, dass - bei der heutigen Sättigung des Marktes - die Banken zuerst wanken.


AutorIn: Ich?
  Blick am Abend macht Propaganda für Marx und Lenin
22.10.2008 01:40  


AutorIn: ringier
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. gimma, greis und chuchichästli helfen zum erfolg — lenin
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