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Rote Fabrik und Heterosexismus |
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Theme(s)
Féminisme / Genre / Queer -
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23-05-2008 00:54
Auteur : sv
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Die Rote Fabrik, 1980 zum linken Kulturzentrum umgenutzt, kämpft zur Zeit mit einem Problem, welches sie sich selbst aufgehalst hat. Sizzla, ein berühmt-berüchtigter, heterosexistischer Reggae- und Dancehall-Interpret und Rastafari aus Jamaika soll am 24. Mai 08 in der Konzerthalle der Roten Fabrik auftreten. |
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Nachdem er quer durch Europa gereist ist und teilweise erfolgreich Konzerte abgehalten hat, stösst er nun auch in der Schweiz auf heftigen Widerstand aus linksradikalen und LesBiSchwulen Kreisen. Nachdem der Widerstand gegen das Konzert vom kommenden Samstag immer grösser geworden ist, sah sich das Veranstaltungskollektiv der Roten Fabrik gezwungen, ein Podiumgespräch zu organisieren, an welchem "offen diskutiert" werden könne.
Weit über hundert BesucherInnen erschienen also gestern abend in den Räumlichkeiten der Roten Fabrik um über "REGGAE UND HOMOPHOBIE - NICHT ZU TRENNEN?" zu diskutieren. Geladene Gäste waren:
Oliver Schrader - Silly Walks Movement Moël Volken – Pink Cross Philipp Schnyder von Wartensee – Ganglords Nick Widmer – Our Sound Andrew Robinson – Musiker & Veranstalter Musikbüro – Rote Fabrik Gesprächsleitung: Hanspeter „Düsi" Kuenzler – Journalist, London
Schnell wurde klar, was viele schon geahnt hatten: Die Rote Fabrik will das Konzert mit allen Mitteln durchführen und erachtet den "Willen zur Diskussion" im Voraus als genügenden "Beweis" für die anti-homophobe Grundeinstellung der Veranstaltenden. Womit viele nicht gerechnet haben: Das Podium war geprägt von einem offen homophoben Vertreter der Reggae- und Dancelhall-Community, einem "liberalen Schweizer" (Selbstdarstellung), einem "dialogbereiten" Pink Cross-Vertreter und passiv-verharmlosenden Vertretern von diversen Soundsystems, die sich Sizzla's Sound zwar gerne reinziehen (die "maximal 10% Battytunes" aber doch nicht so toll finden - "but freedom of speech").
Die Veranstaltung war äusserst emotional und laut, Zwischenrufe aus dem Publikum konnten glücklicherweise immer wieder das Podiumgespräch blockieren. Nachdem der jamaikanische Redner immer wieder die Morde an Homosexuellen in Jamaika geleugnet hatte und schlussendlich einen Journalisten, der über solche Morde berichtete als "ganz sicher einen Schwulen" bezeichnete, kippte die Stimmung vollends. Mehrere BesucherInnen forderten daraufhin die Leitung des Podiums auf, sein Mikrofon auszuschalten und ihn aus dem Lokal zu schmeissen. Die Verantwortlichen der Roten Fabrik, sowie sämtliche Redner auf dem Podium weigerten sich, sprachen sogar von einer "Verweigerung des Dialoges", was doch einfach nur arg destruktiv und sowieso der falsche Weg sei.
Im Verlauf der Veranstaltung durften sich die ganzen Ethnologen ungehindert über die Eigenart der "Kulturen und Völker" auslassen, eine Frau meinte "wir als Ex-Kolonialisten dürfen nicht einfach mit dem mahnenden Zeigefinger auf Jamaika zeigen" und der jamaikanische Redner erklärte immer wieder, dass doch in der verehrten Bibel stehe, die ganze Homo-Angelegenheit sei verboten und sowieso handle es sich hier um einen Rassismus gegen alle JamaikanerInnen.
Nach dieser Veranstaltung lassen sich folgende Punkte festsetzen:
- Die Rote Fabrik weiss von Sizzlas Heterosexismus - Trotzdem will sie das Konzert wie geplant über die Bühne gehen lassen, verteidigt ihn sogar indem sie das Einreiseverbot für den gesamten Schengen-Raum missachtet - Die Rote Fabrik distanziert sich nicht vom latent homophoben Geschwätz der RednerInnen - Die Rote Fabrik hält den "Reggae-Compassionate-Act", von Sizzla wohl zähneknirschend unterschrieben, für eine gültige Entschuldigung gegenüber all jenen, die seit Jahren und Jahrzenten unter der von MusikerInnen vertonten Propaganda gegen Nicht-Heterosexuelle leiden - Die Rote Fabrik als "linkes" Kulturzentrum hält es offenbar nicht für nötig, emanzipatorische LesBiSchwule, jamaikanische Opfer heterosexistischer Gewalt oder ExpertenInnen für jamaikansiche Geschichte und Realität einzuladen
Es bleibt, sich gegen die jahrtausende alte Unterdrückung und Diskriminierung zu organisieren und solche Konzerte zu sabotieren. Doch solche Konzerte sind nur ein Teil der Geschichte - Vielleicht liesse sich andernorts, in einem emanzipierten Rahmen in Zukunft darüber diskutieren, wie die kapitalistische Gesellschaft tickt und wieso die Unterdrückung in Europa neue Formen findet, in dem man auf Parties und Klamotten das Label "schwul" aufdrückt oder schlicht und einfach, wie die Rote Fabrik den Dialog zwischen LesBiSchwulen und Heterosexisten zustande bringen will.
"Hier handelt es sich nicht mehr um ein Problem, das es zu lösen gilt, hier handelt es sich einfach um einen Feind, der geschlagen werden muß.» (Marx) |
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TäterschützerInnen |
2008-05-23 09:46 |
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Du sprichst mir aus dem Herzen! Das war Täterschutz pur! |
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queer liberation front
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linke diskussionskultur... |
2008-05-23 11:53 |
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frei nach "und willst du nicht mein bruder sein, so schlag ich dir den schädel ein"
na wer weiss woher der spruch stammt?
war lustig gestern, zeigte wieder mal ganz klar wer die intoleranten sind... |
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dada
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@dada |
2008-05-23 12:04 |
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Dann such mal schön den Dialog, Du toleranter Spinner. Überlegst Du Dir eigentlich auch, was Du für Stumpfsinn rauslässt, oder gehört es "zu Deiner Kultur", tolerant gegenüber MusikerInnen zu sein, welche zum Mord an Homosexuellen aufrufen?
Du bist halt dada. Das kann man sein, muss aber mit den Konsequenzen leben. |
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SV
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@SV |
2008-05-23 13:09 |
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"Dann such mal schön den Dialog, Du toleranter Spinner."
zu einem dialog gehören zwei seiten, eine davon ist hier weder bereit nur das mindeste nachzugeben noch überhaupt die andere seite anzuhören (war gestern richtig gut ersichtlich)
"Überlegst Du Dir eigentlich auch, was Du für Stumpfsinn rauslässt,"
ja, und du?
" oder gehört es "zu Deiner Kultur", tolerant gegenüber MusikerInnen zu sein, welche zum Mord an Homosexuellen aufrufen?"
ja, ist aber weniger meine kultur als mehr mein verständnis von meinungsfreiheit, kunstfreiheit und "leben und leben lassen"
"Du bist halt dada. Das kann man sein, muss aber mit den Konsequenzen leben."
was für konsequenzen? macht ihr jetzt schon listen mit leuten die nach der "revolution" wegen unliebsamer meinungen "entsorgt" werden müssen? (das würde übrigens in guter alter linker tradition stehen)
aber wie ich schon sagte: "und willst du nicht mein bruder sein so schlag ich dir den schädel ein" -na woher stammt der spruch? er trifft echt gut auf euch zu
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Dada
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Boykottiert die Rote Fabrik |
2008-05-23 13:26 |
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Die Rote Fabrik in Zürich hat am 22. Mai, zwei Tage vor dem geplanten Sizzla-Konzert, aufgrund des öffentlichen Drucks eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Reggae und Homophobie — nicht zu trennen?“ veranstaltet. Zuvor hat Direct Raption eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher der verkürzte Titel kritisiert wird. Die Podiumsdiskussion entpuppte sich wie erwartet als politisches Feigenblatt für die kommerziellen Interessen der Roten Fabrik.
https://www.jpberlin.de/www.autonome-antifa.org/spip.php?page=antifa&id_breve=1456&design=2 |
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Autonome Antifa Freiburg
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Statement von Stop Murder Music Bern |
2008-05-23 13:33 |
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Das gestrige Podium in der Roten Fabrik zum Thema "Reggae und Homophobie - nicht zu trennen" von gestern war derart katastrophal, dass wir ehrlich gesagt immer noch ein bisschen geschockt und sprachlos sind.
Die Podiums-Teilnehmer sorgten mit ihren Statements dafür, dass mensch sich schon bald mit einer Mischung aus einem schlechten SF DRS-"Zyschtigs-Club" und einem alternativen Rotwein-Süffel-Stammtisch mit Jamaica-Reiseerfahrung konfrontiert sah. Die (fast) einzigen intelligenten Beiträge kamen aus dem ziemlich wütenden Publikum (über 100 Schwule, Lesben, Bisexuelle, Heter@s und andere (Nicht-)Reggaefans), die je länger je weniger glauben konnten, was sie sich da anhören mussten.
Die Sicht der Täter wurde gestern auf dem Podium mit inbrünstigem positivem Rassismus und mit ausgiebiger Darlegung individueller "Erkenntnisse" durch Jamaica-Reisen verteidigt. Die Sicht der Opfer existierte (mit Ausnahme von Pink Cross) nur in den Statements des Publikums. Mensch konnte sich nicht des Eindrucks erwehren, dass es seitens des Podiums einzig um die Legitimierung der eigenen heilen heterosexuellen Reggae-Konsumwelt ging, anstatt um die kritische Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Homohass-Propaganda in unserer Lieblingsmusik, die sich per (jamaicanischer und schweizerischer) Musikindustrie seit einigen Jahren auch hierzulande breitmacht - an Konzerten, an Parties, im Internet und in den Köpfen. Auch die Frage, wieso nicht andere, nicht-homophobe jamaicanische KünstlerInnen eingeladen wurden und wieso ausgerechnet Sizzla, konnte weder vom Musikbüro noch vom Podium schlüssig beantwortet werden.
Fazit: Die Behauptung des Musikbüros der Roten Fabrik, man(n) habe sich ernsthaft mit der Problematik auseinandergesetzt und habe daher die "Kompetenz" und das "Recht", heterosexistische Gangsta-Reggae- und Gangsta-Dancehall-Musiker wie Sizzla zu organisieren, wurde gestern ad absurdum geführt.
Es war gestern viel von "Kultur" die Rede. Wir möchten deshalb folgendes festhalten: Wir kennen keine Kultur auf diesem Planeten, in der es Menschen toll finden, dass sie von irgendwelchen Schlägern aus was für Gründen auch immer verprügelt, erschossen oder verbrannt werden. Wir kennen keine Kultur auf diesem Planeten, in der es Menschen toll finden, dass einige dieser Schläger auch noch Lieder darüber singen, Karriere damit machen, auf Tourneen gehen und dafür von Zürcher linksalternativen Kulturzentren sogar noch eine fette Gage bekommen.
La lotta continua!
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Stop Murder Music Bern
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| Web:
http://www.stopmurdermusic.ch
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Was soll der ganze gejammer von beiden Seiten??? |
2008-05-23 13:42 |
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Was ist euer Ziel das jeder der etwas gegen euch hat zu eliminieren und nicht zu tolerieren??
Seit Ihr den besser als Sizzla der in einem Staät aufgewachsen ist wo das Gesetz Schwul-Lesbisch sein verbietet??
Ich habe gegen beide Seiten nichts ausszusetzen!!Leben und Leben lassen und Freiheitsmeinung sollte doch auch sein!! Klar zum Mord aufrufen ist nicht das beste doch alles verhindern was nicht der gleichen Meinung ist auch nicht!!!
Bleibt doch einfach diesem Konzert fern wie Ich auch heisst nicht Augen schliessen und nichts dagegen machen doch je mehr Ihr euch aufspielt desto mehr werdet Ihr auch gegenwehr ernten!!! So ist unsere Menschheit und nicht anders wenn zwei Extreme Meinungen aufeinander treffen!!
Von daher was solls ändern könnt Ihr eh nichts weil es sehr viele Befürworter wie Gegner gibt!! Und solange Ihr einer Randgruppe angehört werdet Ihr immer in Unterzahl sein und euch schlecht behandelt fühlen!!!
Oder wollt Ihr etwa das jeder Mensch Schwule und Lesben respektiert??!!
Der Mensch ist zu dumm und egoistisch für das wir alle in Frieden zusammen leben könnten!!¨
habe fertig
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rasta-lefty
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@dada zum zweiten |
2008-05-23 13:49 |
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Im NS wurden hunderttausende Homosexuelle umgebracht. Würdest Du mit den Verantwortlichen auch den Dialog suchen?
Deine unqualifizierten antikommunistischen Phrasen sind fehl am Platz. Mit den Jakobineren und der französischen Revolution haben wohl die meisten Linken nicht viel zu schaffen. Aber Differenzierung scheint allgemein nicht Deine Stärke zu sein. Würdest Du Dich ein bisschen mit der kommunistischen Dissidenz auseinandersetzen, würden Dir auch nicht so haarsträubende Vergleiche mit der stalinistischen Vergangenheit und Gegenwart über die Lippen gehen. |
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SV
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UNGLAUBLICH! |
2008-05-23 14:05 |
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"je mehr Ihr euch aufspielt desto mehr werdet Ihr auch gegenwehr ernten!!! "
Das ich SOWAS nochmal erleben muss, ist unfassbar. Da wird mittlerweile offen gefordert (wie Sizzla es auch tut), WIR (!!) LesBiSchwule müssten uns ENTSCHULDIGEN oder zumindest mit unserem Verlangen nach Akzeptanz, einem Leben ohne geschlagen und diskriminiert zu werden, etwas zurückzuschrauben.
OHNE HOMOHASSER/INNEN GÄBE ES KEINE HOMOPHOBIE UND NICHT "OHNE HOMOSEXUELLE GÄBE ES KEINE HOMOPHOBIE"!!!!!!!! |
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Mensch
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zugedröhnt? |
2008-05-23 14:16 |
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Klar zum Mord aufrufen ist nicht das beste doch alles verhindern was nicht der gleichen Meinung ist auch nicht!!!
aufruf zum mord, quasi eine morddrohung ist eine meinung, welche toleranz verdient?
dann könnten wir sizzla ja getrost den ku-klux-klan auf den hals hetzen.
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@rasta-lefty
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@rasta-lefty |
2008-05-23 14:19 |
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nicht dass du grundsätzlich völlig falsch liegst, aber dir entgeht halt der kleine aber feine Unterschied: Meinung und (verbale) Gewalt sind zweierlei Dinge.
Ersteres kann und darf nicht verboten werden, selbst wenn sie noch so verquer und dämlich ist. Letzteres hingegen ist halt nie akzeptabel, egal gegen wen es geht und von wem es ausgeht.
Mal abgesehen davon, dass man - selbst wenn mans tolerieren will - solchen Leuten ja nicht noch extra eine Plattform bieten muss, oder? Andernfalls kannst du ja auch Landser und Steelcapped Strength in der Reithalle auftreten lassen mit dem Verweis, man möge doch bitte deren Meinung tolerieren, da an Nazi-Propaganda oder White Power-Sprüchen ja auch niemand unmittelbar sterben würde..
Oder liegt der Unterschied etwa darin, dass die ach so lieben Jamaikaner nicht böse sein können, im Gegensatz zum verkommenen Europäer? Ist ja an sich noch interessant, wie übelste Xenophobie, hässlicher Rassismus, mörderische Homophobie und abstossender Sexismus auf anderen Weltteilen von gewissen pseudolinken Gutmenschen hier unter dem Stichwort "Kultur" abgesegnet wird. |
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blabla
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Falsch aufgefasst!!! |
2008-05-23 14:25 |
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Hey Du hast nicht begriffen was ich sagen wollte
Eure Genger warten nur darauf das ihr euch zu wort meldet!!!
Ihr Ziel wir nie sein euch zu verstehen sondern zu bekämpfen!!!
Hast Du es jetzt begriffen!!!!
Weiss überhaupt nicht wo das Problem ist ja klar die Kapitalsitsich veranlagte Rote-Fabrik da bin ich vol einverstanden mit euch doch wenn nicht dort halt anderswo in einem noch Kapitalstischeren Ort!!!!!!!
Hey öffent die Augen wollt Ihr diese Leute wirklich dazu bewegen umzudenken dafür ist schon viel zu viel geschehen!!!!
Lebt doch euer Leben und seid stolz auf euch selber und lasst die anderen denken und sagen was Sie wollen ihr seit doch stärker oder nicht???
habe fertig |
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rasta lefty
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hallo |
2008-05-23 15:00 |
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ihr seid schon idioten kämpft für die anderen probleme auf der welt nicht vür so einen stumpfsinn. manche hippies schlucken einfach zu viele drogen
bemerkung: habe nichts gegen schwule, habe sogar einen schwulen kolleg |
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lebo
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@SV (heisst das schwuler vogel?) |
2008-05-23 15:41 |
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„Im NS wurden hunderttausende Homosexuelle umgebracht. Würdest Du mit den Verantwortlichen auch den Dialog suchen? „
Nazis? Hab ich irgendwo was von nazis geschrieben? Kennst du godwins law? http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz
Ach ja wie war das in der sovjetunion, in kuba, in china, korea usw. mit den schwulen? (wer im glaushaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen)
„Deine unqualifizierten antikommunistischen Phrasen sind fehl am Platz. Mit den Jakobineren und der französischen Revolution haben wohl die meisten Linken nicht viel zu schaffen.“
Ich habe mich vielleicht auf ethische werte die in der zeit der franz. Rev. erkämpft wurden bezogen, aber weder habe ich irgendwo was von antikommunismus oder so geschrieben, eher was von der linken allgemein, was sich eher auf die extremeren ausrichtungen bezog (jedenfalls nicht auf die SP), ausserdem bezog sich der satz mit den listen auf andere revolutionen als die franz. wenn du das meinst
„ Aber Differenzierung scheint allgemein nicht Deine Stärke zu sein.“
dito, du scheinst ja nichtmal zu lesen was ich schreibe
„Würdest Du Dich ein bisschen mit der kommunistischen Dissidenz auseinandersetzen, würden Dir auch nicht so haarsträubende Vergleiche mit der stalinistischen Vergangenheit und Gegenwart über die Lippen gehen.“
wie jetzt, du darfst vergleiche mit den nazis usw. Anstellen, ich darf aber im gegenzug nicht historische tatsachen über den kommunismus benutzen um darauf hinzuweisen das genau diese fehler schon zu oft begangen wurden (und ihr immer noch nichts gelernt habt)
so und weiter werde ich nicht mehr antworten, du bist schlicht und einfach ideologisch zu verdorben, dass eine fruchtbare disskussion ansatzweise möglich wäre. Versuche mal deinen geist zu öffnen und frei zu denken
p.s. Gruss an adrian p.p.s. wer schreibt eigentlich immer diese pressemitteilungen, habt ihr den aus der propagandaabteilung der DDR, es liest sich so ähnlich....;-) |
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dada
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tja |
2008-05-23 16:01 |
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@rasta lefty: Es ist halt irgendwann die Frage, ob man sein Leben noch leben kann wenn man sich ohne Gegenwehr vertreiben lässt - ob durch effektive oder verbale Gewalt. Bleibt am Ende ja nichts mehr übrig wenn man sich vor dem faschistoiden Gehabe irgendwelcher Intoleranten immer nur wegduckt..
@lebo: Wer sagt denn, dass sich die Leute nicht auch für anderes engagieren? Aber muss man deswegen sowas akzeptieren? Und nein, das sind nicht irgendwelche "dummen Hippies", die Reggae-Fritzen, die wissen schon ganz genau was sie sagen. Aber eben, da kommt wieder mein Vergleich von weiter oben ins Spiel: Würde man hier auch soviel Toleranz vernehmen wenn die Texte von z.B. einer deutschen Oi!-Band oder einer holländischen HC-Truppe kämen? Ich bezweifle es doch stark.. |
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blabla
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diskussionskultur |
2008-05-23 19:00 |
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ich möchte nur kurz etwas zum allgemeinen umgangston an der podiumsdiskussion sagen. ich bin ausgesprochen enttäuscht, dass gewisse leute keinen anstand haben und keine diskussionskultur. es kam zu vielen sehr emotionalen voten, zwischenrufen, respektlosigkeiten. es wurde den podiumsteilnehmern von beginn an nicht richtig zugehört. was schade ist, denn es waren sicherlich einige gute kenner der szene und der situation/geschichte jamaikas da. leider konnten die querschläger keine neuen inputs annehmen, ihre einzige forderung war Sizzla abzusagen - diskussionsbereitschaft = null. versteht mich nicht falsch, ich bin nicht homophob, in keinster weise - im gegenteil. aber ich finde es gibt nicht nur schwarz / weiss und es gibt nicht nur die boykott-möglichkeit! es ist arrogant, im sinne des kolonialismus zu behaupten "wir müssen diesen wilden zeigen" was kultur ist. es braucht einen dialog und nicht verbote - was einfach verboten wird schwelt untergründig weiter und wird nur noch schlimmer!! was ich ebenfalls an der krassen fraktion hinten im dunklen eck kritisieren möchte: zeigt euer gesicht, wenn ihr redet. hört zu, das könnte euch noch einiges bringen im leben. zeigt respekt vor leuten, die sich schon seit jahren mit reggae, jamaika, homophobie auseinandersetzen (und nicht erst wie ihr seit 2 monaten). und zeigt v.a. genau diesen leuten respekt, die da auf dem podium waren. genau sie sind es, die sich (wohl bis auf eine ausnahme) in zürich seit jahren für partys ohne schwulenfeindliche songs einsetzen! es gäbe da einige leute in der szene, die es wirklich verdient hätten, kritisiert zu werden, die die songs spielen und promoten. und auch hier: bitte mit etwas anstand, denn auf diese weise erzeugt ihr nur gegenagression!! EINE RICHTIGSTELLUNG: es herrschte auf dem podium in keinster weise latente homophobie und es geht nicht um kommerzielle interessen bei der veranstaltung des konzertes!!!!! ABER dazu muss man halt zuhören und die anderen aussprechen lassen. was wohl ihr kleinen wilden noch nicht gelernt hab. ihr habt euch verhalten wie im kindergarten, wenn ich das mal so ganz unverblümt sagen darf. es ist einfach, nur mal NEIN zu schreien und nicht mal das ende der diskussion abzuwarten, sonder wie trotzige kinder vorher theatralisch rauszustapfen. tut mir leid, aber damit setzt ihr euch aufs niveau der euch ach so verhassten SVP, die schreit auch am liebsten NEIN! |
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sadidada
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Mein offener Brief auf Facts 2.0 |
2008-05-23 22:32 |
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... zu diesem Thema findet man unter:
http://facts.ch/articles/866162-offener-brief-ein-nachdenkliches-wort-zum-podium-regg
Votes und Kommentare sind auch dort herzlich willkommen. |
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Moritz Zimmer |
| Web:
www.oio.ch
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auf facts.ch die rote fabrik diskutieren? |
2008-05-26 00:57 |
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kann nicht dein ernst sein moritz, oder? als nächstes dann die geschichte der grotte in einem weltwoche-blog behandeln oder was?
ach welch seltsame blüten diese diskussion doch treibt |
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hä?
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willst nen keks? |
2008-05-29 00:01 |
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schwestern, hört mal auf rumzuheulen. oder hofft ihr, dass derjenige, der am lautesten rumlärmt, am meisten recht hat? |
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ccc
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