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Direct Raption Konzert für Erdogan vor dem Knast in Moutier |
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Theme(s)
Antifascisme - Migration / Antira / NoBorder - Répression -
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10-08-2006 02:41
Auteur : free Erdogan
:: : http://www.auslieferungen-stopp.ch
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Heute fand vor dem Knast in Moutier ein Direct Raption Konzert für den politischen Gefangenen Erdogan E statt.
Wenn Erdogan keine Konzert besuchen kann, dann besucht das Konzert Erdogan! |
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Mittwoch, 09.08.2006
Heute Abend haben wir vor dem Knast in Moutier für den in Aussschaffungshaft sitzenden politischen Aktivisten Erdogan E. ein Konzert gespielt. Wir verstehen diese Aktion als Ausdruck unserer Solidarität mit Erdogan E. und hoffen, seinen tristen Gefängnisaufenthalt damit ein bisschen abwechslungsreicher gemacht zu haben.
Es war ein kraftvoller Besuch, bei welchem sich über hundert Personen mit Erdogan E. solidarisierten. Es gab zahlreiche spontane Reden, unter Anderem auch jene des Bürgermeister von Moutier, welcher ankündigte, in Bern eine Interpellation zur Freilassung von Erdogan E. einzubringen. Das Hauptziel, ein Konzert für Erdogan E. zu spielen, wurde voll errreicht. Er konnte uns sowohl sehen, als auch hören und hatte direkten Blickkontakt mit uns.
Wir möchten uns an dieser Stelle auch beim "Bündnis gegen Ausschaffungen und Auslieferungen in die Türkei" bedanken, ohne welches die Aktion niemals hätte stattfinden können und welches sich seit Monaten vehement für die Freilassung von Erdogan E. einsetzt. Auch möchten wir uns bei allen bedanken, welche die Aktion mit ihrer Anwesenheit unterstützen und sich immer wieder offen mit Erdogan E. solidarisieren.
Wie viele andere Musiker auch, haben wir in diesem Sommer am Sampler "Rock down Asylgesetz" mitgewirkt. Wir haben uns damit gegen die unmenschliche Revision des Asyl- und Ausländergesetzes eingesetzt und in unserem Lied "Bliiberächt jetzt!" gleichzeitig klar gegen jegliche Grenzen Stellung bezogen. Es ist für uns nur eine logische Konsequenz, dieses Engagement auch jenseits von medienwirksamen und prestigeträchtigen Auftritten weiterzuführen. So zum Beispiel dort, wo die mörderischen Auswirkungen unserer Gesetze täglich spürbar sind: In bzw. vor den Ausschaffungsknästen.
Es gibt viele gute Gründe, den kurdischen Aktivisten Erdogan E. nicht in die Türkei auszuliefern. Es gilt als sicher, dass er auf Grund politischer Repression verfolgt wird; sein angebliches Verbrechen liegt Jahre zurück - Erdogan war damals 15 Jahre alt - und die Türkei ist nach wie vor ein Land, das foltert und in welchem regelmässig Gefangene unter dubiosen Umständen ums Leben kommen. Alle Aussagen gegen ihn wurden unter Folter erpresst. Dies ist jedoch unserer Meinung nach zweitrangig, denn wir sehen die Grenzen als ein Instrument wirtschaftlicher Interessen, welches nur Menschen aus gehobenen gesellschaftlichen Verhältnissen dient. Während die Schranken für Produkte aus aller Welt immer mehr fallen, Schutzzölle aufgehoben werden und beispielsweise landwirtschaftliche Produkte so günstig aus Entwicklungsländern importiert werden, dass die Bauern sowohl hier wie auch dort ihre Existenzgrundlage verlieren, werden die Mauern und Stacheldrähte, die Menschen in ihrem Elend und von "unseren" Grenzen fernhalten sollen, immer höher gezogen.
Wir fordern alle Menschen, egal ob als Einzelpersonen oder in Gruppen organisiert, egal ob als Musiker oder Politikerinnen, egal ob als Expertinnen oder Laien, als Journalisten oder Demonstrantinnen, als ... oder ..., dazu auf, sich für die Freilassung von Erdogan E. einzusetzen und sich direkt mit ihm zu solidarisieren. Wir fordern zudem alle dazu auf, sich gegen die unmenschlichen Ausschaffungen und die ihnen zu Grunde liegenden Grenzen einzusetzen. Hier in der Schweiz, in Europa und weltweit.
Und wir fordern alle Musiker auf dem "Rock Down Asylgesetz"- Sampler dazu auf, ihre Stimme nicht mehr verstummen zu lassen. Zu lange haben Kulturschaffende in der Schweiz geschwiegen und Augen und Ohren zugepresst. Ihr seid diejenigen, die von kulturellem Austausch als erste profitieren und ihn täglich hautnah miterleben können. Und ihr seid jene, die Menschen erreichen können. Bereits in unserer Jugend hörten wir mehr auf unsere Lieblingsband als auf Lehrer und auch als Erwachsene glauben wir eher einem aufrichtigen Sänger, als einem profitorientierten Politiker. Also werdet euch eurer Verantwortung bewusst und "phaltet d Schtemm luut!"
Moutier, 09.08.2006
Oli Second & Trauma (Direct Raption) und Collie Herb (Tribe Vibez)
Infos über die Situation von Erdogan E.: www.auslieferungen-stopp.ch
Infos über die Situation in türkischen Gefängnissen: www.amnestyinternational.ch
Informationen über den "Rock Down Asylgesetz"- Sampler: www.rockdown.ch
Direct Raption ist ein Hip Hop - Projekt, bestehend aus den beiden Rappern Trauma und Oli Second, welches seit Sommer 2005 besteht. Ihr erstes Album ist im Dezember 05 bei Tinnitus Music erschienen und steht unter www.tinnitusmusic.ch gratis zum download bereit. Zur Zeit arbeiten sie an ihrem Zweitling, welcher voraussichtlich im Februar 07 wiederum bei Tinnitus Music erscheinen wird.
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| > Auf dem Weg zum Knast |
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| > Freiheit für Erdogan |
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| > Direct Raption in Action |
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| > Direct Raption in Action mit Tribe Vibes |
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| > Liberte pour Erdogan |
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| > vor dem Knast |
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| > Ausschaffung = Mord |
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| > Erdogan leuchtet mit seinem Feuerzeug aus dem Knastfenster |
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| > ...bis in die Nacht |
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Bullenstress |
2006-08-10 11:57 |
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Nach einer friedlichen aktion im jura ohne Bullenstress,gab es nach der rückkehr nach basel ärger mit den möchtegern Bullen der SBB.Nach mehreren Misslungenen Vesthalteversuchen seitens der Polizei,griffen die hobbybullen ein mitglied von direct raption mit pepperspray an.dass diese völlig unnötige aktion seiten der sicherheitskräfte nicht zu schweren problem geführt hat,grenzt an ein wunder.
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Pagan
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Danke |
2006-08-10 13:51 |
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Vielen Dank für diese Friedliche und sehr gelungene Aktion! Vielen Dank den Organisatoren, die super Arbeit geleistet haben, den auftretenden Rappern, den Rednern, und - last but not least - allen Konzertbesuchern!
Friedliche Aktionen sind meiner Meinung nach sehr wichtig. Sie provozieren keinen Stress, und wirkt eher positiv als negativ auf das (leider oft zu schlechte) image der linken Bewegung. Auch Erdogan hatte offensichtlich sehr viel Freude an der Aktion! Er winkte die ganze Zeit mit dem Feuerzeug, und wenn sein Gesicht mal beleuchtet wurde, wirkte er ziemlich glücklich.
Dass die Bullen nach dieser friedlichen Aktion am Bahnhof noch stress machten, zeigt doch blos, dass sie - entgegen gegenteiliger Beteuerungen - kein Interesse haben, die Sicherheit der Menschen zu steigern, sondern dass sie daran interessiert sind, die linke Bewegung möglichst klein zu halten, und für potentielle neue Aktive möglichlichst unattraktiv machen wollen. Ich wünschte, die Polizei würde verhältnissmässiger vorgehen, und nicht bei frliedlichen Demonstrationen oder - wie gestern Abend - auf dem Bahnhof friedliche Leute angreiffen, dann hätte sie in der linken Bewegung sicher auch nicht einen dermassen schlechten Ruf.
1...2... FREE ERDOGAN!
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Basler Konzibesucher
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;-) |
2006-08-10 14:49 |
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dieses mal blieben sogar die bösen "casseurs alémaniques" friedlich ;-) es war eine gelungene aktion, danke nochmal an alle für des erscheinen, es kommen immer wie mehr leute an die aktionen und nochmal zur erinnerung genau heute vor einem montag fing genosse erdogan mit dem hungerstreik
auf dass er bald frei kommen wird
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free erdogan
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info/ radio locale |
2006-08-10 15:50 |
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Maxime Zuber (maire de Moutier + député au Grand Conseil bernois) interroge le conseil exécutif bernois sur l'extradition programmée d'un jeune kurde 10.08.2006 - 12:33 / Radio Jura-bernois / http://www.rjb.ch/
Il a déposé une interpellation urgente concernant Erdogan, un réfugié politique, arrêté le 21 février dernier à la suite d'une demande d'extradition de la Turquie. Ankara l'accuse d'avoir participé à une action qui a entraîné la mort d'un policier. Plusieurs manifestations ont eu lieu pour demander sa libération, dont trois à Moutier ou il est incarcéré en ce moment. Maxime Zuber s'inquiète du sort réservé à ce réfugié dans son pays. Il se dit soucieux de faire appliquer la justice dans le respect des droits de l'homme. /ve
next demo soon........
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amonite
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ein paar bilder |
2006-08-10 20:21 |
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anbei noch ein paar bilder mehr!
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media@ctivist@
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weitere eindrücke |
2006-08-10 20:25 |
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und noch drei mehr |
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media@ctivist@
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Demonstration für Erdogan! - Es geht weiter... |
2006-08-11 12:40 |
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Free Erdogan!
Nach wie vor sitzt Erdogan im Knast in Moutier, noch immer ist er von der Ausschaffung bedroht. Deshalb:
- Für die sofortige Freilassung von Erdogan E.
- Stoppt die Ausschaffungen in die Türkei!
- Keine Kollaboration mit dem anti-demokratischen türkischen Staat!
SA. 19.8.2006 - 14.00 - Bahnhof Moutier
www.auslieferungen-stopp.ch - Spenden an: Verein Villa Rosenau 4056 Basel 60 - 418490 - 3 / Vermerk Erdogan |
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juralibre
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| Web:
http://www.espacenoir.ch
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militanter wiederstand |
2006-08-11 16:16 |
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ma schaun ob die bullen ned wieder so überreagieren ist die demo bewilligt? wenn nicht denk ich mal wirds wieder mal nen grossen bulleneinsatz und stundenlange paranoia in moutier geben na dann auf zum militanten wiederstand |
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schwarzer block
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eine Frage |
2006-08-19 12:52 |
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Wie wurde die Kampagne gegen Erdogans Ausschaffung in diesem Ausmass Befriedet? Wieso wird wieder und wieder betont der Knastspaziergang sei friedlich verlaufen? Wem ist das plötzlich so wichtig?
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Frage
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