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 :: Antireptreffen zur Anti-WEF Demo in Zug ::
 Themen | Repression/Knast | WEF 08-05-2016 12:09
AutorIn : Rote Hilfe Schweiz : rotehilfech.noblogs.org
Antireptreffen um zu Diskutieren wie wir gemeinsam Vorgehen gegen die Strafbefehle aus Zug
Die Zuger Behörden haben einigen Leuten, welche an der Antiwef-Demo verhaftet wurden Strafbefehle verschickt.

Daher treffen wir uns am Mittwoch (11.5) um 19.30 im Vertrieb an der Kanonengasse 35 (Eisentreppe im Hinterhof) in Zürich um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen!

Meldet euch per Mail falls ihr nicht an die Sitzung kommen könnt:  rotehilfe@aufbau.org

Solidariät ist unsere Waffe!

Rote Hilfe Schweiz
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  email adressen sammeln
08.05.2016 14:58  
indymedia ist wohl kaum der geeignete ort bürgerinnen nach ihren e-mail adressen zu fragen. dasselbe gilt auch für handynummern, wenn im gegenzug versprochen wird, mobilisierungs sms zu verschicken.
Dass dies gemacht wird spricht für sich und gegen eine organisation, die für sich den nimbus der bullenresistenz beansprucht.
die aufforderung könnte auch der staatschutz geschrieben haben, der emailadressen sucht.
auf der einen seite hetzen die an jeder sitzung gegen indymedia und sehen offensichtlich ihre eigenen webseiten als konkurrenz dazu und auf der anderen nutzen sie das besonders fahrlässig und ohne das geringtste bewusstsein für phishing und ähnliches.
wie alle intenetgeschäfte sind auch die ständig auf der suche nach telefonnummern und adressen.
treffen wir uns also im hinterhof (mit metallgeländer).
jede aktion dieser clique führt in einen polizeikessel!
organisiert euch selbst, offline, ohne rote hilfe!


AutorIn: reader
  Methoden
08.05.2016 15:38  
Liebe KritikerInnen,
was mir Angst macht, ist sowohl euer Othering und dessen immanente Implikation über die eigene Nichttätigkeit als Ergebnis des konstruierten Anderen, als auch eure Unfähigkeit zu einer solidarischen (Selbst)Kritik und der Übergang zu einer infamen, bewusst fälschlichen Diffamierung. Wenn so euer revolutionärer Gesellschaftsentwurf aussieht, dann gute Nacht...


AutorIn: Egal
  @ Egal, da hast du voll recht
08.05.2016 16:15  
Mir macht das Othering auch Angst. Keine Organisation hat in den letzten 20 Jahren mehr gegen die Anderen in Form von Bullen oder Bonzen gehetzt als der rev. Aufb. Kritik wurde jeweils mit diffamierungen begegnet. Wer Widerspruch äusserte war ein Spalter oder Revisionist. Eines der ärgsten Beispiele für die Konstruktion des anderen ist der Vorwurf jemand sei "Kleinbürger" dh. per se unsolidarisch und verachtnswert... Diese Vorwürfe legitimieren Ausgrenzung und Gewlat. Wie du schreibst, ist es in den Parolen, die diese Leute an Demonstationen am Besten ersichtlich, welche Dichotomien die Weltanschauung derselben bilden.
Häufig sollen Machverhältnisse unter anderen Vorzeichen fortgeführt werden "Uuse mit de Gfangene, inne mit dä Schmiär" oder der "Spiess (der Klassenjustiz) soll einfach umgekehrt werden. Die Proaganda dieses Milieus beruht ja genau auf der Bewirtschaftung von Dichotomien und lebt von bewusst fälschlichen Diffamierungen und Simplifizierungen.
Die Hunderten von Verhafteten bzw. Weggewiesenen und Kontrollierten bei "Aktionen" ohne die geringste Konfliktualität, die sich aus der Umsetzung dieses vereinfachten Weltbildes ergeben, machen eine Solidarisierung sehr schwierig und tatsächlich muss es jeder denkenden Frau bei diesem "revolutionären" Gesellschaftsentwurf Angst und Bang werden.
Die Vereinnahmungen von 1. Mai, 8. März oder dem Kadaver der AntiWef Bewegung sind wie du erwähnt hast besonders stossend. Zu den Methoden die dabei angewandt werden, gehört ja auch die Infiltrierung allerlei Kollektive, die während Jahren als unpolitische Fehler verunglimpft wurden. Ja dann, gute Nacht


AutorIn: auch egal
  das ist wirklich
09.05.2016 15:46  
Das ist schon wahr. Die führen zwar Menschen zu hunderten obrigkeitlichen Kontrollen zu und organisieren nachher deren Nachbetreuung. So wird eben rekrutiert, andere machen das anders.
Und wenn dann hier dazu aufgerufen wird, denen email-Adressen zu stecken, easy, die wissen schon was die machen, auf alle Fälle können die sicher einen emailserver sicher betreiben, wenn sie schon keine Demonstrationen oder Aktionen ohne Massenverhaftungen auf die Reihe kriegen.
Mit Servern kennen sie sich aus, das kann nicht beanstandet werden und dass dort Vertrauensvoll mit den Daten umgegangen wird, das ist doch nichts anderes als solidarisch.
gerade das Othering ist besonders infam, wobei Othering meint, jede Kritik oder der geringste Widerspruch. Jaja das macht vermutlich allen Sorgen.


AutorIn: total infam
  scheiss politik
11.05.2016 10:30  
Die unheimliche Strategie der A. S.
Von Dinu Gautier
Sie, Andrea Stauffacher, sind Galionsfigur des Revolutionären Aufbaus Zürich. Von der Gratispresse zu Unrecht als «Terrorgrosi» bezeichnet, haben Sie am Samstag in Bern eindrücklich gezeigt, dass Sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Zusammen mit Ihrer Gefolgschaft und ein paar Berner Autonomen sind Sie zu einer Demonstration angetreten. Ihr Ziel? Anlässlich des bevorstehenden Weltwirtschaftsforums in Davos wollten Sie den Embryo namens Kapitalismus abtreiben, der in uns allen steckt («Wipe out Wef – Abort Capitalism»).
Zweihundert Meter weit ist die Demo gekommen, dann hat die Polizei von allen Seiten dichtgemacht. Polizeikessel. Sie wussten, dass es so weit kommen würde – es war offensichtlich. Fehlte nur noch, dass die massiv auftretende Staatsmacht ein Transpi gemalt und im Bollwerk aufgehängt hätte: «Liebe Frau Stauffacher, wir planen, Sie hier zu kesseln. Wenn Sie so freundlich wären, pünktlich um 14 Uhr zu erscheinen …»
Jedenfalls war Erstaunliches zu beobachten, nachdem Sie mit den rund achtzig anderen DemonstrantInnen in den traditionellen schwarzen Demotrachten pünktlich im Kessel eingetroffen waren. Am Lautsprecher blühten Sie richtiggehend auf, waren dermassen unterhaltsam, dass sogar ein paar Polizisten und ein reaktionärer Reporter der «Berner Zeitung» lachen mussten. Um Sie herum wurde plötzlich getanzt und gefeiert. Und Sie haben verkündet, solche Repressionserlebnisse würden die Anwesenden nur stärken.
Mit Verlaub: Würde das stimmen, die Anti-Wef-Bewegung wäre in den Kesselorgien des letzten Jahrzehnts dermassen kräftig geworden, dass Wef-Chef Klaus Schwab schon längst zitternd das Weite gesucht hätte. Das Gegenteil ist passiert. Nun kann man das bei weitem nicht Ihnen allein in die Schuhe schieben. Aber man kann feststellen, dass Sie kaum eine Gelegenheit ausgelassen haben, mit offenen Armen in die Polizeihinterhalte (physischer und kommunikativer Natur) reinzulaufen. Nein, Sie sind nicht dumm. Viel schlimmer: Sie machen das mit voller Absicht. Sie wollen keine breite Bewegung, Sie wollen überhaupt keine Bewegung ausserhalb des Revolutionären Aufbaus. Und wenn sich auch nur ein Jugendlicher nach erlebter Polizeigewalt Ihren Reihen anschliesst, dann ist Ihre Strategie aufgegangen.


Bund 2.2.12

"In den Polizeikessel zu laufen, bringt nichts"

Die Anti-WEF-Demo wird am Samstag wiederholt und wohl erneut wenig mobilisieren - anders als früher. Die Bewegung ist am Boden und gespalten.

Simon Jäggi

Am Samstagnachmittag um 15 Uhr wird vor der Heiliggeistkirche nochmals ein neuer Anlauf gestartet: Die Anti-WEF-Demo soll zwei Wochen später wiederholt werden, wie der Webseite der linksextremen Gruppierung Revolutionärer Aufbau (RAS) zu entnehmen ist. Ein Bewilligungsgesuch ist bei der städtischen Gewerbepolizei bisher nicht eingetroffen, wie Leiter Marc Heeb auf Anfrage sagt. Ob wieder mit einem Grossaufgebot zu rechnen ist, darüber ist bei der Medienstelle der Kantonspolizei nichts in Erfahrung zu bringen; auch ob sie wieder mit Ausschreitungen rechnet, will die Polizei nicht sagen.

Die Demo ist eine Reaktion auf den massiven Polizeieinsatz vor eineinhalb Wochen. Die Kantonspolizei erstickte mit einem Grossaufgebot die unbewilligte Kundgebung im Keim und kesselte die rund hundert Demonstranten ein und führte sie einzeln ab - mit der Begründung, im Vorfeld sei zu Gewalt aufgerufen worden. Bei den Diskussionen um die Verhältnismässigkeit ist eine Erkenntnis fast untergegangen: Die Anti-WEF-Demos scheinen kaum noch zu mobilisieren - im Gegensatz zu früheren Jahren (siehe Chronik).

Was sind die Gründe für den Niedergang? David Böhner ist seit Beginn eine wichtige Figur der globalisierungskritischen Bewegung in Bern und war aktiv in der inzwischen aufgelösten Anti-WTO-Koordination, die den Widerstand gegen das Weltwirtschaftsforum mitorganisiert hat - bis 2006 auch die Kundgebungen in Bern. Für Böhner ist die Repression einer der Hauptgründe, warum die Bewegung ihre Mobilisierungskraft verloren hat: "Viele Leute sind durch die massiven Polizeieinsätze eingeschüchtert worden." Es könne auch nicht Ziel sein, "frontal in die Konfrontation zu laufen", findet Böhner: "In einen Polizeikessel zu laufen, bringt nichts."

Kritik am Revolutionären Aufbau

Doch die Teilnehmer der Anti-WEF-Demo von vorletztem Wochenende taten genau das: Sie liefen direkt in den Polizeikessel. Auch in der linken "Wochenzeitung" (WOZ) wird diese Strategie in einem Artikel kritisiert. Geschrieben hat ihn der Berner Journalist Dinu Gautier, selber jahrelang Teilnehmer der Anti-WEF-Kundgebungen. Im Artikel kritisiert der ehemalige WOZ-Inlandredaktor Andrea Stauffacher, die Galionsfigur des Revolutionären Aufbaus, die an der Demo verkündet habe, solche Repressionserlebnisse würden die Anwesenden nur stärken. "Mit Verlaub: Würde das stimmen, die Anti-WEF-Bewegung wäre in den Kesselorgien des letzten Jahrzehntes dermassen kräftig geworden, dass WEF-Chef Klaus Schwab schon längst das Weite gesucht hätte. Das Gegenteil ist passiert." Gautier wirft dem Revolutionären Aufbau vor, dass dieser gar keine breite Bewegung wolle. Empörung sei das eine, sagt Gautier auf Anfrage - diese in Mobilisierung umzumünzen, aber das andere. Der Occupy-Bewegung sei das eher gelungen, auch wenn diese in der Schweiz eher schwach sei. Und auch Böhner findet, dass die Empörung vorhanden wäre - das zeige die Entwicklung in Europa, etwa mit den Platzbesetzungen in Spanien.

Die Differenzen zwischen RAS und anderen Organisationen, welche die Anti-WEF-Demos mittrugen, brachen nach dem Landquarter "Kessel" auf. Den RAS-Aktivisten wurde damals vorgeworfen, dass sie die tausend Leute aufgefordert hätten, in Landquart aus dem Sonderzug zu steigen - was manche als Auslöser der Einkesselung sahen.Für Böhner sind die internen Streitereien ein weiterer Grund für die Schwäche der Bewegung. Bemerkenswert ist auch, dass die Demo vom vorletzten Samstag zu einem Zeitpunkt angesetzt wurde, als die globalisierungskritischen Veranstaltungsreihe Tour de Lorraine im Gang war - auch Böhner ist dort massgeblich beteiligt: "Der Termin war nicht gerade ideal", meint er lakonisch. An der Demo vom Samstag wird er aber teilnehmen wegen des aus seiner Sicht "völlig jenseitigen" Polizeieinsatzes, der viele Leute wütend gemacht habe. Und weil er es wichtig finde, dass der Widerstand gegen das WEF auf die Strasse getragen werde. Böhner glaubt denn auch: Diesmal werden mehr Leute kommen.

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Chronik der Anti-WEF-Demos Krawalle und Kleinaktionen

Zum ersten Mal Anti-WEF-Protest in Bern, Februar 2001: Der Protest gegen das WEF schwappt auf Bern über. 1000 Teilnehmer der bewilligten Kundgebung protestieren friedlich gegen den Polizeieinsatz in Davos und Zürich, wo es zuvor zu wüsten Auseinandersetzungen gekommen ist. Organisiert wird die Kundgebung von einem breiten Bündnis, an dem neben der Anti-WTO-Koordination auch der Revolutionäre Aufbau beteiligt ist. Ruhiges Übergangsjahr, Februar und September 2002: Das WEF findet in New York statt. In Zürich kommt es erneut zu Krawallen. In Bern demonstrieren im September anlässlich des Europatreffens des World Economic Forum (WEF) in Salzburg 800 Personen relativ gewaltfrei. Krawallnacht in Bern, Januar 2003: Nach der Anti-SVP-Randale 2007 finden in diesem Jahr die massivsten Krawalle des Jahrzehnts in Bern statt. 1000 WEF-Gegner kommen in einem Sonderzug von Zürich und Landquart in Bern an, in der Folge kommt es zu stundenlangen Scharmützeln um den Bahnhof. Fazit: drei verletzte Polizisten, über 100 000 Franken Sachschaden und ein gehässiges politisches Nachgeplänkel. Der damalige Polizeidirektor Kurt Wasserfallen (FDP), der vom Gemeinderat später entmachtet wird, spricht von "Terrorismus". Der "Kessel von Landquart", Januar 2004: In Bern kommt es zu keinen Demonstrationen, aber auch viele Berner Aktivisten geraten nach einer friedlichen Demo in Chur in den berüchtigten "Kessel von Landquart". Auf das "grösste Polizeiaufgebot" wird mit Schabernack reagiert, Januar 2005: Weitgehend friedlich demonstrieren in Bern 1000 Menschen gegen das Davoser WEF, die Polizei hat schon vor der Demo "das grösste Polizeiaufgebot angekündigt, das Bern je gesehen hat". Die Organisatoren reagieren mit ironischen und friedlichen Kleinaktionen. Wieder Strassentheater, weniger Demonstranten, Januar 2006: Wieder setzen die Aktivisten auf Musik und Strassentheater - im Jubeltrubel des Samstagshoppings geht die Demonstration aber unter. In zehn Städten finden die bewilligten Kundgebungen statt, jene in Bern zieht gerade noch 300 Teilnehmer an.Umstrittener Polizeieinsatz, Januar 2008: An der Anti-WEF-Demo vom 19. Januar fährt die Polizei mit einem Grossaufgebot auf, 242 Demonstranten werden festgehalten. Die Polizei hat kurz vor der Demonstration die Bewilligung zurückgezogen. Für ihren Grosseinsatz erntet die Polizei auch Kritik: Zu reden geben neben den vielen Verhaftungen etwa auch die Anhaltungen zweier Journalisten. Aufgrund des Polizeieinsatzes rufen die Aktivisten eine Woche später zu einer zweiten Demonstration auf, die bewilligt wird und friedlich verläuft. An der ersten Demo nehmen ungefähr 1000 Personen teil, an der zweiten ungefähr die Hälfte. Tanzend durch die Innenstadt, Januar 2009: An der Tanzparade "Dance Out Moneymania", die vom Bärengraben zum Waisenhausplatz führt, nehmen 300 meist junge Personen teil. Die fast vierstündige, bewilligte Veranstaltung ist von Aktivisten rund ums "Paradiesli" organisiert und findet medial wenig Beachtung. Im Keim erstickt, 23. Januar 2012: Nach zwei Jahren kommt es in der Berner Innenstadt wieder zu einer Kundgebung, die im Keim erstickt wird. Die Polizei kesselt die rund 100 Demonstranten beim Bollwerk ein und führt sie einzeln ab. Gesamthaft bringt die Polizei 172 Personen in die Warte- und Festhalteräume im Berner Neufeld. (jäg)

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 http://www.reitschule.ch/reitschule/mediengruppe/Medienspiegel/12-01-30_02-05-MS.html


AutorIn: scheiss kessel
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. rein in den kessel — raus aus dem kessel
  2. Was regt du dich künstlich auf — oli
  3. früher oder später — verschwindet jeder widerspruch
  4. Löscht endlich diese scheiss Kommentare — (A)
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