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 :: Solidarität mit Ayotzinapa in Davos ::
 Themen | WEF 25-01-2015 10:46
AutorIn : chiapas.ch : www.chiapas.ch
auf der strasse Wir haben uns am Samstag die Strasse in Davos genommen und machten auf die verschwundenen Studenten von Ayotzinapa aufmerksam.
auf der strasse
auf der strasse
in davos
in davos
mit begleitung
mit begleitung
bei der offiziellen kundgebung
bei der offiziellen kundgebung
die fotos der verschwundenen
die fotos der verschwundenen
Während die mexikanische Regierung zum Lunch im Kongresszentrum eingeladen hat, haben wir auf der Strasse und bei der offiziellen Kundgebung auf die Studenten von Ayotzinapa aufmerksam gemacht.

Folgendes Flugblatt wurde verteilt:
Am 26. September des vergangenen Jahres kam es in Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero zu einem gewaltsamen Angriff durch Polizei und Militär auf Studenten der Lehrerhochschule Normal Rural de Ayotzinapa. Es gab 6 Tote, 43 Studenten verschwanden.
Nachdem Mexikos Präsident Pena Nieto das Massaker erst unter den Teppich kehren wollte, sind Dank der vehementen Proteste von Angehörigen Untersuchungen eingeleitet worden. Inzwischen wurden Massengräber gefunden, die Verstrickung der Regierung mit dem Verbrechen aufgedeckt und verkohlte Überreste konnten einem Verschwunden zugeordnet werden. Die Angehörigen fordern weiterhin die Freilassung der anderen 42.

Ayotzinapa ist kein Einzelfall, sondern ein politisch motiviertes Verbrechen gegen soziale Bewegungen. In Mexiko wird regelmässig massive Gewalt gegen die Bevölkerung angewendet (Chiapas, Oaxaca, Cd.Juarez, Michoacan,...) Solidarische Menschen sowie Angehörige die Gerechtigkeit fordern werden dadurch selbst zur Zielscheibe staatlicher Repression.

Anlässlich des WEF in Davos möchten wir daran erinnern, dass Mexiko ein korrupter Staat ist, der mit den Drogenkartellen zusammenspannt und Straflosigkeit gewährt.

Wir solidarisieren uns mit den Kämpfen der sozialen Bewegungen in Mexiko für eine gerechte und solidarische Gesellschaft!
Für ein Ende der Gewalt und Straflosigkeit!

www.chiapas.ch
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  in den bürgerlichen medien (tag, blick, nzz, sda,...):
25.01.2015 12:45  

Friedliches Zeichen gegen das WEF

Der Widerstand gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) ist nicht ganz verstummt. Auf dem Postplatz in Davos haben am Samstag rund 50 Personen ein friedliches Zeichen gegen das WEF gesetzt.

«Auch wenn wir wenige sind, stehen wir hier für viele», sagte Organisator Henning Zierock, Präsident der deutschen Friedensorganisation «Gesellschaft Kultur des Friedens». Seinem Aufruf gefolgt waren Aktivistinnen und Aktivisten von Amnesty International, der Davoser Grünen und der Solidaritätskampagne für 43 verschwundene mexikanische Studenten.

«Wir sind nicht gegen, sondern für etwas», erklärte Zierock der Nachrichtenagentur sda. «Wir streiten für eine friedliche und solidarische Welt.»

Am WEF fällten mächtige Männer und Frauen Entscheide, die Milliarden Menschen beträfen. Deren Stimme werden aber nicht gehört. Nur wenn man mit den Betroffenen rede und nicht nur über sie, könnten tragfähige Lösungen entstehen. «Deswegen sind wir hier», sagte Zierock.

Marugg unter den Demonstranten

Die «Gesellschaft Kultur des Friedens» ist seit Jahren in der Bewegung gegen das WEF engagiert. Dieses Jahr ist sie als Veranstalterin einer Demonstration eingesprungen, weil Grünen-Sekretär Rolf Marugg als Organisator ausfiel.

Marugg ist vor kurzem zum Präsidenten des Gemeindeparlaments und damit formell zum obersten Davoser gewählt worden. Das Amt hinderte ihn aber nicht daran, sich unter die Demonstranten zu mischen.

An der Kundgebung wurden Porträts der 43 verschwundenen mexikanischen Studenten gezeigt. Die deutsche Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel erinnerte daran, dass die Vertreter der Regierung Mexikos am Samstag in Davos zu einem mexikanischen Abend geladen hätten, während in dem Land praktisch Straffreiheit herrsche und weiterhin schwere Menschenrechtsverletzungen begangen würden. «Das ist zynisch», sagte Hänsel.

Freilassung von Blogger Badawi gefordert

Amnesty-Aktivisten und Aktivistinnen trugen Transparente mit Bildern des saudi-arabischen Bloggers Raif Badawi. Sie forderten die saudische Regierung und den in Davos anwesenden Prinzen Turki Al Faisal Al Saud auf, sich für ein sofortiges Ende der Prügelstrafe und die Freilassung des Journalisten einzusetzen. Badawis Auspeitschung sorgt derzeit weltweit für Empörung.

Die Polizei war wie üblich mit einem Grossaufgebot vor Ort, hielt sich aber im Hintergrund. Der Anlass verlief friedlich. (sda)




AutorIn: soli
  junge welt aus Deutschland berichtet:
26.01.2015 12:25  


AutorIn: soli
  flyer en espanol
26.01.2015 14:31  
El 26 de septiembre del año pasado la policía y elementos del ejercito atacaron violentamente a estudiantes de la Normal Rural de Ayotzinapa en Iguala, estado de Guerrero. En el ataque murieron seis personas y 43 estudiantes desaparecieron.

Peña Nieto, presidente de México, disimuló los hechos y solo gracias a las protestas continuas de los familiares y la sociedad mexicana se iniciaron las investigaciones. Desde entonces se han descubierto fosas comunes, el enredo del gobierno con el crimen salió a la luz pública y los restos de un cuerpo fueron identificados como uno de los desaparecidos. Los familiares de los 42 desaparecidos siguen reclamando su aparición con vida.

Ayotzinapa no es un caso excepcional, sino un crimen con motivos políticos en contra de los movimientos sociales. En México son muchos los casos de violencia masiva contra la población, como se ha mostrado por ejemplo en Chiapas, Oaxaca, Cd. Juárez, Michoacán. Gente solidaria y familiares que demandan justicia se convierte en el blanco de la represión estatal.

Con motivo del Foro Económico Mundial en Davos les recordamos que México es un Estado corrupto, vinculado con el crimen organizado y donde reina la impunidad.

¡Nos solidarizamos con la lucha de los movimientos sociales en México por una sociedad justa y solidaria!

¡Fin a la violencia y la impunidad!



AutorIn: soli
  flyer in english
26.01.2015 14:32  
On the 26th of September 2014 police and military forces attacked in a exceedingly violent act students of the teachers college of Ayotzinapa in Iguala, in the mexican state of Guerrero. During the attack, 6 students were killed and 43 disappeared.

After Peña Nieto, Mexicos president, tried to keep the whole event brushed under the carpet, only due to vehement protests of the family members and the mexican civil society investigations had been introduced. In the meantime, mass graves have been found, the involvement of the government with the crime has been revealed and carbonized remains could be referred to one of the disappeared students. Yet the family members of the remaining 42 disappeared students keep reclaiming them to be released alive.

Ayotzinapa is by no means an exceptional and unique case but a politically motivated crime against social movements. In Mexico, massive violence against the population is carried out regularly, particularly in Chiapas, Oaxaca, Ciudad Juárez and Michoacán. Solidary persons as well as relatives who reclaim justice become thus the target of statal repression themselves.

On the occasion of the World Economic Forum in Davos we want to remind you that Mexico is a corrupt state, collaborating with the organized crime, and where impunity is the order of the day.

We declare our solidarity with the struggles of social movements in Mexico, fighting for a just and solidary society!
Stop violence and impunity!



AutorIn: soli
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Widerstand auf die Strasse tragen — our streets
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