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 :: Feministin sein heute ::
 Themen | Feminismus/Gender/Queer 25-02-2011 20:00
AutorIn : Frauenbündnis zum 8. März
an der demo in zureich 2009 Wie jedes Jahr organisieren wir in Zureich eine Frauendemonstration zum Internationalen Frauenkampftag. Hier einige Gründe, warum...
an der demo in zureich 2009
an der demo in zureich 2009
Feministin sein heute

„Ich bin nicht frei, solange noch eine andere Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Ketten trägt als ich“

Dieses Zitat von Audre Lord war schon mehrmals auf einem Demo-Aufruf zum 8. März zu lesen – weil es sehr gut zusammenfasst, weshalb wir jedes Jahr am internationalen Frauenkampftag auf die Strasse gehen.

100 Jahre Frauenkampftag ist auch eine gute Gelegenheit, um eigene Positionen zu betrachten. Als autonome Feministinnen beziehen wir uns stark auf die neue Frauenbewegung. So geht es uns darum, unser Alltag sowie die sozialen und politischen Geschehnisse aus einer feministische Perspektive zu hinterfragen. Und wir hinterfragen dabei auch uns selber. Denn wir als primär weisse, heterosexuelle Mittelschicht-Frauen in der Schweiz sind anderen Realitäten ausgesetzt als andere Frauen – und sind oft auch Nutzniesserinnen. So profitieren wir zum Beispiel von all jenen Frauen, die uns ermöglichen fixfertige Tortellini schnell zu wärmen oder uns für wenig Geld einzukleiden. Wir versuchen also uns im Bewusstsein zu halten, dass Unterdrückungsmechanismen vielschichtig und komplex sind.

Feministinnen zu sein heisst für uns, gegen jede Form von HERRschaftsverhältnisse zu kämpfen.

So kann es nicht sein, dass sich Frauen im Namen der Gleichberechtigung Kader-Jobs angeln und die Karriereleiter fleissig hochklettern während sie dabei die Ausbeutung anderer nicht nur in Kauf nehmen, sondern auch ausüben.
Dass Frauen ausschliesslich hinter dem Herd gehören, findet heute nur noch eine kleine Minderheit. Die Rollen im privaten Bereich wurden jedoch zwischen Männer und Frauen nicht wirklich neu aufgeteilt. Wer für die Kinder zu sorgen hat, ist sowieso klar: Ist ein Kind krank und kann deshalb nicht in die Krippe oder zur Schule, so bleibt kaum jemals der Vater zu Hause… Gelöst wird dieses Dilemma höchstens, indem die Betreuung und Hausarbeit auf andere Frauen abgeschoben wird: zumeist auf Migrantinnen mit prekären Aufenthaltsstatus – und dies im Namen der Emanzipation!

Wie gesagt, wir wollen nicht Karriere machen – doch genauso wenig wollen wir den Männer dazu den Rücken frei halten!

Was wir wollen ist eine Welt, die sich nicht nach den Kriterien von Geld und Profit, patriarchaler Gewalt, HERRschaftssichernder Grenzen und Leistung organisiert. Wir möchten eine Gesellschaft, die von allen Menschen – unabhängig ihrer Herkunft und ihres Geschlechts – bestimmt wird. Und wir wollen, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können.

In diesem Sinne: feministisch agieren – das Patriachat traktieren!

FrauenLesbenKasama
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Kritik 2
28.02.2011 10:02  
Meine lieben Damen

Erstens toll, dass ihr wie alle Jahre den 8. März als Demo-Tag in eurer Agenda eingeschrieben habt. Super, dass ihr euch für eine egalitärere Welt einsetzt.

Doch auch von weiblicher Seite muss eure Art und Weise kritisiert werden. Frauenkampf bedeutet nicht ein Kampf gegen die gesamte Männerwelt zu führen. Ausser eurer Meinung nach soll ein Matriarchat angestrebt werden. Nur gegen die HERRschaftsverhältnisse zu Kämpfen ist oberflächlich und engsichtig. Herrschaftverhältnisse sind in allen Formen abzulehnen und zu bekämpfen. Weiter hat sich der Kampf der Frau auch gewandelt. Ja der 8. März ist der Tag des FRAUENkampfes, doch wir haben das Jahr 2011 und müssen vielleicht akzeptieren, das wir mit Männern Hand in Hand und gleichberechtigt arbeiten können. Ich finde es völlig in Ordnung wenn an der Demo selber nur Frauen mitlaufen dürfen. Aber diese permanente Ablehnung gegen eine solidarische Zusammenarbeit mit den männlichen Geschlecht finde ich verwerflich!


AutorIn: a-feministin
  kritik 3
04.03.2011 13:12  
verstehe die konzentration auf das weibliche geschlecht nicht wirklich. ich empfinde es als unlogisch, da sich jeder mensch im sozialen gefängnis befindet. ich frage mich, ob ein job im kapitalismus "weniger schlimm" ist, als sich z.B um die kinder zu kümmern (da dies ein sehr häufiges argument ist), unabhängig vom geschlecht betrachtet (spielt es eine rolle, wie die rolle im konkreten fall verteilt ist, solange sich beide/alle individuen wohl fühlen? müsste ich als mann "zwanghaft" zu hause bleiben, um dem feminismus zu genügen?!?).

ich empfinde den feminismus als traurige ideologie, da er das geschlecht als kritikpunkt nimmt, obwohl dies, mind. aus meiner sicht, kein kritikpunkt sein sollte, den dadurch werten wir den menschen aufgrund von festen, unveränderbaren merkmalen (dasselbe prinzip wie bei der "rasse"). eine sinnvolle kritik sollte nicht den mann (oder die frau) als solches, sondern die aktion/ideologie kritisieren. als mann bin ich in dieser welt genauso eingeschränkt, also lasst uns gemeinsam dagegen kämpfen, anstatt demos zu organisieren, bei denen nur frauen mitlaufen können (vorheriger kommentar), den genau dadurch wird eine gruppe von menschen aufgrund des geschlechts/eines unveränderbaren merkmals (ausser natürlich per op :p) ausgeschlossen. männer können genau so zeigen, dass sie gegen das patriarchat sind - dazu muss kein "matriarchat" (durch das verweigern des mitlaufens, als beispiel) entstehen.

in diesem sinne:
gegen herrlich & dämlich (und den allgemeinen sexismus in der sprache)
gegen jegliche herrschaftsform
gegen patriarchat & matriarchat
für ne gleichgestellte gesellschaft.


AutorIn: ...
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. kritik — mr. y
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