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 :: Stop Murder Music Bern + Zürich: "Rebelles" statt Homohass! ::
 Themen | Antifaschismus | Feminismus/Gender/Queer 23-07-2009 02:50
AutorIn : Stop Murder Music Bern + Zürich : http://www.stopmurdermusic.ch
Irie Révoltés: Am 23.7. in Luzern, am 25.7. in Pfäffikon ZH! See you there! 22. Juli 2009

Medienmitteilung

"Rebelles" statt Homohass!

Stop Murder Music Bern und Zürich begrüssen den Entscheid des "Reeds-Festivals" Pfäffikon ZH, die Ragga-/Dancehall-Reggae-Band "Iries Révoltés" zu engagieren.

Kritik üben Stop Murder Music Bern und Zürich hingegen an einigen Soundsystems der Randveranstaltung "Reeds Neverend Afterparty" und am Auftritt von "Mr. Vegas" in der "LG-Bar" in Zürich-Oerlikon.
Irie Révoltés: Am 23.7. in Luzern, am 25.7. in Pfäffikon ZH! See you there!
Irie Révoltés: Am 23.7. in Luzern, am 25.7. in Pfäffikon ZH! See you there!
Mit dem Auftritt von "Iries Révoltés" am 25.7.09 wird im Grossraum Zürich seit langem wieder einmal ein Zeichen GEGEN Homohass-Songs im Dancehall-Reggae gesetzt. Speziell mit ihrem grossen Hit "Rebelles" beziehen "Iries Révoltés" deutlich Stellung gegen Homohass und für eine grundlegende Veränderung im Dancehall-Reggae. Auch ihr restliches musikalisches Schaffen und ihr politisches Engagement richtet sich gegen Rassismus, Faschismus, Sexismus, Homohass und Unterdrückung.

Homophobe Plattenteller

Dieselbe Grundhaltung und dasselbe Engagement wünschen sich Stop Murder Music Bern und Zürich auch von einigen der Schweizer Dancehall-/Reggae-Soundsystems, die am 24. + 25.7.09 an der "Reeds Neverend Afterparty 2009" - einem vom "Reeds-Festival" unabhängigen Anlass in der Pfäffikoner Badmintonhalle - für Stimmung sorgen. Speziell die Soundsystems "Blood A Run" (ZH), "Out and Bad Sound" (ZH), "Straight Sound" (GE) und "Ganja Force" (SO) lassen - was den Umgang mit Homohass und die Abgrenzung zu militanten-homophoben Dancehall-Reggae-MusikerInnen und -Songs betrifft - zu wünschen übrig.

Hier einige Beispiele:

* Die Afterparty-Organisatoren "Blood A Run" aus Zürich waren am 20.9.08 Support-Soundsystem am Konzert von "Vybz Kartel" (11 Homohass-Songs) in der Alten Kaserne Zürich.
* Das Soloprojekt "Out and Bad Sound" war am "Vybz Kartel"-Konzert ebenfalls Support-Soundsystem und war zusammen mit "Yard Style Promotion" massgeblich an der Organsiation des Konzerts beteiligt.
* "Straight Sound" aus Genf produzierten unter anderem mit "Sizzla" (13 Homohass-Songs) und "Bounty Killer" (22 Homohass-Songs) dieses Jahr gemeinsame Dubplate-Songs (zu "Bounty Killer" siehe auch  http://www.youtube.com/watch?v=eRxkQx3ac6Q).
* "Ganja Force" aus Olten verwendeten (nicht als einziges Soundsystem) zwecks Aufheizen für den Soundsystem-Contest "1-2-3-Baddadan Swissclash 2008" im Gaskessel Biel (29.11.08) den Homohass-Song "Stay Far From We (Batty Bwoy) von "Dr. Evil" zum Niedermachen der Konkurrenz-Soundsystems (siehe  http://www.myspace.com/123baddadan oder  http://www.baddadan.ch/ganjaforce.html / Text "Dr. Evil":  http://www.soulrebels.org/dancehall/u_lyrics_stay.htm)

Mr Vegas - Bun Chi Chi Man

Ein Vertreter der militant-homophoben Subkultur innerhalb der jamaikanischen Dancehall-Reggae-Community soll am 31.7. im "LG-Club" in Zürich-Oerlikon auftreten: Clifford Smith, besser bekannt unter seinem Künstlernamen "Mr Vegas", der mit seinem Homohass-Song "Nah Promote" - aka "Bun Chi Chi Man" aka "No Promotion" - (2001, First Name Records, siehe auch  http://www.soundquake.com/mp3/80711.mp3) mit der Aufforderung zur Verbrennung von "Chi Chi Man" (Schwule) das pure Gegenteil der Messages von "Iries Révoltés" vertritt.

Weniger militant und tödlich sind andere "Mr Vegas"-Songs, die es bei postpubertär-homophoben Seitenhieben belassen. Ziemlich bizarr ist der Versuch von "Mr Vegas" in "Cocky She Want" (2002, Greensleeves Records), die Welt davon zu überzeugen, dass ein Heteromann (Mr Vegas?) Frauen besser befriedigen könne als eine "Sodomite" (Lesbe)... (siehe auch  http://www.youtube.com/watch?v=wMK-sPT99QU).

Die "Mr Vegas"-Konzert-OrganisatorInnen "Haunted Promotion" aus Zürich organisierten in den letzten Jahren regelmässig Konzerte von Dancehall-Reggae-Grössen mit Homohass-Song-Vergangenheit und -Gegenwart (siehe auch  http://www.stopmurdermusic.ch/reitschule/stopmurdermusic/Texte/DerFallBujuBanton.pdf, S. 4). Auf "Elephant Man" (17 Homohass-Songs), "Bounty Killer" (22 Homohass-Songs), "Mavado" (3 Homohoss-Songs) und "Buju Banton" (2 Homohass-Songs, einer davon ein Jahrzehnte-Hit) folgt nun "Mr. Vegas". Mit dem "LG-Club" in Zürich-Oerlikon scheinen sie einen neuen Club für ihr Treiben gefunden zu haben.

Fazit: So nicht, meine Herren!

Es ist skandalös, dass es auch im Jahre 2009 gewisse Schweizer Soundsystems sowie gewisse Party- und KonzertorganisatorInnen immer noch nicht schaffen, sich verbal und praktisch deutlich von Homohass und Homophobie zu distanzieren.
Den genannten Schweizer Soundsystems, "Haunted Promotion", dem "LG-Club" und "Mr Vegas" möchten wir deshalb nachdrücklich das Studium der Texte von "Iries Révoltés" ans Herz legen - insbesondere natürlich die Lyrics von "Rebelles".

Mit freundlichen und kämpferischen Grüssen

Stop Murder Music Bern und Zürich

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22.7.09

Stop Murder Music ZH gegründet

In den letzten Jahren sind innerhalb der Reggae-/Dancehall-Music zunehmend homophobe Battyman-Tunes aufgekommen. DJs, DJanes und MCs rufen in solchen Songs zu Gewalt, mitunter direkt zu Mord an Schwulen und Lesben auf. Und die Masse grölt mit! Zwar spielt solche Hassmusik nur eine kleine, radikale Minderheit, doch deren Aufkommen gilt es zu unterbinden.

Seit einiger Zeit häufen sich im Kanton Zürich die Auftritte von zu Gewalt gegen Homosexuelle aufrufenden Bands, Soundsystems und DJ(ane)s, sogenannter "Battyman-Killer" (im Jamaikanischen Patois werden schwule Männer unter anderem als Battymen bezeichnet). Darum hat sich nun in Zürich die Organisation StopMurderMusicZH formiert.

Ziel von StopMurderMusicZH ist es, aufzuklären über bevorstehende Auftritte von Battymen-Killern und entsprechenden Soundsystems in unserem Kanton. Wer direkt zu Gewalt aufruft, soll hier keine plattform bekommen! Darum sucht StopMurderMusic stets auch den Dialog mit Veranstalterinnen und Veranstalter und weist auf Reggae-/Dancehall-Events hin, welche gute Musik ohne Hasspropaganda bieten.

Die Mitglieder und Initianten von StopMurderMusic sind selber kritische Reggae-/Dancehall-Veranstalter und -Fans.

Entstanden ist StopMurderMusicZH aus dem Umfeld von StopMurderMusicBern, welches sich seit 2008 erst in Bern, dann zunehmend in der ganzen Schweiz gegen Aufführungen von Battyman-Killers und deren Songs engagiert. Weil viele solche Events auch in Zürich statt finden, haben sich Zürcherinnen und Zürcher aus dem Umfeld von StopMurderMusicBern als StopMurderMusic ZH formiert.

Kontakt:  kontakt@stopmurdermusic-zh.ch
 :: 3 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  link:
26.07.2009 09:27  


AutorIn: hu
  deja vu:
26.07.2009 09:29  


AutorIn: ha
  stop intolerant gay culture!
08.08.2009 09:58  
jamaican culture is not a crime! stop white middleclass homosexual dictators!


AutorIn: whigger
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. opfer oder täter? — reggaefan
  2. Hasspropaganda ist keine Meinung,sondern ein Verbrechen — Early Reggae-Fan
  3. zensur seitens homos — reggaefan
  4. Verkehrte Welt — Kounty Biller
  5. gut vs. böse, schwarz/weiss — kuschen statt kuscheln?
  6. Weisse CH-Bubi-Soundsystems — No Warner Product
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