Startseite | Gemeinsame Startseite | Publizieren! | Feature Archiv | Newswire Archiv | Trasharchiv


Über Indymedia.ch/de
Indymedia-Café
Editorial Policy / Moderationskriterien
Über Sprache sprechen - Sexismus in der Sprache
Wie kann ich auf Indymedia.ch publizieren / Allgemeines zu Medienaktivismus
Kontakt
Wiki
Mailingliste
Medienaktivismus
Gedanken zu Provos & Fakes
Links









 
www.indymedia.org

Projekte
print
radio
satellite tv
video

Afrika
ambazonia
canarias
estrecho / madiaq
kenya
nigeria
south africa

Kanada
london, ontario
maritimes
montreal
ontario
ottawa
quebec
thunder bay
vancouver
victoria
windsor

Ostasien
burma
jakarta
japan
korea
manila
qc
saint-petersburg

Europa
abruzzo
alacant
andorra
antwerpen
armenia
athens
österreich
barcelona
belarus
belgium
belgrade
bristol
brussels
bulgaria
kalabrien
croatia
cyprus
emilia-romagna
estrecho / madiaq
euskal herria
galiza
deutschland
grenoble
hungary
ireland
istanbul
italy
la plana
liege
liguria
lille
linksunten
lombardia
london
madrid
malta
marseille
nantes
napoli
netherlands
nice
northern england
norway
nottingham
oost-vlaanderen
paris/île-de-france
patras
piemonte
poland
portugal
roma
romania
russia
sardinien
schottland
sverige
switzerland
thorn
toscana
toulouse
ukraine
großbritannien
valencia

Lateinamerika
argentina
bolivia
chiapas
chile
chile sur
brasilien
sucre
colombia
ecuador
mexico
peru
puerto rico
qollasuyu
rosario
santiago
tijuana
uruguay
valparaiso
venezuela

Ozeanien
aotearoa
brisbane
burma
darwin
jakarta
manila
melbourne
perth
qc
sydney

Südasien
india
mumbai

Vereinigte Staaten
arizona
arkansas
asheville
atlanta
austin
austin
baltimore
big muddy
binghamton
boston
buffalo
charlottesville
chicago
cleveland
colorado
columbus
dc
hawaii
houston
hudson mohawk
kansas city
la
madison
maine
miami
michigan
milwaukee
minneapolis/st. paul
new hampshire
new jersey
new mexico
new orleans
north carolina
north texas
nyc
oklahoma
philadelphia
pittsburgh
portland
richmond
rochester
rogue valley
saint louis
san diego
san francisco
san francisco bay area
santa barbara
santa cruz, ca
sarasota
seattle
tampa bay
tennessee
united states
urbana-champaign
vermont
western mass
worcester

Westasien
armenia
beirut
israel
palestine

Themen
biotech

Intern
fbi/legal updates
mailing lists
process & imc docs
tech
volunteer
 
 :: Biel/Bienne - Eine Übersicht ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat | Repression/Knast 27-06-2009 12:32
AutorIn : Aargrau : http://www.aargrau.ch
Biel bewegt: Seit 2007 ist das Haus "La Biu" besetzt und immer wieder räumungsbedroht, so auch letztes Jahr (2008). Mit verschiedenen Soliaktionen machten die BesetzerInnen letzten Früh-Sommer auf sich aufmerksam und eine Räumung konnte verhindert werden. Die BesetzerInnen vom "La Biu" kämpfen weiter.
Eine zweites Haus wurde im September 2008 am Tulpenweg besetzt. Trotz der von rund 1400 UnterstützerInnen unterzeichneten Petition und diversen weiteren Aktivitäten, konnten die BesetzerInnen das "Trip-Huus" nach einer Räumungsandrohung nicht halten, das Haus wurde diesen Juni abgerissen.
Auch das Haus an der Freiburgstrasse, welches im April von der Familie Von Allmen besetzt wurde, ist inzwischen wieder geräumt worden.

La Biu, Trip-huus, Repression und mehr. Wir haben euch eine kleine Übersicht zusammengestellt. Das Ganze beruht auf Internet-Recherchen, darum hat der Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

// LA BIU // SAUVAGE // TRIP-HUUS // FAMILIE VON ALLMEN // TOD EINES JUGENDLICHEN // SCHATTEN ÜBER BIEL // REPRESSION // RADIO-BEITRÄGE // ANTI-REPRESSIONS-DEMONSTRATION // KONTAKTE //

// LA BIU //

Das besetzte Doppelhaus am Wydenauweg 38 + 40 in Biel befindet sich auf einem Grundstück der zukünftigen N5. Der Bau der Autobahn beginnt nicht vor 2011 – 2012 und befindet sich aktuell noch in der Planungsphase. Das Tiefbauamt des Kantons Bern, Besitzer der Liegenschaft und auch Bauherr der N5, wollte auf dem Grundstück temporäre Parkplätze bauen. Dadruch würden durch die vernichtende Stadtentwicklung zwei Häuser mit Garten, einem Bistro, einem Freeshop, einem Konzertraum, einer Bibliothek etc. verschwinden. Es schien absurd, dass vielfältiger Lebensraum Abstellplätze für Autos weichen soll. [01]

Nachdem die Räumung auf den 19. Mai 2008 angekündigt war, fand im und ums «La Biu» diverse Solidaritätsveranstaltungen statt. Unter anderem wurde zu einer «Reclaim the Streets» aufgerufen, um zu zeigen, dass das seit dem Juni 2007 besetzt Haus bleiben soll. [02]

Die Reclaim the Streets und bahnte sich ihren Weg durch all die Shoppingtouristen, durch die Innenstadt und vorbei an künstlichen EM-Fanzonen. Es wurde auf das akut von der Räumung bedrohte La Biu aufmerksam gemacht und über die Situation der Couple informiert. [03]

Soundunterstützung war bestens da, so war von "GoGo Powerrangers" über Crust-Punk, bis zu Techno, auf den drei Soundwagen alles vertreten. Nach dem Mensch etwa 1,5 Stunden durch die Stadt gezogen war, löste sich der Umzug offiziell auf. [04]

«250 Personen haben am Samstag in Biel "bunt, lautstark und friedlich" gegen die drohende Räumung der besetzten Häuser am Wydenauweg 38 + 40 demonstriert. Nochmals konnten die Hausbesetzer 300 Unterschriften für ihre Petition sammeln, damit haben sie innerhalb kürzester Zeit rund 1800 Unterschriften zusammengebracht.» berichtet das Bieler Tagblatt. [05]

Eine Umfrage hat auch gezeigt, dass sich die AnwohnerInnen (bis auf zwei Personen) nicht über das besetzt Haus am Wydenauweg 38/40 gestört fühlen. Ferner haben sowohl die SP als auch die Grünen ihre Unterstützung kundgetan. [06]

Das La Biu steht also auch heute noch am Wydenauweg 38/40 – Und bleibt auch! [07]

// SAUVAGE //

«In der Nacht auf den 22. März haben wir die ehemalige Druckerei Schüler in Biel für einige Stunden wieder belebt. Rund 500 Menschen haben auf drei Etagen ausgelassen gefeiert. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.», so begann die Mitteilung über die Sauvage in Biel. Es wurde ein Flublatt zum Thema «Freiraum» verteilt und Mensch solidarisierte isch mit den bedrohten Projekten «Tripouze» und Wagenplatz Pianoplatz. [08]

// TRIP-HUUS //

Am Samstag den 27. September 2008, wurde über die Besetzung des Tulpenweg 4+6 in Biel informiert. Es soll einen selbstverwalteten Lebensraum für Meinungsfreiheit und Emanzipation eröffnet werden, der auf solidarischen Beziehungen, gegenseitiger Hilfe und Wissensaustausch basiert. «Wir streben zur Autonomie gegenüber diesem System, das nur Abhängigkeit, Verantwortungslosigkeit und kaputte Menschen schaffen kann.», hies es in der Mitteilung vom Kollektiv Trip-huus. [09]

«Bis jetzt haben wir versucht gemeinsam mit der Stadt Biel Lösungen zu finden. Wir haben uns damit zufrieden gestellt bis zum ersten August das Gelände zu verlassen und sind auch auf ihre Forderung, die Bauwägen zu entfernen, eingegangen. Nun wollen sie uns aber einen Vertrag aufzwingen, der ein Ende unserer kulturellen und sozialen Aktivitäten bedeuten würde, was unser Hauptanliegen ist bei der Nutzung dieser Liegenschaft. Es ist vor allem auch ein Versuch unser alternatives Vorgehen zu sabotieren und uns auf repressive Weise zu kontrollieren. Dazu waren sie nicht bereit diesen Vertrag mit uns auszuarbeiten. Aus all diesen Gründen haben wir kollektiv beschlossen nicht mehr darauf einzugehen. Deshalb hat die Stadt Biel, vertreten durch ihren Anwalt, Lorenz Fellmann nun ein Räumungsgesuch beim Bezirksrichter gestellt.», lies das Trip-huus Kollektiv im April dieses Jahres verlauten. [10]

Zur gleichen Zeit reagierten Mitglieder der bürgerlichen Stadtratsfraktion «Forum» auf die Hausbesetzung am Tulpenweg. In einer Motion verlangte PRR-Stadtrat Marc Despont, dass der Gemeinderat seine Verantwortung wahrnehmen und in leerstehenden Gebäuden der Stadt die Einhaltung des Gesetzes durchsetzen soll. [11]

Es wurde dazu aufgerufen am 23. April vor dem Stadtratssaal in der Altstadt von Biel sich lautstark versammeln und die Petition «Für den Erhalt des alternativen Kultur- und Wohnprojekts Trip-huus in Biel» dem Stadtrat zu übergeben. [12]

Die Petition, welche 1400 Personen unterzeichneten haben, wurden dann am Stadtrat übergeben. Mit einem Apéro und Häppchen boten sie den Parlamentariern und Behörden ausserdem eine Gelegenheit, ins Gespräch zum kommen. Laut dem Bieler Tagblatt änderte dies aber nichts: «Trotz friedlicher Stimmung und unübersehbarer Sympathie einiger Mitglieder des Parlaments für die Anliegen der Besetzer: am baldigen Ende der Liegenschaften und Treibhäuser am Tulpenweg in Madretsch lässt sich wohl kaum noch etwas ändern. Bereits am Montag werde mit dem Abbruch begonnen, stellte Stadtpräsident Hans Stöckli den Besetzern in Aussicht.» [13]

Um zu zeigen, dass eine Räumung nicht einfach so in Kauf genommen wird. Wurde am 16. Mai zu einer erneuten RTS aufgrufen. «Auf die Strasse, gegen die Räumung des alternativen Wohn- und Kulturprojekts Trip-huus und den Abriss auf Vorrat dieser Liegenschaft. Für eine lebendige selbstbestimmte Lebenweise.» [15]

«Triphuus wir abgerissen!», hies es dann am 2. Juni «Seit heute Morgen sind die ersten Arbeiten zum Abriss des ehemalig besetzten Hauses im Gange. Wir werden das ganze Geschehen weiter im Auge behalten und euch auf dem laufenden halten!» Die BesetzerInnen haben das kurz vorher verlassen. [16]

// FAMILIE VON ALLMEN //

«Die Familie von Allmen ist eingezogen. Sie hat ein Haus an der Freiburgstrasse 24 in Biel besetzt (24. April 2009). Die Hausbesetzer wollen nicht hinnehmen, dass die Stadt das Haus abreisst, bevor ein konkretes Projekt für das Grundstück auf dem Tisch liegt.», meldet erneut das Bieler Tagblatt. «In einer Zeit, wo Menschen obdachlos sind, zerstört die Stadt Wohnraum. Es ist ein Skandal, dass der Abbruch befohlen wurde, obwohl kein neues Nutzungsprojekt vorliegt», so ein Mitglied des Kollektivs. [17]

Vor dem Abbruch hatte es einigen Wirbel um das Haus, dass der Stadt gehört, gegeben. Am 24. April wurde das zuvor zwei Jahre lang leerstehende Haus vom Kollektiv «Familie von Allmen» besetzt. Als die Abbruchfirma am 27. April anrückte, hatte die Gruppe ihr vorübergehendes Domizil bereits freiwillig geräumt. Bereits dieser erste Hausbesetzung hatte in grossen Bevölkerungskreisen Empörung ausgelöst. [18]

Ohne grosse gings nach dem Verlassen des Hauses weiter: Am Montag, dem 25. Mai 2009 hat die Interessengemeinschaft Familie Von Allmen, die Liegenschaft am Hochrain 36 in Biel besetzt. Das Haus steht seit ca. drei Jahren leer, ist in einem sehr guten Zustand und soll abgerissen werden. Ein typisches Beispiel dafür, auf welche Art und Weise intakter Wohnraum dem abbruchwütigen Spekulantentum der Bauherren zum Opfer fällt. [19]

«Neue Besetzung an der Quellgasse 5 in Biel», hiess es im Juni. Am Mittwoch, dem 3. Juni 2009 hat die Familie Von Allmen ihr neues Zuhause gefunden. Ziel ist wieder ein Zwischennutzung des schon Jahre leerstehende Gebäude zu erreichen. «Auch wenn es illegal ist, Häuser zu besetzen, ist es dennoch legitim, leerstehende Häuser zu bewohnen, bis der Besitzer wieder eine Nutzung des Hauses beansprucht.», sind die BestzerInnen der Meinung. [20]

Bei der Räumung der Quellgasse 5 am Montagmorgen wurden 6 Personen verhaftet und erkennungsdienstlich behandelt, eine Person wude dabei leicht verletzt. [21]

Das besetzt Haus La Biu schrieb in einer Mitteilung: «Die Polizeikräfte haben sich gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft. Die Familie von Allmen hat das seit 8 Jahren leerstehende Haus am Mittwoch, 3. Juni besetzt. Die Liegenschaft ist im Besitz von Nicolas Bührer bekannt dafür seine Liegenschaften dem Verfall preiszugeben und fett Miete abzukassieren. Die Besetzung wurde von der Nachbarschaft mit Wohlwollen aufgenommen. Wir protestieren auf schärfste gegen die polizeiliche Räumung und fordern von der Politik eine rasche Lösung! Keine Räumung auf Vorrat – Die Häuser denen die sie bewohnen!» [22]

Der Hausbesitzer hatte eine Strafanzeige eingereicht. Die Besetzer werden sich wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung vor dem zuständigen Gericht verantworten müssen. [23]

// TOD EINES JUGENDLICHEN //

«Am Samstag, 30. Mai 2009, stellte ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Bern kurz vor 03 Uhr in der SBB-Unterführung an der Murtenstrasse drei Personen fest, welche zu Fuss mit einem Lagerwagen voller Holz in Richtung Verresiuskreisel unterwegs waren. Die Polizisten wendeten das Fahrzeug und wollten die Personen kontrollieren. Diese hatten aber bereits die Flucht ergriffen und rannten die Böschung zu den Bahngeleisen hinauf. Zwei der Polizisten folgten den Flüchtenden, konnten aber nur noch sehen, wie eine Person zwischen einer abgestellten Zugkomposition und einem langsam einfahrenden Zug verschwand. Bei der weiteren Suche stellten die beiden Polizisten fest, dass der Flüchtende vom Zug erfasst und tödlich verletzt worden war. Die beiden andern Flüchtenden waren nicht mehr vor Ort, kamen aber zurück, nachdem sie die Ambulanz und weitere Polizeikräfte festgestellt hatten und gaben sich schliesslich zu erkennen. Der 17-jährige Verunfallte war im Kanton Zürich wohnhaft. Bei seinen beiden Begleitern handelt es sich um eine Jugendliche und einen jungen Erwachsenen.», so war die offiziele Berichterstattung der Medien in der Schweiz über den Tod des Jugendlichen. [24]

Obwohl die genauen Umständen nie ans Tageslicht kommen werden, war es für viele klar, sich mit den Jugendlichen zu solidarisieren. Die Wut war aber meistes überall gross, dass Aufgrund dieser «Polizeischikane» ein Jugendlicher ums Leben kam. Ab gleichen Abend fand in Zürich noch eine spontan Demo statt. In den folgenden Tagen kam es zu verschiedenen Solidaritäts-Aktionen, z.B. wurde die Polizeistation des Kreis 4 in Zürich eingefärbt. [25]

Am Sonntagabend fand eine Mahnwache in Biel statt. « Heute verfolgen sie uns. Morgen werden sie auf uns schiessen.», war im Aufruf zu lesen. Doch leider fanden sich nicht sehr viele Leute an diesem Abend in Biel ein. [26]

// SCHATTEN ÜBER BIEL //

Es geht was in Biel. Seit einigen Wochen ist ein Infoportal mit dem Namen «BNC – Schatten über Biel» online. Die kleine Gruppe bestehend aus drei Leuten wollen die bestehenden Gruppen in Biel unterstützen und über das Geschehen der Region informieren. Das sie Seite noch in den Anfängen ist nicht zu übersehen. Bis jetzt sind die meisten Texte «Copy and Paste», dass soll sich aber laut dem Kollektiv noch ändern. [27]

Am 16. Juni 2009 verschickte das Kollektiv «Schatten über Biel» eine Mitteilung, in welcher sie die Gründung der Antifa Biel bekannt gaben, da Mensch immer wieder feststellte, dass es in der Region Seeland, immernoch etliche verstecke rechtsextreme Kreise gibt! [28]

// REPRESSION //

Das aktive Treiben in Biel hatte auch seine Schattenseiten, wie auf Indymedia zu lesen war: «Im Zusammenhang mit der Reclaim the Streets vom 17. Mai für den Erhalt des Tripouze in Biel haben eine noch unbekannte Anzahl Personen polizeiliche Vorladungen erhalten. Noch ist unklar welche juristischen Folgen diese unerwünschte Einladung für die Betroffenen hat. Weiter mit der Repression: Die Räumung an der Quellgasse 5 vom 8. Juni hatte einen längeren Aufenthalt der Betroffenen auf dem Polizeiposten zur Folge. Neben dem üblichen Verfahren wurde ihnen auch eine DNA-Probe entnommen. Wer sich weigerte wurde gewaltsam gezwungen. Wir können das Vorgehen der Polizei nur als Versuch der Einschüchterung verstehen um die aktive BesetzerInnenszene zu kriminalisieren. Solidarisch gegen ihre Repression!» [29]

Nun wir zu einer Demonstration gegen die Polizeirepression und willkürliche DNA Entnahme aufgerufen. Der Treffpunkt ist am Samstag, 4. Juli 2009 um 14 Uhr auf dem Bahnhofplatz in Biel. «Im Anschluss der gewaltsamen Räumung der Familie von Allmen aus der Quellgasse 5, mussten die sechs festgenommenen BesetzerInnen eine DNA Probe abgeben. 6 weitere Personen, darunter 3 AktivistInnen des Autonomen Jugendzentrums, mussten ebenfalls eine DNA Entnahme über sich ergehen lassen nachdem sie einer Einladung der Kantonspolizei im Zusammenhang der Demonstration vom 16. Mai für den Erhalt des Triopuze Folge geleistet haben. Die DNA Entnahme verlief systematisch ohne Prüfung ob die Personen an der Demonstration teilgenommen hatten. Einige von Ihnen waren tatsächlich nicht an der Demonstration anwesend. Diese schwere Verletzung der fundamentalen Rechte ist total unverhältnismässig. Diese Massnahmen sind einer repressiven Politik eines Polizeistaates würdig. In der gleichen Tradition stehen die biometrischen Pässe, die unverhältnissmässigen Methoden der Einschüchterung der Kantonspolizei oder die Ausspionierung der Antiglobalisierungsbewegung durch Securitas. Wir wollen keine Fichierung der alternativen Bewegung! Wir wollen keine Kriminalisierung der sozialen Bewegungen! Wir wollen die unverzügliche Rückgabe der DNA Proben! Zeigen wir ein starkes Zeichen der Opposition an diese repressive Politik!» [30]

// RADIO-BEITRÄGE //

Im Internet sind noch zwei Beiträge vom Radio Rabe zu hören.

Rabe-Info, 16 Juni 2009:
http://www.rabe.ch/pod/index.php?id=80

Rabe-Beitrag zu den DNA-Proben:
http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=28535

// ANTI-REPRESSIONS-DEMONSTRATION //

Gegen die willkürliche DNA Entnahme und die Kriminalisierung der sozialen Bewegungen!
4. Juli 2009, 14 Uhr, Bahnhofplatz, Biel
Organisation Sozialiste Libertaire (OSL-Bienne), LA BIU, ATTAC-Bienne, Familie von Allmen, Antifa Biel und Einzelpersonen
Mehr Infos: http://ch.indymedia.org/de/2009/06/69999.shtml

// KONTAKTE //

«La Biu»:
wydenauweg@gmx.ch
www.labiu.ch

«Familie Von Allmen»:
familievonallmen@hotmail.com

«BNC – Schatten über Biel»:
kollektiv-biel@gmx.ch
http://site4free.tk/users/bnc/

// QUELLEN //

[01] http://ch.indymedia.org/de/2008/04/59019.shtml
[02] http://ch.indymedia.org/demix//2008/05/59592.shtml
[03] http://ch.indymedia.org/de/2008/05/60009.shtml
[04] http://ch.indymedia.org/demix//2008/05/60045.shtml
[05] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/110767
[06] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/111057
[07] http://www.labiu.ch
[08] http://ch.indymedia.org/demix//2009/03/67947.shtml
[09] http://ch.indymedia.org/demix//2008/09/63262.shtml
[10] http://ch.indymedia.org/demix//2009/04/68423.shtml
[11] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/140125
[12] http://ch.indymedia.org/demix//2009/04/68426.shtml
[13] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/140925
[14] http://ch.indymedia.org/demix//2009/05/69098.shtml
[15] http://ch.indymedia.org/demix//2009/05/69198.shtml
[16] http://site4free.tk/users/bnc/?url=72037
[17] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/140833
[18] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/143879
[19] http://ch.indymedia.org/demix//2009/05/69376.shtml
[20] http://ch.indymedia.org/demix//2009/06/69536.shtml
[21] http://ch.indymedia.org/demix//2009/06/69636.shtml
[22] http://ch.indymedia.org/demix//2009/06/69636.shtml
[23] http://www.bernerzeitung.ch/region/seeland-jura/Polizei-raeumt-besetztes-Haus/story/25208411
[24] http://www.bielertagblatt.ch/News/Region/144252
[24] http://ch.indymedia.org/demix//2009/05/69461.shtml
[26] http://ch.indymedia.org/demix//2009/05/69457.shtml
[27] http://ch.indymedia.org/de/2009/06/69957.shtml
[28] http://site4free.tk/users/bnc/
[29] http://ch.indymedia.org/demix//2009/06/69758.shtml
[30] http://ch.indymedia.org/de/2009/06/69999.shtml


23-06-2009 | (A)argrau
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  huhu
21.09.2010 10:44  
Habe mir erlaubt, euren sehr interessanten bericht in einen von mir verfassten Text zu Zürich einzubauen. Könnt ihr nachlesen jetzt startseite ch.indy.
Merci und Gruss


AutorIn: @
  DNA-Proben
31.05.2011 00:19  
Ihr fordert eine "Rückgabe" der DNA-Proben?
Kein Problem, die könnt ihr jeweils in der Regel in der Folgewoche aus dem Müll raussuchen, nachdem diese ausgewertet und eingelesen wurden... :-D

Aber jetzt im Ernst: Wenn das Verfahren eingestellt wird oder ein Freispruch erfolgt, so werden die Daten eh gleich wieder gelöscht.
M.a.W. Der Staat verschleudert mit den DNA-Proben ordentlich Steuergelder. Da ihr ja den ach so bösen Staat unbedingt schädigen wollt, müsstet ihr euch doch eigentlich über die DNA-Entnahmen freuen...?!?


AutorIn: Juristli
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Die Rolle des Anwalfs Lorenz Fellmann aus Biel — Fullman
GNU Free Documentation License 1.2 Sämtlicher Inhalt auf Indymedia Deutschschweiz ist verfügbar unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Germany.
Für sämtlichen Inhalt der jeweiligen Beiträge unter Indymedia Schweiz und Indymedia Deutschschweiz sind nur die jeweiligen AutorInnen verantwortlich!
Indymedia Schweiz läuft mit MIR 1.1
Use GNU!