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 :: 8. März - Internationaler Frauenkampftag ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Feminismus/Gender/Queer 25-02-2009 00:12
AutorIn : Revolutionärer Aufbau Schweiz
Frau Soll hat die Nase voll !
Frau Einsam kämpft jetzt gemeinsam !

Unregelmäßige Arbeitseinsätze, Anstellung im Stundenlohn, Arbeit auf Abruf, unsicherer Monatslohn, Stress und Druck auf der Arbeit, teure Kinderkrippen, und am Schluss die kleinen Renten...Frauen sind am meisten von prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen betroffen. Auf zum internationalen Frauenkampftag!

Gegen prekäre Jobs und miesen Lohn!

Frauendemo: 7. März 09, 13.30 Uhr, Hechtplatz ZH

Nachtessen: ab 17 Uhr für Frauen und Männer
Diese Wandzeitung aus der Reihe "Frauen sehen Rot" zu prekären Arbeitsverhältnissen haben wir im Januar 08 veröffentlicht:
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Sandra M. aus Zürich, 34 Jahre alt, zwei Kinder und alleinerziehend, erzählt über ihre Arbeitssituation.

Wo arbeitest du?
Ich arbeite als Kassiererin in einem Warenhaus.

Wie sieht dein Anstellungsverhältnis aus?
Ich arbeitete zunächst 50 Prozent. Später musste ich auf Arbeit auf Abruf umstellen, da der Betrieb umstrukturiert wurde.

Was bedeutet das für deinen Alltag?
Ich arbeite jetzt wenn mein Chef mich braucht. Den Einsatzplan erhalte ich oft erst am Freitag der Vorwoche und manchmal werde ich auch nach Hause geschickt, wenn man mich nicht braucht. Aufgeboten werde ich, wenn Sonderverkäufe anstehen, Kolleginnen krank sind, oder bei zusätzlichem Bedarf an Feiertagen. Wegen den unregelmäßigen Arbeitseinsätzen, der Anstellung im Stundenlohn und die nicht planbaren zusätzlichen Aufgebote, weiss ich nie, wieviel ich im nächsten Monat verdienen werde. Dazu kommt die Betreuung der Kinder, die gerade in Randzeiten nicht sicher gestellt werden kann. Lohn ist knapp und die Zukunft unsicher

Sandra M. ist kein Einzelfall. Sie steht für jene schätzungsweise 20 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz, die in prekären Arbeitsverhältnissen angestellt sind. Prekarität gehört im Kapitalismus dazu. Insbesondere in Krisenzeiten wie heute werden die von der ArbeiterInnenbewegung erkämpften Errungenschaften zu Nichte gemacht. Dauerhafte, stabile und rechtlich abgesicherte Arbeitsverhältnisse werden mehr und mehr abgeschafft und verdrängt durch zeitlich befristete, vertragslose Beschäftigungen ohne Sozialversicherungen, ohne garantierte Mindestarbeitszeit, ohne 13. Monatslohn. Frauen sind am meisten von prekären Arbeitsverhältnissen betroffen, aber auch Männer sind je länger je mehr betroffen.

Weg mit den prekären Jobs! Den Kampf gegen schlechte Arbeitsbedingungen auf die Strasse tragen!
Für den Kommunismus!
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  micheline calmy rey lässt grüssen!
25.02.2009 08:30  
um lohnprozentchen feilschen, aber dem ultrasexistischen islam gegenüber brav schweigen! es sind komischerweise gerade emanzipierte, gebildete europäerinnen die zum islam konvertieren, ob aus solidarität mit gaza oder aus unterwürfigkeit.. so wirkt der kampf für die rechte der frauen jedenfalls sehr willkürlich!


AutorIn: beobachterin
  link:
25.02.2009 08:54  


AutorIn: linkerin
  das alte problem
25.02.2009 21:52  
die demo richtet sich nicht offiziell gegen männer jedoch sind solidarische männer jedes jahr unerwünscht, müssen sich beleidigungen anhören und ähnliches. v.a. deswegen schwand die unterstützung für die radikale frauendemo in den letzten jahren enorm. so lange die frauen nicht merken, dass der kapitmalismus das hauptproblem ist und nicht die männer und das solidarische männer zu begrüssen sind, denn es kann sich nur was ändern wenn auch die männer dazu bereit sind, ausser die frauen führen einen bewaffneten kampf gegen die männer und gewinnen, wird es auch in zukunft nicht besser.

zusammen sind wir stark (ja auch ihr alleine sind stark liebe frauen, was nicht heisst, dass ihr alleine kämpfen müsst um das zu beweisen oder alleine demonstrieren.)


AutorIn: wie immer.. oder nicht?
  Ignorance
26.02.2009 08:51  


AutorIn: beobachterin
  darum...
26.02.2009 10:18  
dies so anzuschauen ist aus meiner sicht undifferenzierte haltung. es ist etwas komplett anderes mit männern für die rechte der frau auf die strasse zu gehn...
ein mann solidarisiert sich mit der frau, ein nazi würde nicht einmal im traum daran denken. und so bezichtigst du männer sich gegenüber der frau wie ein nazi zu vwerhalten. ja es gibt viele männliche arschlöcher, aber nicht alle. es macht keinen sinn alle in den gleichen topf zu werfen nach dem motto alle männer sind schweine. männer ohne frauen sind nicht richtig stark, jedoch frauen ohne männer nicht. es geht um einen gemeinsamen kampf...


AutorIn: luise
  männer gegen das patriarchat
02.03.2009 01:59  
auch ich finde es schade, mich wegen meines geschlechtes nciht an einer demo beteiligen zu "dürfen". verständlich ist es dennoch, wenn frau wünscht, sich an einer demo zu beteiligen, die sich über die zugehörigkeit zu einem biologischen muster/ einer gesellschaftlichen rolle(?) definiert, so ist das nur zu begrüssen. auch das ganze marxistisch-elitäre gebrabbel von wegen "kapitalismus =hauptwiderspruch, alles andere=nebenschauplätze" ist durchaus nicht ernst zu nehmen, jemensch greift dort an, wo er/sie will, kann, das bedürfnis hat dazu.

vielleicht sollte mann sich mal überlegen, eine eigene demo gegen das patriarchat zu organisieren. ich als ein solcher fühle mich nämlich in diesem wulst von rollenverhalten nicht wohl. vielleicht sind wir irgendwann auch soweit, diesen unwürdigen separatismus zu überwinden und definieren uns auch im widerstand nciht emhr über unsere biologischen geschlechter.


viel spass an der demo!


AutorIn: halbseparat
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. solidarität? — luise
  2. warum? — darum
  3. titel — name
  4. Am 8. März gemeinsam nach Burgdorf!! PNOS stoppen! — gegen das patriarchat!
  5. @indy — @indy
  6. gute idee! — demo jetzt!
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