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 :: Rechte Band „Allerseelen“: Konzert bei Bern am 25.10.? ::
 Themen | Antifaschismus 14-10-2008 02:50
AutorIn : Bunkermystik gegen Rechts
Auf zur "Bunkermystik"...!!! Obwohl Soleil Noir am 12.10. in Fribourg scheinbar zuviel "Bunkermystik" hatte und sich vordergründig zurückzieht (Schliessung der Homepage, Auflösungsgerüchte), sind sie und andere nach wie vor aktiv: So sind zum Beispiel die mit Soleil Noir befreundeten Projekte Yggdrasil (Bunkermystik-Ultras...) und Sonorites Obscures fleissig dran, rechte und faschistoide Bands zu veranstalten.

Zum Beispiel ein "exclusive concert" mit der rechtsextremen Band Allerseelen "in a special location near Bern" am 25.10.08. Ans Konzert kommt man nur mit Reservation (CHF 35.--/EUR 22.--), diese ist bei  yggdrasil@nordkunst.ch erhältlich. Allerseelen reden von 20 Uhr in der "Region Bern".
Auf der Homepage der Support-Band Miel Noir - einem "visual and aural art project of Dimo Dimov" (Avantgarde Drones & Soundscapes, Apocalyptic Chanson) wird das ganze als "Industrial Event" angekündigt.

Interessant ist das DJ-Set, welches laut Infos auf dem Web das Publikum nach dem Konzert "in an exclusive and romantic location near Bern" bei Laune halten soll: Niemand anders als DJ Antz (Trincea) von Soleil Noir samt Petroushka und Mannaz, also alles "Bunkermystik"-PionierInnen (für Fans hier ein Müsterli von der Bunkermystik IV ("Operation Schwarze Oktober") vom 28.10.06 (Mont Vully) - einen Demo-Track von Trincea:  http://www.nordkunst.ch/yggdrasil/Trincea.mp3).

Vielleicht also eine gute Gelegenheit für eine weitere "Bunkermystik" mit DJ Antz (Trincea) and friends...

Unten ein Artikel zu und über Allerseelen/Miel Noir auf turnitdown.de vom letzten Jahr und ein Link zur Medienmitteilung der Antifa Bern vom Oktober 2005 zu einem damals geplanten Allerseelen-Konzert in Yverdon.
Auf zur "Bunkermystik"...!!!
Auf zur "Bunkermystik"...!!!
 http://www.turnitdown.de/778.html

Extrem rechte Band "Allerseelen" will in Münchner Diskothek auftreten

Für den 1. September 2007 ist in der Münchner Diskothek "Titanic City" ein "Neofolk & Industrial Festival" unter dem Titel "Miel Noir" angekündigt. Bei diesem Festival soll auch die extrem rechte Band Allerseelen aus Wien auftreten, was von den Organisatoren, dem österreichischen Versand/Label "Steinklang", in der Öffentlichkeit längere Zeit verschwiegen wurde. So enthält der auf der Festival-Homepage abgebildete Flyer, mit dem in ganz Europa für das Konzert geworben wird, auf vielen deutschen Websites nur den Hinweis auf eine unbekannte Band namens "Feuervogel". "Feuervogel" ist einer der größten Hits der Band Allerseelen. Auf einem Eintrag auf der "Miel Noir"-Seite und an anderen Stellen ist in der Band-Auflistung neben Hekate, Institution D.O.L., Svarrogh, Job Karma und Voyvoda nun aber offen von Allerseelen statt von "Feuervogel" die Rede.

Allerseelen

Die Band Allerseelen um ihren Kopf Gerhard Petak ist eine der bekanntesten Gruppen, die das Musikgenre Dark Wave nutzen, um ihre extrem rechte Ideologie zu transportieren. Petak wird mit seiner Band Allerseelen auch in der Publikation "Musik-Mode-Markenzeichen" des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes erwähnt: Allerseelen sei eine der Bands, die seit Anfang der 1990er Jahre "NS-Symbolik aufgegriffen und positive Bezüge zu Leitfiguren des Rechtsextremismus hergestellt" haben.

Auf Konzerten von Allerseelen taucht dann teilweise ein Publikum auf, in dem junge Männer in schwarzen und tarnfarbenen Uniformen dominieren, Burschen in Kniebundhosen und Mädels in Röcken statt der "üblichen" schwarz gewandeten Gestalten. Assoziationen zur Jugendbewegung der 1920er bis 30er Jahre sollen bewusst geweckt werden. Als Accessoires bevorzugen die Anwesenden anstatt "gruftimäßiger" Kreuze lieber Anstecker und Aufnäher mit SS-Totenköpfen oder Runensymbolen1.

Seit Anfang der 1990er Jahre ist in der Dark-Wave-Szene (wie auch in anderen Subkulturen) zu beobachten, dass rechte Akteure bemüht sind, rechte oder gar neonazistische Ideologie zu verbreiten. Dabei verarbeiten die Bands hier meist nicht die ideologischen Versatzstücke der klassischen extremen Rechten oder setzen gar auf den grobschlächtigen Rassismus und Neonazismus des Skinhead-Rechtsrock, sondern wenden sich rechten und faschistischen Denkern und Positionen aus der Zeit von 1871 bis Mitte der 1930er Jahre zu. Ansatzpunkte in der "schwarze Szene" sind dann ein dort beliebter Mystizismus, Irrationalismus, Heidentum und Esoterik, anti-moderne bzw. antizivilisatorische Denkmuster (z. B. in positiven Bezügen auf Mittelalter und Romantik) sowie ein in der Szene weit verbreitetes elitäres, antiegalitäres Selbstverständnis. Aus den Wertvorstellungen und Lebensgefühlen dieser Subkultur wird so ein politisches Konzept: eine ästhetische Mobilmachung gegen Humanismus und Emanzipation.

Die Band Allerseelen wurde 1989 von dem Wiener Gerhard Petak (alias "Kadmon") gegründet und seitdem maßgeblich geprägt. Nach Einschätzung von Alfred Schobert, ehemals Mitarbeiter des "Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung", gehen die "Pioniertaten (Petaks) über die Rehabilitierung faschistischer Symbolik hinaus. Er rehabilitiert komplette nazistische Ideologiebestände." So vertonte Petak beispielsweise auf der CD "Gotos-Kalanda" einen zwölfteiligen Gedichtzyklus des SS-Brigadeführers Karl Maria Willigut. Willigut war bis 1938 maßgebliches Mitglied des SS-Ahnenerbes und hat u. a. den SS-Totenkopfring entworfen. Bei Petak erscheint die SS nicht als verbrecherische Organisation. Völlig entkontextualisiert wird der SSler Willigut stattdessen als bewundernswerter "Geschichtsforscher" und "Runendichter" dargestellt. Weitere von Petak angepriesene "Persönlichkeiten" sind Leni Riefenstahl (Leni Riefenstahls faschistische Bildästhetik wird vertont und ihre NS-Biographie bagatellisiert), Ernst Jünger, Otto Rahn (ebenfalls Mitglied im SS-Ahnenerbe) und der Faschist Corneliu Z. Codreanu. Codreanu war in den 1920er und 1930er Jahren Mitbegründer und Führer der extrem antisemitischen Eisernen Garden in Rumänien. In Lieder von Allerseelen baut Petak oft Gesänge und Märsche der Eisernen Garde bzw. Reden Codreanus ein.

Anmerkungen:

1 vgl. Speit, Andreas: Ästhetische Mobilmachung, Unrast-Verlag, Münster 2002.

Quelle:  http://aida.open-lab.org/

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 http://www.antifa.ch/comm/comm051027.shtml
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14.10.2008 23:14  


AutorIn: deja vu
  nochn link:
14.10.2008 23:36  


AutorIn: nochn deja vu
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15.10.2008 18:17  


AutorIn: heute die, morgen du!
  hellstern
17.10.2008 18:58  


AutorIn: ser erhellend
  COMMUNIQUÉ DE L'ACTION ANTIFASCISTE YVERDON
11.12.2008 20:56  
Le 19 décembre, l'association lausannoise Sanctuary (www.sanctuary.ch) prévoit d'organiser un concert du groupe allemand «électro-dark» d'extrême-droite Heimataerde («Terre-patrie») à l'Amalgame d'Yverdon. Nous exigeons par le présent communiqué que les responsables de l'Amalgame, les autorités yverdonnoise et les médias prennent enfin leurs responsabilités afin d'interdire ce nouveau rassemblement aux relents noirs-bruns. Après les trop nombreux concerts organisés depuis des années en toute impunité par le tristement célèbre groupement «Soleil Noir» aux Citrons Masqués, Yverdon ne doit plus tolérer d'événements néo-nazis sur son territoire!

Face au racisme et à la xénophobie, nous disons basta! Face à l'indifférence des autorités, nous prenons la lutte en main! L'action courageuse et efficace de Fribourg a permis de mettre enfin un terme aux activités de Soleil Noir (ainsi qu'à celles de leurs amis bernois d'«Yggdrasil»), ce n'est pas pour qu'une autre association noire-brune prenne le relais! Nous sommes prêts, si nécessaire, à utiliser tous les moyens à notre disposition pour y mettre un terme, y compris l'action directe.

L'association Sanctuary et son responsable «Spider B», alias Boris Toumayeff, n'en sont pas à leur coup d'essai: ils étaient déjà les organisateurs du concert du groupe néo-nazi autrichien Der Blutharsch, en mars 2001 à Vevey ( http://www.heimdallr.ch/Live_Reports/2001/dbv.html), et les coorganisateurs du concert de Death In June, interdit à Lausanne en 1998 ( http://www.sanctuary.ch/report/DeathInJune).

Le même Boris Toumayeff est, ou était, proche des fondateurs de «Soleil Noir». Il est notamment l'auteur du fameux sigle de l'association, comportant un swastika à 12 branches, qu'il n'est plus nécessaire de présenter et dont la presse a abondamment parlé . Ce serait également lui qui aurait créé, en tant que webmaster, le site (disparu suite à l'action de Fribourg) www.soleilnoir.ch.

Le concept du groupe Heimataerde est fondé sur une mise en scène morbide et malsaine inspirée des Croisades médiévales des XIe et XIIe siècles. Le groupe présente une apologie du christianisme le plus tristement fanatique et sanglant et tient des propos sans ambiguïté dans ses interviews . Le leader, l'Allemand Dirk Dette, apparaît toujours en chevalier croisé, vêtu d'une cotte de maille et d'un manteau blanc à croix-noir taché de sang, et armé d'une épée . Le premier album du groupe s'intitule «Gotteskrieger» («combattant de Dieu»).

Outre des appels explicites à la haine antimusulmane et à la xénophobie , on retrouve chez Heimataerde la plupart des thèmes habituels de l'extrême-droite. Un des premiers morceaux du groupe s'intitulait par exemple «König von Thule», allusion à Thule, une île mythique située dans le nord qui serait la terre d'origine des «Aryens» ou «Hyperboréens», idée popularisée à l'origine par la Société de Thule (Thule Gesellschaft), société secrète fondée à Munich en 1911, qui se trouve à l'origine du parti nazi . Un autre, «Unter den Linden», évoque l'avenue berlinoise bâtie à la gloire du militarisme prussien et centre des défilés nazis, etc.

Pas de Heimataerde à Yverdon! Notre «Terre-patrie» est le monde! Aucune tolérance pour l'intolérance!
Action directe! Fribourg hier, Yverdon demain - pas un pas en arrière face au fascisme!

Action antifasciste Yverdon pour des subcultures sans nazis


AutorIn: Antifa Yverdon
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Die Abrechnung steht noch bevor, ihr Zecken! — a.c.a.b.
  2. Toll — crophead
  3. link — Deja-Vu
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