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 :: Freiräume Verteidigen! 8./9. August in Luzern ::
08-08-2008 16:41
AutorIn : Aktion Freiraum
Der Kampf geht weiter! Die Aktion Freiraum ruft auf zu einem zweitägigen Festival „Die Farbige Festung“ auf der Luzerner Allmend. Von Freitag 17 Uhr bis Sonntagmorgen werden die verlassenen Ruinen für Alternativkultur und als Zeichen für mehr kulturelle Freiräume genutzt! Kommt zahlreich!
Aufruf: Festival „Farbige Festung“ in Luzern

Der Kampf geht weiter! Die Aktion Freiraum ruft auf zu einem zweitägigen Festival „Die Farbige Festung“ auf der Luzerner Allmend. Von Freitag 17 Uhr bis Sonntagmorgen werden die verlassenen Ruinen für Alternativkultur und als Zeichen für mehr kulturelle Freiräume genutzt! Kommt zahlreich!

Die Aktion Freiraum nutzt von heute Freitag, 17 Uhr bis Sonntagmorgen die verlassenen Ruinen in der Allmend als Ort, wo Luzerner Jugendlichen die Möglichkeit zur Selbstbestimmung geboten wird. Wir berufen uns dabei auf den historischen Kontext, in dem man unter einer Allmend ein gemeinschaftliches Eigentum versteht, welches von der Bevölkerung genutzt werden kann. Die Luzerner Allmend befindet sich noch dazu in der so genannten Freiraumzone und so sehen wir keinen geeigneteren Standort für unser Festival.

Das zweitägige Festival „Die farbige Festung" beinhaltet ein reichhaltiges Kulturprogramm und soll die Vielfältigkeit der alternativkulturellen Bewegung aufzeigen: Der Versuch, durch kreative Art und Weise das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Das Festival wird stets umrandet von diversen Djs, Konzerten an beiden Abenden, einem Theater und einer Ausstellung, zu der auch die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.

Wir wollen damit aufzeigen wie breit und kreativ die alternativkulturelle Bewegung der Stadt Luzern ist und dass sie dringend Räume benötigt. Die Forderung der Aktion nach mehr kulturellem Freiraum bedeutet, dass nicht die Stadt oder eine Geschäftsleitung entscheidet, was Alternativkultur ist, sondern dass eine Diskussion unter Jugendlichen und Kulturschaffenden die Grundlage für Alternativkultur ist. So hält auch die Stadt Luzern fest: „Eine Kulturstadt braucht breite und lebendige Kulturszenen, die widerspenstig, unreglementiert, kritisch, aufmüpfig und anarchisch sind. Diese Szenen machen den Nährboden des kulturellen Lebens aus.“ Gerade die Jugend braucht Platz zum Leben - Platz um Kultur zu erschaffen. Der Raum dafür ist momentan nicht vorhanden und deshalb verlagern wir unsere Kultur nach draussen und versuchen diese dort weiterhin auf friedliche und kreative Art und Weise der Bevölkerung näher zu bringen und zu zeigen, dass auch unser Anspruch auf einen Platz in dieser Stadt berechtigt ist.

Wir fordern alle auf sich für alternativkulturelle Freiräume stark zu machen!

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut und Leute mitnimmt! (Super wär, wenn’s an den Nachmittagen schon viel Leute hätte!)

Auf einen gemeinsamen Kampf für kulturelle Freiräume!

Wo?
Mit Bus Nr. 20 von Bahnhof Luzern bis Allmend, dann zum AAL und der Bahnlinie nach Richtung Horw...

Programm:

Freitag, 8.8.2008
START: 17 Uhr

Rot:
Ab 2O Uhr: Live Konzert
Old Fishman (Alternative Rock)
Seed of Pain (Hardcore)

Weiss:
Ab 22 Uhr: Indie-Dissko
DJ's Gestapo de l'Amour
Danach: Minimal House
C'N'D (korsett)
Martin Meier (nonchalance/korsett)

Samstag, 9.8.2008
Ganzer Tag: Street Art & Graffiti, div. Künstler
Bar, Chillout, Food

Weiss:
Mestiz-Punk-Reggae-Dissko mit DJ Kaixo (bitxidenda)
Electro-leicht-konsumierbar-Industrial-Ebm mitFish&Fish vs. Das Gummi (Abteilung Tanzpalast)

Schwarz:
Ab 16 Uhr: Wrestling Championship
Ab 22 Uhr: Anti-Parade Afterparty
Ab 04 Uhr: From Breakcore to Minimal Kackmusikk + korsett Dj's

Rot:
Ab 15 Uhr: DJ Chimpanzee (Funk, Breaks, etc.)
Ab 18 Uhr: DJ Skaludos
Ab 20 Uhr: Live Konzert mit Kulturattentat (Ska)
Lea-Won (HipHop)
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  Festival „Die farbige Festung“ war ein voller Erfolg!
11.08.2008 08:21  
MEDIENMITTEILUNG ZUM FESTIVAL „DIE FARBIGE FESTUNG“

Festival „Die farbige Festung“ war ein voller Erfolg!

Nach zwei Tagen ist das Festival „Die farbige Festung“ der Aktion Freiraum zu Ende gegangen. Das Festival war ein voller Erfolg. Insgesamt besuchten ca. 1000 Personen das Festival. Diese hohe Teilnehmerzahl verdeutlicht erneut, dass die Alternativkultur Platz in dieser Stadt braucht. Noch immer steht sie ohne Räumlichkeiten da.

Das Festival fand bei den verlassenen Ruinen in der Allmend Luzern – ein Ort, der symbolisch für gemeinschaftlich genutzte Räume steht. Um die Vielfältigkeit der alternativen Kulturszene zu betonen, spielten am Festival Bands aus verschiedensten Musikrichtungen: Fishman (Alternativ Rock), Seed of Pain (Hardcore), Kulturattentat (Ska) oder Lea-Won (Hip Hop). Zudem sorgten diverse Djs bis in die frühen Morgenstunden für Stimmung. Neben Musik fand eine Ausstellung zum Thema Street-Art statt – eine Kunst die versucht, durch das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Viele Luzerner aber auch Künstler aus ganzen Schweiz machten die grauen Bunker zur farbigen Festung.

Das Festival blieb die ganze Zeit hindurch gewaltfrei und friedlich – es kam lediglich zu kleineren Sachbeschädigungen auf der Allmend, welche eventuell von Besuchern verursacht worden sind. Dies bedauern wir. Damit das Festival reibungslos über die Bühne gehen konnte, kontaktierte die Aktion Freiraum im Voraus die Polizei und die Behörden und stand mit ihnen die ganze Zeit über in Kontakt. Vor der Veranstaltung nahm die Aktion Freiraum auch mit dem Zirkus Knie Kontakt auf mit der Bitte uns bei eventuellen Störungen sofort zu kontaktieren. Dies war während des Festivals aber nie nötig.

Einmal mehr hat die Aktion Freiraum bewiesen, dass ihre Forderung nach mehr kulturellen Freiräumen eine breite Unterstützung geeniesst – dieses Mal machten sich ca. 1000 Leute für unsere Anliegen stark. Immer noch fehlen der Alternativkultur Räumlichkeiten, und solange diese fehlen leben wir unsere Kultur im öffentlichen Raum aus. Die Allmende steht dabei historisch für einen solchen Freiraum: Gemeinschaftlich belebt, verwaltet und geprägt.

Wir fordern alle auf sich für alternativkulturelle Freiräume stark zu machen!

Auf eine baldige Lösung!


AutorIn: Aktion Freiraum
  Artikel 20min online
11.08.2008 08:31  
Die farbige Festung
von Gerardo Raffa
Invasion auf der alten Militär Kampfanlage in der Luzerner Allmend: Seit Freitag Nachmittag besetzen einige hundert Personen das Gelände.

Friedliche Besetzung der alten Kampfanlage. (Bild: Gerardo Raffa)

Aufgerufen zu einem alternativen Kultur Festival mit Djs, Konzerten, einem Theater und einer Ausstellung, hat die Aktion Freiraum. "Gerade die Jugend braucht Platz zum Leben - Platz um Kultur zu erschaffen. Der Raum dafür ist seit dem Ende der BOA nicht vorhanden und deshalb verlagern wir unsere Kultur nach draussen und versuchen diese dort weiterhin auf friedliche und kreative Art und Weise der Bevölkerung näher zu bringen und zu zeigen, dass auch unser Anspruch auf einen Platz in dieser Stadt berechtigt ist" erklärt Sandro Hofstetter, ein Sprecher der Aktion Freiraum.

Kein Polizeieinsatz

Am Freitag um 14:00 Uhr wurde in kleinen Gruppen das ganze Equipment für das alternative Festival angekarrt. Danach informierten die Initiatoren umgehend die Behörden. Sowohl die Polizei wie auch das Militär zeigten sich kooperativ und gaben grünes Licht. Wichtig sei, nach Angaben der Kantonspolizei Luzern, dass die Nachtruhe respektiert werde und der Circus Knie in ein paar hundert Meter Entfernung nicht gestört werde.

Bevölkerung eingeladen

Das zweitägige Festival „Die farbige Festung" beinhaltet ein reichhaltiges Kulturprogramm und sollte die Vielfältigkeit der alternativkulturellen Bewegung aufzeigen: Der Versuch, durch kreative Art und Weise das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Die Aktion Freiraum will damit aufzeigen wie breit und kreativ die alternativkulturelle Bewegung der Stadt Luzern ist und dass sie dringend Räume benötigt. "Wir möchten darum auch die Bevölkerung herzlich einladen" so der Sprecher Sandro Hofstetter.

 http://www.20min.ch/news/luzern/story/25497052


AutorIn: Ziitigsmaa
  Antiparade
11.08.2008 15:18  
Vor dem Anlass fand in Zürich die Antiparade statt: Einige Aufbauler und warscheinlich auch RJZler (?) konnten es angeblich nicht lassen, HC's als Faschos zu deklarieren und mit Holzstangen anzugreifen.


AutorIn: JaZen
  faschos an der antiparade
15.08.2008 14:13  
Die vermeindlichen Gabbers waren doch Nazis... Oder wie erklärst du mir die White-Power-Gürtelschnallen oder die Schwarze Sonne Tattoos einiger Teilnehmer. Ausserdem wurde ich von einem der vermeindlichen Gabbers auch angepöbelt.


AutorIn: gabba gabba hey
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