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 :: Interessantes zur Polizei-Sondereinheit LUCHS ::
23-05-2008 15:26
AutorIn : Carla del Punto
Am 5. Juni 2005 frühmorgens um halb vier werden die beiden Discogänger H (17) und A (22) auf ihrer Heimfahrt durch die Sondereinheit LUCHS der Luzerner Kantonspolizei überfallen und schwer verletzt. Die Bullen, ca. 25 Mann, zerren Beifahrer H förmlich durch die zuvor eingeschlagene Scheibe und lassen ihn anschliessend auf den Rücken fallen. Danach schlagen sie ihn kurz und klein. Im Luzerner Polizeijargon nennt sich das Vorgehen „kompromisslose Verhaftung“.
Die Sondereinheit LUCHS untersteht dem höchsten Schweizer Bullen namens Beat Hensler (Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten, sowie selber Luzerner Polizeikommandant). Dieser ist auch oberster Cop in Sachen EM 08. Hensler missfiel, dass der Überfall seiner vermummten Helden bekannt wurde. Und reagiert nach Auffliegen der unglaublichen Brutalitäten seiner Zombies so:
Die Sonderbullen hätten auf einen Hinweis der Zürcher Kantonspolizei gehandelt.
Die beiden Jugendlichen hätten sich im Wagen eingeschlossen (was nicht stimmt).
Über deren Verletzungen wisse er nichts, die Verhafteten hätten dem Schwyzer Kantonsspital die Erlaubnis zur Einsicht der Arztberichte verweigert (sie wurden dazu aber nie angefragt).
Nein, es sei nicht geschlagen worden, der Vorgang sei ja polizeilich gefilmt worden, darauf sei nichts sichtbar, was den Rahmen einer „gewöhnlichen Verhaftung“ sprenge. Okay, beim Kopieren des Films sei ein kleines „Missgeschick“ passiert (die Polizei schnitt die brutalen Verhaftungsszenen einfach heraus).
 http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/detail.htm?client_request_contentOID=278982

Der Fahrer des Wagens, der 22jährige A, wurde aus dem Auto gezerrt und ebenfalls kurz und klein geschlagen („normale Verhaftung“). Im von 10vor10 gezeigten Video sind u.a. auch seine Rückenverletzungen sichtbar, auch trug A während der ersten 3 Wochen eine Halskrause. H und A haben sich von dem LUCHS-Überfall mental bis heute nicht erholt (posttraumatische Belastungsstörung, oder kurz: traumatisiert) und sind noch immer in ärztlicher Behandlung.
Die Auskünfte der Luzerner Kapo sowie von deren Boss Beat Hensler sind bis heute ausnahmslos verschleiernd und verlogen. Es regt die Luzerner Bullen masslos auf, dass dieser polizei-idiotische Überfall (Marke Hensler Eigenbau) überhaupt öffentlich wurde und noch 3 Jahre später so viel Staub aufwirft.  http://www.lu.ch/download/gr-geschaefte/2003-2007/A_459_antwort.pdf.
Denn bei allen anderen LUCHS-„Aktionen“ haben sich die Opfer nicht so gewehrt, oder konnten sich nicht wehren, oder es hat die Medien jeweils nicht sonderlich interessiert.

Bei der üblen Polizeiaktion beteiligten sich übrigens auch noch drei Schroter aus Oesterreich und Deutschland. Deshalb die Frage: War der Überfall polizeilich eben doch nur inszeniert, als notwendige Trainings-Einheit, egal wen es dabei trifft und schädigt? Nahm der polizeilich-pathologische Muskelaufbau betr. EM 08 schon im Juni 05 seinen Lauf? Zwar täuschte die Hensler’sche LUCHS-Truppe immer eine „Verwechslung“ vor, doch anderseits wurde der angeblich gesuchte „Schwerverbrecher“ weder präsentiert, geschweige denn jemals gefunden. Und schliesslich gibt es auch objektiv grosse unterschiedliche äussere Merkmale zwischen einem angeblich gesuchten 30jährigen „Schwerverbrecher“ und dem letztlich schwer verletzten 17jährigen Polizeiopfer H.

Da die überfallenen Discogänger Strafanzeige einreichten, wurde, wenn auch nur rein formal, eine Strafuntersuchung eingeleitet. Untersuchungsrichter Georg Boller vom Verhöramt des Kantons Schwyz (Polizeistützpunkt Biberbrugg, Bennau, 041 819 56 00) untersuchte erst einmal gar nicht. Erst im Oktober 05 lud er erstmals einen LUCHS-Vertreter vor, um ihn äusserst ergeben und loyal zu befragen.

Von den mindestens 20 beteiligten LUCHS-Idioten befragte Boller aber nur deren vier. Boller vermied es dabei tunlichst, die Namen der LUCHS-Polizeier in die Papiere aufzunehmen, um sie zu schützen: Er wies ihnen in den Akten stattdessen eine Nummer zu. Eineinhalb Jahre später stellte Georg Boller die Untersuchung ein – wie nicht anders zu erwarten im Fall angeklagter Bullen.

Zwar tragen zwei völlig unschuldig und willkürlich zusammen geprügelte Jugendliche schwere Beeinträchtigungen für den Rest ihres Lebens davon, aber die Polizisten hatten laut Boller eben doch nicht grobfahrlässig oder gar vorsätzlich, sondern nur „verhältnismässig“ gehandelt. Zudem sind die Gewalt-Polizeier einem weder voraussehbaren oder sonstwie denkbaren Irrtum unterlegen, und das ist bei Polizisten weder strafbar (Idioten-Privileg), noch dürfen Geschädigte die Polizei für real beigebrachte Schäden zivilrechtlich belangen. Die Polizei ist eben wild und frei, die Bevölkerung hat ihr als Freiwild zu dienen. „Sie können ja das Blut abputzen, und wenn es nicht besser wird, morgen zu einem Arzt gehen“, rief ein LUCHS-Sauhund seinen beiden Opfern als letztes noch zu, bevor sie verletzt am Strassenrand stehen gelassen wurden.

Der Rekurs gegen die Untersuchungseinstellung wurde im Dezember 2007 durch das Schwyzer Kantonsgericht gestützt, es gab Herrn Boller u.a. die Auflage, es sei das polizeilich vorschützend angefertigte Polizei-Video auf Vollständigkeit zu untersuchen / es seien die beteiligten Bullen der Zürcher Kantonspolizei zu ihrer Rolle im vorliegenden Fall zu befragen, etc.  http://www.kgsz.ch/rsp_rk2_2007_96-97.pdf.

Die Luzerner Kantonspolizei teilte dem Schwyzer Kantonsgericht auf Anfrage mit, dass es „bei der Visionierung des Videos wegen eines Missgeschickes zu einer Löschung“ gekommen sei. Na ja, kann passieren. Die Polizei, Dein Freund und Fälscher. Oder sie haben beim Videogeräte vielleicht nach einem Schalthebel gesucht...

Nun hat Schläger-Polizisten-Freund Georg Boller ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches abklären soll, ob das in eigener Sache erstellte Video des LUCHS-Schlägertrupps manipuliert wurde, und weshalb die eigentliche Verhaftungsszene darauf fehlt. Der Gutachter von Boller’s Gnaden hat dafür lange eineinhalb Jahre Zeit, es pressiert ja nicht. Es wird also dauern, und wir hören wohl gegen Ende 2009 wieder von diesem Fall. In der Zwischenzeit bekommen die an Leib und Seele geschädigten Polizeiopfer gerade mal um die Fr. 900.- monatlich an Entschädigung ausbezahlt.

Die mediale Grossinszenierung (10vor10, sämtliche Zeitungen, Radio) vom 22. Mai gegen die LUCHS-Bande und den „höchsten Polizeier der Schweiz“ (Hensler) kam umso überraschender, als Letzterer mit dem Schwyzer Untersuchungsrichter Boller ein abgekartetes Innerschweizer Pingpong-Spiel trieb. Boller, ein ebenso geölter und bauernschlauer Beamter, stellte die Untersuchung am 14. Februar 2007 mit folgender Begründung ein: «Um das Risiko möglichst klein zu halten, musste die Verhaftsaktion entsprechend konsequent und zielgerichtet durchgeführt werden».

Es lägen keine Anhaltspunkte vor, dass die Verletzungen der beiden Männer durch unnötige Schläge oder Fusstritte hervorgerufen worden seien (sie haben sich wohl selber verletzt). «Die Vorgehensweise der Polizisten bei der Festnahme war unter den gegebenen Umständen verhältnismässig. Die Polizisten handelten gesetzesgemäss und damit rechtmässig», so Boller.

„Aus den Verletzungen lässt sich nicht ableiten, dass sie durch Schläge und Fusstritte hervorgerufen wurden, welche für die Festnahme nicht erforderlich waren.“ Die Aerzte des Kantonsspitals Schwyz, wo H. und A. anschliessend eine Woche lang hospitalisiert waren, wurden durch Boller wohlweislich nicht befragt. Diese hatten die beiden Verletzten anschliessend in die „Klinik Zugersee“ in Oberwil bei Zug überwiesen, da die LUCHS-Aktion anlässlich ihrer Disco-Heimkehr nicht nur körperliche, sondern auch psychische Wunden geschlagen hatte.

Dort wurden sie durch ihre Eltern allerdings noch rechtzeitig wieder abgeholt (oder besser: entführt), nachdem Befürchtungen laut wurden, die „Klinik Zugersee“ wolle die beiden Polizeiopfer mit Medikamenten (Psychopharmaka) vollends deklassieren und letztlich entseelen mit anschliessender Bevormundung, um dadurch Henslers Trupp vor entsprechender Gegenwehr, Anzeige und Strafverfolgung zu schützen.
 :: 9 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Motiv der LUCHSen steht in den Sternen
24.05.2008 07:04  
Haben sie nur eine "Trainingseinheit" absolviert, und sich dafür die beiden Söhne aus Balkan-Familien zum Verhauen und Würgen ausgewählt, oder waren die Zürcher Bullen, die in der Küssnachter Disco das "Okay für den Ueberfall" gaben, einfach schon zu benebelt oder gar besoffen?
Die Frage ist nicht ohne: Beim selben Disco-Anlass war nämlich auch das bekannteste Zürcher Polizeiopfer, Eldar S., auf der Tanzfläche, und er war und ist mit den beiden späteren LUCHS-Opfern persönlich und familiär bekannt (es gab damals auch Fotos der drei Jugendlichen auf der Disco-HP zu sehen).
Deshalb stand von Anfang an auch die Tat-These im Raum, es hätte mit der ganzen LUCHS-Aktion des Herrn Hensler das erfolgreich widerspenstige Polizeiopfer Eldar S. getroffen werden sollen. Vielleicht um ihn ein für allemal mit einer weiteren inszenierten Bullenaktion zu diskreditieren. Bei der Polizeiversion mit dem "verwechselten Schwerverbrecher" handle es sich dagegen um eine rein erlogene und erstunkene nachgeschobene Polizeikonstruktion.
So wie das Video ja auch ein rein polizeiliches Machwerk ist.



AutorIn: Ingrid von Kawasaki
  Saumässige Luzerner Polizei
24.05.2008 08:05  
Die Hensler Polizei gibt schwer zu denken, für mich als Auslandschweizer fast nicht zu fassen, dass solche Polizeihorden in der Zentralschweiz ungestört solche Aktionen durchziehen können, und niemand in Luzern steht ernsthaft dagegen auf.
Dann noch die Luzerner (oder Schwyzer) Justiz, die solch gemeingefährliche Zurückgebliebene vor Bestrafung schützt. Pfui Teufel, hoffentlich grollen wenigstens die Berge!!
 http://ch.indymedia.org/de/2007/03/47173.shtml
 http://ch.indymedia.org/de/2007/03/47173.shtml


AutorIn: Bin-im-Laden
  "Kantonsrat sieht keinen Handlungsbedarf"
24.05.2008 19:53  
24. Mai 2008, 17:09, NZZ Online
Polizeichef von Luzern steht Red und Antwort
Wegen irrtümlicher Festnahme in Arth anno 2005

Der Luzerner Polizeikommandant Beat Hensler ist am Samstag im Zusammenhang mit dem Video über die Verhaftungsaktion im Jahre 2005 in Arth von einem Gremium des Kantonsrates befragt worden. Es gebe keine Hinweise, dass das Parlament bewusst unvollständig und falsch informiert worden sei, teilte die Kommission mit.

(sda/ap) Der Luzerner Polizeichef Beat Hensler hat am Samstag die Aufsichts- und Kontrollkommission (AKK) des Kantonsrats über den umstrittenen Polizeieinsatz im 2005 informiert. Zum Vorwurf, ein Beweisvideo sei manipuliert worden, sieht die AKK keinen Handlungsbedarf.
Der Kommissionspräsident, Damian Meier (FDP), und die zuständige Subkommission hätten sich in einem rund einstündigen Gespräch von Hensler informieren lassen, teilte das AKK-Präsidium mit. Hensler sei auf alle Fragen eingegangen und habe ausführlich informiert.
Es hätten sich keine Hinweise ergeben, dass das Parlament falsch oder unvollständig informiert worden sei. Deshalb bestehe vorderhand «kein Handlungsbedarf». Vorerst sollen die Resultate des Strafverfahrens abgewartet werden. Dieses Verfahren ist hängig.
Das Schwyzer Verhöramt ermittelt gegen die Luzerner Kantonspolizei, nachdem deren Sondereinheit «Luchs» im Jahr 2005 in ArthSZ zwei Unschuldige festnahm, von denen sie annahm, es handle sich um Schwerverbrecher. Die beiden Männer wurden beim Einsatz verletzt und reichten Strafanzeige ein.
Auf dem Video, das die Luzerner Kantonspolizei von dem Einsatz gemacht hatte, sind nicht alle Phasen des Einsatzes erkennbar. Dem Gericht sagte die Polizei, es handle sich um ein Missgeschick. Die Sendung «10 vor 10» hatte berichtet, dass die Verhaftungsszene auf dem Video fehle. Ein Sachverständiger klärt ab, ob das Video manipuliert worden ist.

Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:
 http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/polizeichef_von_luzern_steht_red_und_antwort_1.741869.html


AutorIn: nzz
  Henslers Aussagen stinken zum Himmel
24.05.2008 20:44  
Hier nur eine von vielen Fragen, die ein Kantonsrat an das Luzerner Polizeikommando stellte.
Frage 7: Wie lange wurden die Opfer festgehalten?
Antwort Hensler: Die beiden Männer wurden insgesamt zwischen 30 und 45 Minuten festgehalten, wobei rund die Hälfte dieser Zeit für die Beurteilung der Verletzungen und für die Frage des weiteren
Vorgehens verwendet wurde.

Ergo: Offiziell wollte Hensler zwar von keinen Verletzungen bei den beiden Polizeiopfern wissen, obwohl die ca. 28 Bullen etwa 30 Minuten dafür verwendeten, "die Verletzungen zu beurteilen". Die restliche Zeit brauchten die LUCHS-Bullen, um sich zu beraten, wie der Ueberfall zu vertuschen sei ("Frage des weiteren Vorgehens").
Hensler lügt ziemlich viel zusammen. liest man seine Antworten, so wird einem so ziemlich alles klar.


AutorIn: Sven
  Ja, Polizeikommandanten zielen meist auf Jugos
25.05.2008 08:45  
Namen von Opfern gefällig: Goran B. (Nov. 01), Eldar S. (April 02, Amir S. (März 04, A. und H. (Arth, Juni 05). Zur Abwechslung der Italiener Claudio M. (April 04), etc.. Aber auch Schweizer: von Allmen (wird durch Polizeifahrzeug an die Wand gedrückt, verliert ein Bein); Nicki M. (wird in seiner Wohnung überfallen, stirbt 3 Jahre später an den Folgen). Danebst noch eine grosse Dunkelziffer. Bullenfreisprüche noch und nöcher bereichern den Alltag. Da ist wohl einiges morsch im Gebälk dieser Polizei.
Man sehe sich die Leute mal etwas genauer an, die dort wirken. Diejenigen, die noch Mensch sind, decken die gewaltgeilen Zombies. Korpsgeist, falsche Loyalität und Verrohung. Wer innerhalb der Polizei aufmuckt, wird ruhig gemobbt. Die Kommandos unterhalten eigene Rechtsdienste, die zu jeder Lüge bereit sind. Verurteilte Bullen (z,.B. in Biel) werden noch extra auf Plakate gehievt. Bullen können sich sogar freuen, angezeigt zu werden, denn die Richter sprechen stets fette Parteientschädigungen, als Zustupf zum Gehalt. Bullenterror also fixe und unbezwingbare Komponente des Systems?


AutorIn: Erdogan
  Zur Beurteilung beide Seiten anhören!
25.05.2008 14:55  
Diese Hetze gegen die Polizei ist schon gar sehr einseitig. Klar, das was da passiert ist, ist sehr unschön aber ganz bestimmt auch nicht im Sinne der Polizei. Niemand sucht eine soche Publicity!
Der Fehler ist bedauerlich - aber wo Menschen arbeiten, passieren auch mal Fehler. Zugegeben, der Umgang mit diesen bzw. deren Kommunikation bereitet den einen oder anderen zuweilen Mühe (doch auch das ist wohl nichts Neues...).
Jeder der hier lautstark über die Polizeigrenadiere herzieht, soll sich mal in deren Lage versetzen und sich überlegen, was es heisst, einen bewaffneten Schwerverbrecher verhaften zu müssen. Da kann man eben nicht zimperlich vorgehen und Fehler könnten rasch tödlich enden. Wer das nicht glaubt, kann von mir aus gerne selber man ran...
Die völlig verkifften Individuen, die behaupten, es gäbe gar keine Verbrecher und keine bösen Menschen (ausser Polizisten natürlich), die sind nicht einmal eines Kommentares würdig.
Den leicht paranoiden Verschwörungstheoretikern unter euch will ich schliesslich auch noch mit aller Deutlichkeit sagen: Will man wirklich jemanden fertig machen, so gäbe es viel einfachere und weniger aufsehenerregende Methoden...


AutorIn: Grenadier(Prügel)-Bulle
  bullenschwein
25.05.2008 20:08  
1. was ist die arbeit der bullen? mit dem auto rumfahren und drogen suchen, an demos dreinschlagen, illegalisierte jagen einsperren und ausschaffen. alles überflüssig und dazu noch unterdrückerisch.
2. fehler passieren, ja, aber wer seine fehler nicht einsieht (bullen machen NIE etwas falsch) wird auch nie was daraus lernen.
3. mind. 95% der "Verbrechen" sind die folge von sozialer ungleichheit und ungerechtigkeit.
4. die kriminalisierung von drogen und die aufrechthaltung des staatensystems gibt den bullen überhaupt erst eine beschäftigung. allerdings absolut sinnlos. bullen machen höchstens sinn im strassenverkehr. dazu braucht es aber keine bewaffnung und der autowahn muss so oder so an der wurzel bekämpft werden.

du würdest besser mal eins kiffen - das ist gut für den durchblick - und dich fragen warum ihr ÜBERALL so unbeliebt seid...


AutorIn: du bist so dumm
  Menschenrechte?
26.05.2008 14:28  
Widerlich …immer und immer wieder werden wir Steuerzahler und Staatsbürger für „ach so blöde“ verkauft – oder sind wir’s wirklich? Kann man einem Herrn Hensler noch Glauben schenken? Oder soll doch nur wieder mal die ach so reine Weste der Schweiz gewahrt werden? Diejenigen, welche einen Unwürdigen wie Hensler sowie Luchs-Kumpane decken, machen sich mitschuldig am Unglück der
Betroffenen, Herr Untersuchungsrichter Boller!

Menschenrechte? Schon mal gehört?
Doch immer öfter fragt man sich: was macht eigentlich diese Polizei, ausser Strafzettel verteilen, arglose Passanten erschrecken und einschüchtern und herumkommandieren? Spielt sie doch nur Räuber und Gendarm?
Leben wir in einer Diktatur? In Simbabwe oder gar im Kongo?
Anhand der vielen Gewaltausschreitungen der Luzerner Polizei (Arth, Sonnenberg-Lager etc.) könnte man meinen, wir leben im tiefsten Afrika, wo fröhlich gejagt wird.

Was wollen die Bullen eigentlich demonstrieren?
Dass Sie brutal und verroht sind, ist ja nicht unbekannt, dass die meisten aber sehr einfach strukturiert und umso machtgeiler sind wie Hensler, wissen wir auch ohne vorher eins kiffen zu müssen.
Es tut wirklich nur noch weh – wenn man das mundtot machen verfolgt, die Verrohung der Polizei und die Gutgläubigkeit der Bürger, die den Lügen der Bullen noch immer auf den Leim gehen.

Unfassbar, was ich in meiner fast 7-jährigen Dienstzeit bei der Luzerner Polizei gesehen, gehört und erlebt habe. Bin daran, es aufzuschreiben, den Verleger werde ich noch finden.
Mann/Frau muss schon arg verblendet sein um da nicht dahinter zu sehen, und was die „Befragungskommission“ betrifft, fragt sich, ob es nur um's Vertuschen geht wie üblich, um den Schein zu wahren, jetzt so kurz vor der EM, wo uns alle zuschauen und sich fragen, was hinter unseren Vorhängen/Fensterläden so abgeht.

Warum nur hat sich Hensler nicht die Mühe gemacht, mal nach einem Arztbericht zu fragen, auf welchem ja die Brutalitäten und deren Folgen festgehalten sind?
Hat die Polizei-Tussi, welche gefilmt hat, nicht den Mut auszusteigen und zur Wahrheit zu stehen? Welches Armutszeugnis – Pfui Teufel!!!
Wacht Auf! Ihr armen Bürger, die man Euch für dumm und dämlich und wehrlos verkauft!



AutorIn: Guido
  Märchenstunde?
26.05.2008 20:23  
Lieber Guido

Du tust mir leid! Dein Versagen im Beruf und deinen Drogenmissbrauch haben offenbar tiefe Spuren in deiner Seele und deinem Geist hinterlassen. In deiner Kränkung kannst du nicht mehr zwischen Fiktion und Realität unterscheiden. Hey Guido, lass dir bitte helfen - du hast es wirklich nötig! Damit du wieder auf die Spur der Realität zurückfinden kannst, zeige ich dir hier auf, wie die Realität aussieht:

- Nirgends wird den Menschenrechten mehr Beachtung geschenkt als in der Schweiz! Dies geht sogar soweit, dass Häftlinge freie Menuwahl, Kabelfernsehen, regelmässige Unterhaltung und sogar Dienste von Prostituierten geniessen dürfen. Wir passen uns den armen Immigranten an und drucken für sie wichtige Merkblätter in allen (un)möglichen Sprachen. Verstehen sie auch diese nicht, so stellen wir ihnen in den Integrationsbüros Dolmetscher zur Verfügung - alles notabene vom Väterchen Staat bezahlt. Wir haben Sozialämter die sich rührend um ihre Schäflein kümmern und ihnen haufenweise Geld hinterher werfen. Datenschützer, Preisüberwacher, Schlichtungsstellen, Beratungsstellen, Menschenrechtsorganisationen und Hundertschaften von linken Politikern und Anwälten – allesamt vom Staat bezahlt oder mindestens unterstützt – sorgen dafür, dass beim geringsten Verdacht auf ein noch so kleines Unrecht sofort eingeschritten wird.

- Die beiden armen Jungs (die zugegeben einem sehr unangenehmen Fehler zum Opfer gefallen sind) können in vollen Zügen von den oben erwähnten Dienstleistungen profitieren. Sie werden bestens beraten, so dass sie aufgrund ein paar blauer Flecken nie wieder arbeiten müssen. Ausserdem haben sie eine fette Belohnung in Form einer Entschädigung aus der Staatshaftungsklage in Aussicht. Die beiden haben ausgesorgt - schönes Leben im Sozialstaat Schweiz!

- Hättest du, ausser dem erbärmlichen Ausfüllen von Bussenzettelchen, auch mal ein Bisschen verantwortungsvollere Aufgaben ausführen können, so wüsstest du auch, wie es bei einem raschen Zugriff vonstatten gehen muss. Dass man da nun mal leider einfach nicht langsam und vorsichtig vorgehen kann, scheinst du nicht zu verstehen. Will man in so einem Moment auch den nächsten Tag noch erleben, so muss man blitzschnell und kompromisslos handeln. Klar, dir hätte jeweils höchstens eine unzufriedene Oma mit dem Regenschirm eins aufs Dach oder ein Büsi beim Runterholen vom Baum das Gesicht verkratzen können.

- Tja, was macht die Polizei eigentlich noch anderes als Strafzettel verteilen und unbescholtene Bürger belästigen? Ich weiss, du hast dir Mühe gegeben - konntest dich aber leider nie sinnvoll einsetzen. Ich könnte dir von unzähligen Verhaftungen von Räubern, Einbrechern und Gewalttätern erzählen (keine Angst, ihre Menschenrechte wurden nicht verletzt), vom x-fachen Beenden von Massenschlägereien, vom Ausserverkehrziehen von Stockbesoffenen und Extremrasern, vom Helfen bei Verkehrsunfällen, vom x-fachen Verhindern von Folgeunfälle auf der Autobahn und vom Personenbergen aus Gefahrenzonen, vom Retten von Ertrinkenden aus dem See, vom Auffinden von Vermissten Personen, vom Verhindern von Suizidfällen, vom Erste-Hilfe-Leisten bei medizinischen Notfällen vor dem Eintreffen der Sanität, vom Verzeigen von Sexgrüseln, Umweltsündern und Wirtschaftskrimminellen. Dadurch wird die Welt zwar immer noch nicht zum Paradies, doch immerhin kann dadurch viel Ärger und vor allem Leid verhindert werden.

- Armer Guido, wir können froh sein, in einem freien und demokratischen Land wie der Schweiz leben zu dürfen. Auch die schlimmste Ungerechtigkeit, die einem in unserem Ländle widerfahren kann, kommt nicht im Geringsten an Zustände wie sie tragischerweise in den von dir erwähnten afrikanischen Staaten vorkommen heran. Aber von diesen weist du ja nichts. Du warst nie in Afrika. Ich kann dir von meinem Tigereinsatz erzählen, dass dort teilweise grauenhafte Zustände herrschen. Jeder der hier über die Schweiz jammert, sollte einmal eine Weile in einem solchen Land verbringen!

- Klar gibt es auch bei der Polizei - wie überall sonst auch - den einen oder anderen geistigen Tiefflieger. Du Guido bist ja diesbezüglich Beweis genug. Von wegen Verrohung und Brutalisierung der Polizei kann ich nichts erkennen. Hingegen nimmt der Stress und Zeitdruck immer mehr zu. Dadurch leidet auch die Qualität und manchmal auch die Beratung der Bürger darunter. Dies wird tatsächlich sehr gerne von den Polizeioberen schöngeredet. Man will ja schliesslich zeigen, dass man jeder noch so schwierigen Lage gewachsen ist. Diesen 'Lügen' gehen die Leute tatsächlich massenweise auf den Leim und meinen, man hätte Zeit für jedes noch so kleine Problemchen und Anzeigelchen (schön wärs...). Schade eigentlich, solchen Mist könntest du Guido doch noch machen?

Hey Guido, ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg mit deinem geplanten Buch! Ich würde es einfach bei einem Verlag für Kinderbücher (Märchen) versuchen.


AutorIn: Mike
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. alles nur lügen, nichts ist real!!! — kawa-leck-mir-doch-am-sacki
  2. Indymedia rutscht immer weiter nach rechts — ...wer denn sonst?
  3. schönste bullenpropaganda — BULLshit
  4. kleine Ergänzung — der alte Stänkerer
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