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 :: 08.03.08 Frauendemo ::
 Themen | Feminismus/Gender/Queer 02-03-2008 18:04
AutorIn : revolutionäres FrauenLesbenBündnis
Frauendemo zum internationaler Frauenkampftag
8. März 2008, 13 Uhr 30 Hechtplatz (Zürich)
Plakat Frauendemo
Plakat Frauendemo
Frauen, die kämpfen, sind Frauen, die leben!

Frauendemo zum internationaler Frauenkampftag
8. März 2008, 13 Uhr 30 Hechtplatz (Zürich)

NB: Kürzestfilm zur Mobilisierung: http:www.youtube.com/watch?v=Fd5MnrZ1xs4
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Feministen erlaubt
05.03.2008 21:45  
Ich wundere mich, ob dieses Jahr Feministen zur Demo zugelassen sind oder ob die Zeit dafür noch immer nicht reif ist hier in Zürich.


AutorIn: Feminist
  Diese frage stellt sich mir auch.??
06.03.2008 13:05  
warum auch nicht?
..........
..........


AutorIn: i'm too....
  @feministen
07.03.2008 22:26  
geht doch an andere demos. in bern oder sonstwo. nur die aufbau-frauen von zureich haben noch nicht begriffen, dass die emanzipation der frau im direkten zusammenhang mit den männern steht und das mensch kein matriarchat anstreben sollte.

auch ein feminist


AutorIn: feminist
  an die ach so feministischen männer
08.03.2008 09:23  
dann kämpft doch mal gegen sexismus im alltag und organisiert mal ne demo zum thema - dann können wir weiter schauen.

solange eure antipatriarchale haltung sich darauf beschränkt, feministinnen anzupissen, sehe ich nicht, warum ihr am 8. märz mitlaufen solltet.




AutorIn: egal
  Vergrault = Sexismus ?
08.03.2009 19:57  
Erheblichen Dank an den feministischen Sexismus, welcher mich ( ja ich bin ein Mann - ich wurde so geboren ) heute am internationalen Frauenkampftag sehr zum Nachdenken angeregt hat.

Ich hängte gerade bei mir zu Hause meine Wäsche auf, als plötzlich die wohligen Klänge einer Demonstration an mein Ohr drangen und mich dazu veranlassten mich dem Zug der Demonstrierenden anzuschließen.

Bereits kurz nach meinem Eintreffen wurde ich dazu aufgefordert die Demonstration zu verlassen, da ich aufgrund meines Geschlechtes - angeblich - nicht das Recht dazu hätte mich daran zu beteiligen.

Kurz darauf stieß ich auf ein paar Männer (ich muß zugeben etwas ausgemergelte und schwer angetrunkene Exemplare meines Geschlechtes) am Rande der Demonstration, welche das offenbar auch nicht verstanden.

Ich redete kurz mit ihnen und versuchte ihnen beschwichtigend zu erklären, daß das Aussehen der Demonstrantinnen (einer hatte gesagt "So wie die meisten von denen ausschauen kann ich da doch auch mitmachen!" nichts zur Sache tue und kein Argument für Männer ist an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Dann hüpfte ich und schrie einmal laut "NIEDER MIT DEM FEMINISTISCHEN SEXISMUS!"

Daraufhin sah ich eine Gruppe mir bekannter Aktivistinnen und grüßte sie freundlich, woraufhin sie meinten sie würden es heute nicht einsehen mit mir zu sprechen (Veranstaltung etc)

Schließlich ging ich in meine Wohnung zurück welche sich zwei Blocks entfernt befand und schreibe nun diesen Beitrag.

Ich gestehe ein, daß mein Geschrei nun nicht unbedingt mit dem Thema harmonierte - allerdings hätte ich mich zu anderen Parolen beflügelt gefühlt wäre es mir nicht untersagt worden mich an dieser Veranstaltung zu beteiligen.

In meinen Augen dient eine Demonstration dem Zweck andere Menschen auf Mißstände in der GesellInnenschaft hinzuweisen (demonstrare - zeigen) Im Idealfall erkennen viele Menschen, welche der Demonstration beiwohnen diese Mißstände und versuchen daraufhin sich zu verändern.

Allerdings wurde mir weder Material noch Argumente übermittelt, welche den Sinn meiner Nichtanwesenheit rechtfertigen konnten.
Da aber offenbar die Tatsache daran beteiligt zu sein schien, daß ich ein anderes Geschlecht als die anderen hatte, wertete ich meine Vertreibung (welche absolut gewaltfrei vonstatten ging) als Form von Sexismus.

Ich kann mich noch an feministische Diskussionen erinnern - welche sich vor ein paar Jahren ereigneten, durch welche ich lernte, daß es sich bei Geschlechtern um anerzogene verinnerlichte geistige Schranken und Muster handle - eine Ansicht die mir auf Anhieb gefiel. Ich war seither bestrebt, mich als Mensch unter Menschen wahrzunehmen.

Es ist mir daher unverständlich daß Gruppen von Menschen, welche aufzeigen möchten, daß es innerhalb der Menschheit eine Teilgruppe gibt, die vermehrt unterdrückt, mißhandelt und ausgeschlossen wird, es anderen Menschen untersagt, sich an einer Veranstaltung - welche das anprangern möchte - positiv zu beteiligen und das "nur" deshalb, da dieser Mensch jener Teilgruppe nicht angehört.

Abschließen möchte ich diesen Text mit einem Poster, welches schon seit einigen Jahren bei mir in der Wohnung hängt und der Bitte zu einer subjektiven Diskussion - denn sowohl bei mir als auch beim Rest der Menschheit habdelt es sich nunmal um SUBJEKTE und nicht um OBJEKTE.

Vielen Dank, Alexander Weiß


AutorIn: Alexander Weiß
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