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 :: Konstanz: Bauch-Schmerzen am rechten Rand ::
 Themen | Antifaschismus 01-03-2008 01:22
AutorIn : Antifa
Der Konstanzer Dozent Jost Bauch 2005 vor Kölner Neonazis Der Medizinsoziologe Jost Bauch wurde gestern an der Uni Konstanz als brauner Vordenker geoutet
Der Konstanzer Dozent Jost Bauch 2005 vor Kölner Neonazis
Der Konstanzer Dozent Jost Bauch 2005 vor Kölner Neonazis
hier das Flugblatt:

Jost Bauch in der Scharnierfunktion zwischen Rechtskonservativen und extremer Rechten

Wie jedes Jahr hält auch im Wintersemester 07/08 der Medizinsoziologe Jost Bauch als außerordentlicher Professor ein Blockseminar. Als Medizinsoziologe untersucht Bauch, wie sich z.B. der Zugang zu medizinischen Dienstleistungen nach der jeweiligen sozialen Schicht gestaltet.

Was viele von Euch nicht wissen werden: Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Lehrverpflichtungen an der Uni trägt Jost Bauch mit Publikationen in Organen wie bspw. der rechtsextremen „Jungen Freiheit“ oder der „Criticon“ dazu bei, dass rechtsradikales Gedankengut Eingang in die 'gesellschaftliche Mitte' findet. Jost Bauch publizierte in den letzten Jahren immer wieder zu Themen der 'Nation', der 'Familie' und rechter Bevölkerungspolitik in Zeitschriften, die Rechtsextremen und Rechtskonservativen ein gemeinsames Forum bieten. Dadurch wird versucht, den Anschein zu erwecken, das menschenverachtende Gedankengut der extremen Rechten sei etwas völlig Normales, etwas worüber man diskutieren könne. Neben J. Bauch erscheinen in der Jungen Freiheit Artikel aus der Feder des NPD-Anwalts und Holocaustleugners Horst Mahler, von Sascha Wagner, einem hochrangigen Funktionär der NPD-Jugendorganisation JN und zahllosen anderen z.T. einschlägig vorbestraften Figuren der nationalen und internationalen extremen Rechten.

Zeitungen wie die Junge Freiheit verstehen sich als strömungsübergreifendes, vermeintlich intellektuelles Projekt der extremen Rechten, die ihre menschenverachtenden, rassistischen, antisemitischen und sexistischen Positionen in die gesellschaftliche Mitte transportieren wollen. Um die Junge Freiheit gab es immer wieder öffentlichkeitswirksame Auseinandersetzungen, wir können also davon ausgehen, dass Jost Bauch weiß, in welches Umfeld er sich mit seiner freien Mitarbeit bei der Junge Freiheit selbst setzt.

Jost Bauch belässt es nicht bei den Zeitungsartikeln, er scheut auch nicht davor zurück, sich von der rechtsextremen Partei „Pro Köln“, die der Neonazi Manfred Rouhs gegründet hatte, zu Vorträgen einladen zu lassen.

Sein „Lieblingsthema“ ist hierbei die Bevölkerungspolitik. Er ist Vertreter eines kulturalistischen Rassismus, der alle Menschen aus Deutschland verbannen möchte, die nicht „unserer Kultur“ angehörten. Dabei denkt er Kulturen in völkischen Kategorien, die sich antagonistisch gegenüber stünden. Für ihn sind Menschen nicht Subjekte in ihrer eigenen Entwicklung, sondern Objekte „kultureller“ Vorgaben, die ihr gesamtes Verhalten determinierten. Diese kruden Überlegungen, hinter denen kaum verborgener Rassismus und Chauvinismus stehen, sind bei Bauch mit einem durch und durch patriarchalen Frauen-und Familienbild verbunden.

Kann es sich eine Universität, die in ihren Sonderforschungs­bereichen und ihrem Exzellenzcluster die „kulturellen Grundlagen von Integration“ untersucht, und in diesem Zusammenhang mit vielen reputierten WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland kooperiert, leisten, einen Stichwort­geber eines kulturell verbrämten Rassismus zu beschäftigen?
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