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 :: Communiqué Action Autonome: Wir werden euch alles nehmen! ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Repression/Knast | WEF 13-01-2008 21:48
AutorIn : Action Autonome  |  übersetzt von : Autonome Antifa Freiburg
Campagne anti-WEF Sie haben unsere Träume auf die Illusion aus ihren Fernsehern reduziert. Sie säen das Elend und antworten auf die Not mit ihren Bomben. Während noch immer Menschen vor den Toren ihres Wirtschaftsreichs an Hunger sterben, zerteilen sie von ihrem Gipfel herab die Welt, verteilen die Reste und massakrieren nach Belieben. Das ist ihr System, welches den Knüppel schwingt, während bloß Gerechtigkeit gefordert wird. Gegenüber ihren Kastenwägen ist es keine Frage der Ruhe mehr, es muss knallen!
Campagne anti-WEF
Campagne anti-WEF
Aufflammende Aufstände; wir werden das Schlechte durch das Schlechte bekämpfen. Und das ist nicht einmal eine Antwort, die dem gegenwärtigen Drama angemessen ist. In ihrer Gesellschaft der Kriminalität läuten wir die Morgenglocken. Es wird sich nicht einmal mehr ausgesprochen, Schweigen ist Gold. Wir sind die Nichtwählenden, die größte politische Kraft auf der Erde, diejenigen ohne Stimme! Das einzige Mittel, um noch gehört zu werden, ist ihre Autos abzufackeln, aber wir wollen nicht mehr nur ihr Gehör. Wir wollen alles! Also, Partisanen der sozialen Revolution, im Angesicht des Systems, das uns erdrückt, erklären wir uns zu Anarchisten. Das heißt Verteidiger des weitestgehendsten Kommunismus, da er der ewige Feind der Macht und der etablierten Ordnung ist.

Während sie sich über ein hinsiechendes Ökosystem hermachen, machen sie uns glauben, dass wir noch 20, 30 oder 50 Jahre Ruhe haben, obwohl das Schlimmste schon getan wurde. Der Aufruhr ist nicht mehr nur eine soziale Pflicht, sondern wird auch zu einem ökologischen Imperativ für uns alle. Wir brauchen einen radikalen Wandel: Die Spannung erhöhen um den Sicherungskasten des kapitalistischen Getriebes zu zerstören.

Seit dem Herbst haben wir die Anstrengungen verdoppelt, um die Alpen von dem braunen Geschmeiß zu säubern. Und ihr habt bereits teuer bezahlt, aber ihr habt noch nicht alles bezahlt. Die Rechnung für die Entschädigung der unheilvollen Liste unserer Toten ist lang. Sie übersteigt ihre Mittel. Wir werden euch alles nehmen. Jetzt mehr denn je ist die Stunde der Revolution!

Action Autonome



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Das World Economic Forum wird in Davos vom 23. bis zum 27. Januar stattfinden.
Das Leitmotiv 2008 "The Power of Collaborative Innovation" will den Metzger Kissinger zum Star machen, Dirigent des Putsches gegen Allende. Die gesamte wirtschaftliche und politische Elite der globalisierten Welt wird in diesen vier Tagen zusammenkommen, um über den zu folgenden Weg für UNSERE Zukunft zu diskutieren. Globalisieren wir den Widerstand, kein Forum für Tyrannen!

Demonstrationen:

- Bern, 19. Januar 2008, 15 Uhr, Waisenhausplatz
- Davos, 26. Januar 2008, 14 Uhr, Bahnhof Davos Dorf
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Moralisch!
13.01.2008 23:12  
Wieso wollt ihr das Schlechte durch das Schlechte bekämpfen?! Moralisch dümmer gehts wolle immer... Wir wärs eifnach mal mit einer objektiven Beurteilung, ob etwas richtig ist oder nicht. Dann müsst ihr euch noch nicht mal schlecht fühlen, sondern wisst, dass ihr für das Richtige, für die Wahrheit, kämpft. So geht das!


AutorIn: mein nAme
  Keine Poesie!
14.01.2008 12:06  
So aussagekräftig das Plakat, so nichtssagend der Text. Schlimmer noch, wer zur Säuberung von braunem Geschmeiss aufruft, verfehlt den Stil durchaus. Das ist eine Art von Radikalität, die irgendwie den Kopf auszuschalten scheint und dann noch nicht einmal das Gefühl sinnvoll anzurühren vermag. Jedenfalls nicht, wenn wir davon ausgehen, der Postpubertät entwachsen zu sein.


AutorIn: Politik
  Es braucht eben beides
14.01.2008 12:49  
Der bewaffnete Kampf gegen Kapitalismus, Imperialismus und Faschismus hat(te) schon seine Berechtigung. Er entsteht in der Verzweiflung der Unterdrückten und Ausgebeuteten quasi von selbst. Seine geschickte Organisation ist dann allerdings schon mehr als bloss ein spontaner Ausdruck von Unzufriedenheit, oder ein unüberlegter Amoklauf.

Was gar nicht von selbst entsteht, ist der Ansatz, für eine bessere Gesellschaftsordnung (oder gar keine) nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu arbeiten. Dazu wäre jedoch mehr Stehvermögen und Schmerzunempfindlichkeit notwendig. Weil der neue Sozialismus (des 21. Jahrhunderts) ja auf ökonomischem Weg in Entstehung ist und a tout prix keine präventive Gewalt gegen die Klasse der Ausbeuter ausüben will, könnten wir Autonomen und AnarchistInnen dieses Modell doch übernehmen. Mark Haldimann sagte mehr als einmal, wir müssten eben ökonomisch besser sein als die Kapitalisten, um siegen zu können. Wie wäre es denn, wenn wir die Produkte der von den Kapitalisten boykottierten sozialistischen Staaten hier vermarkten würden, um eine Antimacht im Kapitalismus zu bilden? Eine Antimacht, die nur teilweise mit der Gegenmacht / dem Realsozialismus solidarisch ist, die den Anarchismus in den reichsten Ländern fördert, um so deren Abgleiten in den Faschismus zu verhindern?

Wie Deutschland vor 1933 gezeigt hat, sind die Kommunisten im Inneren eines vom Faschismus bedrohten Staates keine wirksame antifaschistische Kraft. Weil sie das Autoritätsprinzip grundsätzlich gutheissen.

Wir AnarchistInnen, die gegen jede autoritäre Macht sind, haben in der propagandistischen Konfrontation mit den Faschisten die bessere Wirkung, während militärisch der autoritäre Sozialismus selbstverständlich unsere letzte Hoffnung darstellt, wenn der Faschismus bereits die Macht hat und Krieg führt.

Also denn liebe AntikapitalistInnen und AntifaschistInnen, lasst uns die Produkte staatlicher Betriebe aus sozialistischen Ländern hier vermarkten, und dafür viel Freiwilligenarbeit leisten. Die Arbeit der Freiwilligen ist es, welche die Welt verändert, während der Angriff auf das bestehende Unrecht und die Zerstörung der Ausbeuterstrukturen ein unverzichtbarer Prozess sind, um auf die Notwendigkeit einer sozialen Veränderung hinzuweisen.

WelcheR AnarchistIn macht mit bei der Vermarktung sozialistischer Industrieprodukte im Kapitalismus?


AutorIn: das prinzip SOZPROM
  mehr solche befreienden texte müssen her!
14.01.2008 15:10  
alle die rosa-grauen hirnarchos sollen doch diesen text wirklich mal lesen! das sind doch so schöne und befreiende worte. das tut so gut, solche sachen zu lesen und zu verbreiten. in der schweiz wird mit den kopf geherrscht. texte, die aus dem herz kommen sind viel radikaler als solche, die aus dem kopf kommen.
diese bleiwüsten, arial schriftgrösse 12-13, fett oder kursiv, a5 oder a4, immergleiche phrasen, sind doch ausdruck einer tiefen krise der radikalen linken. wir müssen wieder lernen unsere gefühle auszudrücken und dem system unsere ganze wut entgegenzuschleudern. leichtfüssig und grinsend. angst und zaghaftigkeit sind unsere schwächen. genauso wie überheblichkeit und selbstgerechtigkeit. wir müssen lernen ehrlich zu uns selber zu sein und uns nicht mehr hinter hohlen und hochtrabenden plattitüden verstecken. wir müssen unseren hass und und unseren zorn lieben lernen.
es geht doch nicht um den bewaffneten kampf oder so. es geht doch hier um befreiungsschläge. und die können wir nicht mit nüchternen überlegungen machen. die gelingen nur mit liebe und hass.


AutorIn: propoesie
  Anarchie
14.01.2008 23:14  
1. Macht ist Technologie. Zuerst Waffentechnologie. Der Kaiser war Kaiser, weil er die die Stahlverhüttung monopolisiert und sich selbst die besten Waffen verschafft hat. Mit der Industrialisierung haben sich die Machtunterschiede zwischen den menschlichen Individuen vervielfacht. Dieser Prozess geht seither ungebremst weiter. Seit der Automatisierung immer schneller. Machtunterschiede bleiben nie ohne Folgen. Machtmissbrauch ist Normalgebrauch der Macht. Wer nicht verlieren will, muss aufrüsten. Die Wahl der Waffen ist ein weites Feld. Manche sind legal oder verboten. Manche sind fantasievoll. Einige sind tödlich. Für Lebewesen. Oder auch für Maschinen. Das Techno-Spektakel ist ein lebensgefährliches, ein brutales, mörderisches, verlogenes Spiel, in welchem derjenige gewinnt, der die Sprache der Maschinen besser spricht. Die industrielle Zivilisation ist keine gemütliche Heimat, sondern ein Dauerstress. Die Lebens- und Überlebensbedingungen ändern und verschlechtern sich täglich. Der Prozess beschleunigt sich stetig. Je weiter der Mensch von der Natur wegkommt, desto beziehungsloser, unsensibler, gehorsamer und brutaler wird er.

2. Wenn der Mensch als Individuum wie als Art überleben will, muss er sich für den Endkampf gegen die Technophilen, die Süchtigen des Fortschrittsautomatismus, der Bequemlichkeit, rüsten. Er muss visionärer sein als die Visionäre der Grosskonzerne. Er muss innovativer sein als die Marktführer, um das technologische Spektakel kurzschliessen und die Menschen wieder gleich mächtig machen zu können. Wie sie es vor 5 oder 10 Tausend Jahren waren. Das ist Gleichheit, das ist Ökologie. Das ist Anarchie.


AutorIn: auf einem blog gefunden
  interessant
15.01.2008 13:08  
sehr spannender text, der gedanekn anspricht, die sicherlich nach demos oder ähnlichem jedem von uns schon durch den kopf geflitzt sind und eigentlich höchst legitim sind. mein problem ist, dass wenn ich zu hause sitze und darüber nachdenke flammt die euphorie schnell wieder ab, abwohl sie sowas vom richtig war. eine massenbewegung würde dies vielleicht ändern, aber von massen zu sprechen bei den paar autonomen in der schweiz ist lächerlich...

die hp und die bilder sind sehr gut gewählt, bei weitem eine der besten seiten aus diesem umfeld, obwohl die deutsche version einige fehler hat :), ich würde mich sonst als übersetzer versuchen...


AutorIn: autognom
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Balsam — Erkif
  2. gottverdammte esoterik-idioten — affen aufs maul
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