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 :: ZH: Polizei verbietet Pasolini-Film "Salo" / Diskussion 17h ::
10-02-2007 06:42
AutorIn : PigBrother.info : http://
Das Kino Xenix, zur Zeit im umbaubedingten Exil in der Kirch St. Jakob, wollte dort am nächsten Samstag im Rahmen der Pasolini-Reihe «Salò oder Die 120 Tage von Sodom» zeigen.

Nach mehreren hetzerisch aufgemachten Zeitungsartikeln griff die Stapo ein und drohte mit Beschlagnahmung, falls der Film vorgeführt wurde (und gleichzeitig gegen alle Videotheken, bei denen der Film nach wie vor erhältlich ist).

Das Xenix kuschte und setzte die Vorführung umgehend ab.

Heute Sa. 10. 2. findet stattdessen in der Kirche St. Jakob um 17:15 Uhr eine Diskussionsveranstaltung statt.
Pasolinis "Salo" lief mehrfach in Zürich ohne Probleme, ist in verschiedenen Videotheken, Läden und in sämtlichen einschlägigen Internetvertrieben legal und problemlos ab 18 Jahren erhältlich. 2002 legte ihn das deutsche Label Legend als gut gemachte DVD mit umfangreichem Booklet neu auf, ohne dass es bisher zu Problemen gekommen wäre.

Die vor aus dem US-Armeegefängnis Abu Ghraib bekannt gewordenen Fotos [1] illustrierten unlängst, wie treffend Pasolini die Perversion der Macht in seinem letzten Film analysiert und dargestellt hatte: Auch wenn kaum davon ausgegangen werden kann, dass die folternden und demütigenden Soldatinnen und Soldaten "Salo" kannten, so weisen einige der aus Abu Ghraib stammenden schrecklichen Bilder trotzdem eine deutliche Ähnlichkeit mit Szenen aus Pasolinis Film aus dem Jahre 1976 auf.

Generell sind Menschenrechte in den so genannten 'westlichen Demokratien' in der Abwärtsspirale. Wie eben unlängst bekannt wurde, auch lieferte die Schweiz der US-Armee Fragen an die in diversen 'extralegalen' Foltergefängnissen Inhaftierten und nimmt so, wenn auch nur mittelbar, aktiv an den dort praktizierten Folter teil.

Somit ist der Film nach wie vor unheimlich aktuell und es bestünde erst noch vermehrt ein öffentliches Interesse, ihn zu zeigen. Dies umso mehr -- wie von den Veranstaltern vorgesehen -- in Verbindung mit einer Einführung sowie anschliessender Diskussion.

Offensichtlich haben gewisse Kreise an solcherlei allerdings kein Interesse ...

Prompt erschienen am letzten Mittwoch, den 7. 2. erschienen im Tagblatt sowie in 20 Minuten Artikel mit klarer Tendenz, in denen entrüstet auf die geplante Vorführung hingewiesen wurde.

Das Tagblatt brachte unter dem Titel «Der Film ist wirklich abstossend» ein Interview mit Christine Stark, der Filmbeauftragten des reformierten Mediendienstes, die den Film verteidigte. Verfasser Jan Strobl brillierte mit tendenziösen Fragen wie' Mit dem Film hat Pasolini endgültig den Blick für die Realität verloren' oder 'Vor lauter Fäkalien und Foltern geht die Botschaft verloren. Der Film wird masslos überschätzt.' (Sogar wenn dem so wäre, hätten mündige Bürgerinnen trotzdem das Recht, sich den Film anzusehen und sich eine eigene Meinung zu bilden -- zumindest theoretisch ...)

20 Minuten [2] bemängelte zu Recht, der Film sei ohne Altersbeschränkung angekündigt. Der Rest des Artikels ist wiederum bekannt tendenziös, desgleichen ter Aufmacher: «Zürcher Kirche zeigt Sado-Maso-Film»

Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten: Prompt wurde die Polizei bei Xenix und Kirche vorstellig und drohte den Film zu beschlagnahmen, falls die Veranstalter nicht kuschten und den wohlbemerkt seit langem legalen Film [3] von sich aus aus dem Programm kippten.

«Zu brutal», urteilt die Stadtpolizei und verbietet die geplante Ausstrahlung eines Skandalfilms in der Kirche St. Jakob. [...] «Der Film verstösst gegen den Artikel 197.3 im Strafgesetzbuch.» (20min: «Sado-Maso-Film verboten» -- ähm, nein, ich glaube kaum, dass Folteropfer 'Masochisten' sind, auch wenn' 20min das offensichtlich gern so hätte ...) [4]

Der Apell an den vorauseilenden Gehorsam der wagemutigen Veranstalter zeitigte ebenso prompt die gewünschten Folgen: Sie kniffen den Schwanz ein und sagten die Vorführung wie brav ab. Obwohl der Zesur-Befehl der Stapo vor Gericht wohl kaum eine Chance gehabt hätte, da der vom Gesetz verlangete «schutzwürdige kulturelle Wert» bei Filmexperten seit längerem unumstritten ist. (Siehe auch Tages-Anzeiger vom heute 10.2.07)

Soviel zum Thema Zivilcourage ...

Immerhin findet am Sa um 17:15 in der St. Jakobskirche am Stauffacher eine Diskussion zum Verbot statt.

Mal schauen, ob kritische Fragen überhaupt erwünscht sind ...



[1] Der grösste Teil des offiziell bekannt gewordenen Abu Ghraib-Materials ist aus offensichtlich-fadenscheinigen Gründen weiterhin unter Verschluss.
Die auch in nahezu allen hiesigen Medien gezeigten, noch eher 'harmlosen' Fotos finden sich hier, die bekanntesten zu unterst (WARNUNG!):
 http://www.thememoryhole.org/war/iraqis_tortured/index2.htm
Diejenigen Fotos, welche verstümmelte und tote Gefangene zeigen, wurden 'zufälligerweise' in der hisigen Presse unterschlagen (WARNUNG!!!):
 http://www.thememoryhole.org/war/iraqis_tortured/

[2]  http://www.20min.ch/news/zuerich/story/27247548

[3]  http://www.ssi-media.com/zensur/Zensurgesch.htm

[4]  http://www.20min.ch/tools/suchen/story/31471567
 :: 10 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  pasolini, seelenlos und ein bisschen weltverschwörung
10.02.2007 10:09  
es ist ja gut und recht, sich für die aufführung von salo einzusetzen - die verbindung zu abu ghraib allerdings ist totaler schwachsinn und schadet mehr als es nützt. die historische vorlage für den film war die zeit des faschismus: in diesen kontext ist er zu stellen. die praktiken, die der film zeigt, sind bekannte folterpraktiken nicht bloss aus dem faschismus, sondern auch aus dem ganzen schreckensarsenal des mittelalters und der neuzeit (um diese dimension klar zu machen, wählte pasolini ja auch die erzählstruktur, die dantes inferno aufnimmt, also die höllenkreise). pasolini selber (bonus material auf der dvd kucken) meinte ach noch, der film kritisiere den konsumwahn im kapitalismus. naja, dachte sich die gebildete frau da, zum glück sollte man nie was drum geben, was künstler zu ihren werken so sagen ....


AutorIn: mafalda
  ist Pasolini nicht auchne kultfigur bei den neofolkern?
10.02.2007 13:16  
das dürfte ihn und sein werk eher verdächtig machen, zumindest bei den indymedianern. da ist es schon ungewöhnlich, das sein film ausgerechnet auf indy nun in schutz genommen wird. aber die leute von pig brother scheinen offener (oder vielleicht einfach nur etwas älter) zu sein als der grossteil der leute, die indymedia sonst nutzen. der vergleich mit abu gharaib ist jedoch wirklich etwas an den haaren herbeigezogen. "ästhetische" parallelen zu den verhörmethoden der amerikaner findet mensch ja auch beim film hostel das heisst doch nichts.


AutorIn: antzen
  diskussion erst SONNTAG 17:15
10.02.2007 19:10  
... peinlich ... sorry an alle, die auch aufgelaufen sind!

forts. folgt ...


AutorIn: pigb.
  Kritikpunkt
10.02.2007 20:21  
Ich denke es ist ok, wenn der Film in einem Kino oder bei einer privaten Vorführung gezeigt wird. Ein Kritikpunkt von vielen ist halt, dass im vorliegenden Fall eine Kirche dafür herhalten muss.

Alle die jetzt rufen, dass sei doch kein Problem, sollten doch ausnahmsweise mal versuchen, etwas Toleranz gegenüber Mitmenschen zeigen, die ihr Heil nicht im Atheismus, Buddhismus oder was auch immer suchen.

Es verlangt ja schliesslich auch niemand, dass die Reitschule für rechtsradikale Konzerte geöffnet wird...

(Ja ja bla bla, das ist natürlich ganz was anderes, ich weiss...)


AutorIn: ich
  Jositsch bringt sich ins Spiel
11.02.2007 08:52  
Laut TA "kritisiert" der unbekannte Strafrechtsprofessor Jositsch die Verfügung der Stadtpolizei, Salò dürfe in der St.Jakobs-Kirche nicht aufgeführt werden. Der gleiche Jositsch freut sich aber öffentlich, wenn Opfer derselben Stadtpolizei nicht rehabilitiert werden und statt Wiedergutmachung zu erfahren mit hohen Gerichtskosten eingedeckt werden, um sie dadurch zu nötigen, weitere Rechtsschritte zu unterlassen (siehe auf www.eldar.ch).
"Der Mann mit der Birne" ist drum eher mit Vorsicht zu geniessen.



AutorIn: Neisitsch
  komische ergänzungen
11.02.2007 12:48  
an ich:
dein argument ist etwas merkwürdig, da es nicht die kirche war, die sich gegen die vorführung des films wehrte (deren pfarrer hat die vorführung explizit verteidigt), sondern die zürcher stadtpolizei, und die befand nicht, die vorführung in der kirche sei das problem, sondern die vorführung überhaupt (wie auch der verleih in einer videothek).

an mafalda:
ich kann deine verschwörung nicht sehen. ich halte den vergleich mit abu ghraib nicht für unpassend. und noch wenn er das wäre, wärs trotzdem noch lange keine verschwörungstheorie.

im übrigen war ich recht entsetzt, als ich von diesem verbot hörte. und auch vom weitgehenden ausbleiben eines widerspruchs. wäre doch zumindest angebracht gewesen, dass jedes off-kino der schweiz den film subito ins programm aufnimmt.


AutorIn: Fritz
  20 min als bewährte zensur hetzpostille
11.02.2007 17:17  
es ist nicht das erste mal, dass 20 min mündige kinobesucher bevormunden will -- und damit erfolg hat.

dass der film hostel in der schweiz nicht im kino lief (obwohl vom verleiher angekündigt), begann ebenfalls mit einem 'kritischen' artikel (damals war der aufhänger, der film würde die slowakei beleidigen). in den weiter folgenden artikeln wurde der letzliche rückzug des verleihers wiedeholt als erfolg verbucht ... ebenso wurde mit genugtuung kontatiert, der aufführungsstopp hätte 'offenbar' auch die auswirkung gehabt, dass deswegen die dvd gekürzt wurde, obwohl kommerzielle hiesige filmfassungen ausschliesslich von der deutschen fsk diktiert werden ...

 http://www.20min.ch/tools/suchen/story/31535327
 http://www.20min.ch/tools/suchen/story/20595219
 http://www.20min.ch/tools/suchen/story/18616803
 http://www.20min.ch/tools/suchen/story/27735375

(so nebenbei wurde im einen artikel auch ein vergleich mit abu ghraib gebracht. horrorfilme reflektieren immer wieder die gesellschaftliche situation. schon die horrorfilme der späten 60er bis weit in die 70er waren von der rezeption des vietnamkrieges und dem eingreifen von polizei + militär gegen studentenproteste beinflusst. maskenbildner-guru tom savini etwa war in vietnam als armeefotograf, wo er die vorlagen zu seinen späteren effekten fand, oder george romero zitiert die proteste bei watts, wo ein studi erschossen wurde, als einfluss von 'night of the living dead'. bei salon.com sind übrigens sämtliche bis jetzt freigegebenen fotos und essays zum iraker folter knast online)
 http://www.salon.com/news/abu_ghraib/2006/03/14/introduction/

in ähnlicher weise wie hostel wurde auch das remake von 'hills have eyes' vom verleiher im letzten moment aus dem kinoprogramm gekippt.

natürlich lässt sich die verhärtung an der filmzensurfront nicht auschliesslich 20 min anlasten. so gab es zb in basel von einem grünen einen vorstoss gegen saw 2, der mit dazu beitrug, dass saw 3 ohne pressevorführungen an den start ging, und in deutschland wurde der kinofassung von saw 3 auf dvd erstmals jegliche sfk freigabe verweigert.

wie in anderen lebensbereichen (arbeit, selbstbestimmung, folterverbot, unterschiede arm-reich) scheints einfach auch mit der kulturfreiheit nach demselben motto zu und her zu gehen: zurück in die 50er jahre -- und danach direkt retour ins mittelalter ...

bereits haben übrigens erste händler pasolinis 'salo' aus dem programm gekippt. einfach so, ohne gerichtsverfahren, nur weil eine zeitung etwas hetzt und die polizei ein bisschen droht, und obwohl die vorwürfe juristisch eher ein witz sind (salo ist kein porno, und es wird wohl auch keine echte scheisse gegessen) ...


AutorIn: pigb.
  abu und pasolini
11.02.2007 17:45  
 http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Menschenrechte/sontag.html

auf dieser seite findet man eine textliche auseinandersetzung mit einem essay von susan sontag zum der folter im irak

passage:
Sontag weist auf die zunehmende Akzeptanz von Brutalität in der amerikanischen Gesellschaft hin. Interessant die Beobachtung, dass brutale Gewaltverbrechen rückläuifig seien, das "leicht zu habende Ergötzen an Gewalt" dagegen gestiegen sei. Sie findet statt in Initiationsriten an amerikanischen Highschools (vgl. den Film von Richard Linklater: "Dazed and Confused" - "Sommer der Ausgeflippten", 1993). Sado-masochistisches Verlangen (wie es Pasolini in seinem Film "Die 120 Tage von Sodom" (1975) gezeigt hat, "bekommt nun unter den Aposteln eines neuen, kriegslüsternen imperialen Amerika als vergnügliche Unterhaltung oder als Mittel zur Spannungsabfuhr den Anstrich des Normalen". Und Susan Sontag erzählt die auch bei uns bekannt gewordene Episode aus der amerikanischen Radiosendung des Moderators Rush Limbough:


AutorIn: tulip
  Es kommt noch dicker...
11.02.2007 23:35  
...mittlerweile kann der Film auch nicht mehr verliehen werden und die Verkaufsangebote auf den bekannten sites von DVD-Anbietern sowie auf amazon.de (sic!) sind von einem Tag auf den anderen verschwunden...


AutorIn: Mein Name
  Strafanzeige eingereicht
12.02.2007 04:24  
Tages-Anzeiger vom 12.02.2007
Strafanzeige gegen Xenix
Christliche Bürgerinitiativen aus Deutschland und Österreich haben eine Strafanzeige gegen die Programmverantwortlichen des Kinos Xenix eingereicht.

Weiter gehts hier:
 http://www.tagi.ch/dyn/news/zuerich/718720.html

Schon lustich. Na bei mir gibts auch bald wieder Hausdurchsuchungen, sobald ich meine neue Website Online stelle.

Halif (<- vor dem die Bullen Angst haben)


AutorIn: Halif, der Schreckliche!
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