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 :: bilder wolfhalden ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat 24-12-2006 20:53
AutorIn : irgendwer : http://
bilder der hausbesetzung in wolfhalden AR
häxähüsli
häxähüsli
squatter-show
squatter-show
tot.
tot.
s'wär so n'tolles klo gewesen
s'wär so n'tolles klo gewesen
küchenboden
küchenboden
anscheinend stehen auch die bäume in der seesicht...
anscheinend stehen auch die bäume in der seesicht...
zuerst bilder von der wiederbelebung am mittwoch dem 20.12.2006
dann bilder des toten hauses fotographiert am sonntag 24.12.2006
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Aus dem Tagblatt vom 21-12-2006
25.12.2006 16:36  
Leer stehendes Haus besetzt
Jugendliche besetzen in Wolfhalden leer stehendes Einfamilienhaus
WOLFHALDEN. Mehrere Jugendliche haben gestern Mittwochmorgen in Wolfhalden ein leer stehendes Einfamilienhaus besetzt. Ihre Forderungen blieben äusserst vage.

umberto w. ferrari

Kurz nach zehn Uhr wurden gestern Morgen die Ostschweizer Medien von den Besetzern per Mail über die Besetzungsaktion informiert. Darin teilten die Jugendlichen mit, das Haus sei lange genug unbewohnt gewesen. Vor mehr als einem halben Jahr hätten die Bewohner das Haus verlassen. Damals habe die Begründung gelautet, es werde bald abgerissen.

Unklare Identität
Die Besetzerinnen und Besetzer wollten gestern in Wolfhalden über ihre Identität und die Zahl der Besetzer nichts bekannt geben. Den Dialekten nach zu schliessen, stammt die überwiegende Mehrheit von ihnen jedoch nicht aus dem Appenzellerland.

Unklare Absichten
So unklar wie die Identität der Illegalen sind auch ihre Zielsetzungen. In ihrem Mail schrieben sie dazu: «Wir – eine Gruppe verschiedener Menschen – wollen in diesem Haus unsere Ideen verwirklichen und es bis zum effektiven Abriss beleben. Es soll offener Raum entstehen, in dem alle eingeladen sind, zusammen zu kochen, zu diskutieren, kreativ tätig zu sein, Zeit zu verbringen.»

Allerdings waren die Besetzer gestern nicht bereit, ihre vagen Ideen bereits in die Tat umzusetzen. Sie gewährten niemandem Zutritt zum Haus.

Sie liessen auch offen, wie lange das Haus besetzt gehalten werden soll, sagten aber, dass es spätestens zum Zeitpunkt des tatsächlichen Abrisses verlassen werde.

Überraschende Aktion
Für den Wolfhalder Gemeindepräsidenten Max Koch, der die Besetzer ebenfalls nicht kennt, kam die Aktion gestern aus heiterem Himmel: «Eine solche Aktion erleben wir in Wolfhalden zum ersten Mal.» Die anwesenden Ausserrhoder Kantonspolizisten vermochten sich nicht einmal an eine ähnliche Aktion im ganzen Kanton während der vergangenen zwanzig Jahre zu erinnern. Koch hat inzwischen die Gemeinde als Vermittlerin zwischen den Eigentümern und den Besetzern angeboten.

Genügend Vorräte
Gegen Mittag wurden im Haus Strom und Wasser abgestellt. Für die Besetzer offensichtlich kein Problem, gaben sie doch an, über genügend Vorräte zu verfügen. Zudem werde das Haus mit Holz beheizt, von dem genügend vorhanden sei.

Noch keine Anzeige erfolgt
Laut Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei, toleriert der Hauseigentümer die Hausbesetzung grundsätzlich nicht. Bis gestern Abend hatte er jedoch noch keine Strafanzeige eingereicht, womit die Polizei noch nicht zum Handeln gezwungen war. Die Besitzer haben jetzt drei Monate Zeit, um eine Strafanzeige einzureichen.



AutorIn: blah
  leserbrief
29.12.2006 22:46  
leserbrief appenzellerzeitung fr 29.12.06

Nachruf auf Hinterbühle 519, Wolfhalden . . . mit Weitblick

Vor acht Monaten standen wir betrübt im leeren Haus. Über acht Jahre hatten wir hier gelebt, nachdem es vorher acht Jahre leer gestanden hatte. Das Haus erhielt (für uns?) eine neue Küche, ein neues Badezimmer und ein neues zusätzliches WC. Stube, Elternschlafzimmer, alle drei Kinderschlafzimmer und den Gang hatten wir selber renoviert und isoliert. Nun, nach nur acht weiteren Jahren, war es so weit: Wir sollen raus, das Haus stehe in der (Weit)sicht von zwei potenziellen zukünftigen neuen Häusern links und rechts. Es solle also weichen. Trotz diesen eindeutigen Kündigungsgrundes musste das Haus nicht nur besenrein abgegeben werden. Wir schrubbten also so, als ob die nächsten Mieter vor der Türe stünden. Dann acht Monate – das leere Haus auf dem Hügel – passierte nichts . . .

Am 20. Dezember, vier Tage vor dem Fest der Liebe, wurde es besetzt. Von wem? Von Jugendlichen, Autonomen, war zu lesen in den Zeitungen. «Eine Gruppe verschiedener Menschen» nannten sie sich selbst. Beim Lesen dieser Nachricht kroch eine unbändige Freude in mir hoch: Doch nicht für nichts geputzt damals? Doch nicht für nichts isoliert, gemalt, Sorge getragen? Ein Zeichen in der hektischen, heiligen Weihnachtszeit?

Dann der 22. Dezember: Bagger fahren auf und fangen mit der Zerstörung an. Weg die fröhlichen Plakate von «Träume leben»! Was bleibt, sind aufgerissene Räume. Dort hing mal dieses Bild, dort, so hässlich nach aussen gekehrt, hab ich acht Jahre lang geschlafen. Zerstört der Ofen, der so gemütlich Wärme verbreitete . . . «So lange dort noch wohnen, bis zum endgültigen Abbruch, das Haus noch beleben, bevor es der Seesicht anderer zum Opfer fällt», das war das Anliegen der Besetzer. Gegönnt jedoch wird «verschiedenen Menschen» nichts. Wir in der reichen Schweiz können es uns leisten, Wunderbares zu zerstören, einfach so. Das Geld ist ja da, irgendwo!


AutorIn: soeine
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. polit magie — knecht ruprecht
  2. @oben — für den klassenkrampf!
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