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 :: "Die Zeit ist 13:48 und jetzt kriegt ihr Prügel" ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat | Repression/Knast 30-11-2006 00:38
AutorIn : Ungdomshuset bli'r! : http://www.ungdomshuset.dk www.indymedia.dk
Am letzten Samstag 25. Nov. fand wieder eine von zahlreichen Demos gegen die Räumung des 24-jährigen autonomen kulturellen Zentrums 'Ungdomshuset' in Kopenhagen, Dänemark statt. Ca. 800 Personen zogen durch die Stadt zum Sitz der homophoben, antimuslime Sekte 'Faderhuset'. Wir sollen das Ungdomshuset bis zum 14. Dez. verlassen. Werden wir nicht!!! Die Polizei fährt die Strategie, Soli-Proteste vom Ungdomshuset wegzuprügeln. Eine Person musste ins Spital eingeliefert werden. 2 Leute von 83 sitzen immer noch in Haft.
Sowie bereits am 24. september 06 wählte vergangenen Samstag die Polizei die Strategie der Repression . Obwohl das agressive Verhalten der Polizei vom 24. september stark in den Mainstream-Medien kritisiert wurde.
Am 24. September versperrte die dänische Polizei einer Reclaim the Streets fürs Ungdomshuset den Weg und jagte sie prügelnd durch die Gassen, wo viele Leute eingekesselt wurden. Es wurden 263 Leute unter zum Teil massiver Gewaltanwendung verhaftet.(Siehe indy-archiv) Darauf gab es zahlreiche Strassenbarrikaden und Unruhen in der ganzen Stadt. Die Verhafteten haben sich später zusammen getan und eine Gemeinschaftsklage gegen die Polizei eingereicht.
Am Sa. 25. Nov. prügelte die Polizei mit Schlagstöcken auf sitzende DemonstrantInnen ein. Viele wurden mehrmals auf den Kopf geschlagen. Die Gewalt kam laut mehreren AugenzeugInnen klar von der Polizei aus. Sie scheinen die Strategie zu haben, die wachsenden Proteste gegen die Räumung mit Repression zu bekämpfen. Es gab wieder sehr viele Verhaftungen. 2 von 83 sitzen noch. Briefe für die verhafteten können dem Ungdomshuset geschickt werden.
Das Ungdomshuset ist ein 24 Jahre altes autonomes kulturelles Zentrum. Früher war es ein Versammlungsort für Arbeiterklassen, da diese nicht in die kommerziellen Schuppen durften.
Das Ungdomshuset ist ein selbstverwaltetes Zentrum mit vielen Konzerten, Voküs Film, Kinderfasnacht, Workshops etc. Und wird bis heute basisdemokratisch organisiert. Dieser Ort ist eine echte Alternative zu kommerziellen Veranstaltungen. Viele Jugendliche finden hier ihre politische und kulturelle Verwirklichung. Seit Jahren kämpfen wir für die Erhaltung des Hauses.
Die Situation für das Ungdomshuset hat sich dramatisiert. Seit Ende Oktober hat das Landesgericht von Dänemark die Räumung vom Ungdomshuset erklärt und ein Ultimatum zum Verlassen des Hauses auf den 14. Dezember 06 gegeben.
Somit ist eine politische Lösung für das Ungdomshuset ausgeschlossen, die PolitikerInnen wählen die Repression. Jegliche Versuche das Ungdomshuset auf legalem politischem Weg zu retten, scheiterten. Die christliche, homophobe, anti-muslimische Sekte Faderhuset will das Haus nicht verkaufen. Bereits im Jahr 2000 gab es einen Fond der das Haus kaufen wollte, damit es weiter so bestehen kann. Die PolitikerInnen setzen sich hinter das Eingentumsrecht. Das
Eines ist klar: Wir werden das Ungdomshuset nicht verlassen! Wir haben in diesem Haus gelacht, geweint, getanzt gestritten, diskutiert. Wir werden nicht auf der Strasse sitzen und zusehen wie ihr unser Haus räumt. Wir sind parat! Wir haben zahlreiche verstärkte Barrikaden errichtet und werden unser Haus verteidigen. Es sind viele Leute von überall her auf dem Weg zu uns oder machen Soli-Aktionen in ihren Städten.
NO MATTER WHAT THE DANISH COURT SAYS,
UNGDOMSHUSET STAYS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
UNGDOMSHUSET BLI'R, I KAN RYDDE RAADHUSET!
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