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 :: Bunkermystik IV ::
 Themen | Antifaschismus 29-08-2006 09:53
AutorIn : gruftiesgegenrechts : http://www.turnitdown.de
Flyer Der rechtsextreme Teil der Gothic/Neofolk-Szene möchte sich wieder einmal ein Stelldichein geben. Dazu dient ein alter Weltkriegsbunker am Murtensee sowie 2 Bands und DJ's. Mobilisiert wird konspirativ via E-Mail. Nur blöd, wenns dann an die Öffentlichkeit gelangt.
Flyer
Flyer
Karte
Karte
Organisiert wird der Anlass von Stephan Ribbaux, welcher unter dem Pseudonym "Mannaz" die Internetseiten Nordkunst.ch und yggdrasil.ch.vu betreibt. Darauf finden sich neben Konzertberichten von rechten Neofolkbands unter anderem auch Beschreibungen, wie man gemütlich Filme von Leni Riefenstahl (Filmemacherin im 3.Reich) angesehen hat und ähnliches.

Auftreten sollche 2 Bands, namentlich Wappenbund und Trincea. Beides sind keine unbekannte Protagonisten, Trincea hat schon mehrmals an den Bunkermystik-Partys gespielt. Kein Wunder, ist doch Antonine aka DJ Antz der Kopf hinter Trincea eng mit Mannaz befreundet.
Antoine selber ist kein unbeschriebenes Blatt. Zusammen mit Lars Kophal (welcher gerne mal mit SS-Hut auftritt) ist er der führende Kopf von Soleilnoir.ch, welche sich verantwortlich zeigen für diverse Konzerte mit rechtsexremen Gothic/Neofolk-Bands. Unter anderem sei hier Death in June, Blood Axis, Allerseelen und Les Joyaux de la Princesse genannt.
Mehr zu Soleil Noir gibt es auf Antifa.ch Communique zu einer SoleilNoir-Veranstaltung:  http://www.antifa.ch/comm/comm051027.shtml

Über Wappenbund ist nicht allzu viel bekannt. Wie die meisten dubiosen Bands in dieser Szene geben sie sich mit eindeutigen Aussagen bedeckt und lassen lieber Bilder sprechen. Eindeutig zweideutige CD-Covers sind nur ein Teil davon. Auch die CD-Titel sprechen einen Sprache, die aufhorchen lässt. Titel wie "Preussen", "Heimatflamme" und ähnliches hören sich verdächtig an. Dazu kommt, dass Wappenbund auf den Insidersites der rechten Neofolkgemeinde neben eindeutigen Bands wie Blood Axis, Allerseelen oder Von Thronstahl angeboten wird.

Auch der Flyer, mit welchem für die Party geworben wird, mindestens fragwürdig. Mit Kreuzrittersymbolik für ein Konzert und eine Party Werbung machen?

Diese Fakten zusammen mit der heimlichen Mobilisierung dürften verdeutlichen, was für ein Puplikum sich an diesem Abend an der Bunkermystik IV versammeln wird.
 :: 8 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Datum
29.08.2006 10:11  
Der Anlass soll im übrigen am 30.September stattfinden.

Hier noch der Orginaltext des Mobilisierungsmails:

*Persönliche Einladung zur Bunkermystik IV*

*Bitte diesen Anlass nicht veröffentlichen !* Du darfst jedoch vereinzelt vertrauenswürdige Leute aus Deinem unmittelbaren Freundeskreis einladen.

Datum: 30.9.2006

Kostenbeteiligung: 3.- Euro / 5.- CHF

Grill-Picnic ab 18:00 Uhr, Live Acts um 22:00 Uhr. Wegbeschreibung siehe Anhang. Essen und Getränke sind selber mitzubringen.

*Reservation für Bunkermystik IV*

Bereits viele Leute haben ihre Teilnahme an diesem Anlass bestätigt. Wegen der engen Raumverhältnisse im Bunker müssen wir leider die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzen. Wenn Du sicher bist, an diesem Anlass teilnehmen zu wollen, so sende eine Reservations-E-Mail mit Deinem Namen (oder Pseudonym) und Anzahl Begleitung an diese Adresse:  yggdrasil@nordkunst.ch
Nur diejenigen, die eine bestätigte Reservation haben, werden Zugang zum Konzertraum erhalten.
Bitte leite diese Information an Deine bereits
eingeladenen Freunde weiter. Vielen Dank fürs Verständnis.
Du kannst die aktuelle Anzahl der freien Plätze hier überprüfen:
 http://www.nordkunst.ch/yggdrasil/countdown.htm

Kein Raum für Neonazis!
Gothic ist schwarz, nicht braun!


AutorIn: Antifa
  Richtigstellung
29.08.2006 14:41  
Ich bezeichne mich als "Neofolker", jedoch vertrete ich weder jegliches rassistisches, antisemitisches noch (neo)nazionalsozialistisches Gedankengut - wie die Meisten dieser Szene.

...aber das interessiert Euch sowieso nicht. Hauptsache ihr könnt weiterhin Behauptungen und Anschuldigungen wiederholen, welche ebenfalls wiederholt dementiert oder erklärt wurden.


AutorIn: "Neofolker"
  Differenzierung
29.08.2006 15:09  
Lieber Neofolker,

wie du evtl. bemerkt hast, wird im Artikel immer mal wieder die Bezeichnung "rechte Neofolk-Szene" oder "rechtsextreme Teil der Gothic/Neofolk-Szene" verwendet. Dies stellt meiner Ansicht nach sehr deutlich dar, dass der Autor sehr wohl verstanden hat, dass nicht die gesamte Szene rechts(extrem) ist. Wahrscheinlich ist er sogar selbst teil einer Gothic- oder Neofolk-Szene, das würde auch erklären, wie er an die Infos gekommen ist.

Ich hoffe, dass du den Artikel nochmals liest, und auf die Schreibweise achtest. Mir selbst ist bei anderen Artikeln über den rechten Teil der Gothic-Szene eine manglende Differenzierung zwischen rechter und sonstiger Szene sauer aufgestossen, aber in diesem Artikel erscheint mir das sehr vorbildlich gelöst.

Eigentlich schade, dass eine solche Ergänzung notwendig ist.

Gruss


AutorIn: @neofolker
  Ja, Nein, ich mein: Jain
29.08.2006 15:56  
Dass der Bericht differenzierter geschrieben ist, viel mir durchaus auf.

Trotzdem wird Death in June nach wie vor wieder als eindeutig rechts abgestempelt. Doch gerade dies streitet die Band selber ab, was hier auf Indymedia nicht vor lange Zeit durchgekaut wurde ( https://prod.indymedia.ch/demix//2006/06/41338.shtml).
Gerhard von Allerseelen dementierte sich ebenfalls schon mehrfach.

Zu Antoine und Mannaz bleibt zu schreiben, dass keiner der beiden je eine fremdenfeindliche Äusserung oder Geste (in meiner Gegenwart) von sich gab ...und mit beiden Pflege ich mehr oder weniger regelmässigen Kontakt. Im Gegenteil: ich habe Beide als offen und interessiert gegenüber (fremden) Kulturen erleben dürfen.
Die einzige m.E. gerechtfertigte Anschuldigung sehe ich in der Verwendung einer "dubiosen" Symbolik. Dies macht sie aber nicht zu "Neonazis".


AutorIn: "Neofolker"
  natürlich dementieren rechtsextreme ihre einstellung
29.08.2006 18:10  
viele wollen sich, oder ihre band so vor kritik im umfeld und vor antifaschistischer aktion schützen.

oft wird die rassistische, antisemitische oder ultra-nationalistische einstellung von bandmitgliedern als "privatsache" bezeichnet, welche mit der band "nichts zu thun habe".

diese verschleierungs versuche sind genauso plump wie jene der pnos-mitglieder, die dauernd abstreiten neonazis oder rechtsextreme zu sein.


AutorIn: logisch
  Death in June
30.08.2006 15:04  
Für alle die an der politischen Einstellung von Death in June und Douglas Pearce zweifeln, sei hier ein Buch erwähnt, welches ich zur Lektüre wärmstens empfehle.

Ästhetische Mobilmachung
Dark-Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien
von Andreas Speit
ISBN 3-89771-804-9

Zweideutige Dementis von Douglas Pearce helfen halt auch nicht, wenn man sich derart mit dem Nationalsozialismus einlässt und seiner Symbolik verfällt.
Auch sein ewiges Totschlagargument, von wegen er sei schwul und könne deshalb kein Nazi sein, ist geradezu lächerlich. Man nehme die Traditionen der SA, oder erwähne den ehemaligen Neonaziführer Michael Kühnen.


AutorIn: against
  Buch zum Thema
30.08.2006 15:07  

Seelenfänger - Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien

Einst schrieb die britische Punkband Crisis den Song »(No more) Holocaust«, eine von Punks Anfang der 1980er Jahre oft gecoverte linke Hymne. Douglas Pearce und Tony Wakeford von Crisis hatten sich zu Antifaschismus und Antisexismus bekannt. 1981 indes gründeten sie eine neue Band: Death in June. Enttäuscht von linker Politik wandten sie sich nun dem »Nationalbolschewismus« zu. Heute nutzt die Neofolk-Band als Logo den SS-Totenkopf.

Pearce und Death in June bilden mit weiteren Musikern die rechte Speerspitze des Apokalyptik- und Neofolk. Als Instrumente dienen den musikalischen Ablegern des Dark Wave oft nur Akustikgitarren und Trommeln. Die Songs klingen wie eine Art subkulturelle Version des NPD-Liedermachers Frank Rennicke und erinnern an die Zeltlager- und Lagerfeuerromantik der Hitlerjugend. Und übten einst Laibach aus Kroatien noch uniformiert und unter Verwendung »totalitärer« Symbolik subversive Kritik an solchen Regimes, nutzen Teile der »Schwarzen Szene« derlei heute aus anderen Gründen. So benutzen Death in June SS-Uniformen, heidnische Religionsvorstellungen, Runen und die von der SS stilisierte »Schwarze Sonne« - angeblich - losgelöst von ihrer Bedeutung während des deutschen Faschismus. Auf dem Wave-Gothic-Treffen in Leipzig etwa inszenierte die Band Von Thronstahl im Jahr 2000 eine Reichsarbeitsdienst-Performance. Deren Mastermind Josef Klumb war in den 80er Jahren Sänger einer Punkband, heute propagiert er Jan Van Helsings antisemitische Verschwörungstheorien. Ein Konzert in Köln auf dem Signal-Pressefest 2002 des rechtsextremen Verlegers Manfred Rouhs sagte Klumb nur deshalb ab, weil ihm nach Eigenangaben die Musiker »weggebrochen« seien.

»Ästhetische Mobilmachung - Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien« ist wohl das erste umfassende Buch zu solchen Phänomenen des »Kulturkampfs«. Herausgeber Andreas Speit und sechs weitere Autoren stellen in ihrer Einleitung fest: »Nahezu ausnahmslos begeistern sich die rechten Dark Waver für Literaten und Theoretiker des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, für Männer aus dem Spektrum der Konservativen Revolution und des Italienischen Faschismus.« Musiker und beispielsweise das Szenemagazin Sigill, das heute unter dem Namen Zinnober erscheint, organisierten eine »ästhetische Mobilmachung gegen humanistische Theorien und emanzipatorische Visionen.« Mitte der 90er Jahre drängte denn auch die »Neue Rechte« in die Szene, die völkisch-nationale Wochenschrift Junge Freiheit warb um Leser in dem führenden unpolitischen Wavemagazin Zillo. Vorlieben der Grufties wie Antimodernismus, Spiritualität, Esoterik, Tod, Melancholie und ihr »antibürgerlicher Gestus« hatten sich also bei so manchem Szenevertreter zum »politischen Konzept« gewandelt. Es kam zu »einer Politisierung des Ästhetischen (...), um Identität stiftend für die Fans zu sein«. Innerhalb der heterogenen Subkultur wurden unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit rechte Ideologien propagiert.

So wurden seit Mitte der 90er Jahre in Diskursen, Publikationen und mittels musikalischer Würdigungen der Verfechter des italienischen Faschismus Julius Evola und die NS-Propagandafilmerin und »Priesterin der Schönheit« Leni Riefenstahl entpolitisiert und auf ihr Künstler- oder Philosophendasein reduziert. Den SA-Chef Ernst Röhm stilisierte man gar zu einem von Adolf Hitler verfolgten Homosexuellen. Der Name Death in June nimmt Bezug auf eine von Hitler unter dem Vorwand angeblicher Putschpläne im Juni 1934 befohlenen Mordaktion gegen die Führungsspitze der SA. Nach Ansicht von Pearce wäre »der Verlauf der Geschichte« humaner gewesen, wäre Röhm nicht umgebracht worden. Geschichtsklitterung ersten Ranges zwischen Sozialdarwinismus, Verschwörungstheorien und Esoterik also. Gerade Death in June stilisieren in ihren Songs und während der oft in Uniformen bestrittenen Konzerte das Männerbündische des Nationalsozialismus und Militarismus. Bandkopf Pearce, ein bekennender Schwuler, reiste während des Kroatien-Kriegs an die dortige Front und besuchte die neofaschistische HOS-Miliz. Er gab ein Benefizkonzert für sie, propagierte deren Korpsgeist, glorifizierte die »Schönheit des Todes« im Kampf für das Edle und lobte die offene Verwendung nationalistischer Symbolik vor Ort.

Das Buch informiert über solche Vorkommnisse. Weiterhin liefert es historische Hintergründe seit den - keineswegs rechten - Anfängen des New Wave (The Cure, Front 242) und der Industrialszene. Ein gesondertes Kapitel informiert zudem über die Neue Deutsche Härte »als ästhetisches Spiegelbild der wiedererstarkten Nation«. Die Autoren sehen hier eine Nähe zum Dark Wave, etwa da, wo Rammstein ihre Musik mit Bildern aus Riefenstahls NS-Propagandafilmen schmücken. Pearce umschrieb vielleicht nicht umsonst seine Musik einst als »Neuer Deutscher Folk«.

* Andreas Speit (Hg.): Ästhetische Mobilmachung. Unrast Verlag/rat, Münster/ Hamburg 2002, 280 Seiten, 16 Euro


AutorIn: ...
  Unpackbar
04.09.2006 18:54  
Es ist tragisch daß man auf "anti"-faschistischer Seite nach wie vor nicht bereit ist dazuzulernen, Nein man wird immer noch verbohrter...

Von "Ästhetische Mobilmachung" ist abzuraten, schlechte Recherchen, zum Teil falsche Angaben, das Bemühen der Autoren alle Informationen in ihrem bereits feststehenden Sinne zu interpretieren ist deutlich anzumerken. Wer sich wirklich objektiv über Neofolk informieren will sollte "Looking for Europe" lesen. Da man dort allerdings tatsächlich neutral und nicht irgendwie politisch eingefärbt an die Sache herangeht fürchte ich das Buch dürfte für Euch ohnehin nicht in Frage kommen.

Und jetzt zum Thema: Weder sind die hier beanstandeten Bands "rechtsradikal" (vielleicht sind sie nicht so linksradikal wie Ihr, ja, aber das ist in einer Demokratie noch kein Verbrechen meines Wissens), noch sind es die Veranstalter der Party (ich hatte mit ihnen schon zu tun und teile auch einige ihrer ach so abseitigen Interessen).
Man muß nicht "rechts" sein um Uniformen schön zu finden und welche zu tragen, ebensowenig wie das nötig ist um dem Werk von Leni Riefenstahl, bei aller berechtigten Kritik an ihrer Person, ästhetisch etwas abzugewinnen. Man muß das nicht teilen, aber auch als Linker sollte man irgendwann mal lernen damit zu leben daß es eben Menschen gibt die sich dafür interessieren, ohne deshalb gleich faschistisch zu sein.
Das der Verfasser des obigen Artikels wenig Ahnung von der schwarzen Szene hat zeigt schon seine Empörung ob des Kreuzrittermotivs auf dem Flyer. Ja um Gottes Willen, mit solch "bösen" Motiven für Konzerte und/oder Partys zu werben ist ziemlich normal in dieser Subkultur. Etwas mehr Ahnung wäre hier vielleicht nicht schlecht.
Und zur "konspirativen Geheimhaltung": Was genau sollen die Partyveranstalter denn machen Eurer Meinung nach? Es ist leider nicht die erste Neofolk-Veranstaltung die selbsternannte "Antifaschisten" zu verhindern versuchen. Ihr seid der Grund dafür daß man um Geheimhaltung bemüht war, nicht die Tatsache daß man irgendetwas zu verstecken hätte. Wenn Ihr jemanden verprügelt und er versteckt sich zukünftig vor Euch um der Gewalt zu entgehen, werft Ihr ihm dann auch vor er hätte etwas vor Euch zu verstecken weil er versucht einer weiteren Abreibung zu entgehen? Was geht eigentlich in Euren Köpfen vor?

Es ist meines Erachtens kein Wunder daß die sogenannte "Antifa" in weiten Teilen der schwarzen Szene an Rückhalt verliert und zum Teil mittlerweile offener Ablehnung gegenüber steht. Vielleicht geht ihr zur Abwechslung ja mal auf richtige Neonazis los, anstatt auf Menschen deren Interessen, Ästhetikempfinden und Musik ihr nicht versteht eine Hexenjagd zu veranstalten.


AutorIn: Noch ein Neofolker
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. . — blub
  2. kommentare — löscher
  3. frage — lala
  4. symbolik anstatt erklärungen - mit system — aha
  5. Klarstellung — "Neofolker"
  6. gähn — oldschoolmacker
  7. @oldschoolmacker — oldschoolvermummter
  8. GOTHIC IST SCHWARZ, NICHT BRAUN, AUCH NICHT ROT!!! — crophead
  9. genau! — oldschoolmacker
  10. Das Übliche — Rajina
  11. Blood Axis — Auch ein Neofolker
  12. huh? — Bunkermystik Liebhaber
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