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 :: Bern: Wagenburg "Alternative" muss bis 11.8. weichen ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat 26-07-2006 13:09
AutorIn : Hausbewohner : http://
Erprobte Hartnäckigkeit: Stadtnomaden "Alternative" ...die Karawane zieht weiter... Bloss: Wohin?
Erprobte Hartnäckigkeit: Stadtnomaden "Alternative"
Erprobte Hartnäckigkeit: Stadtnomaden "Alternative"
20 Minuten Online 25./26.7.2006
 http://www.20min.ch/news/bern/story/21953074

Berner Stadtnomaden verlieren ihre Heimat

Die Polizei hat den Berner Stadtnomaden gestern ein Ultimatum gestellt: Sie müssen ihre Wagenburg im Neufeld bis zum 11. August räumen.

«Ich gehe erst, wenn die Bagger hier auffahren», sagt Sascha Sieber. Kopfschüttelnd steht er in der Wagenburg neben einem Gemüsebeet und murmelt: «Bald wären unsere Tomaten reif gewesen.» Die Frist sei viel zu kurz bemessen, um das Camp mit den 12 Wohnwagen zu räumen.

Der Standplatz neben dem Park & Ride gehört dem Kanton und wird für die Bauarbeiten zum Neufeldtunnel gebraucht. «Wir haben die Stadt rechtzeitig darauf hingewiesen, dass ihr Nutzungsrecht ausläuft», sagt Bernhard Linder vom kantonalen Tiefbauamt. Der Termin sei auch in den Verträgen mit den Baufirmen fixiert. «Jede Verzögerung hätte Kostenfolgen und läuft auf eine Räumung des Areals hinaus.»

Von der Stadt können die Nomaden keine Unterstützung erwarten: «Die Suche nach Alternativstandorten gehört nicht zu unseren Aufgaben», sagt Peter Streit von der Sozialdirektion. In diesem Sinn sei auch das Schicksal der Hüttensiedlung Zaffaraya, die dem Bautross bis Ende Jahr weichen muss, noch nicht definitiv geklärt: «Aber wir haben uns mit den Bewohnern auf einen Ersatzstandort auf der anderen Autobahnseite geeinigt», sagt Streit.

Ob diese Abmachung vom Januar noch gilt, ist unklar: Begeistert seien sie nicht, aber die Verhandlungen seien zu heikel, um sie zu kommentieren, so die Zaffarayaner.

Patrick Marbach
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  BZ
26.07.2006 13:24  
Berner Zeitung 26.7.2006
 http://www.espace.ch/artikel_239086.html

WAGENBURG IM NEUFELD

Stadt stellt Ultimatum: Jetzt müssen Stadtnomaden weg
Die Wagenburg des Vereins Alternative muss bis am 10. August dem Bau des Neufeldtunnels weichen. Die Stadtpolizei hat den Stadtnomaden ein Ultimatum übermittelt. Das Zaffaraya kann noch bis Ende Jahr bleiben.

Bernhard Ott, Tobias Habegger

Die Besetzer des Vereins Alternative haben jüngst Besuch erhalten. Die Stadtpolizei hat den Stadtnomaden ein schriftliches Ultimatum zur Räumung des Geländes an der Studerstrasse überreicht. «Der Verein Alternative muss das Gelände beim geplanten Autobahnzubringer Neufeld bis am Abend des 10. August räumen», sagt Polizeidirektorin Barbara Hayoz (FDP) auf Anfrage.

Bereich des Tunnelportals

Das kantonale Tiefbauamt hat der Stadt ein entsprechendes Räumungsgesuch gestellt. «Die Wagenburg steht im Bereich des Tunnelportals», sagt Bernhard Linder. Zudem komme an diese Stelle auch die Installationsfläche für den Betrieb des Tunnels zu stehen. Der offizielle Baubeginn sei für den 4. September vorgesehen. «Für die Vorbereitungsarbeiten muss das Gelände aber bereits zwei, drei Wochen vorher geräumt sein», sagt Bernhard Linder.

Falls die Wagenburgbewohner dem Ultimatum nicht Folge leisten, werde die Polizei «die nötigen Massnahmen» treffen. Dabei geht es nach Hayoz um eine «rein operative Angelegenheit», wie sie «bei allen Besetzungen» üblich sei. Von der Räumung nicht betroffen ist das nahe Zaffaraya. Hier gibt es ein Abkommen zwischen der Stadt und dem Gemeinderat (siehe Kasten).

Kein Ersatzstandort

Das Ultimatum der Stadt sei viel zu kurzfristig, sagt Martin Weiss von den Stadtnomaden. «Wir haben zwei Wochen zum Zügeln. Das schaffen wir nie.» Zudem wüssten sie nicht, wo sie hingehen sollten. «Wir gehen erst, wenn wir einen Platz haben, auf dem wir bleiben können», sagt Sascha Sieber. Er habe keine Lust, 16-mal umzuziehen so wie im letzten Jahr. «Wir brauchen einen Ort zum Leben und nicht zum Zügeln.»

Doch einer Räumung durch die Polizei wollen die Stadtnomaden entgehen. «Dabei würden doch mindestens die Hälfte unserer Wagen kaputt gehen», sagt Weiss. Doch darin – «das sind unsere Wohnungen» – stecke Herzblut, ja Liebe. Deshalb hoffen die Bewohner noch immer, mit der Stadt eine Lösung zu finden. «Denn schliesslich haben uns die Behörden hierher ins Neufeld geschickt.»
Der Besuch der Polizei hat die Stadtnomaden verärgert: «Anstatt mit uns zu verhandeln, schickt man die Bullen mit einem Ultimatum vorbei», sagt Sieber. Die Stadt helfe bei der Suche nach einem Ersatzstandort nicht mit. Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag kommt von einem Bewohner mit Rastalocken und nacktem Oberkörper: «Wir wären zufrieden, wenn wir so lange bleiben könnten, bis die Bundesräte aus den Ferien zurück sind.»

Das Hüttendorf Zaffaraya kann gemäss einer Vereinbarung mit der Stadt noch bis Ende dieses Jahres auf dem Autobahnzubringer Neufeld bleiben. «Mit dem Zaffaraya haben wir eine Einigung. Das ist erledigt», sagt Gemeinderätin Barbara Hayoz.
Als Ersatzstandort ist ein Gelände nördlich des Park+Ride Neufeld vorgesehen, das auf Nationalstrassenterrain liegt. Die Begeisterung der Zaffarayaner über das neue Domizil soll sich jedoch in Grenzen halten. «Das Zaffaraya muss gewisse Abstriche hinnehmen», sagt Peter Streit von der Direktion für Bildung, Soziales und Sport (BSS), der an den Verhandlungen mit den Zaffarayanern beteiligt war. Der neue Ort sei kleiner als der bisherige. Zudem hätten die Bewohner der Siedlung andere Vorstellungen von ihrem künftigen Lebensmittelpunkt gehabt. Viele hätten wohl auch gehofft, dass mit dem Bau des Neufeldtunnels nicht dieses Jahr begonnen werde. Nach dem Rückzug der letzten Beschwerde stehe dem Bau aber nichts mehr im Wege, wie Peter Streit ausführt. bob


AutorIn: Mitbewohner von Hausbewohner
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