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 :: Kein Neonazi-Aufmarsch in Brunnen am 1. August 2006!! ::
 Themen | Antifaschismus 25-07-2006 16:31
AutorIn : some indy : http://
Antira.jpg Bereits am 9. August 2005 hatte das Bündnis für ein buntes Brunnen (bbb) den Gemeinderat von Ingenbohl SZ um die Bewilligung einer antifaschistischen Platzkundgebung mit multikulturellem Strassenfest für den 1. August 2006 in Brunnen ersucht.
Leider wurde das Gesuch aber sowohl vom Gemeinderat als auch vom Schwyzer Verwaltungsgericht abgewiesen. Nach erneutem Weiterzug ist die Sache nun beim Bundesgericht hängig. Trotz einjähriger Vorlaufzeit bleibt das Anliegen des bbb also in der Schwebe: Einerseits liegt keine Bewilligung für die Kundgebung vor, andererseits wurde die Bewilligung aber auch nicht letztinstanzlich verweigert.
Das bbb freut sich deshalb über alle, die am 1. August 2006 in Brunnen dennoch ihrem Protest gegen rechtsextreme Auftritte, gegen deren behördliche Begünstigung und gegen die Missachtung von Grundrechten Ausdruck geben wollen, und solidarisiert sich mit ihnen.
Auf jeden Fall findet am 6. August ein grosser antirassistischer Sonntagsspaziergang in Bern statt. Die Demo ist bewilligt!
Die Demo ist dabei der Abschluss des dreitägigen Antifascist Festival
in der Reitschule Bern

[-==6. August 2006: Antirassistischer Sonntagsspaziergang ==-]
Aufruf
Demo-Plakat als PDF-und JPEG-Datei

[-==Medienmitteilungen Bündnis für ein buntes Brunnen ==-]
01.08.2006: Bündnis buntes Brunnen zum 1. August
25.07.2006: 1. August 2006 in Brunnen: Rechtliches Niemandsland
03.06.2006: Verwaltungsgericht will am 1. August 2006 keine Kundgebung
27.02.2006: Verweigerte Bewilligung für Demo Brunnen angefochten
01.02.2006: Platzdemo vom 1. August 2006 in Brunnen SZ nicht bewilligt
02.12.2005: Keine Bewilligung zum 1. August 2006? Stellungnahme
08.11.2005: Fehlende Gesprächsbereitschaft und Verzögerungstaktik des Gemeinderates?
09.08.2005: Gesuch um Bewilligung einer Platzkundgebung in Brunnen am 1. August 2006

[-== Antifascist Festival 4.-6. August 2006 ==-]
Programm

[-== Medienberichte ==-]
01.08.2006: Rütlifeier ohne Zwischenfälle
01.08.2006: Rechtsextreme in Uster
01.08.2006: Randale von Rechtsradikalen in Lenzburg
31.07.2006: Brunnen: Bereits ein Dutzend Rechte weggewiesen
26.07.2006: Diverse Medienberichte
14.07.2006: Antirassistischer Sonntagsspaziergang in Bern
02.07.2006: Polizei warnt: Neonazis wollen das Rütli stürmen
27.05.2006: Keine Kundgebung gegen Rechtsextreme am 1. August in Brunnen (bluewin.ch)

[-== Diverses/Widerstandsaktionen ==-]
01.08: Fest von Rechtsextremen im Schützenhaus Truttikon (zweites C)
01.08: Grillfest von Rechtsextremen im Schützenhaus Truttikon
01.08: 1. August Banneraktion
Neulich auf pnos.ch
Rütli-Tickets nachhaltig vernichtet
1. August 2005: Faschos straffrei
Indymedia Feature 2005
Antira.jpg
Antira.jpg
::INFOS 2005::
- Weg zum Theaterplatz
- SDA-Meldung vom 11.6.05
- Medienmitteilung des Bündnis für ein buntes Brunnen vom 12.6.05

::ARCHIV 2004:: Videos und Fotos vom letzten Jahr I Bilder zur Demo 2004 I Feature 2004

::ARCHIV 2003:: 1. August in Brunnen I 1. August Flugblattaktion
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Weiterer Medienartikel: Antifa – amtlich bewilligt
28.07.2006 13:54  
Antifa – amtlich bewilligt

Nach gründlich verunglücktem Abendspaziergang eine Abkehr von Konfrontationslogik
Bern steht erstmals seit Jahren vor einer polizeilich bewilligten Antifa-Demonstration. Für das «Antifascist Festival» läuft der Dialog mit der Stadt gleichfalls – und mit einer Ausstellung im Kornhaus leisten Antifas Kopf-arbeit. Nach dem Debakel vom April sucht die Bewegung «eine andere Richtung». Die Stadtre-gierung leistet das Ihrige dazu

Antifaschismus bedürfe keiner Bewilligung, und mit «Bullen» gebe es keinen Dialog, basta. So lautete die Generallinie für den «7. Antifaschistischen Abendspaziergang» – und nachdem das «Bündnis Alle gegen Rechts» (BAgR) nicht ein Jota davon abgerückt war, ging die Demo am 1. April in einer wüsten «Antifada» mit Krawall und Polizeieinsatz unter. Jetzt, ein halbes Jahr später, steht Bern erneut vor einem Antifa-Aufmarsch – aber unter anderen Vorzeichen. Für den «Antirassistischen Sonntagsspaziergang» am 6. August mit 800 erwarteten Teilnehmenden wurde um Bewilligung ersucht und in Dialog mit der Polizei getreten. Die Bewilligung ist erteilt.


Der Protestzug, der an bester Innenstadt-Lage via Spitalgasse und Altstadt stattfindet, ist Abschluss eines «Antifascist Festivals» in der Reitschule, zu dem vom 4. bis 6. August über 2000 Leute erwartet werden. Die Festival-Zeltstadt, die fürs Übernachten im Hirschenpark errichtet wird, ist ebenfalls bewilligt. Zudem wollen die Antifas dort zum Rechten sehen, damit «Sorge zum Gelände» getragen wird. Auch auf inhaltliche Arbeit wird viel Wert gelegt: Am Kultur- und Konzertfestival sollen in Debatten «antifaschistische Strukturen vernetzt» werden – und in der Galerie des Kornhausforums wird am 2. August eine Antifa-Ausstellung («Brennpunkt Faschismus») eröffnet, die diverse «Aspekte des Themas» beleuchtet.


(Selbst-)kritisches Nachdenken


Was ist passiert, dass auf einmal möglich ist, was Berner Antifa-Autonome seit 2001 kategorisch ausschlossen: Ersuchen um Bewilligungen, Dialog mit der Polizei? «So prinzipiell dieser Standpunkt ist, so ist man sich andererseits einig, dass man nicht Gefahr laufen will, Demo und Festival allein an dieser Frage scheitern zu lassen», erklärt Daniele Jenni, Stadtrat der Grünen Partei. Jenni zeichnet als Bewilligungsnehmer verantwortlich für die Demonstration, die von einem «Bündnis für ein buntes Brunnen» (BBB) getragen wird. Das BBB – das gegen Neonazi-Auftritte am 1. August mobilisiert und in dem Berner Antifas, zumal BAgR-Leute, massgebend mit aktiv sind – hält zwar daran fest, dass «solche Demonstrationen keiner Bewilligung bedürfen». Indes habe man nach harter Repression «keine andere Möglichkeit gesehen». So sei ihr Einlenken «bis zu einem gewissen Grad ein Nachgeben gegenüber der Gewalt», wie die Berner Polizei sie am 1. April «völlig unverantwortlich» eingesetzt habe, erklärt Jenni dazu.
Nicht gar so einseitig sehen die Veranstalter des «Antifascist Festivals» die Schuldfrage: Nicht nur der Repression, sondern auch «zunehmend unpolitischer, gewaltfreudiger MitläuferInnen» wegen sei es «schwieriger geworden, mit unseren Anliegen glaubhaft nach aussen zu treten», schreiben sie. Dies sei «mit Bedauern festzustellen», und deshalb «haben wir uns entschieden, nun zu versuchen, in eine andere Richtung zu gehen».
Die Stadt hört diese Signale und würdigt die Abkehr vom Konfrontationskurs durch Entgegenkommen ihrerseits – indem sie den Antifas gleich drei Ausnahmen zugesteht: Demonstrieren am Sonntag und via Spitalgasse (beides höchst unüblich), zudem Zelten in einem Stadtpark (im Prinzip verboten).


Hayoz: «Jetzt liegts auch an uns»


Die Stadtregierung hat dies entschieden – und dies ausdrücklich zur Freude auch der bürgerlichen Polizeidirektorin Barbara Hayoz. «Wir erleben ein ganz anderes Klima, und jetzt liegt es auch an uns, ihnen eine Chance zu geben, ihnen zu zeigen, dass es uns mit Dialogkultur und Partnerschaft ernst ist, dies nicht PR, keine Show ist», sagte Hayoz gestern zum «Bund». Das in «sehr offenen und konstruktiven Gesprächen» aufgebaute Vertrauen wolle die Polizei-Seite jedenfalls bestmöglich honorieren: «Die Polizei wird sehr, sehr zurückhaltend, möglichst unsichtbar sein. Für Klagen über Provokation von Polizeiseite darf es keinen Anlass geben.»



AutorIn: der bund
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