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 :: Bern: Buju Banton-Konzert abgesagt ::
 Themen | Feminismus/Gender/Queer 16-06-2006 17:49
AutorIn : Raggamuff gegen Schwulenfeinde : http://
Widerstand lohnt sich! Erfolgreicher Widerstand gegen das geplante Buju Banton-Konzert in der Grossen Halle: Der Vorstand der Grossen Halle lehnt den Auftritt des schwulenfeindlichen Reggae-Musikers aus politischen und Sicherheitsgründen ab.
Hintergrundinfos:  http://ch.indymedia.org/de/2006/06/41509.shtml
Widerstand lohnt sich!
Widerstand lohnt sich!
Email Grosse Halle 16.6.2006

Medienmitteilung

Warum Bujo Banton in der Grossen Halle nicht auftritt

Am 24. Juni 2006 sollte der jamaikanische Musiker Buju Banton im Rahmen des SWISS REGGAE SPLASH 2006 in der Grossen Halle der Reitschule Bern auftreten. Der Vorstand der Grossen Halle hat kurzfristig den Auftritt von Buju Banton abgesagt. Warum?

In den 1990er Jahren veröffentlichte Bujo Banton den Song "Boom Bye Bye" zum Erschiessen Homosexueller. Die im Song ausgedrückte Haltung ist in der Reggae-Szene verbreitet. Ob sie Ausdruck einer Überzeugung ist oder diese Überzeugung in scharfer Weise anden Pranger stellt und ad absurdum führt, muss offen bleiben. Tatsache ist, dass schwullesbische Gruppen und die Organisation "Outrage!" den Sänger führen diesen Text und weitere Songs scharf kritisiert und Konzerte in verschiedenen europäischen Ländern verhindert haben. Bujo Banton bezeichnete den Song darauf als Jugendsünde, distanzierte sich aber nie klar davon. Eine vor kurzem angeblich erfolgte "Versöhnung" der Organisation "Outrage!" mit karibischen Musikern führte nicht dazu, dass zum Beispiel Buju Banton auf jegliche homophoben Texte und Anspielungen verzichtet.

Dies hat vor wenigen Tagen einzelne Arbeitsgruppen in der Reitschule und weitere Organisationen bewogen, gegen das Konzert von Bujo Banton aufzutreten und zu mobilisieren. Bis heute war es nicht möglich, die aktuelle Haltung des Musikers unzweifelhaft zu ermitteln und die Vorwürfe an ihn zu klären. Der Vorstand des Vereins Grosse Halle lehnt einen Auftritt ab, bei dem der Respekt vor der Menschenwürde in Frage steht. Er muss zudem feststellen, dass angesichts der militant geübten Kritik ein störungsfreier und sicherer Verlauf des Auftritts für den Musiker und für das Publikum nicht gewährleistet werden kann. Aus diesen Gründen hat sich der Vorstand des Vereins Grosse Halle zehn Tage vor der geplanten Veranstaltung entschieden, Bujo Banton abzusagen. SWISS REGGAE SPLASH 2006 wird ohne ihn stattfinden.


Vorstand Verein Grosse Halle

Bern, 16. Juni 2006
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Stellungsnahme Pinkcross
16.06.2006 18:31  
Pinkcross-Homepage 16.6.2006
 http://www.pinkcross.ch/cgi/fax/fax.cgi?
action=list&language=de&format=long&age=3#1150466660

Buju-Banton-Konzert abgesagt

Der für den 24. Juni in der Grossen Halle der Berner Reithalle angesagte Auftritt des jamaikanischen Musikers Buju Banton findet nicht statt. Obwohl Banton sich verpflichtet hat, keine homophoben Inhalte mehr zu bringen, sorgen seine Auftritte weiterhin für Kontroversen.

switzerland.indymedia.org/de/2006/06/41509.shtml

Der Veranstalter Gideon-Production hatte PINK CROSS Anfang Woche um Hilfe gebeten, nachdem sich massiver Widerstand gegen das Konzert abzeichnete, nicht zuletzt auch aus der Reithalle selber. In Koordination mit der Lesbenorganisation Schweiz und der Homosexuellen Arbeitsgruppe Bern (HAB) prüfte PINK CROSS namentlich das Angebot des Veranstalters, am Konzert mit einem Infostand anwesend zu sein.

Bevor ein definitiver Entscheid gefällt war, ist der Auftritt nun aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Gegenüber PINK CROSS betonte das für die Auftritte in der Grossen Halle zuständige Team, vom Veranstalter nicht informiert worden zu sein, obwohl das Team auf das besonders empfindliche Umfeld der Reithalle aufmerksam gemacht habe.

Gideon-Production, Inhaber der Alleinrechte für Buju Banton in der Schweiz, verwies gegenüber PINK CROSS auf ein mündliches Stillhalte-Abkommen mit der britischen outrage! und amerikanischen lesbischwulen Organisationen von 2005. Banton und weiter jamaikanische Artisten verpflichten sich darin, während ihren Konzerten auf homophobe Inhalte zu verzichten. Im Gegensatz stoppen die Organisationen die Kampagne gegen die Konzerte. PINK CROSS versucht zurzeit von outrage! nähere Auskünfte dazu zu bekommen.

Von Buju Banton selbst gibt es eine Erklärung aus dem Jahre 2004:

... « Wie jeder normale Filmemacher, der in seinen Filmen Gewalt zeigt, beabsichtige ich nicht, dass Handlungen aus meinen Texten vom Publikum buchstäblich ausgeführt werden. Ich persönlich, meine Musik und meine Texte wollen niemanden dazu verleiten oder anstiften, wie ich auch nicht für Mord oder Todschlag an Unschuldigen bin, nur weil sie in irgend einer Weise anders sind. ... Als Künstler halte ich dennoch am Recht in einer demokratischen Gesellschaft fest, meine Kunst so auszudrücken, wie ich es als passend sehe. Ich werde, wie jeder freie Mensch, das Recht auf Leben, freie Meinungsäusserung und Freiheit für alle respektieren und für dieses Recht kämpfe ich.

PINK CROSS, 16.06.2006
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PINK CROSS - Stellungnahme

Renommierte Dance-Hall Artisten, unter ihnen Buju Banton, und grosse amerikanische und britische lesbischwule Organisationen haben sich 2005 darauf geeinigt, dass die Artisten bei ihren Auftritten keine homophoben Inhalte mehr bringen. Im Gegenzug verzichten die Organisationen, die Kampagne gegen die Konzerte weiterzuführen.

PINK CROSS wäre jederzeit dazu bereit einen zu Unrecht verunglimpften Musiker zu unterstützen und auch öffentlich für ihn einzustehen. Die uns bis zur Stunde zugänglichen Dokumente deuten aber darauf hin, dass es vorwiegend kommerzielle Gründe sind, welche zur oben angeführten Vereinbarung führten.

PINK CROSS ist brennend interessiert an Kontakten, welche die Lage verbessern könnten. Dies nicht nur, weil wir naturgemäss gegen jede Art von Diskriminierung und Intoleranz sind, sondern auch aus grossem Respekt und in Anerkennung der jamaikanischen Musikkultur und ihrer Fans in der ganzen Welt.

Dem Veranstalter danken wir, dass er mit uns Kontakt aufgenommen hat und insbesondere für das Angebot, statt die Polemiken fortzusetzen, mit einem Informationsstand am Konzert anwesend zu sein.

PINK CROSS, 16.06.2006


AutorIn: roots & queer united
  aha.....
17.06.2006 01:13  
gut gemacht und überhaut nicht informiert ??? keine ahnung aber doch ???? ein zeichen der intoleranz ???? gegen alles aber klar doch ???

einfach....????

zur Information....

"In Folge dessen engagierte sich Banton allerdings für die Benutzung von Kondomen. Ein entsprechender Tune findet sich mit Willy Don't Be Silly dann auch auf dem 1993 auf Mercury veröffentlichten Longplayer Voice of Jamaica, mit dessen Erscheinen auch die Stiftung Willy ins Leben, die sich um HIV-Positive Kinder kümmert."

aber scheissegal hauptsache dagegen?????

und wir alle wissen um BOOM BYE BYE ("On July 19, 1992, Buju Banton made headlines when his self-produced single "Boom Bye Bye" entered the music charts in the no. 15 position.")

Die Welt hörte ihn. Buju eroberte die Welt...obwohl ihn niemand verstand.

und wir alle wissen als was sich BUJU heute positioniert hat...

Listen:

Til Shiloh (1993)
Inna heights (1997)
Friends for Life (2003)

aber sowieso am arsch vorbei???? hauptsache against & against

Danke



AutorIn: against & against.....
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. super — ir gend
  2. ?!? — antizensur
  3. aha — 50rappen
  4. eurozentrismus rules... — das wär interessant...
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