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 :: Schwulenfeind Buju Banton am 24.6.06 in Bern (Grosse Halle) ::
 Themen | Feminismus/Gender/Queer 13-06-2006 14:38
AutorIn : Büro gegen finstere Zeiten Bern : http://
Ob Buju Banton am 24.6.06 in Bern das Lachen vergeht? Am 24.6.06 soll am Swiss Reggae Splash 2006 in der Grossen Halle der Reitschule Bern (unabhängig vom Rest der RH) neben anderen Bands auch der bekannte Schwulenfeind Buju Banton auftreten.

Im folgenden ein offener Brief an die BetreiberInnen der Grossen Halle.
Ob Buju Banton am 24.6.06 in Bern das Lachen vergeht?
Ob Buju Banton am 24.6.06 in Bern das Lachen vergeht?
Schwulenfeind Buju Banton in der Grossen Halle am 24.6.06

Liebe Leute von der Grossen Halle

Mit Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass BUJU BANTON am 24.6.06
im Rahmen des SWISS REGGAE SPLASH 2006 in der Grossen Halle der Reitschule
auftreten soll. Mensch kennt Buju Banton zusammen mit anderen Herren der
Superhetero-Schöpfung als Vertreter der umstrittenen Schwulen/Lesben-Killerfraktion der jamaikanischen Reggaeszene.

Buju Banton verweist zwar gerne auf sein jugendliches Alter beim Schreiben
des hauptumstrittenen Textes "Boom Bye Bye", in dem er zur Erschiessung von
Schwulen auffordert, er hat sich aber bis heute nicht offiziell und überzeugend
davon distanziert.

Schwullesbische Gruppen in Deutschland, der Schweiz und anderswo haben in
den letzten Jahren erfolgreich Kampagnen gegen Buju Banton-Konzerte geführt
und seine Auftritte meistens verhindern können.

Dies inspiriert und zwingt mich - als Reggae-, Dancehall- und Ragga-Fan und
eigentlich gar nicht bedrohter Hetero - einige Forderungen aufzustellen,
damit dieser Abend für mich und meine hetero-schwul-lesbischen FreundInnen,
Bekannten und sonstigen Mitmenschen würdig über die Bühne gehen kann:

- Entwaffnung von Buju Banton und seiner Crew
- Gratis-Eintritt für Schwule, Lesben und Bisexuelle
- Gratis-Infostände für Schwulen- und Lesbenorganisationen
- Ahndung aller schwulen-/lesbenfeindlicher Sprüche und Übergriffe auf der
Bühne oder im Publikum mit Rausschmiss und Hausverbot
- Verlesung der Menschenrechtserklärung und eines Manifests, das sich gegen
Gewalt an Schwulen und Lesben richtet durch Buju Banton
- Bei unkooperativem Verhalten von Buju Banton: Absage seines Konzerts und
schwullesbische Ersatzband
- Gratiskondome für alle KonzertbesucherInnen
- 10% der Einnahmen des Festivals an eine Hilfsorganisation für Opfer homophober Gewalt
- Eine Distanzierung von Homophobie, Sexismus und Rassismus der Grosse Halle-BetreiberInnen auf www.grossehalle.ch


Ich hoffe, ihr könnt meine Forderungen gegenüber den veranstaltenden Gruppen
(Gideon Production, Afro Splash, Rasta Youth Promotion) durchsetzen oder
noch besser, sie davon überzeugen.

Ich fordere die weiteren EmpfängerInnen dieses Emails dazu auf, meine Forderungen zu unterstützen und auch eigene aufzustellen.

Ich hoffe im weiteren, dass in Zukunft keine Bands in der Grossen Halle spielen
können, die Homophobie, Rassismus, Sexismus oder sonstige Unterdrückungsformen propagieren. Mit solchen Bands meine ich z.B. Indiziert, Landser, Zillertaler Türkenjäger, Absurd, Death In June, Allerseelen, Endlösung, Kraftschlag und wie sie alle heissen.
Ihr könnt diese Bands u.a. auch unter  http://www.turnitdown.de/bands.html
finden oder bei der Antifa Bern erfragen ( http://www.antifa.ch).

Für weitere Infos über Buju Banton und die Schwulen/Lesben-Killerfraktion
der Reggae-Szene verweise ich auf die Links und den WoZ-Artikel unten.


Liebe Grüsse

Büro gegen finstere Zeiten Bern

XY
----------------------------------------------------------------------

Wikipedia
 http://de.wikipedia.org/wiki/Buju_Banton
(...)
1991 - 1995: Erfolg und Kontroverse

Darauf folgte das Debütalbum Stamina Daddy (1991) und Mr. Mention, das im
Jahr 1992 ebenfalls bei Penthouse erschien und in Jamaika alle Verkaufsrekorde
und selbst Bob Marleys Verkaufszahlen übertraf. Der auf dem Album befindliche
Tune Boom Bye Bye, in dem es heißt:

The world is in trouble
Anytime Buju Banton come
Batty boy get up and run
ah gunshot in ah head man
Tell dem crew? it's like
Boom bye bye, in a batty boy head,
Rude boy nah promote no nasty man,
them hafi dead.

Batty Boy ist eine Ausdrucksweise der Jamaikanischen Kreolsprache (Patois),
die einen homosexuellen Mann beschreibt. In Boom Bye Bye fordert Banton also
die regelrechte Hinrichtung (Schuss in den Kopf) homosexueller Menschen.
Auch in jüngerer Zeit, als geplante Konzerte in Deutschland bekannt wurden,
kam es zu Protesten, Konzertabsagen und einer Kampagne gegen Hasstexte des
LSVD. Auch nach Druck seines Labels entschuldigte Banton sich nicht für diesen
Text und reihte sich neben zum Beispiel Bounty Killer und Beenie Man in die
Liste der Autoren homophober Lyrics ein.

(...)
------------------------
Lesbenorganisation Schweiz (LOS)

2005-02-08
Homophober Reggae gestoppt
Endlich haben die Plattenfirmen reagiert.
 http://www.los.ch/artikel/artikel.php?ID=572&rubrik=67

2004-10-26
Reggae macht Hatz
das Thema wird nun auch endlich in der Schweiz diskutiert.
 http://www.ebund.ch/artikel_46486.html

2004-09-15
Protest gegen Buju-Banton-Auftritt in Montreux
Unterstützt von PINK CROSS und LOS haben die Waadtländer lesbischwulen Organisationen Vogay und Lilith gegen einen Auftritt des Jamaikaners Buju Banton vom 8. September in Montreux protestiert. Wegen homophober Texte sind Banton in jüngster Zeit mehrer Auftritte, vor allem in Deutschland, gestrichen worden.
 http://www.los.ch/artikel/artikel.php?ID=491&rubrik=67

2004-08-16
Keine Hatesongs aus Jamaika in Deutschland
LSVD: Erste Erfolge unserer Kampagne Puma distanziert sich von Hatesongs
Saarbrücker Veranstalter lädt Buju Banton aus
 http://www.los.ch/artikel/artikel.php?ID=484&rubrik=67

2004-08-15
Jamaikanische Hatesongs in Deutschland?
Zur geplanten Deutschland-Tournee des jamaikanischen Hasssängers Buju Banton
erklärt Philipp Braun, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD: Mit
großem Entsetzen haben wir erfahren, dass der jamaikanische Dancehall-Musiker
Buju Banton nach Deutschland kommen soll. In seinem Lied "Boom Bye Bye" ruft
Buju Banton offen dazu auf, Homosexuelle durch Kopfschuss, Säureattentat
oder Brandanschlag zu ermorden.
 http://www.los.ch/artikel/artikel.php?ID=483&rubrik=67

------------------------

What happened to "One Love"?
Prejudice and homophobic violence in Jamaica
Bericht von Amnesty International (engl.)
 http://www.amnestyusa.org/outfront/packet/Newsletter2004.pdf

------------------------
Schwulenfeindlicher Reggae unter Druck
Endlich regt sich was im Bereich der Reggae-Musik. Jahrelange Kritik an schwulenfeindlichen Texten, die zu Gewalt gegen Homosexuelle, Lesben und Transsexuelle aufrufen, haben jetzt Früchte getragen.
Mehrere jamaikanische Dancehall-Artists, die besonders für ihre homophoben
und rassistischen Aussagen bekannt sind, haben jetzt Probleme in Europa.
 http://germany.indymedia.org/2005/06/121019.shtml
------------------------

Human Rights Watch zu Jamaica
 http://www.humanrightswatch.org/doc?t=americas&c=jamaic

------------------------

Wochenzeitung WoZ 6.1.2005

Sie nennen es babylonische Dekadenz

Homophobe Raggas · Lyrics, in denen es ums Lächerlichmachen von Schwulen
geht oder die sogar zur Gewalt gegen sie aufrufen, gehören zur Tradition
des Reggae. Im letzten Jahr hat die britische Schwulenrechtsgruppe Outrage!
ihren Kampf gegen solche Texte verstärkt. Der Erfolg frappiert.

Von Hanspeter Künzler

"Shoot dem like bird", singt der jamaikanische Dancehall-Künstler Elephant
Man und meint die Schwulen. Auf einem Album der Formation Scare Dem Crew
hören wir zwischen den Liedern Minihörspiele, wo quietschende Schwule aufgestöbert und umgebracht werden. Der Ragga-Star Bounty Killer wiederum postuliert "Bun a fire pon a puff and mister fagoty" (lasst die Schwulen - "poofs" und "faggots" - im Feuer brennen). Beenie Man, seinerseits einer der grossen Ragga-Musiker Jamaikas, findet, man solle Lesben - "chi chi gal" - am besten gleich aufhängen: "Hang chi chi gal wid a long piece of rope". Ausserdem träumt er vom perfekten Jamaika: "I'm dreaming of a new Jamaica, come to execute all the gays". Die Liste ist endlos. Ein in mehr oder weniger "lustige" Sprache gehüllter Schwulenhass gehört neben Tiraden gegen Abtreibung, Polizeiinformanten, untreue Freundinnen und Cunnilingus zum thematischen Grundvokabular des Reggae und Dancehall - genauso wie der "Sport", Rivalen mit Verbalsalven fertig zu machen. So war die Karriere von Prince Jazzbo glatt erledigt, als ihn der Wortkünstler I Roy Anfang der siebziger Jahre in einem Gassenhauer anspielungsmässig der Homosexualität bezichtigt hatte.

In Jamaika sitzt die Homophobie nicht nur in der Psyche der Künstler - sie
ist in den Gesetzen verankert. Das eigentliche Schwulsein ist zwar gestattet.
Wer aber bei Handlungen ertappt wird, die als "körperliche Intimität" unter
Männern interpretiert werden können, muss mit zwei Jahren Gefängnis rechnen
und einem Aufenthalt im Arbeitslager; Männern, denen Analverkehr nachgewiesen
werden kann, drohen sieben Jahre Knast (Frauen sind nicht betroffen). Gewalt
gegen Schwule ist nicht einfach Phantasiegewalt im Stil von James Bond. So
berichtet Delroy Constantine-Simms in der Essaysammlung "The Greatest Taboo
- Homosexuality in Black Communities", dass die Insassen von jamaikanischen
Gefängnissen 1997 bei Meutereien im Vorbeigehen auch noch sechzehn homosexuelle Mithäftlinge umgebracht hätten. Im vergangenen Juni, so war in der Londoner Schwulenillustrierten "Attitude" nachzulesen, wurde in Montego Bay ein Mann auf offener Strasse zu Tode geprügelt. Ein anderer Mann hatte ihm vorgeworfen, ihn "angelächelt" zu haben. Das Opfer wurde von einem Mob umzingelt, der den Slogan "Kill the battyman" chantete und es mit Faustschlägen und Fusstritten traktierte. Nach fünfzehn Minuten erschien die Polizei. Sie brachte selber ein paar Tritte an und verzog sich wieder - das Opfer starb am Ort. Die 1998
gegründete Schwulenrechtsorganisation J-FLAG nennt auf ihrer Website www.jflag.org/index.shtml weder Namen noch Adressen. Aus verständlichen Gründen.

Das Thema homophober Reggae- Lyrics ist nicht erst seit gestern aktuell.
Die englische Schwulenorganisation Outrage! machte schon vor zwölf Jahren
darauf aufmerksam, dass Buju Bantons "Boom Bye Bye" ein Aufruf sei, Schwule
abzuschiessen. Der damaligen Kampagne war insofern ein kleiner Erfolg beschieden, als Shabba Ranks, der Buju in einer englischen TV-Sendung in Schutz genommen hatte, öffentlich um Verzeihung bitten musste, um seine amerikanischen Sponsoren bei der Stange zu halten (in Jamaika war er damit allerdings abgeschrieben, weil er "ausverkauft" hatte).

Im vergangenen Sommer nun veröffentlichte Outrage! plötzlich eine Liste von
Künstlern, deren Lyrics man für unakzeptabel erachtete - Beenie Man, Sizzla,
Elephant Man, Vybz Cartel, Bounty Killer, Capleton, Buju Banton, TOK - und
rief Organisationen in den USA und Kanada sowie im restlichen Europa zu einer
Aufklärungskampagne auf. "Der Zeitpunkt lässt sich damit begründen", sagt
David Allison, der siebzigjährige Sprecher von Outrage!, "dass bei uns ein
Hilferuf von J-FLAG eingegangen war. Im Juni 2004 war Brian Williamson, der
jamaikanische Schwulenleader, tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Die
Polizei tat den Fall als Raubmord ab." Die Mitglieder von J-FLAG waren überzeugt,
es habe sich um einen homophobisch motivierten Mord gehandelt. Wie wenig
sich die Polizei darum kümmerte, zeigt die Tatsache, dass erst J-FLAG-Mitglieder
die Tatwaffen entdeckten: zwei Messer, die in einer Blutlache lagen.

Mit ihrer neuen Kampagne verfolgt Outrage! zwei Ziele. Zum Ersten will man
klar machen, dass Texte wie die eingangs zitierten ausserhalb von Jamaika
nicht akzeptabel sind: "Die Tatsache, dass viele Nichtjamaikaner die Texte
gar nicht verstehen, tut nichts zur Sache. Ein Aufruf zur Gewalt gegen Minoritäten
ist in jeder Sprache verwerflich." Man verlangt von den genannten Künstlern
das Versprechen, keine homophoben Songs mehr zu schreiben oder aufzuführen.
Zweitens will man die Legalisierung der Homosexualität in Jamaika erreichen.
Das soll mittels wirtschaftlichen Drucks geschehen. Outrage! ist überzeugt,
dass sich der Verdienstausfall boykottierter Reggae-Stars auch auf die nationale
Steuerkasse auswirken werde. Dazu müsse der Staat den Effekt der negativen
Publicity aufs Touristengeschäft bedenken. Doch Jamaikas Premier Percival
J. Patterson hat bis anhin nur insofern auf diesen Druck reagiert, als er
einmal mehr daran festhielt, an den Gesetzen gebe es nichts zu rütteln. David
Allison von Outrage! überrascht das nicht: "Jeder weiss, dass Patterson selber
schwul ist", sagt er, "aber weil er gut ist fürs Land, lässt man ihn in Ruhe."

In Jamaika wird Outrage! keine schnellen Erfolge verbuchen können. In anderen
Ländern aber hat ihre Kampagne erstaunlich schnell Interventionen bewirkt
- ein Zeichen dafür, dass Schwulenrechte nicht mehr ein Underground-Thema
sind. Beenie Man musste eine USA-Tournee mit fast dreissig Konzerten absagen,
weil die Tabakfirma RJ Reynolds ihr Sponsoring zurückzog. Die Firma Puma,
die Buju Banton gesponsert hatte, liess ihn fallen. Europatourneen von Buju
und Beenie wurden gestrichen, sieben US-Konzerte von Capleton, zwei Englandtourneen von Sizzla und zwei Konzerte von Bounty Killer. Bei den englischen MOBO-Awards (Music of Black Origin) wurden die in der Kategorie Reggae nominierten Vybz Cartel und Elephant Man wieder denominiert. Das "Party in the Park"-Festival wurde auf Druck von der Polizei hin in die Wembley Arena verlegt und dann ganz gestrichen, als es sich die Hallenbesitzer anders überlegten.

Die betroffenen Künstler lassen sich nicht beeindrucken - im Gegenteil. Sizzla
meinte, nicht er habe sich zu entschuldigen, sondern die Schwulen, denn sie
würden gegen Gottes Gesetz verstossen. Beenie Mans Manager verkündete, sein
Klient nehme sich weiterhin das Recht aus, den schwulen Lifestyle zu kritisieren.
Die derzeitige Generation von Dancehall-Stars wird ihre Meinung so rasch
nicht ändern - das jamaikanische Publikum würde ihr das nicht verzeihen.
Indem sie nun noch militantere Antischwulentexte schreiben, können die Künstler
ihren Ruf als Feinde babylonischer Dekadenz sogar noch festigen. Für die
meisten Reggae-Stars ist der Erfolg im Ausland eh nur ein Bonus. So erstaunt
es wenig, dass die Opposition vonseiten der angeprangerten Raggas gegen die
Outrage!-Kampagne nicht aus Kingston kommt, sondern aus London. Nach der
Absage von Party in the Park haben zwanzig alte Kämpen das Black Music Council
formiert. Ihr Sprecher ist der Brixtoner Produzent und Plattenladenbesitzer
Blacker Dread: "Reggae ist mein Lebensunterhalt seit ich vierzehn Jahre alt
bin", sagt er. "Und jetzt kommen sie und nehmen es uns weg. Da kann ich doch
nicht dasitzen und zuschauen! Es geht ihnen ja nicht einmal um die Situation
hier. Es geht darum, Druck auf Jamaika auszuüben." Vollblutrasta Blacker
Dread zeigt wenig Verständnis für Schwule: "Schwul sein ist eine Lifestylechoice,
schwarz sein hingegen ist keine Choice", sagt er. Und: "Diese Songs machen
doch niemand gewalttätig! Das sind Dinge, die man im Ghetto sagt wie "hello"
und "goodbye". Das ist unser gutes Recht."

Er ist froh, dass der jamaikanische Premier das Gesetz nicht ändern will
- "Schwulsein ist nicht erlaubt vor meinem Gott" -, und bringt das Paradox
einer antikolonialistischen und doch kolonialen Perspektive auf den Punkt:
"Unsere Bibel - einst sanktioniert von König James, und jetzt soll sie nicht
mehr wahr sein? Das würde ja heissen, dass über Jahrhunderte hinweg all diese
Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind! Was willst du machen?
Die Bibel ändern? Wegen ein paar Schwulen, die damit nicht einverstanden
sind?" Dabei ist Blacker Dread keineswegs ein Freund von den Sizzlas dieser
Welt: "Solche Musik würde nie in mein Haus kommen!", ruft er aus. "Die Texte
sind wie Slackness" - obszöne Oden an Heterosex - "oder Gun Talk", Oden an
Pistolen. "So was ist für die Teenies. Da wächst man rasch draus heraus."
Dass sich diese Teenies von den Texten beeinflussen lassen, glaubt er nicht:
"Um die Ecke gibts einen Schwulenclub, The Fridge, gleich gegenüber eine
Dancehall, The Mass. Zwischen denen hats noch nie Probleme gegeben."

Das Black Music Council plädiert dafür, dass man die Finger von etwas lasse,
das man nicht verstehe. Das geschieht mit Demonstrationen und einer Website
www.blackmusiccouncil.com . Ein langfristiges Ziel ist es, dem ruderlos dahinserbelnden britischen Reggae-Business neue Kraft einzuflössen und neue Strategien zu definieren. "Ich bin ein Mann des Friedens", schliesst Blacker Dread. "Ich glaube an den Schöpfer. Eines Tages wird er kommen und für Ordnung sorgen, wo Unordnung herrscht. Er hat mir nicht gesagt, es liege an mir, Ordnung
zu machen. So rufe ich nicht zur Gewalt gegen Schwule auf. Ich hasse sie
nicht, die Schwulen. Ich will nicht, dass man ihnen körperlichen oder psychischen
Schaden zufügt. Aber ich will auch nicht, dass andere wegnehmen, was mir
gehört. Im Kern dieser Sache geht es darum, dass bei unserem Festival lauter
Schwarze zusammenkamen und der Profit unter Schwarzen geblieben wäre. Da
kam bei einigen Leuten das Gefühl auf: Warte mal! Das ist ja alles so professionell
und sauber aufgezogen, das müssten doch eigentlich wir organisiert haben!"

Das letzte Wort soll David Allison von Outrage! gehören: "Ist es nicht traurig,
dass eine Minoritätengruppe zur Gewalt gegen eine andere aufruft? Haben wir
beide nicht schon genug Hass zu verkraften?" ·
--------------

"Das Publikum steht darauf"

Ragga in der Schweiz ·

Das Aufkommen der Reggae- und Dancehallmusik heizt die Homophobie auch hierzulande an.

Von Christoph Lenz

"Europa ist Babylon", reklamiert Anthony B, ein weltberühmter Raggainterpret
in einem Interview mit dem Schweizer Reggaemagazin "Armageddon Times". "Wenn nur hundert Rastas auf die Strasse gehen, werden sie verprügelt. Die Schwulen gehen ungehindert ... Frankreich ist ein Battyman-Country." Zwar bezieht sich Anthony B primär auf Frankreich, doch werden ihm und anderen notorischen Schwulenhassern wie Buju Banton und Capleton mit Auftritten an den Winterthurer Afropfingsten oder in der Roten Fabrik auch hierzulande prominente Plattformen für ihre "Message" geboten. Selbst an der Expo konnte Anthony B, der verglichen mit Elephant Man oder Capleton dem gemässigten Lager der Schwulenhasser zuzuordnen ist, im offiziellen Rahmen der Landesausstellung ein Konzert geben.

Kleinmütiger Widerstand

"Dass Homophobie mit Steuergeldern subventioniert wird, geht einfach nicht
an", sagt Moël Volken, Geschäftsleiter von Pink Cross, dem Dachverband homosexueller Männer der Schweiz. Insbesondere da hinlänglich bekannt sei, dass sich Musik bestens als Träger von politischen Botschaften eigne. "Allerdings", räumt Volken ein, "möchte ich der Expo-Direktion nicht unterstellen, die Hassprediger wissentlich mit aktiver Förderung bedacht zu haben." Er selbst sei ebenfalls erst im vergangenen Sommer mit den durch sprachliche Codes wie "Battyman" oder "Chichiman" - gleichbedeutend mit "Homosexueller" - verschlüsselten Inhalten konfrontiert worden. Damals entfachten Homosexuellenorganisationen in Deutschland und Übersee mit lautstarken Protesten und Boykottaufrufen eine andauernde Kontroverse um Minderheitenschutz und künstlerische Freiheiten in der jamaikanischen Volksmusik. Ein Erfolg wie im Ausland, wo zahlreiche Konzerte kurzfristig abgesagt wurden, war den Lausanner Homosexuellenorganisationen Lilith und Vogay nicht beschieden. Die im September erfolgte Aufforderung an alle Schweizer Konzertveranstalter, Buju Banton nicht zu berücksichtigen, bis dieser sich öffentlich von seinen homophoben Texten distanziert habe, blieb ohne Wirkung.

Der Protest gegen Auftritte schwulenfeindlicher Musiker war für Pink Cross
bisher kein zentrales Thema. Moël Volken ist zwar überzeugt, dass von solchen
Songtexten eine Bedrohung für Homosexuelle ausgeht, aber: "Ich suche nicht
aktiv nach Konzerten, die wir verbieten lassen könnten."

Dass das sozialpolitische Engagement in der Schweiz schwächer ausgeprägt
ist als etwa in Deutschland, bemerkt auch Philipp Schnyder, Mitglied der
Zürcher Reggaeband Ganglords. "Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Inhalte
hier eher gebilligt werden." In der Schweiz gebe es einfach diverse Soundsystems,
die Inhalte bewusst ausklammern und ihre Platten lediglich nach musikalischen
Aspekten auflegen. Freilich wüssten jene, welche sich intensiv mit Reggae
beschäftigen, sehr wohl um die Bedeutung der Battyman-Tunes. "Doch", meint
Philipp Schnyder, "die Tatsache, dass sie solche Songs spielen, macht sie
nicht a priori zu Schwulenhassern." Analog dazu reagiere das Publikum nicht
primär auf etwaige homophobe Äusserungen der Interpreten, sondern auf deren
Musik.

Effekthascherei?

Dem widerspricht Tom Ringger von der Konzertagentur Gideon Productions. "Es
sind die Leute, die die Künstler dazu treiben, so viele Battyman-Tunes zu
produzieren und aufzulegen. Anders ist nicht zu interpretieren, dass bei
einem Hasssong im Publikum massenweise Arme in die Höhe ragen - die Leute
bringen damit ihre Zustimmung zum Ausdruck. Battyman-Tunes sind nur so stark
verankert, weil das Publikum drauf steht. Auch an unseren Partys und Konzerten
werden bisweilen Schwule gedisst", sagt Tom Ringger. Das heisse aber nicht,
dass jene Veranstaltungen ausschliesslich im Sinne einer Schwulenhatz stattfänden.
Nebst ihrer Kritik an Homosexuellen würden die Künstler, die in ihrem Selbstverständnis die Rolle einer Lehrperson einnehmen, auch gesellschaftliche Übel wie Habsucht und Egoismus thematisieren. Überdies stelle das Hasspredigen und Aufpeitschen gegen Schwule für jamaikanische Reggae- und Raggasänger eine wohlgefällige Möglichkeit dar, ein zurückhaltendes Publikum für sich zu gewinnen, schliesst Ringger.

Dass Effekthascherei auf Kosten von Homosexuellen nicht der einzige Weg ist,
beweist das Hamburger Soundsystem Silly Walks Movement: Es ist derzeit das
angesagteste im deutschsprachigen Raum - trotz rigorosen Verzichts auf Battyman-Tunes.
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  20 Minuten: Zoff um Gig von Buju Banton
15.06.2006 01:01  
20 Minuten Online 14./15.6.2006
 http://www.20min.ch/news/bern/story/28059768

Reitschule: Zoff um Gig von Schwulen-Hasser

In seinen Songtexten ruft Buju Banton dazu auf, Schwule hinzurichten. Nun tritt der Reggae-Sänger ausgerechnet in der linksautonomen Reitschule auf.

Doch gegen das Konzert regt sich Widerstand.

«Wir ziehen ihm die Haut ab und verbrennen ihn wie einen alten Autoreifen»: Mit solchen Worten fordert Buju Banton in seinem Lied «Boom Bye Bye» zur regelrechten Abschlachtung von Schwulen auf. Am 24. Juni kommt der Reggae-Musiker nach Bern in die Grosse Halle der Reitschule. Homosexuelle fühlen sich vor den Kopf gestossen.

«Buju Banton ist für uns ein rotes Tuch», sagt Moël Volken von der Schwulenorganisation Pink Cross. Und Matthias Müller, Präsident der homosexuellen Arbeitsgruppen Bern, doppelt nach: «Ich bin vehement dagegen, dass solchen Leuten eine Plattform geboten wird.»

Auch Rahel Ruch von den Jungen Alternativen versteht nicht, weshalb die linksautonome Reitschule den umstrittenen Jamaikaner eingeladen hat. «Einfach übel – da ist den Organisatoren ein unverzeihlicher Fehler unterlaufen.»

Die Jungpolitikerin will nun Kontakt mit den Veranstaltern aufnehmen, um die Sache zu klären. Eine Kompromisslösung fassen die Schwulenorganisationen ins Auge: «Wir könnten einen Stand aufstellen und das Konzert-Publikum so auf die Diskriminierung von Schwulen aufmerksam machen», sagt Volken.

Raffaela Moresi


AutorIn: Lesender
  ...
15.06.2006 10:11  
letztlich zeigt das doch mal wieder das verdrehte rassistische Denken gewisser Leute: Nur weil einer schwarz ist und erst noch Rastas auf dem Kopf hat kanns doch gar kein schlechter Mensch sein. "Positiver" Rassismus in Reinkultur. Dass alle Menschen halt in jeder Beziehung gleich sind und deswegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, etc. auch bei Menschen anderer Hautfarbe, Religion, Kultur, usw. genau so verbreitet sind wie beim ach so bösen Durchschnittseuropäer geht entsprechend über den Horizont gewisser Leute in ihrer überdrehten political correctness hinaus.
Wär insofern interessant was hier abgehen würde wenn etwa kurzrasierte, weisse Schweizer solche Songtexte im Umfeld der Reithalle zum besten geben würden. In solchen Fällen reicht ja offenbar schon der Verdacht eines Hauchs rechten Gedankenguts um handgreiflich diese Leute zu vertreiben. Mal sehen ob jene auch in diesem Fall den Mut haben, das Gebiet der Reithalle vor solch intolerantem Pack wie dieser Band frei zu halten..


AutorIn: naja
  Bund: Kommt er oder kommt er nicht?
16.06.2006 12:56  
Bund 16.6.2006
 http://www.espace.ch/artikel_224972.html

Umstrittener Reggae-Künstler

REITSCHULE Kommt er oder kommt er nicht? Der jamaikanische Musiker Buju Banton, Aushängeschild des Reggae-Festivals vom 24. Juni in der Grossen Halle der Berner Reitschule, ist bei Schwulen- und Lesbenorganisationen in Ungnade gefallen. Bantons frühere Hasstiraden gegen Homosexuelle bleiben unvergessen. Diverse Gruppen aus der Reitschule fordern die Absetzung des Auftritts und haben mit Protesten gedroht. Die Betriebsgruppe sei sich des Konfliktpotenzials erst im Nachhinein bewusst geworden, sagt Vorstandsmitglied Giorgio Andreoli. Die Verantwortlichen drängen laut Andreoli auf rasche Klärung der Vorwürfe und Positionen. Wenn es nicht zur Bereinigung komme, müsse der Auftritt Bantons aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, so Andreoli. Die Reitschule hat die Achtung der Menschenrechte und der Menschenwürde in ihren Richtlinien verankert.

Der Vorwurf der «Schwulenfeindlichkeit» an Buju Banton sei rufschädigend, hält dagegen der Veranstalter des Festivals, Daniel Berger, fest. Das umstrittene Lied «Boom Bye Bye» entstand laut Berger vor 14 Jahren, inzwischen habe sich Banton davon distanziert. Der Veranstalter steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit der Schwulenorganisation Pink Cross und hat der Lobby einen Auftritt am Festival angeboten. Der Entscheid, ob Banton tatsächlich auftritt, stand laut Berger gestern noch aus. (dv)


AutorIn: raggaagiansthomophobia
  Berner Reithalle streicht Konzert
16.06.2006 13:08  
Berner Reithalle streicht Konzert mit umstrittenem Reggae-Sänger

Der jamaikanische Musiker Buju Banton, der mit seinen Hasstiraden gegen Homosexuelle Bekanntheit erlangte, darf am 24. Juni nicht in der Berner Reithalle auftreten. Die Reithalle- Betreiber haben das geplante Konzert abgesagt.

Arbeitsgruppen der Reitschule und weitere teils schwul-lesbische Organsationen hätten gegen Aufritt Bantons mobilisiert, heisst es in einer Mitteilung des Vereins Grosse Halle vom Freitag.

Der Vereinsvorstand lehne einen Auftritt ab, bei dem der Respekt vor der Menschenwürde in Frage stehe. Zudem könne angesichts der der militant geübten Kritik ein störungsfreier und sicherer Konzertverlauf nicht gewährleistet werden.

Das Konzert von Banton hätte im Rahmen des Fesitvals Swiss Reggae Splash 2006 stattfinden sollen. Organisiert wird es von einem privaten Veranstalter, wie Sprecher des Vereins Grosse Halle zu einer Meldung der Gratiszeitung «20 Minuten» sagte.

Banton veröffentlichte laut Angaben der Reithalle in den 90-er Jahren den Song «Boom Bye Bye», in dem zum Erschiessen Homosexueller aufgerufen wird. Banton habe den Text als Jugendsünde bezeichnet, sich jedoch nie klar davon distanziert.


AutorIn: espace.ch
  Buju Banton-Konzert abgesagt
16.06.2006 17:54  
Email von Vorstand Verein Grosse Halle 16.6.2006

Medienmitteilung

Warum Bujo Banton in der Grossen Halle nicht auftritt

Am 24. Juni 2006 sollte der jamaikanische Musiker Buju Banton im Rahmen des SWISS REGGAE SPLASH 2006 in der Grossen Halle der Reitschule Bern auftreten. Der Vorstand der Grossen Halle hat kurzfristig den Auftritt von Buju Banton abgesagt. Warum?

In den 1990er Jahren veröffentlichte Bujo Banton den Song "Boom Bye Bye" zum Erschiessen Homosexueller. Die im Song ausgedrückte Haltung ist in der Reggae-Szene verbreitet. Ob sie Ausdruck einer Überzeugung ist oder diese Überzeugung in scharfer Weise anden Pranger stellt und ad absurdum führt, muss offen bleiben. Tatsache ist, dass schwullesbische Gruppen und die Organisation "Outrage!" den Sänger führen diesen Text und weitere Songs scharf kritisiert und Konzerte in verschiedenen europäischen Ländern verhindert haben. Bujo Banton bezeichnete den Song darauf als Jugendsünde, distanzierte sich aber nie klar davon. Eine vor kurzem angeblich erfolgte "Versöhnung" der Organisation "Outrage!" mit karibischen Musikern führte nicht dazu, dass zum Beispiel Buju Banton auf jegliche homophoben Texte und Anspielungen verzichtet.

Dies hat vor wenigen Tagen einzelne Arbeitsgruppen in der Reitschule und weitere Organisationen bewogen, gegen das Konzert von Bujo Banton aufzutreten und zu mobilisieren. Bis heute war es nicht möglich, die aktuelle Haltung des Musikers unzweifelhaft zu ermitteln und die Vorwürfe an ihn zu klären. Der Vorstand des Vereins Grosse Halle lehnt einen Auftritt ab, bei dem der Respekt vor der Menschenwürde in Frage steht. Er muss zudem feststellen, dass angesichts der militant geübten Kritik ein störungsfreier und sicherer Verlauf des Auftritts für den Musiker und für das Publikum nicht gewährleistet werden kann. Aus diesen Gründen hat sich der Vorstand des Vereins Grosse Halle zehn Tage vor der geplanten Veranstaltung entschieden, Bujo Banton abzusagen. SWISS REGGAE SPLASH 2006 wird ohne ihn stattfinden.


Vorstand Verein Grosse Halle

Bern, 16. Juni 2006


AutorIn: Raggamuff gegen Schwulenfeinde
  Banton-Konzert abgesagt - die Fortsetzung
16.06.2006 18:47  


AutorIn: good night, hetero pride
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. bravo büro! — raggawithouthomophobicassholes
  2. grosse halle — grmbl
  3. @ oben: Hast du Ressentiments gegen Schwarze? — birlik
  4. @birlik — naja
  5. danke — nemonin
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