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 :: bullenübergriff in und um die reitschule, bern ::
 Themen | Repression/Knast 18-05-2006 22:41
AutorIn : aktive notwehr : http://
bullen gehen direkt vor und in der reitschule gegen schwarze vor

heute, donnerstag um ca. 21.20 kammen zivilgekleidete bullen vor die reitschule und packen sich jeden fermeindlichen dealer (in ihren augen alle schwarze)
und nahmen sie mit. dannach kamen sie in die reitschule nach zeugenberichten in den ifluss die bar der reitschule sowie in das sous le pont das restaurant der reitschule und griffen auch dort alle schwarzen raus. auffällig war das weisse leute neben den zivibullen kifften und sie griffen ihn trozdem nicht, eben nur die schwarzen. dannach standen komische gestalten um die reitschule die beobachteten was leuft und den rasen nach drogen absuchten. wenn man ihn zunahe kam gingen sie in alle himmelsrichtungen ...
komischer weise ging 5 minuten befor die bullenaktion startete das haupt tor der reitschule zu. vermutungen gingen herum welche behaupteten die IKUR der reitschule hätte zusammen mit den bullen dies geplant, diese gerüchte sind aber NICHT bestätigt.

 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Mal so ein paar Sachen
19.05.2006 02:33  
Ach Göttchen, jetzt ist wieder die IKuR schuld... Manchmal erinnert mich das an die Antisemiten im Mittelalter, die aus Feigheit und Angst vor der Obrigkeit statt dieser lieber Juden beschuldigten und angriffen - war ja auch einfacher, die hatten keine (blaue?) Knüppelgarde, die sie beschützte.
Solche Reaktionen lenken ab von den wahren Problematiken.

Die Razzia hat folgende Facts als Hintergrund:
- Seit Jahren wird der öffentliche Raum in der Stadt Bern von den Kettenhunden in Blau terrorisiert bzw. der Obrigkeit missliebige Menschen wie Junkies, Bettler, Afrikaner, Nordafrikaner, Punks, Alkies, etc. vertrieben
- Seit Jahren ist einer der wenigen Orte, wo obig Erwähnte noch hinkönnen die Reitschule bzw. Vorplatz, ifluss, Sous le Pont
- Die letzte Säufer/Gassen-Kneipe in der Innenstadt schloss kürzlich ersatzlos
- Die Reitschule kann nicht alle Vertriebenen der Stadt aufnehmen und verzweifelt manchmal an einigen Nebenerscheinungen der Vertreibungspolitik (Deal, Gewalt, Siff, Mackerstumpfsinn, Bullenübergriffe, etc.)
- Seit ein paar Wochen machen die Bullen auf der Gasse wieder massiv Stress - was meistens den Deal vor die Reitschule treibt
- Die Dealerszene auf dem Vorplatz nervt
- Es gibt in der Stadt kaum noch öffentliche Orte, wo gedealt werden kann
- Gewisse (schicke) Clubs in und um die Innenstadt haben sich mit dem Deal arrangiert oder dealen selber (mensch auf den dortigen Klos skifahren...)
- Cola-Hauptstadt Nr. 2 ist St. Moritz
- Das Cola der Jungbanker ist von besserer Qualität als dasjenige der Gassenjunkies.
- Strassendealer sind auf der untersten Stufe der Drogenbusiness-Hierarchie.
- Es war nicht die erste Bullenrazzia vor der Reitschule (Vorplatz) und wohl auch nicht die letzte
- Es war seit längerem (2003?) wieder eine Razzia, die auch Räume betraf (ifluss, Sous le Pont)
- Die Bullen haben schon vor Monaten angekündigt, wieder vermehrt Razzias auf dem Vorplatz zu machen
- Wenn sie dies auch in den Räumen machen, ist dies v.a. eine Machtdemonstration. Evtl. eine des neuen Stapo-Kommandanten Jörg Gabi. Oder gar der rührigen FdP-Polizeidirektorin Hayoz.
- Der gute alte Aggro-Cop Schneiter stand in zivil in der ifluss-Türe und jonglierte nervös mit seinen Pfeffersprays. Er wünschte sich wohl sein Gummischrot-Gewehr herbei...
- Es wurden gezielt Schwarze rausgerissen und zum Teil misshandelt. Dies entspricht der rassistischen Tradition der Stadtpolizei, die seit Jahren "mutmassliche Dealer" v.a. in afrikanischen Männern sieht. Diesen wird gerne auch aggressives Verhalten angedichtet, um das eigene zu rechtfertigen.
- Nichtschwarze Dealer wurden nichtmal mit einem Blick gewürdigt und dealten nach der Razzia munter weiter.
- Einige Möchtegern-Hooligans - die spätestens am Fr oder Sa Abend "aus Rache" auf dem Vorplatz Strassenschlachten inszenieren werden, um Bullen und ReitschulbetreiberInnen zu nerven - waren gestern auch vor Ort, waren aber zu feige, Menschenketten zu bilden und wenigstens einige wenige Menschen vor der Verhaftung zu bewahren (wohl zu viel Risiko...).
- Um so grösser war dann die dramatisch-billige "Rächer der Enterbten"-Show eines gewissen Herrn dieser Crew, der, nachdem die Bullen weg waren, die ifluss-Bar antrümmerte. IQ 031 oder was?
- Für ortsunkundige Möchtegern-Hooligans: Der Polizeihauptstützpunkt der Innenstadt ist ca. 500m von der Reitschule entfernt beim Waisenhausplatz (das Gebäude mit Zaun und Mauer) und nicht auf Vorplatz/Schützenmatte...
- Ich bin gespannt, was die Bullen in ihrer Medienmitteilung für Räubergeschichten erzählen werden
- An allem schuld ist die Prohibition: Legalize it now!
- Heroin in die Kaufhäuser müssen brennen!

Wir sind nicht alle - es fehlen die Gefangenen


AutorIn: Cogito ergo repugno
  Guter Text
19.05.2006 13:04  


AutorIn: Sandro | Web:: http://www.ignoranz.ch/item/rassismus-bei-der-berner-stadtpolizei/
  IKUR........
19.05.2006 13:41  
weitere Fakten sind:
- die reitschule hat einen leistungsvertrag mit der stadt (da sie gelder von der stadt kassiert), der auch verpflichtungen der reitschule gegenüber behörden festlegt (z.b. kooperation, etc.)
- die betreiberinnen der reitschule treffen sich regelmässig mit den bullen und besprechen an gemeinsamen treffen probleme, die mit der reitschule zusammenhängen (z.b. das dealerproblem)
was genau an diesen treffen besprochen wird, wird nicht öffentlich kommuniziert...
- die reitschule muss den bullen zutritt zu den räumen der reitschule gewären, da die reitschule kein rechtsfreier raum ist (leistungsvertrag etc.)

Direkt vor der reitschule steht gross an die Eisenbahnbrücke gesprayt "die reitschule bleibt autonom"
IN der reitschule steht "wir lösen unsere probleme auf unsere weise und nicht mit der stadt oder mit der justiz"

nun sie sich doch einer diese "Fakten" an, welche im leistungsvertrag zwischen der Reitschule und der Stadt steht. Ist das "autonom"? ist das die Reitschule?

Nein lieber giebt mensch die Reitschule auf oder beschränkt sich auf einen bis zwei räume bevor mensch mit der stadt und der justiz verhandelt die haben GAR NICHTS in und um die reitschule verloren, NICHTS.
Ich fordere:WENN REITSCHULE DANN RICHTIG. KEINE VERHANDLUNGEN MIT STADT+JUSTIZ
REITSCHULE EIN AUTONOMES UND UNABHÄNIGES KULTUR ZENTRUM!!


AutorIn: und das soll "autonom" sein?
  Manifest der Reitschule
19.05.2006 14:57  
MANIFEST

Mit der Besetzung der Reitschule versuchten wir, uns Freiräume zur Verwirklichung von selbstbestimmtem und solidarischem Leben zu nehmen. Die Reitschule soll ein ausserparlamentarisch linkes, politisches Zentrum einer vernetzten Bewegung in Bern und zugleich ein Ort sein, wo unsere Kultur gelebt wird. Rebellisch, unterhaltend und bewegend soll sie sein, diese Stätte – es geht darum Kritik zu üben, schonungslose Kritik an den herrschenden Verhältnissen, aber auch Kritik an uns und unseren Projekten. Wir wollen aber nicht nur Kritik üben, sondern auch Alternativen aufzeigen und umsetzen.

Wollen wir sinnvollen Ansprüchen von Autonomie, Kollektivität, von nicht gewinnorientiertem Kultur- und Begegnungsangebot gerecht werden und mit unserem Experiment fortfahren, heisst dies, dass wir uns selbst einen Rahmen setzen müssen.

Die Reitschule ist ein Ort, wo versucht wird, sich möglichst selbstbestimmt und
kollektiv zu organisieren und sich kreativ und kritisch mit dieser Stadt und der
Gesellschaft auseinanderzusetzen.

– Die Reitschule ist ein Ort, der Begegnung und der Kommunikation, wo vieles
möglich ist und sein soll. Essen, Filme und Theater anschauen, politische Arbeit
leisten, trinken, tanzen, Konzerte veranstalten, wohnen, sich mit Leuten treffen.
All dies soll möglich sein nebeneinander und wenn möglich sich ergänzen, ohne
sich gegenseitig zu stören.
– Die Reitschule ist ein politisch-kulturelles Zentrum, das unter anderem via Kultur
politische Inhalte vermittelt, eine Widerstandskultur, die die teilweise auch
gewinnbringende Veranstaltungen dazu nützt, untergründiges möglich zu
machen. Die politische Arbeit soll durch die kulturelle Arbeit geprägt sein und
umgekehrt.
– Kultur umfasst für uns alles, was uns ermöglicht, uns selbst, die Gesellschaft
und die Umwelt zu erkennen und sie zu verstehen, zu entwickeln und zu verändern: die bewusste Auseinandersetzung mit unseren Lebensbedingungen.
Entsprechend haben die verschiedensten Veranstaltungen in der Reitschule nicht
in erster Linie die Befriedigung der Konsumbedürfnisse zum Zweck, sondern
sollen zum Mit-Denken, Mit-Leben, Mit-Fühlen und Mit-Machen anregen und
die kritische Haltung des Publikums und der ReitschülerInnen herausfordern
und bekräftigen.
– Die Reitschule ist ein Teil der politisch-sozialen Infrastruktur der vielfältigen und
vielfarbigen Bewegungen, bzw. Szenen, denen die unten folgenden Grundsätze
gemeinsam sind. Die Veranstaltungsräume können für verschiedenste
Solidaritätsveranstaltungen genutzt werden.
– In der Reitschule sollen kollektive Arbeitsformen, zum Teil entlöhnt, im Rahmen
von Arbeitsgruppen und von Projekten möglich sein. Die Räume werden als
Arbeits- und Veranstaltungsstätten, Ateliers und Begegnungsorte genützt. Es gibt
nur sehr beschränkte, permanente und kollektive Wohnmöglichkeiten.
– Es ist wünschenswert, dass Menschen die hier tätig sind, sich darauf einstellen,
hier längere Zeit aktiv zu sein und gewisse Verbindlichkeiten einzugehen; so
können wir unsere Ideen und Vorstellungen vom Freiraum zur Verwirklichung
von selbstbestimmtem und solidarischem Leben auch wirklich umsetzen.
Ständiger Wechsel schadet der Weiterentwicklung. Die Reitschule ist nicht allein
ein Zentrum für Jugendliche.

G r u n d s ä t z e
Wer die Reitschule besucht, akzeptiert und lebt ihre Grundsätze:
– kein Rassismus (keine Diskriminierung aufgrund der Herkunft oder äusserlicher
Merkmale),
– kein Sexismus (keine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts),
– keine physischen, psychischen oder sexuellen Übergriffe,
– keine Homophobie (keine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung),
– keine Ausbeutung und Unterdrückung,
– keine Selbstbereicherung (z.B. durch Deal, Klau, etc.),
– kein Konsumzwang,
– wir versuchen, Konflikte gewaltfrei zu lösen,
– wir verhalten uns respektvoll miteinander und gegenüber der Infrastruktur.

Mit Leuten, die gegen unsere Grundsätze verstossen, suchen wir das Gespräch, je
nachdem verhängen wir (KG oder VV) zusätzliche Sanktionen, die bis zur Aufhebung des Schutzes gegen aussen führen können. Die Gespräche und Sanktionen sollen nicht in erster Linie «Bestrafung» sein, sondern ein anderes Verhalten herbeiführen, sowie dem Schutz des Freiraums und dessen BenutzerInnen dienen.

O rg a n i s a t i o n
Der Verein «Interessensgemeinschaft Kulturraum Reitschule IKuR» ist das juristische Dach der Reitschule.
Die Reitschule ist basisdemokratisch organisiert. Entscheide fällen diejenigen
Gruppen, welche in der Reitschule aktiv und bereit sind, sich auf eine kollektive und solidarische Verbindlichkeit einzulassen, und die neben ihren eigenen Interessen auch diejenigen der gesamten Reitschule vertreten (=Reitschule- Gruppen1).
Die Entscheidungs- und Sanktionsgewalt liegt beim koordinierenden Ausschuss
(= Koordinationsgruppe KG2) und der Vollversammlung (=VV3) der Reitschule-
Gruppen, die in der Reitschule aktiv sind. Alle Entscheide der VV und der KG werden mittels Protokoll in die Gruppen zurückgeführt. Im Sinne der Basisdemokratie werden Entscheide bei Konsens gefällt.
Die Betriebsgruppe (=BG4) ist für administrative Arbeiten im Auftrag der VV,
beziehungsweise der KG zuständig.
KG und BG treffen sich wöchentlich, eine VV kann jederzeit durch die Reitschule-
Gruppen über die KG einberufen werden.
Gruppen, die sich in der Reitschule treffen, organisieren, engagieren und die keine
Reitschule-Gruppe sein wollen/können, sind willkommen und sind Gastgruppen:
Sie erklären sich mit den Grundsätzen der Reitschule einverstanden; sie nehmen je nach Thema, Anliegen, Anfrage an den Sitzungen der Reitschule-Gruppen oder an der KG teil. Sie fällen jedoch keine Entscheide betreffend der Reitschule.

Autonomie / Beziehung zur Stadt
Jeder Mensch soll sich in der Reitschule frei bewegen und engagieren können,
solange niemand anderes in seinen Freiheiten eingeschränkt wird, oder die
Grundsätze der Reitschule verletzt werden.
Die Reitschule-Gruppen bestimmen autonom über die von ihnen verwalteten
Räume, jedoch im Interesse der gesamten Reitschule – Konflikte werden zwischen
den Reitschule-Gruppen ausdiskutiert.
Verhandlungen mit der Stadt erfolgen ausschliesslich durch die KG respektive ihre
Delegierten. Entscheide werden nicht von den Delegierten gefällt, sondern
wiederum an der KG.
Wir versuchen unsere Probleme selbst zu lösen.
Die Reitschule strebt eine weit gehende Autonomie an.

F i n a n z e n, P o o l
Die Reitschule finanziert sich zum grossen Teil selbst durch die hier stattfindenden
Aktivitäten. Mit den Einnahmeüberschüssen der Reitschule-Gruppen wird der
Finanzpool der Reitschule gespiesen. Daraus werden laufende Kosten für Betrieb
und Unterhalt sowie Subventionen für Aktivitäten bestritten.
Unterstützung einzelner Projekte durch Stadt und Fonds sind möglich.


Dieses Manifest ist in einem basisdemokratischen Prozess entstanden. Alle
Reitschule-Gruppen konnten sich bei der Ausarbeitung gleichberechtigt beteiligen,
stehen dahinter und helfen mit bei der Umsetzung.

Reitschule Bern, 30. Januar 2006


1 Reitschule-Gruppe: Kleinste organisatorische Einheit in den selbstverwalteten Strukturen der Reitschule.
Neue Gruppen werden durch die Vollversammlung aufgenommen.
2 Koordinationsgruppe mit wöchentlicher Sitzung: Die KG setzt sich aus Delegierten der Reitschule-Gruppen (im Rotationsprinzip) zusammen. Die KG
ist quasi das ausführende Organ der Reitschule, es werden wichtige, den gesamten Betrieb betreffende Fragen diskutiert und entschieden.
3 Vollversammlung: Entscheidungsorgan bei Fragen, die von der Basis
direkt diskutiert werden sollen. Wird nach Bedarf einberufen, insbesondere wenn Entscheide anstehen, die für den gesamten Betrieb schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.
4 Die Betriebsgruppe aus fest Delegierten der Reitschule-Gruppen ist das «Büro» der Reitschule und zuständig für administrative und organisatorische Belange.



AutorIn: Cogito ergo repugno
  Juristerei
20.05.2006 19:22  
Ich wundere mich schon länger wie man solchem "racial profiling" der Polizei vielleicht auch juristisch entgegnen kann.
Zum Beispiel in den USA wurde solches Profiling durch den Bundesgerichtshof untersagt - auf Grundlage der Verfassung. Es ist doch wohl auch klar, dass die CH-Verfassung "racial profiling" auch nicht zulässt. Die Frage ist nun - und vielleicht ist sie etwas naiv - wie kann man es erreichen, dass dies - z. B. durch ein Grundsatzurteil - erreicht wird? Weiss jemand mehr dazu?
Klar, mensch kann sich nicht darauf verlassen, dass die Bullen dann auch danach handeln würden. Aber wenn z. B. das Bundesgericht Kontrollen aufgrund der "Rasse" oder der Ethnizität verbieten würde, wäre schon mal rein juristisch viel erreicht.

Des weiteren braucht es aber auch innerhalb der so genannten Linken endlich eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Rassismus spezifisch gegen Schwarze.





AutorIn: xBKx
  bericht aus 20minuten
22.05.2006 11:01  
Festnahmen in der Reitschule

In und vor der Reitschule schnappte die Polizei 32 mutmassliche Dealer – ohne Krawall: Die Stapo stand dabei in Verbindung mit den Betreibern.

Die Reitschüler meinen es ernst mit ihrem angekündigten Kampf gegen die Drogendealer und liessen die Polizei bei einer gezielten Aktion am Donnerstagabend gewähren. «Wir hatten während dem Einsatz Kontakt zu den Betreibern der Reitschule», sagt Franziska Frey von der Stapo zu 20 Minuten. Die Aktion verlief erfolgreich.

«Erst haben wir die Situation auf dem Vorplatz beobachtet», sagt Frey. Dann schlugen die Einsatzkräfte zu und konnten mehrere mutmassliche Drogendealer schnappen. «Einige haben sich dann aber in die Bar der Reitschule verzogen», erläutert Frey. Doch auch dort hatten sie keine Chance: Polizisten verfolgten sie und nahmen sie im Gebäude fest. Frey: «Dabei gab es keinerlei Scharmützel und Auseinandersetzungen. Die Aktion verlief wirklich sehr geordnet.» Insgesamt wurden bei der Aktion 32 Afrikaner festgenommen.


AutorIn: 20minuten
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Auffällig — beobachter
  2. ikur — helfer
  3. Unverständnis — Fragender
  4. klar rasismus — rebelmouse
  5. drogen & der himmel — gott
  6. noch so ein paar Sachen... — ikur
  7. Autonomie — Cogito ergo repugno
  8. @ wenn dann richtig — selber machen!
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