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 :: Böögg verhaftet! ::
03-05-2006 08:41
AutorIn : Revolutionäre Bewegung 1. Mai - Strasse frei : http://
Wie das Leben des Bööggs normalerweise aussieht, haben wir alle am diesjärigen Sechseläuten gesehen.
Mutterseelen alleine steht er umringt von Polizisten mit ihren Hunden auf dem grossen Scheriterhaufen. Unerreichbar, darf ihm niemand zu nahe kommen, niemand darf ihn berühren. Dort oben wartet er dann alleine und weit weg von uns allen auf sein trauriges Schicksal. Verbrennen für die Bonzen.
An diesjärigen 1. Mai haben wir einen anderen Böögg gesehen. Mit breitem Grinsen stand er zusammen mit uns und unseren GeniossInnen und Freundinnen auf dem Kanzleiarael, dem revolutionären Treffpunkt des 1. Mai 06. Als er mit roter Schärpe und einem Hammer und Sichel-Emblem auf dem Kanzlei erschien, wurde er sofort mit Jubel und Applaus in unserer Mitte aufgenommen. Er musste nicht einsam darauf warten von den Mächtigen niedergebrannt zu werden. Vielmehr wurde er diesmal gedrückt und umarmt.

Mit dem Böögg in unserer Mitte haben wir dann am 1. Mai gemeinsam protestiert, für die Kämpfe der Arbeiterinnen, wie in Reconvillier, für die internationalen Kämpfe unserer GenossInnen, wie in Nepal, gegen die hiesigen und internationalen Ausbeuter, gegen die Repression der Polizei gegen den politischen Widerstand auf der Strasse und gegen die bürgerliche Bildungspolitik. Der Bögg ist jetzt nicht mehr einfach nur ein Werkzeug der Bonzen, der Böögg gehört ab jetzt zu uns Büetzerinnen. Er wurde ein Teil unseres Kampfes.

Am späten Abend dann zog sich auch der Böögg erschöpft nach den Kundgebungen und Kämpfen zurück. Er trank zusammen mit ein par FreundInnen noch ein Bier und ist dann erschöpft aber glücklich eingeschlafen.

Sein Glück und sein neues Leben zusammen mit seinen neuen Genossinnen und Freundinnen sollte aber nicht lang andauern. Am Dienstag Mittag umstellte ein grosses Polizeiaufgebot das Kanzleiareal. Die Polizei stürmte seine neue Unterkunft und verhaftete den Böögg. Was genau sich dort abspielte, können wir nur erahnen. Wir müssen aber davon ausgehen, dass die Polizisten äusserst brutal vorgegengen sind. Aufgrund der grossen Menge an Wattefetzen, die wir vorgefunden haben, ist für uns klar, man hat dem Böögg weh getan, der Böögg wurde erheblich verletzt.

Wie schon bei seiner Entführung, als sich für den Böögg zeigte, wie die Polizei den Bonzen zuarbeitet, so war auch am 1. Mai wiedereinmal zu sehen, wie die Polizei gegen Aktionen und Kundgebungen vorging, die sich klar und kompromisslos gegen die Mächtigen, die Ausbeuter und gegen den bürgerlichen Staat richteten. So wurden auch dieses Jahr wieder 8 Frauen, 41 Männer und ein Böögg verhaftet, weil sie sich gegen die herrschenden Zustände mit uns und all den Genossinnen und Arbeiterinnen in vielen Städten auf der ganzen Welt, zusammen auf der Strasse gewehrt haben. Wir solidarisieren uns mit all den Verhafteten und immer noch Inhaftierten all dieser Kämpfe.

Im besonderen aber möchten wir, dass der verletzte Böögg freigelassen wird Er hat neue Freunde gefunden und möchte nicht wieder zurück in einen dunklen Keller, wo er dann alleine wartet, bis er verbrannt wird. Er ist einer von uns. Er gehört zu seinen Genossinnen, zu seinen Freundinnen, zu den Büetzerinnen. Der inhaftierte Böögg der uns mittlerweile allen sehr nahe steht, darf aber vorallem auf keinen Fall mehr verbrannt werden. Wir sind auch bereit unseren Genossen gegen Geld auszulösen. Wir können uns vorstellen die Arbeitsstunden von Heinz Warrenberger finanziell zu entgelten um unserem Freund ein Leben in Freiheit zu ermöglichen.

Freiheit für den Böögg - Den Böögg den Büetzerinnen!
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