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 :: Justiz demaskiert sich im Fall Eldar S. ::
28-04-2006 11:26
AutorIn : Edith : http://
Wie der heutige TA auf Seite 16 berichtet, knüpft sich die Zürcher Justiz nun auch noch den Anwalt von Eldar S. vor: Dieser wird beschuldigt, polizei-belastende Akten weiter gereicht zu haben. Beim Anzeigenden handelt es sich um jenen Einzelrichter, der im Januar zwei angeklagte Polizisten frei sprach, obwohl sie Eldar S. brutal und ohne äusseren Anlass spitalreif geschlagen hatten. Im Fal Eldar S. zeigt sich nun schon seit 4 Jahren exemplarisch, wie korrupt, gekauft und willkürlich die Justiz mit unschuldig betroffenen Polizeiopfern verfährt.
Die Justiz reagiert damit auf die Veröffentlichung von Akten, die nun wirklich keinen Zweifel mehr zulassen über das polizeiliche Verbrechen gegen Eldar S. Es geht um die sog. "Walter"-Akte, einem Protokoll des im Fall Eldar S. involvierten Notfallarztes Dr. Martin Walter (siehe www.eldar.ch, Archiv, Ad-hoc-Komitee 2006, "Neues Protokoll aufgetaucht").
Darin hält dieser fest, erst mit erheblicher Verzögerung zum verletzten Polizeiopfer auf der Urania vorgelassen worden zu sein. Danach hätte eine ganze Schar von Polizeiern sein Gespräch mit und Untersuch an Eldar S. belauscht. Zuletzt hätte man seine Aufforderung nach notfallmässiger Ueberweisung ins Unispital schlicht ignoriert: Der schwer gezeichnete Verletzte, mit Verdacht auf innere Verletzungen, sei mit willkürlich veranlassten Blut- und Urinproben während 4 Stunden auf der Urania unverantwortlich fest- und hingehalten worden.
Die verschiedenen im Fall Eldar S. vorliegenden Zeugenaussagen reichen völlig aus für eine Anklage wegen grobfahrlässiger schwerer Körperverletzung gegen die Polizei. Doch wurde die Anklage gleich durch die Täterpolizisten selber formuliert. Die Feststellungen des Opfers, wie im "Protokoll des Grauens" schlüssig notiert, fanden darin keinerlei Beachtung. Beim Prozess vom 19./20. Januar 06 wurde auch eine 6-stündige Beweisführung von Eldar S.-Anwalt Martin Schnyder im nachträglichen Freispruch-Urteil von Einzelrichter Peter Schäppi keines Wortes, ja keines Buchstabens gewürdigt.

Auch in weiteren Fällen von klaren Polizeiübergriffen werden die Täter durch Zürcherische Staatsanwaltschaften bis zum äussersten geschützt: Im Fall Amir S. (schwerverletzter Töfflifahrer in Schöfflisdorf) wie auch im Fall Claudio M. (getötet bei Verhaftung in Brüttisellen) wurde bis heute noch überhaupt nichts untersucht, obwohl sich die Vorkommnisse bereits zum zweiten Mal jähren. Bei Polizeiverbrechen gibt sich die Justiz stets überlastet. Anderseits ist aber genügend Zeit vorhanden, um Anwälte von Polizeiopfern, die noch bei Schnauf sind, mit Anzeigen zu verfolgen.
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  Das ist halt die Richterei!
28.04.2006 18:09  
Hat ja noch nie jemand behauptet, Gerichte hätten etwas mit Gerechtigkeit zu tun, oder?

Warum wollen wir eigentlich immer an Gerichtsurteilen herumbessern, die ja sowieso ein Produkt einer ungleichheitlichen Gesellschaftsordnung sind? Müssen wir uns wirklich damit identifizieren? Glauben nicht nur noch die allerdümmsten Gefängniswärter an das moralische Recht hinter ihrem Job? Sollten wir nicht Leute, die einen gewissen Intelligenzgrad unterschreiten, zu unserem Selbstschutz erschiessen?


AutorIn: unverschlechterlich
  Intelligenzquotient ist nicht die Ursache
28.04.2006 20:29  
Nein, liebe(r) Unverschlechterlich! Es ist nicht der Intelligenzquotient einzelner Polypen die zu diesen himmelschreienden Zuständen führt, sondern da steckt ein Kalkül dahinter. Von nicht doofen Leuten ausgedacht um das zu wahren was sie "Frieden" nennen.
Damit Leute wie Du und ich klaglos malochen gehen jeden Tag, um vielleicht dann im Sommer mal dorthin reisen zu können wo die "Kanacken" zuhause sind.
Ja, einige verdienen 24 Mio im Jahr, andere, denen der Lohn grade so reicht, schielen schräg auf Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und schimpfen auf Ausländer. Irgendwohin muss man ja mit seinem Ärger...
Ich seh das Problem eher bei der Intelligenz derjenigen die sich solche Zustände gefallen lassen!
Die sich solche Bullen gefallen lassen und solche Richter und solche Politiker und solche Wirtschaftsbosse und, und, und...

Ein geistig und finanziell Minderbemittelter


AutorIn: Wolfgang Müller
  Schäppi ist bekannt
30.04.2006 11:19  
Richter Peter Schäppi ist bekannt für krass-radikale Polizistenfreisprüche. Deshalb wurde er durch die Staatsanwaltschaft auch mit dem Fall betraut. Schäppi wirkt zwar, als wäre er ein evangelischer Fundi, was auch durchaus positive Qualitäten wie Anstand, Ehrlichkeit etc. insinuieren kann. In Tat und Wahrheit handelt es sich bei diesem Richter jedoch um ein perverses Schwein. Seine Verschlagenheit, allein aufgrund seiner bisherigen Auftritte in Polizistensauberwaschprozessen, ist legendär. Gäbe es eine Justiz, die im entferntesten nach Recht und Verfassung arbeitet, so müsste Schäppi wegen mehrfachen Meineids, Falschbeurkundung, Aktenunterschlagung, Urkundenfälschung, Hochstapelei und wegen Mitgliedschaft in mehreren kriminellen Vereinigungen abgeurteilt und lebenslänglich verwahrt werden. Mit Recht oder Anstand hat dieser Richter wahrlich nichts am Hut.



AutorIn: Düde
  Tagi-Artikel
30.04.2006 11:25  
Wie schon aus dem Lead ersichtlich, hat sich Richter Schäppi mit seiner "Anzeige" ziemlich unmöglich gemacht. Zwar ist er dazu berechtigt, jedoch nur, wenn er gleichzeitig als Richter in Ausstand tritt.
Der beanzeigte Vorwurf an den Eldar S.-Anwalt ist, was auch Schäppi weiss, an den Haaren herbeigezogen und wird nie und nimmer in einen Schuldspruch münden. Schäppi hat das Mittel "Anzeige" denn auch nur dazu verwandt, um die Verteidigung von Eldar S. dadurch zu torpedieren.
Was soll man von solchen Richtern und einer solchen Justiz halten? Bezahlt hier noch irgend jemand Steuern? Dann nimm Dich an der Nase, und ändere was.


AutorIn: Osram Birne
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. fies — fritzli
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