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 :: Polizeizunft auf Irrwegen ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat | Repression/Knast 20-04-2006 09:29
AutorIn : seidenraupe : http://
Die SIDI-BenützerInnen wurden gestern Nacht auf dem Vorplatz abrupt beim gemütlichen Abendessen im Kerzenschein gestört.
Eine unbekannte Anzahl uniformierter PolizistInnen umstellten das Areal. Zur selben Zeit schlichen sich ca. 60 PolizistInnen in Zivil an die BenützerInnen heran. Mehrere PolizistInnen hielten darauf, unter dem Vorwand eine Person zu suchen, die draussen anwesenden Personen fest und führten Personenkontrollen durch. Währenddessen drangen die anderen unter Gewaltandrohung in das Haus ein und kontrollierten dort weitere Personen. Während dieser Zeit konnte sich eine unbekannte Anzahl ZivilpolizistInnen frei und vor allem unbeaufsichtigt im Haus bewegen. Mehrmals wurden sie dabei nach einem Hausdurchsuchungsbefehl und einer Begründung ihres Vorgehens gefragt. Worauf diese aber sehr unterschiedliche Antworten gaben. Mal war es eine Person, die gesucht wurde, mal irgend ein Gegenstand der im Zusammenhang mit einer Straftat stehe, mal etwas grosses weisses. Einen Hausdurchsuchungsbefehl hatten sie jedoch nicht. Ziemlich bald machte dies den BenützerInnen den Anschein, als handle es sich um eine illegale Bööggsuchaktion der Polizeizunft. Wir wundern uns sehr, dass die Polizei nach einer Person sucht, um diese danach auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen und zu sprengen. Auch schien dies eine optimale Gelegenheit zu sein, das innere der sonst für PolizistInnen unzugänglichen SIDI zu bewundern.

Wir möchten uns im Namen der Kantonspolizei Zürich bei allen AnwohnerInnen für die nächtliche Störung entschuldigen und hoffen, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommen wird.

Da unsere fleissigen Freunde und Helfer in blau den Böögg bei uns nicht gefunden haben, kriegen sie von uns als Trostpflaster ein T-Shirt mit der Aufschrift: GLÖGGLIBÖÖGG

SIDI bleibt!
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  blöde bullen
20.04.2006 11:05  
ist die polizei wirklich so blöd? schon allein am communique merkt doch jeder, welcher sich im linken spektrum auskennt, dass die böög-diebe aus einem marxistischen umfeld stammen.
und dann wird die sidi durchsucht?
entweder haben die bullen wirklich keine ahnung wer dahinter steckt, oder aber sie nutzen diese gelegenheit, um mal einen blick in die sidi zu werfen.


AutorIn: acab
  durchsuchungen und bespitzelungen
20.04.2006 11:25  
da die bullen ja anscheinend den böög noch immer nicht gefunden haben ist wohl in nächster zeit mit durchsuchungen und bespitzelungen zu rechnen. also passt auf wenn ihr den böög in seinem neuen zuhause besucht.


AutorIn: aufpassender
  sidiareal durchsucht
21.04.2006 14:38  
Böögg Suche auf Winterthurer SIDI Areal

Gestern Abend hat die Zürcher Kantonspolizei zusammen mit der Winterthurer Stadtpolizei das SIDI Areal durchsucht. Hinweise aus der Bevölkerung liessen darauf deuten, dass der Sechseläuten-Böögg dort versteckt sei.

Insgesamt wurden rund 10 Personen aus der Hausbesetzer Szene kontrolliert. Der Böögg ist aber laut der Zürcher Kantonspolizei nicht gefunden worden.



AutorIn: -
  im besetzten "Cityareal"
22.04.2006 16:44  
Der Tagi schrieb von einer Razzia im besetzten "Cityareal". Hab ich mich gefreut als ich das gelesen hab. Bekanntlicherweise ist das Cityareal ja von Bonzen besetzt, schön dass man bei denen auch Razzien veranstaltet.
Natürlich hab ich dann vermutet, die Razzia könnte in der Sidi stattgefunen haben.





Tages-Anzeiger vom 21.04.2006
Grossrazzia nach Böögg-Diebstahl
Die Polizei hat in Winterthur eine Razzia durchgeführt, um den Böögg zu finden. Doch dieser bleibt wie vom Erdboden verschluckt.

Böögg-Entführung vorausgesagt

Bei der Kantonspolizei Zürich gingen erste Hinweise ein über den Verbleib des entführten Böögg. Eine offenbar heisse Spur führte laut Radio 24 aufs besetzte Cityareal nach Winterthur. Bereits am Mittwochabend suchte die Kapo zusammen mit der Winterthurer Stadtpolizei auf dem Areal den Böögg und kontrollierte rund ein Dutzend Personen. Ohne Erfolg. «Es gibt weitere Hinweise über den Verbleib des Böögg, die wir prüfen, aber noch keine konkrete Spur», sagte Cornelia Schuler, Sprecherin der Kantonspolizei, gestern Donnerstag.



Linksaktivisten hatten den Böögg in der Nacht auf den Mittwoch aus der Garage des Bööggbauers Heinz Wahrenberger in Stäfa gestohlen. Sie hinterliessen unter anderem ein Bekennerschreiben mit dem Hinweis, dass der Böögg nicht länger den Kopf für die Kapitalisten hinhalten wolle und jetzt Gefangener der Bewegung «1. Mai - Strasse frei» sei.

Da es einen Ersatzböögg gibt, war das traditionelle Frühlingsfest nie gefährdet. Das Duplikat steht dem Original äusserlich auch in nichts nach. Nur fehlten ihm noch die Knallkörper, die ihn am Montag auf der Sechseläutenwiese beim Bellevue in die Luft sprengen sollen. Je nachdem, wie schnell er explodiert, soll laut Volksmund der Sommer werden (schneller = schöner). Wahrenberger hat dieses Problem bereits gelöst und den Ersatzböögg gestern mit explosiven Krachern bestückt.

Wegen seines explosiven Inhalts darf der Böögg aber nicht am Kinderumzug teilnehmen, wo er üblicherweise zum Einsatz kommt. Auch dieses Problem scheint behoben. Wie Wahrenberger gestern sagte, habe ihn eine Dame angerufen, die für den Umzug vom Sonntag einen Böögg zur Verfügung stellen wird: «Der ist zwar nur zwei Meter hoch, aber das reicht», sagt Wahrenberger. Ein Angebot einer Fasnachtsclique aus Wollerau habe er ausgeschlagen. (zum)



AutorIn: Mo
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Bastel Dir einen Böögg! — Bastelkönig
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