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 :: Rechtsextreme in der Reitschule ::
 Themen | Antifaschismus 21-02-2006 08:55
AutorIn : AntifaschistInnen
Communique zum vergangenen Freitag:
Rechtsextreme und deren SympathisantInnen aus dem Dachstock der Reitschule
geworfen

Am Freitag, 17.02.06, versuchten mehrere Leute aus dem kleinen Teil des
rechtsextremen Spektrums der Neo Folk und Dark Wave-Szene, ein Konzert im
Dachstock der Reitschule zu besuchen. Die Rechtsextremen dachten wohl, sie
könnten sich unerkannt unter das alternative Publikum mischen. Ihre Rechnung
ging nicht auf: Sie wurden erkannt und aufgefordert, die Reitschule zu
verlassen. Die Gruppe weigerte sich, den mündlichen Aufforderungen von
AntifaschistInnen nachzukommen. Als AntifaschistInnen und Leute aus dem
Publikum die Rechtsextremen mit Nachdruck aus dem Dachstock stellen wollten,
kam es vor der Reitschule zu einer kurzen Rauferei, da sich die
Rechtsextremen gewalttätig widersetzten und versuchten, den
AntifaschistInnen die Masken vom Kopf zu reissen. Nach einem kurzen Einsatz
von Pfefferspray zogen die Nazis ab.

Dass sich die Rechtsextremen nun in der Öffentlichkeit medienwirksam als
unschuldige Opfer eines ziellosen Übergriffs darstellen können, zeigt einmal
mehr, wie schlecht im Berner Boulevard-Journalismus recherchiert wird, wenn
es darum geht, der Reitschule eins auszuwischen.
Bei einem der Exponenten handelt es sich um einen aus der Romandie
stammenden bekannten Organisator von rechtsextremen Neo Folk und Dark
Wave-Konzerten und um den Tonangeber der Nazi-Gruppe „Soleilnoir“. Er wurde
am vergangenen Freitag von seiner Freundin und einigen Bekannten aus dem
rechtsextremen Dunstkreis begleitet, die in der Agglomeration von Bern
wohnen. Sie stellen sich gerne als unpolitische Szenegänger dar, betreiben
aber Homepages mit zuweilen einschlägigen rechtsextremen Inhalten,
Statements und Angeboten. Sie schrecken auch nicht davor zurück,
Polizeimeldungen zu fälschen, um „NationalistInnen“ in ein möglichst gutes
Licht zu rücken und AntifaschistInnen zu diffamieren. Des weiteren bieten
sie Pins und Aufnäher mit dem Krukenkreuz (Hakenkreuz mit minimer Änderung)
sowie der schwarzen Sonne (zwölfarmiges Hakenkreuz, von der SS entworfen)
zum Verkauf an.

Wir bleiben dabei:

Kein Fussbreit den FaschistInnen!
Nirgendwo!
Schon gar nicht in der Reitschule!


AntifaschistInnen


Zum Überprüfen:
www.soleilnoir.ch
www.schwarzesonne.ch
www.barbiekittyclub.com
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  barbiekittieclub.com meint dazu...
21.02.2006 16:55  
Ist ja süss, die braunen Barbiekitties analysieren die Welt und wollen die Parties in der Reitschule retten. Auf der Startseite - unter dem Label "Keine Macht der linken Gewalt" steht zu lesen:

"Feige mit Maskierung und Pfefferspray! das ist die ::ANTIFA BERN::
Faschistische Gewalt unter dem Deckmantel von AntiRassimus!
linke Faschisten operieren unter dem Deckmantel von AntiRassimus mit Gewalt gegen Zivilisten! sie kreiieren eine eigene faschistische Klassengesellschaft, in der jeder, der nicht mit ihrer Meinung und politischen Gesinnung konform geht, zu beugen hat, notfalls mit Gewalt!

Die Antifa Bern macht das Berner Nachtleben immer mehr kaputt! sie haben wieder einmal mehr und vor der Reithalle in Bern in ihren feigen Maskierungen und in ihren typischen schwarzen Taliban-ähnlichen Bekleidungen Pfefferspray versprüht und ihre mit Schlagringen verzierte Fäuste fliegen lassen, wie bereits vor ein paar Wochen an einem andren Konzert im Dachstock!

boykottiert die Reithalle und alle umliegenden dazugehörenden Lokale ! wir wollen keine Gewalt, sondern Party!"


AutorIn: Tanz den Mussolini?
  Noch was zur "Schwarzen Sonne" der SS
21.02.2006 17:04  
Gefunden auf  http://www.turnitdown.de/ns-symbole.html

"Schwarze Sonne

Im NS diente die Schwarze Sonne, die als ein zwölfarmiges Hakenkreuz oder ein Rad aus zwölf Sig-Runen gedeutet werden kann, der SS als Sinnbild einer nordisch-heidnischen Religion und eines uralten geheimen Wissens. In der SS-Kultstätte Wewelsburg ist die Schwarze Sonne als Bodenmosaik ›verewigt‹ worden. Heute symbolisiert sie in extrem rechten Kreisen die »Verbundenheit mit der eigenen Art und mit den arteigenen Wertvorstellungen«. Entgegen mancher Darstellungen aus der rechten Szene ist die Schwarze Sonne kein historisches Symbol, sondern ein Kunstprodukt der SS. Es sind keine früheren Verwendungen oder ähnliche Vorläufer bekannt. In weiten Teilen der extremen Rechten, von Neonazi-Skins, der rechten Dark-Wave-Szene bis hin zur so genannten ›Neuen Rechten‹, erfreut sich die Schwarze Sonne nach dem Entwurf der SS hoher Popularität. Sie findet Verwendung als Schmuckstück, Anstecknadel, Tischdecke, Fahne, Uhrzifferblatt und T-Shirt-Motiv. Das Symbol ist nicht verboten.

(In Esoterik-Kreisen, teilweise auch in der Dark-Wave-Szene, wird eine andere ›Schwarze Sonne‹ aus alchemistischer Herkunft genutzt. Sie zeigt eine Schwarze Sonne als reines schwarzes Sonnensymbol. Sie ist zumeist Ausdruck eines überaus elitären Selbstverständnisses.) "


AutorIn: Calvin & Hobbes gegen Barbiekitties
  kein wunder...
21.02.2006 17:35  
kommt halt davon, wenn man sich zu weit aus dem fenster lehnt. ich meine, dass in diesem forum teilweise sehr rechtsorientierte gestalten verkehren und diese auch immer und immer wieder mit faschistischen, menschenverachtenden und rassistischen äusserung um sich schlagen, ist ja weitaus bekannt. von dem her war es wohl nur eine frage der zeit, bis die rädelsführer mal eine abreibung kassieren! ob die gewalttätige form nun angebracht war oder nicht, darüber lässt sich streiten...


AutorIn: bibabutzebär
  Richtigstellung
22.02.2006 09:03  
Der Artikel suggeriert, dass der szenebekannte DJ und seine BegleiterInnen zufälligerweise unter den Besuchern des Konzerts entdeckt worden seien und die Situation dann eskaliert sei, weil die Personen sich weigerten, den Dachstock zu verlassen.
Richtig ist hingegen, dass das Bündnis gegen Rechts, das hinter der Aktion steckt, dank fleissiger Recherchierarbeit bereits im Vorfeld über den Konzertbesuch der besagten Personen informiert war. So war es keineswegs eine spontane Aktion, sondern fest geplant, diesen Leuten eine Abreibung zu verpassen. Anstatt rechtzeitig die Veranstalter des Konzerts zu informieren und unerwünschten Konzertbesuchern beim Eingang den Zutritt zu verwehren, gebärdeten sich die AktivistInnen lieber als Szenepolizei und ging mit einem Dutzend maskierter und teilweise bewaffneter Schläger auf die drei Personen los. Dem Bündnis gegen Rechts war es offenbar wichtiger, sich selbst spektakulär in Szene zu setzen, als die Situation besonnen und gewaltfrei (und zugegebenermassen weniger öffentlichkeitswirksam) zu klären.
Leidtragende dieser absolut vermeidbaren Aktion sind einmal mehr die Veranstalterinnen und Veranstalter des Dachstocks, die für die Taten anderer Gruppierungen ihren Kopf hinhalten müssen.


AutorIn: Mola
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. Forderung — George Orwell
  2. Gesinnungstests für alle! — Witzbold
  3. Unsinn — Irgendeiner
  4. bedenklich — IM klaus
  5. heult doch, nazideppen — mitdenker
  6. bravo klaus — pfui
  7. tz — golo
  8. auf den spruch haben ALLE gewartet — grrrr
  9. antifaschismus- aber um welchen preis? — crophead
  10. war dabei — Zeugin
  11. schein und sein — crophead
  12. terror against terror — noam chomsky
  13. Schade — Albert
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