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 :: Richter urteilt erst nach Rücksprache ::
28-12-2005 23:10
AutorIn : Erich Unruh
Einzelrichter Peter Schäppi wird im Fall Eldar S. nicht richten, sondern am 19./20. Januar lediglich ein 2-tägiges Schaulaufen der Zürcher Justiz moderieren.
"Es ist vorgesehen, Ihnen die Urteile (nach dem Prozess) schriftlich zuzustellen", heisst es in Schäppis Schreiben vom 21. Dezember an Polizeiopfer Eldar S. Dass es sich dabei um Schäppis eigenes höchstrichterliches Urteil handeln wird, ist damit so gut wie ausgeschlossen.
Tatsächlich scheint der zögerliche Richter wie geschaffen für den heiklen Prozess. Denn aufgrund der Strafanträge (42 Tage für zwei Schläger-Polizisten, 8 Tage für Eldars angebliche Gegenwehr) sowie aufgrund der eindeutigen Zeugenaussagen kommt kein Richter umhin, die Täter gemäss der Anklage auch wirklich zu bestrafen.
Es sei denn, Schäppi fungiere hier (wie schon in einem ähnlichen früheren Verfahren) als Pinocchio, als Richter eben, der nach "His Master's Voice" verfährt.
 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
29.12.2005 08:59  
Schriftliche Urteilseröfnungen sind völlig normal. Oft müssen entsprechende Gesetze richtig zittiert werden und das Urteil inkl. Begründung formuliert werden - das kostet halt Zeit. Allein von dieser Begebenheit auf eine korumpierte Justiz zu schliessen ist völlig daneben. Aber Hauptsache mensch kann eine Klassenjustiz erkennen etc.


  ...
29.12.2005 13:09  
jaja, ahnung vom rechtswesen, aber nicht von der rechtschreibung ("zittiert", "korumpiert").
die justiz ist vielleicht nicht korrupt im sinn von käuflich, aber dass sie personen verurteilt, welche selber teil des justizsystems sind, passiert sehr sehr selten. etwa der am g8 in lausanne anwesende bulle, welcher das seil einer blockade durchschnitt, wobei ein mensch fast zu tode kam - wurde der angezeigt? wurden je todesursachen von ausschaffungshäftlingen untersucht? ja z. t. schon, und dann die ergebnisse gefälscht, sodass dann eine kleinstdosis kokain zur todesursache erklärt wurde.
die schweizer justiz kennt keine gerechtigkeit, nicht mal ihre eigenen gesetze befolgt sie.


AutorIn: mm
  Aubonne Brücke:
29.12.2005 13:26  
Der Schaffhauser Bulle, der das Seil durchschnitt und sein vorgesetzter Lausanner Kollege wurden mittlerweile angezeigt (erst aufgrund des Rekurses des Anwalts der beiden Opfer, weil der zuständige Richter zuerst entschied, dass keine Strafuntersuchung nötig wäre, da kein Straftatbestand vorlag...) Der Prozess wird anfangs Februar in Nyon stattfinden.


29.12.2005 16:31  
niemand hat jemals behauptet, die schweizer justiz diene der höheren gerechtigkeit. aber der artikel versucht zu sugerieren (für wohlmeinende rechtschreibehinweise wird gedankt), dass der richter das urteil gar nicht selbst fällen wird, nur weil das urteil schriftlich eröfffnet wird. das ist grosser mist. rchtschreibung hin oder her.


  Kleinstdosis Kokain?
29.12.2005 19:26  
Wie interessant, denn auch im Fall Claudio M. drängte sich Kokain als amtliche Ursache für das Ableben des Polizeiopfers auf. Die 3 Zürcher Kantonsbullen, die ihn am 29. April 04 bei einer völlig verfehlten Verhaftungsaktion durch Schläge und gemeinsames Draufknien erstickten, sind drum völlig schuldlos. Gerichtliche Beurteilung? Fehlanzeige!
Ein Jahr danach konstruierte nämlich das Zürcher Institut für Rechtsmedizin die sensationelle Todesursache "Kokain". Der physisch fite, damals 40jährige Claudio M. erlitt aber infolge Erstickens einen Kreislaufstillstand, und nicht wegen angeblich 0,0001 mg Koks im Körper.
Erst 20 Min. später reanimiert, stellte sich wegen fehlender Atmung bereits der Hirntod ein. Stunden später starb Claudio einsam im Spital, während seine Familie draussen warten musste. Dorthin verbrachte ihn nicht etwa der bestellte und bereitstehende Rega-Heli, sondern ein viel billigerer Sanitätswagen fuhr gemächlich von Brüttisellen ins Unispital.
Nun wartet der Staatsanwalt auf einen günstigen Zeitpunkt, um seine Untersuchungen einzustellen. Weitere Details findet Ihr auf dem Netz unter "Claudio M.".


AutorIn: Tschoortsch Dabbleju
  ein neuer Beweis?
30.12.2005 01:52  
Ist somit die These erhärtet, dass Drogen töten?


AutorIn: stimmt nicht
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