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 :: Bedrohlicher Aufmarsch ::
05-12-2005 13:17
AutorIn : Solothurner
Rund 30 Personen aus der rechtsextremen Szene verunsicherten in der Nacht auf Sonntag die Einwohner von Grenchen.
Nur ein Grossaufgebot an Polizeikräften aus den Kantonen Solothurn und Bern konnte eine Massenschlägerei zwischen Rechtsextremen und Ausländern verhindern.

Um halb ein Uhr früh erfuhr die Kantonspolizei Solothurn, dass sich beim McDonalds-Restaurant in Grenchen eine Gruppe Rechtsextremer aufhalte und Leute anpöble. Eine Patrouille konnte die Männer aus der rechtsextremen Szene im Stadtzentrum beim Postplatz Nord anhalten und kontrollieren.

Stark angetrunken

Die Rechtsextremen waren stark alkoholisiert und verhielten sich während der Kontrolle aggressiv. Die Polizeipatrouille erhielt Unterstützung durch Beamte der Kantonspolizeikorps Solothurn und Bern sowie der Grenchner und Solothurner Stadtpolizei. Bald standen 20 bis 30 Polizisten im Einsatz.

Während die Polizei die Rechtsextremen kontrollierte, näherten sich jedoch ausländische Staatsangehörige, aber auch Schweizer, die die Rechtsextremen provozierten. Sowohl die Rechtsextremen als auch das gegnerische Lager der Ausländer und Schweizer erhielten während der Polizeikontrolle Verstärkung: Offenbar hatten beide Gruppen per Handy Helfer mobilisiert. Schliesslich standen sich 30 Rechtsextreme, ein Grossaufgebot der Polizei und etwa 20 Ausländer und Schweizer Gegner der Rechten gegenüber.

Die Polizei konnte die beiden Gruppen zwar auseinander halten und Schlimmeres verhindern. Zwei Personen wurden aber dennoch leicht verletzt. Ein Verletzter musste sich ambulant behandeln lassen. Erst gegen drei Uhr früh beruhigte sich die Situation wieder.

Aus der ganzen Schweiz

Die Rechtsextremen stammen nicht nur aus der Umgebung von Grenchen, sondern aus der ganzen Schweiz. Was sie nach Grenchen führte, weiss die Polizei noch nicht. Auffallend ist freilich: Vor exakt drei Jahren sorgte bereits ein Aufmarsch von Rechtsextremen in Grenchen für Angst und Schrecken. Gerüchte, wonach sich die rechtsextreme Szene Anfang Dezember in Grenchen treffe, um den Geburtstag eines hier wohnhaften Rechtsextremen zu feiern, konnte Pressesprecher Frank Wilhelm von der Kantonspolizei Solothurn allerdings nicht bestätigen: «Es fällt aber tatsächlich auf, dass die Rechtsextremen in Grenchen schon zum zweiten Mal am ersten Dezemberwochenende in Erscheinung getreten sind.»

Vor genau drei Jahren machten Männer aus der rechtsextremen Szene Jagd auf Ausländer. Sie stoppten ein Auto, und ein Rechtsextremer sprang auf die Motorhaube und trat die Windschutzscheibe ein. Dadurch geriet der Fahrer, ein ausländischer Staatsangehöriger, in Panik. Er gab Gas und raste mit dem Schläger auf dem Dach mehrere hundert Meter weit. Schliesslich verlor der Angreifer den Halt, stürzte vom Auto und verletzte sich mittelschwer.

Zu einer wüsten Schlägerei zwischen Rechtsextremen und Ausländern kam es im Kanton Solothurn zuletzt im August 2004 an der Oltner Kilbi. Dabei wurden sechs Personen verletzt; ein Mann erlitt eine Schussverletzung.

Quelle: Solothurner Tagblatt von heute, dem 05.12.2005
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  das gibts doch nicht!!!!!
05.12.2005 17:29  
das kann doch nicht wahr sein. es steht doch spaetestens jetzt fest wer hier gewaltbereit ist. nun ist es wieder an der zeit fuer ein paar demos. und hoffen wir die drecks faschos tauchen da auf und dann gibts mal kraeftig ein paar auf die fresse!!! und vorallem die rohrschacher faschos sind momentan zu mutig...

let's fight back!


AutorIn: laa
05.12.2005 17:43  
naa. die strassenfaschos sind ärgerlich. aber der fisch fängt am kopf an zu stinken. konzentrieren wir uns auf gewisse volkstribune.


  .
05.12.2005 19:06  
Der Mann mit der Schussverletzung war ein "Rechtsextremer". Stellt das ganze nicht in falschem Licht dar.


AutorIn: .
  Hier fehlt mir echt die Zensur!
06.12.2005 02:28  
"Rechtsextremer" gehört nicht in Anführungszeichen! Nazis und Bullen (ist ja bekanntlich fast das Gleiche) vom Netz, gilt auch für Indymedia!


AutorIn: Libertärer
06.12.2005 13:55  
wär zu schön, wenn die nazis mal ordentlich und mehrmals hintereinander auf die birnen kriegen. leider scheint es aber, wenn ich mich nicht täusche, ein problem zu sein, dass es an demos meistens drei bis vier oder noch mehr teenie-linke braucht, um einen einzigen stämmigen fascho anzugreifen. ich bin mittlerweile 28 und - zugegeben - zu lasch und zu faul, um nazis aufs maul zu geben; die jungen stürmer und dränger der linken sollten vielleicht mal trainieren, sonst ist das ein dilemma. klar kann man zu zehnt auf einen nazi los, ich will da nicht einem helden- und kämpferkult a la mann gegen mann das wort reden. aber die zahlenverhältnisse sind nicht immer so günstig im alltag...
wie raus aus dem dilemma?


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