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 :: Anti-WEF 06, weitere Unterlagen Medienkonferenz ::
 Themen | WEF 02-12-2005 15:47
AutorIn : Widerstand gegen das WEF - Anti-WEF 06
Am 2. Dezember 2005 fand die Start-Medienkonferenz des Widerstandes gegen das WEF - Anti-WEF 06 statt.
Vorgesehen: Aktionen überall am 21/01/06, Dance out WEF in Bern am 14/01/06, Demo in Basel am 28/01/06
Neben dem Aufruf (s. Indymedia) wurden dazu folgende weiteren Unterlagen abgegeben:
Bitte an Interessierte weiterleiten



Widerstand gegen das WEF – Anti-WEF 06



Bern, 2. Dezember 2005


Liebe GlobalisierungskritikerInnen und Kulturschaffende,

vom 25. bis 29. Januar 2006 treffen sich die selbsternannten Global Leaders in Davos zum alljährlichen World Economic Forum (WEF).
Gegen dieses elitäre Treffen der Reichen gibt es am Samstag, den
21. Januar 2006 einen schweizweiten Aktionstag (siehe Aufruf im Anhang).

In der Stadt Bern laden wir alle ein, die Innenstadt in eine grosse Bühne zu verwandeln, auf der für einmal nicht das Einkaufen, sondern die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten im Vordergrund steht. Wir stellen uns vor, dass in der ganzen Innenstadt Strassentheater, Konzerte, Performances, Pantomimen, Lesungen, etc. dargeboten werden.

Gleichzeitig gibt es auf den zentralen Plätzen zahlreiche Infostände mit Flugblättern und anderen Informationsmaterialien. Das Gemeinschaftsradio Rabe sendet den ganzen Tag live von diesem Kulturwiderstand, aus einem dafür eigens eingerichteten Studio in der Berner Innenstadt. Diese Sendung soll in den Strassen aus zahlreichen Lautsprechern erklingen. Wir wollen also die Berner Innenstadt am 21. Januar 2006 in eine grosse Kultur-protestbühne verwandeln und unter dem Titel "NODEMO" eine bunte und spannende Widerstandsform kreieren.

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre bei den Anti-WEF-Protesten
denken wir, dass eine solche dezentrale Protestform im Moment besser dazu geeignet ist, die Kritik an den Folgen der vom WEF propagierten Wirtschaftsordnung öffentlich zu machen, als eine klassische Demonstration.

Am Wochenende vom 7. und 8. Januar 2006 organisieren wir im Kulturzentrum Reitschule einen Workshop zur Vorbereitung dieses Anlasses. Dort können wir einzelne Aktionen vorbereiten, MitstreiterInnen finden, Requisiten basteln, Transparente malen usw. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen (Details dazu gibt es in Kürze auf www.nodemo.ch).

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Euch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf einen breiten kulturellen und politischen Widerstand gegen das WEF am 21. Januar 2006 in Bern und anderswo und wollen damit ein neues Zeichen gegen das elitäre Treffen in Davos setzen.

Herzliche Grüsse

Nodemo-Bündnis Bern



www.nodemo.ch
 info@nodemo.ch










Chur, den 2.12.05



Medienmitteilung von DADAvos zum Aktionstag gegen das WEF vom 21.1.06

In den vergangenen zwei Jahren hat DADAvos jeweils im Januar in Chur Demonstrationen gegen das WEF mitorganisiert. Bei diesen Gelegenheiten trugen hunderte von Menschen ihren Unmut und ihre Kritik an der neoliberalen Globalisierung und dem WEF auf kreative und friedliche Weise auf die Strasse. Trotzdem wurden diese Demonstrationen als Vorwand benutzt um kritische Menschen zu kriminalisieren, die Stadtbevölkerung einzuschüchtern und in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken:
• So standen im letzten Januar rund um die Altstadt und den Bahnhof über mehrere Wochen hinweg Absperrgitter.
• Entgegen den Abmachungen mit der Polizei standen während der Demonstrationen in unmittelbarer Nähe der Demorouten Polizeigrenadiere in Vollmontur.
• Im Januar 04 wurden in Landquart über 1000 Heimkehrende von der Demonstration in Chur eingekesselt und nach stundelangem Warten fichiert. Diese Aktion war im vornherein geplant. Die vorsätzliche Blockierung des Zuges provozierte Sachbeschädigungen, die im Nachhinein als Grund für die Polizeiaktion angeführt wurden. Ein Interesse an einer juristischen und politischen Aufarbeitung der Ereignisse scheint es von staatlicher Seite nicht zu geben.
Wir sind es leid als Figuren in den Kriegsspielen einiger lokaler und nationaler Möchtegerngeneräle zu dienen. Wir verzichten deswegen im Januar 06 auf eine Demonstration in Chur. Stattdessen rufen wir alle kritischen Menschen in der Region dazu auf, am 21.1.06 in der Innenstadt von Chur mit vielfältigen und kreativen Veranstaltungen und Aktionen ein starkes Zeichen gegen das WEF und die damit einhergehende Militarisierung der Schweiz und für eine solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft zu setzen.
Der Widerstand gegen das WEF soll möglichst breit sein, die Repression gegen die Demonstrationsteilnehmenden in den letzten beiden Jahren, hat viele Menschen von einem Engagement abgehalten. Ein Aktionstag, der lediglich den Termin festlegt, bietet breite Möglichkeiten sich zu engagieren.
Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt über konkrete Veranstaltungen/Aktionen und beteiligte Organisationen informieren.

Weitere Infos:  dadavos@gmx.ch










Medienmitteilung


Anti-WEF-Demonstration in Basel


Vom 25. bis zum 29. Januar 2006 findet in Davos das World Economic Forum (WEF) statt.
Militärisch abgeriegelt und unter dem Motto "Mastering our Future" treffen sich die Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Kultur, um über zukünftige Bedingungen ihrer Herrschaftsordnung zu diskutieren. Nicht die direkten Entscheidungen über Krieg, Repression und Sozialabbau wie am G8 machen den "Geist" von Davos aus. Vielmehr soll in "ungezwungener" Atmosphäre eine Richtung vorgegeben werden, in der die Zügel über zukünftige Entwicklungen weiterhin in den altbekannten Händen bleiben. Wir sagen, dass dies ein unmögliches Bestreben ist. Tiefgreifende Widersprüche ökonomischer und sozialer Natur prägen die Verhältnisse innerhalb der sogenannten Industriestaaten, aber auch zwischen den sogenannt armen und reichen Ländern.

Gegen die destruktiven Auswirkungen dieser Herrschafts- und Wirtschaftsordnung wollen wir am Nachmittag, den 28. Januar 2006, in der Basler Innenstadt eine Demonstration organisieren (ein Bewilligungsgesuch wird eingereicht). Mit ihr soll ein Zeichen gesetzt werden gegen soziale Ungerechtigkeit, imperialistische Kriege, Repression und, als Ausdruck davon, natürlich gegen das WEF.

Widerstand lässt sich nicht verbieten, weder gegen Entlassungen, noch gegen soziale Ausgrenzung. Auch wir kommen zurück auf die Strasse,
trotz der Einkesselung von hunderten DemonstrantInnen an der letztjährigen Anti-WEF-Demo in Basel.

Die Zukunft in die eigenen Hände nehmen!


Anti-WEF-Bündnis Basel
( Anti-WEF06_BS@gmx.ch










Widerstand gegen das WEF – Anti-WEF 06



Medienkonferenz Bern, 2. Dezember 2005

Aktionen vom 21. Januar 2006 sowie vorher und nachher


1. a) In Davos herrscht nach wie vor ein faktisches Kundgebungsverbot.
Der Zugang ist nur über die Kontrollschleuse in Fideris möglich. Eine Personen- und Effektenkontrolle kann jedoch nicht als Voraussetzung für die Ausübung von Grundrechten (Versammlungs- und Meinungsäusserungsfreiheit) hingenommen werden – grundsätzlich nicht und auch nicht unter dem Blickwinkel der Registrierung beim Dienst für Analyse und Prävention (DAP) des Bundesamtes für Polizei (BAP).

1. b) Die Aktionen zielen weniger darauf ab, dass sich die demokratisch nicht legitimierte Globalisierungselite einige Tage in Davos trifft, als auf das, wofür das WEF ganzjährig steht, nämlich dass dort Gemeinsamkeiten und Differenzen ausgelotet werden im Bestreben, die Welt zum Vorteil von Macht- und Profitinteressen zu beherrschen.

1. c) Beides spricht für dezentralisierte, aber miteinander zusammenhängende Aktionen an möglichst vielen Orten der Schweiz.


2. a) Anhand der bisherigen Anti-WEF-Aktionen zeigte sich der staatliche Umgang mit Grundrechten exemplarisch. Widerstand gegen Globalisierung im Interesse von Profiten und Macht soll möglichst grossflächig eingeschüchtert und registriert werden. Der ins Groteske gesteigerte Sicherheitsaufwand dient der Legitimation einer überflüssigen Armee und als Verbundübung für interkantonale und internationale Polizeitruppen. Dieser Logik entziehen sich die vorgesehenen kreativen Aktionen und führen sie augenscheinlich ad absurdum.

2. b) Polizeieinsätze wie jene von Landquart (WEF, 24/01/04), Zürich (01/05/04), Bern (Anti-Papst-Kundgebung, 05/06/04), Winterthur (Anti-SVP-Kundgebung, 27/11/04), Bern und Basel (Verbot und Einkesselung von Anti-WEF-Kundgebungen, 22/01/05 und 29/01/05), Luzern (01/05/05), Thun (Verhinderung von Antifa-Kundgebungen, 14/07/05 und 15/10/05) und sogar Zürich-Altstetten (05/12/04) senken die Schwelle für Eingriffe in Grundrechte und streben eine Gewöhnung an Einschüchterungs- und Registrieraktionen an. Der „Eintrittspreis“, das Risiko bei Aktionen des politischen Widerstandes und der Behauptung des öffentlichen Raumes gegen wachsende Ausschlussbestrebungen wird ständig erhöht.

2. c) Die Aktionen vom 21. Januar 2006 sowie jene vor und nach diesem Tag richten sich darum auch gegen diese Bestrebungen und dagegen, von oben je nach Bedarf definieren zu wollen, welche Ausdrucksformen demokratischen Dissenses zulässig sein sollen und welche nicht. Die Einengung von Grundrechten ist ja letztlich nichts anderes als das Mittel, Globalisierung im Sinne des WEF abzusichern.


3. Das Dispositiv des WEF verfolgt eine klare Taktik:
a) Zulassung eines Alibi-Dialogs (z.B. Open Forum),
b) Scheinfreiheit für Dissens (Kundgebungen ja, aber nur mit Fideris-Schleuse),
b) Qualifizierung jener, die den Scheindialog verweigern, als „gewaltbereit“, und des Widerstandes damit als „illegal“ und „kriminell“.
Diese Taktik sollen die Aktionen in der ganzen Schweiz unterlaufen und entlarven.


 danielejenni@danielejenni.ch










Grünes Bündnis Bern GB

Bern, 30. November 2005


Globalisierung und Marktöffnung vor der eigenen Haustüre
Das Grüne Bündnis Bern unterstützt den Aufruf für Aktionen rund um das WEF am 21. Ja-nuar 2006. Es ist heute unabdingbar, dass sich globalisierungskritische Kräfte gegen ein Wirtschafts-, Handels- und Kommunikationssystem zur Wehr setzen, welches primär na-tionale oder unternehmensbezogene, kurzfristige Vorteile ins Zentrum stellt. Diese Politik trifft die schwächsten Glieder unserer Weltgesellschaft, und das ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung. Dass für die Durchsetzung der Interessen einer Minderheit Kriege angezettelt und geführt werden und die Umwelt – unser aller Zukunft – aufs Spiel gesetzt wird, macht Handeln zur Pflicht. Das Grüne Bündnis hat im vergangenen Jahr versucht, den politischen Handlungsfaden weiterzuspinnen. Mit einer Veranstaltungsreihe „Globalisierung und Marktöffnung vor der eigenen Haustüre“ hat das GB in fünf Diskussionsrunden aufgezeigt, dass sich die Globalisierung nicht nur in Indien, Ghana oder Brasilien abspielt. Auch in Bern sind die Wirkungen der Marktöffnungen und der Internationalisierung des Güter- und Dienstleistungsverkehrs spürbar: beim Ghüdersack, im Tiefenau-Spitalbett oder an der Glühbirne in der Wohnung. Mit diesen Themen lässt sich auch hier und jetzt die Sensibilität für Fragen von Marktverflechtungen und Teilhabe und Ausschluss an Wohlstand und sozialer Sicherheit erhöhen. Das GB geht davon aus, dass von Seiten des organisierenden Bündnisses friedliche, phantasievolle Aktionen geplant werden. Ein demokratisches und friedliches Verhalten erwarten wir auch von Behörden und Ordnungskräften.


Grünes Bündnis Bern GB
Postfach 6411 I 3001 Bern I T 031 301 82 09 I F 031 302 88 78 I  info@gbbern.ch I www.gbbern.ch










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  sda-Meldung
02.12.2005 16:54  
WEF 2006 Globalisierungskritiker planen kulturellen Widerstand

Bern (sda) Nicht mit einer zentralen Demonstration, sondern mit Veranstaltungen im ganzen Land wollen Globalisierungskritiker im Januar gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) prostestieren. Die Zusammenkunft in Davos findet vom 25. bis 29. Januar statt.

Zentrum des WEF-Widerstandes ist ein kultureller Aktionstag am 21. Januar. In Städten und Dörfern sollen Strassentheater, Pantomimen, Lesungen und Informationen organisiert werden. Unter anderen unterstützen die Jungsozialisten (JUSO), die Partei der Arbeit (PdA), das Grüne Bündnis und die Grüne Partei Bern den Aktionstag.

Gute Erfahrungen aus Bern

Man wolle keine zentrale Kundgebung mehr, sondern die guten Erfahrungen von Bern vom Januar auf weitere Regionen ausdehnen, sagte Dominik Bachmann vom Berner Nodemo-Bündnis am Freitag vor Medienvertretern. Veranstaltungen sind bisher in Bern, Chur, Lugano, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Thun und Zürich gesichert.

Die Berner Innenstadt zum Beispiel solle zur Kulturprotestbühne werden, sagte Daniele Jenni, Grüner Stadtparlamentarier und Koordinator der Aktionen. «Wir wollen sicherheitspolitische Überreaktionen ad absurdum führen, so wie uns dies am 22. Januar gelungen ist.» Die Veranstalter seien bereit, Bewilligungen einzuholen.

Für Spontanes offen

Bei der Organisation wolle man bis zuletzt für Spontanes offen sein. Ob auch kirchliche und gewerkschaftliche Stellen sowie weitere Parteien den kulturellen Protest unterstützen, ist offen. Gespräche seien im Gang, sagte Jenni.

Der erste Aktionstag gegen das WEF fand am 22. Januar in Bern statt. Mehrere hundert Menschen machten mit, die befürchteten Ausschreitungen blieben aus. Die WEF-Gegner standen einem für die Bundesstadt beispiellosen Polizeiaufgebot gegenüber.

Dem Aktionstag 2006 anschliessen will sich etwa das Bündner Forum «Dadavos», das in den letzten zwei Jahren jeweils eine Anti-WEF-Kundgebung in Chur organisiert hatte. Man sei es leid, als Figuren in den Kriegsspielen lokaler und nationaler «Möchtegerngeneräle» zu dienen, hiess es in seiner Mitteilung.

Das Anti-WEF-Bündnis Basel dagegen plant am 28. Januar eine Kundgebung in der Innenstadt von Basel. Ein Bewilligungsgesuch werde eingereicht, schrieb das Bündnis. Man gehe auf die Strasse, obwohl an der Anti-WEF-Kundgebung von 2005 in Basel hunderte Teilnehmer von der Polizei eingekesselt worden seien.

«Das andere Davos» in Zürich

Am 14. Januar ist in Bern die vierte «Dance out WEF»-Tanzparade geplant. Auf den 27. Januar hat attac Schweiz die Ausgabe 2006 von «Das andere Davos» angesetzt. Die Diskussionsrunde findet in Zürich statt; Themen sind Armutsbekämpfung und der Wiederaufbau der vom Wirbelsturm «Katrina» zerstörten Stadt New Orleans.

Die nächste jährliche Zusammenkunft des Weltwirtschaftsforums findet vom 25. bis 29. Januar in Davos statt. Für die Sicherung des Anlasses stellte der Bundesrat bereits im September bis zu 5500 Armeeangehörige zur Verfügung. Auch einen interkantonalen Polizeieinsatz unterstützt die Landesregierung.


AutorIn: sda
  was ist in zürich?
03.12.2005 12:44  


AutorIn: marcos
  no demo?!
03.12.2005 14:06  
wenigstens sind die leute so ehrlich und nennen ihr bündnis gleich selbst "Nodemobündnis"...
da haben sich doch tatsächlich leute zusammengetan, die sich auch noch links und widerständisch schimpfen, und verhindern (genau wie im Arbenzkonzept angedacht) mit ihren blöden kreativen ideen den widerstand gegen das wef...
also wenn die bürgerliche presse über euer konzept jubelt, spätestens dann müssten doch die alarmglocken läuten...


AutorIn: anti-indy
  @anti-indy
03.12.2005 15:28  
ach anti-indy
halt den rand. du kannst gern eine bewilligung fuer so ne demo einreichen, oder eine machen ohne bewilligung, dich verschroten und mit traenengas einnebeln lassen, danach kontrolliert und eingesperrt werden, nur damit du danach in den polizeilichen datenbanken auftauchst mit foto, fingerabdrücken und dna-profil.
mit dieser art des kreativen protests lassen wir das bullenaufgebot ins leere laufen.
du bist fast so ein spalter wie arbenz.

zeigen wir den "Führern" am 21. Januar, wos lang geht!


AutorIn: q
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