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 :: Linksextreme erpressen Lädelibesitzer ::
 Themen | Antifaschismus | Pressearchiv 30-10-2005 17:19
AutorIn : sonntagsblick
EXTREMISMUS Linke Aktivisten erpressen Wirte und Ladenbesitzer. Sie drohen ihnen mit Gewalt, wenn sie weiterhin rechtsradikale Kunden bedienen.
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Linksextreme erpressen Lädelibesitzer

EXTREMISMUS Linke Aktivisten erpressen Wirte und Ladenbesitzer. Sie drohen ihnen mit Gewalt, wenn sie weiterhin rechtsradikale Kunden bedienen.

VON ALEXANDER SAUTTER
Nach einer ersten Warnung ist die Zeit der Zurückhaltung endgültig vorbei.» So steht es auf einem Flugblatt, das in den letzten Wochen in Basel zirkulierte. Der Absender: eine Gruppe namens «Antifaschistische Aktion».
Adressat ist der auf militärische Kleidungsstücke spezialisierte Laden Mig-Shop. Der verkauft T-Shirts der Marke Thor Steinar - Kleidungsstücke, die auch bei Rechtsradikalen beliebt sind, weil das Firmenlogo an Nazisymbole erinnert.
Julia K., eine Vertreterin der Antifaschistischen Aktion, drohte dem Geschäftsführer des Ladens, er müsse «die Konsequenzen selber tragen», wenn er den Verkauf der Kleidungsstücke nicht einstelle.
Der Geschäftsführer, ein gebürtiger Syrer, versteht die Aufregung nicht. «Alle zeigen jetzt mit dem Finger auf uns», sagte er gegenüber der «Basler Zeitung». Mit faschistischem Gedankengut habe er «nichts am Hut». Dennoch hat er die T-Shirts mit einem Verkaufswert von rund 7000 Franken aus dem Sortiment genommen.
Nun hat sich die Polizei eingeschaltet: «Wir ermitteln wegen dem Flugblatt gegen Unbekannt, wegen Nötigung», bestätigt Markus Melzl von der Staatsanwaltschaft Basel gegenüber SonntagsBlick.
Das erpresserische Vorgehen der linken Aktivisten stösst auf Kritik. Samuel Althof, Sprecher der Aktion Kinder des Holocaust, beobachtet die rechtsextreme Szene seit Jahren und hat schon zahlreichen Neonazis zum Ausstieg verholfen. Selbst er wirft den selbsternannten Antifaschisten «Mafia-Methoden» vor: «Sie agieren mit faschistischen Mitteln und sind damit Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.» Basel ist kein Einzelfall: Anfang des Monats wurde in Thun BE der Besitzer eines Kleiderladens in anonymen Briefen bedroht. Auch er, weil er T-Shirts der Marke Thor Steinar führte. Jetzt wurde der Verkauf eingestellt.
Die neuste Eskalation ereignete sich am vergangenen Wochenende in Zürich: Etwa 150 Autonome versammelten sich im Altstadtquartier Niederdorf und zogen von dort vor mehrere Restaurant und Bars, in denen angeblich rechtsradikale Gäste bedient werden. Den Wirten wurde unverhohlen mit Gewalt gedroht: «Wir werden es nicht mehr länger hinnehmen, dass FaschistInnen in dieser Stadt Treffpunkte und Infrastruktur angeboten werden», heisst es in einem Flugblatt, das die Vermummten zurückliessen.
«Ich bin kein Faschistenfreund», sagt ein Zürcher Wirt, der aus Angst anonym bleiben will. «Nur weil auch Männer mit kurzgeschorenen Haaren bei mir ein Bier trinken, teile ich doch nicht ihr Gedankengut.»
Aktionen sind für Extrem-linke kontraproduktiv

Der Polizei sind die Vorfälle bekannt: «Wir dulden in dieser Stadt keinen Extremismus, egal ob von rechts oder von links», so Susann Birrer, Infochefin der Stadtpolizei Zürich. «Es geht auch nicht an, dass Gruppierungen mit Selbstjustiz drohen. Wir beobachten deshalb die Situation aufmerksam.»

Für Samuel Althof sind die Erpressungsversuche der extremen Linken kontraproduktiv: «Rechtsextreme werden durch solche Aktionen in ihrem Widerstandswillen gegen Linke noch bestärkt und damit vertieft in die Szene abgedrängt.» Und das sollte eigentlich niemand wollen, zuallerletzt die linken Aktivisten.

Name ist der Redaktion bekannt

2000 Linksextreme

Dem linksextremen Spektrum in der Schweiz werden derzeit rund 2000 Personen zugeordnet. «Die Gewaltbereitschaft der linksextremen Szene ist ungebrochen», heisst es im Staatsschutzbericht 2004 des Bundesamts für Polizei. Als einflussreich gilt der Revolutionäre Aufbau Zürich. Die Gruppe publiziert auf ihrer Internetseite immer wieder Bekennerschreiben zu Farb- oder Sprengstoff-anschlägen auf Banken und Bundeseinrichtungen.
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
30.10.2005 17:49  
Aufbau die neue RAF? Sprengstoff? ja klar und morgen fliegt das bundeshaus in die luft!


  Linksextreme erpressen Lädelibesitzer
30.10.2005 17:59  
.. bald heisst es auch: "linksextreme erpressen konzertlokal", gibt es keine "eleganteren" wege, gegen (vermeintlichen) faschismus vorzugehen? antifaschismus sollte publikumswirksam sein, und das nicht immer nur im negativen sinn!


AutorIn: real anarchist
30.10.2005 18:23  
diese gezielten aktionen sind positiv (publikums)wirksam. sie nehmen faschos die möglichkeit sich in "normalen" läden mit nazi-klamotten einzudeken. herausgeber und vertreiber können so keine kohle mit solchen artikeln machen.

eine klare und gezielte antifaschistische aktion, welche (etwa im gegensatz zum tàgen) auf breites verständnis stösst


AutorIn: auch anarchist
30.10.2005 18:36  
vielleicht gibt es menschen, die den faschismus nicht ändern, sondern ihn aus der welt schaffen wollen, lieber sämi. aber zum glück haben wir dich, du (selbsternannter) antifaschist. zum glück versuchst du menschen zu "ändern"...

es braucht keine "laferi's", es braucht einen konsequenten, präventiven, aber auch militanten antifaschismus.

die antifaschisten/partisanen der letzten 80 jahre haben ihre pflicht auch nicht mit schönreden erfüllt, sondern mit gegenwehr, widerstand und einem mut, welcher für sie selbstverständlich war!


AutorIn: auch ein "real anarchist"
  Zunehmende Verharmlosung des Faschismus
30.10.2005 18:38  
Ist ja schon immer wieder nett, was so bürgerlicher Antifaschismus alles so zu Stande bringt - notfalls werden sogar die Taten der eigenen PeinigerInnen verharmlost. Doch solche Sachen sind ja im Prinzip typisch. Wer hat zum Beispiel die revolutionäre Bewegung im Deutschland der 20er mit Fascho-Methoden bekämpft, wer hat als trauriger Endpunkt dieser Entwicklung die ArbeiterInnemilizen entwaffnet und damit den braunen Horden Tor und Tür geöffnet? Wer unterdrückt auch heute in der Stadt Thun Antifaschismus mit brutalen Polizeieinsätzen? Wer will "Auffanglager" in Afrika? Wer hat uns verraten...? Die Sozialdemokraten - ungewollte SteigbügelhalterInnen für die Nazis, sich nicht zu Schade selber braune Methoden zu ergreifen.

Gegen die Verharmlosung der faschistischen Ideologie und die wahren mafiösen Praktiken!

Für den konsequenten direkten Antifaschismus! Nazi-Treffs zerschlagen!

Und gegen meine unsolidarischen, bürgerlich angehauchten VorschreiberInnen!



AutorIn: antifaschist
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