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 :: Thun: Unbewilligte Demonstration aufgelöst ::
 Themen | Antifaschismus 16-10-2005 12:20
AutorIn : Heinzle Leuenberger
Hier die Polizeimeldung über den Antifa-Spaziergang in Thun:
pkb. Die Kantonspolizei Bern hat am Samstagabend, 15. Oktober 2005, in Thun eine unbewilligte Demonstration aufgelöst. Rund 350 Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmer wurden einer Personenkontrolle unterzogen.

Unter der Bezeichnung "Antifaschistischer Abendspaziergang" hatten die "Autonomen Gruppen Oberland" zu einer Kundgebung aufgerufen. Weil bei den Thuner Stadtbehörden keine Bewilligung eingeholt worden war, haben diese die angekündigte Demonstration nicht geduldet und die Kantonspolizei Bern beauftragt, einen Demonstrationszug durch die Stadt zu verhindern. Die Kantonspolizei wurde dabei durch Polizeikräfte aus dem Nordwestschweizer Polizeikonkordat (NWPK) unterstützt.

Um ca. 2030 Uhr besammelten sich über 300 zum Teil vermummte Personen auf dem Bahnhofplatz wo sie von der Polizei am Marsch in die Innenstadt gehindert wurden. Nachdem sich verschiedene Kundgebungsteilnehmende nicht an die polizeilichen Anweisungen hielten und später versuchten, die Absperrung zu durchbrechen, setzte die Polizei Gummischrot und Tränengas ein. Nach heutigem Kenntnisstand wurden keine Personen verletzt. In verschiedenen Gebieten kam es vereinzelt zu Sachbeschädigungen. In der Folge wurden die Kundgebungsteilnehmer einer Personenkontrolle unterzogen und danach in Gruppen entlassen. Sie müssen, gestützt auf das Ortspolizeireglement der Stadt Thun, mit einer Strafanzeige wegen Beteiligung an einer unbewilligten Demonstration rechnen.

PS: 300 im Kessel??? Seit wann muss die Bullerei Zahlen nach oben korrigieren? Um den Verhältnisblödsinn zu vertuschen? Leuenberger sollte seelig gesprochen werden!!!

PPS: Keine Personen verletzt? Klar, verletzt ist man erst wenn man tod am Boden liegt...
Warum musste dann die Sanitätspolizei in den Bahnhof gerufen werden *kopfzerbrech*

PPPS: Wir kommen zurück!
 :: 7 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  wir waren 300 im kessel
16.10.2005 12:56  
wir haben bei den vielen bullen nur immer das gefühl wir seien wenige. in landquart zu beispiel hatten die bullen (und viele von uns) 500 leute geschätzt. nacher kontrollierten die bullen über 1000 anti-weflerInnen...

wenn die bullen jetzt behaupten sie hätten ausschreitungen verhindert ist das ein witz: so viel schrot und tränengas wurde in thun NOCH NIE eingesetzt! und ausserhalb des kessels hats ja auch reichlich geknallt.



  AP & sda:
16.10.2005 13:00  
Abendspaziergang in Thun

Grossaufgebot im Einsatz

Thun (AP) Mit einem Grossaufgebot hat die Berner Polizei am Samstagabend in Thun einen antifaschistischen Abendspaziergang von rund 350 Personen verhindert. Die Beamten setzten dazu teilweise Gummischrot und Tränengas ein, verletzt wurde aber nach Polizeiangaben niemand.

Die Demonstranten, darunter ein harter Kern von Vermummten, hatten sich am Samstagabend beim Bahnhof in Thun eingefunden, um gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu demonstrieren. Wie von der Stadt Thun aufgetragen, liess die Polizei die unbewilligte Demonstration aber nicht zu und kreiste die Demonstranten auf dem Bahnhofplatz ein. Als einige Demonstranten die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen versuchten, setzten die Beamten auch Gummischrot und Tränengas ein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, an verschiedenen Orten kam es aber zu Sachbeschädigungen. Die Polizei unterzog die Teilnehmer schliesslich einer Personenkontrolle und entliess sie in kleinen Gruppen. Sie müssen mit einer Anzeige wegen Beteiligung an einer unbewilligten Demonstration rechnen. Die Berner Kantonspolizei wurde bei dem Einsatz von Kollegen des Nordwestschweizer Polizeikonkordates unterstützt.

Zur Demonstration aufgerufen hatten autonome Gruppen aus dem Berner Oberland. Als Veranstaltungsort wählten sie Thun, da sie dort besonders viele aktive Rechtsextreme wähnen. Beim letzten antifaschistischen Abendspaziergang in Thun war es im Frühling 2003 zu Ausschreitungen gekommen und es entstand Sachschaden in sechsstelliger Höhe.


sda:

Kundgebung

THUN - Mit einen Grossaufgebot hat die Polizei in Thun einen unbewilligten «Antifaschistischen Abendspaziergang» durch die Innenstadt verhindert. Bei Scharmützeln kam Tränengas und Gummischrot zum Einsatz, laut Polizei gab es keine Verletzten.

Die rund 250 Kundgebungsteilnehmer hatten sich gegen 20.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz eingefunden und wollten von dort Richtung Innenstadt marschieren. Sie wurden von einem Kordon von rund 300 Polizeigrenadieren daran gehindert und auf dem Platz eingekesselt.

Nach 22.00 Uhr wurden die Kundgebungsteilnehmer einzeln durch den Polizeikordon geschleust und im Bahnhofgebäude kontrolliert. Nach der Aufnahme der Personalien konnten sie den Ort verlassen. Die Personenkontrollen zogen sich bis nach Mitternacht hin.

Wegen Teilnahme an einer unbewilligten Kundgebung haben alle Kontrollierten mit einer Anzeige zu rechnen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Bern auf Anfrage sagte.

Während der Einkesselung kam es zu mehreren Scharmützeln zwischen der Polizei und den Demonstranten. Gegen Personen, die sich nicht an Anweisungen hielten und Feuerwerkskörper gegen Polizisten abfeuerten, wurde Gummischrot und Tränengas eingesetzt. Laut den Behörden gab es keine Verletzten, mehrere Personen mussten jedoch wegen Übelkeit ins Spital gebracht werden.

Im Zusammenhang mit der Kundgebung kam es in der Stadt zu mehreren Sachbeschädigungen. Am Einsatz waren Polizisten des Polizeikonkordats Nordwestschweiz beteiligt.

Er habe seit Anfang August mehrfach versucht, mit den Organisatoren ins Gespräch zu kommen, sagte der Vorsteher der Direktion Sicherheit der Stadt Thun, Gemeinderat Heinz Leuenberger (SP), auf Anfrage. Die Organisatoren hätten sich jedoch geweigert, eine Bewilligung für die Kundgebung einzuholen.

Nach den Erfahrungen mit dem letzten «Antifaschistischen Abendspaziergang» habe er der Polizei den Auftrag erteilt, den Demonstrationszug zu verhindern. Die Anordnung der Personenkontrollen lag laut Angaben der Kantonspolizei in ihrem eigenen Ermessen.

Beim letzten «Antifaschistischen Abendspaziergang» in Thun im Mai 2003 war es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Dabei war ein Sachschaden von 200 000 Franken entstanden.


  militärisch - strategisch
16.10.2005 13:34  
sie wollen krieg, sie kriegen krieg!

nächste demo nur wenige als ablenkung in den kessen, dann mit weiteren gruppen den polizeikessel von aussen agreifen und gleichzeitig die innen nach aussen stürmen. 2 fronten können sie nicht halten. sie werden zwischen uns zerrieben! ;-)


AutorIn: a no nym
  das nächste mal feste draufhauen..
16.10.2005 14:45  
spontane "antifa-demo" in Toledo, Ohio, USA nachdem "americas nazi party" eine kundgebung abhalten wollten, endete in riots. bilder und videos (mit erschreckenden kommentaren, besonders bei FOX)

 http://www.foxnews.com/story/0,2933,172387,00.html

 http://www.cnn.com/2005/US/10/15/nazi.march/index.html

und hier noch der demoaufruf für toledo:

 http://cleveland.indymedia.org/news/2005/10/17406.php


AutorIn: sörfer
  Tränengaswütige Polizisten
16.10.2005 16:04  
"Nachdem sich verschiedene Kundgebungsteilnehmende nicht an die polizeilichen Anweisungen hielten und später versuchten, die Absperrung zu durchbrechen, setzte die Polizei Gummischrot und Tränengas ein." So die Polizei.

In Tat und Wahrheit aber gingen ca. 50 DemonstrantInnen mit erhobenen Händen auf die Polizei zu, nachdem sie auf die Frage, ob Sie nun nach Hause gehen können, keine Antwort der Polizei erhalten hatten.
Als sie dann direkt der Polizei gegenüberstanden, sprühten diese ohne zu zögern Literweise Tränengas, und schossen Gummischrot aus ihren "Pumpactions", als wären die DemonstrantInnen Insekten.
Das meine lieben Polizisten ist die Wahrheit!


AutorIn: Bence
  PresseidiotInnen
16.10.2005 20:09  
Ich war zwar nicht vor Ort, aber dass die Presse bei idiotischen Aussagen wie "Laut den Behörden gab es keine Verletzten, mehrere Personen mussten jedoch wegen Übelkeit ins Spital gebracht werden." offensichtlich nicht mal im Entferntesten daran denkt, dass der Polizeibericht "etwas geschönt" sein könnte, stimmt doch nachdenklich. Auch JournalistInnen sollten doch ein bißchen Hirn zum Schreiben von Artikeln einsetzen und wenigstens offensichtliche Widersprüche checken und hinterfragen...


AutorIn: xyz
  kommentar vom einsatzleider
17.10.2005 14:13  
verletzt ist nur wer tod ist


AutorIn: einsatzleider
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