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 :: Heraus zum 3. Antifaschistischen Abendspaziergang in Thun ::
 Themen | Antifaschismus 12-10-2005 12:27
AutorIn : AIO : http://www.a-i-o.ch.vu
Antifaschismus leben - Nazis keine Chance geben

Zum 3. Mal findet am 15. Oktober der Antifaschistische Abendspaziergang in Thun statt. Neonazis sind in und um Thun aktiver denn je und werden trotzdem von den Behörden und den Medien weitgehend ignoriert. Dieses Treiben darf nicht unkommentiert und unbeachtet bleiben. Ein Zeichen gegen Rechts ist dringend nötig. Der Fremdenfeindlichkeit und dem ständigen Rassismus muss Einhalt geboten werden.
Das Neonaziproblem hat sich in den letzten 2 Jahren keinesfalls gebessert, im Gegenteil. Die Neonazis werden zahlreicher, erlauben sich immer mehr und werden ständig gewalttätiger. Oft kommt es zu Übergriffen auf alles was nicht in ihr beschränktes Weltbild passt. Die Opfer, SkaterInnen, alternative Jugendliche und MirgrantInnen, werden beschimpft, schikaniert und teilweise tätlich angegriffen. Die Neonazis versuchen ein Klima der Angst zu verbreiten und wollen die Strasse für sich gewinnen. Um ihr Ziel zu erreichen schrecken sie auch nicht vor Schusswaffengebrauch zurück. Diese tragische Entwicklung zeigt der jüngste Vorfall während des Anti-G8 Basislagers. Ein stadtbekannter Neonazi schoss dabei 3 mal in eine Gruppe Jugendlicher und verletzte dabei eine Person am Oberschenkel. Dieser Vorfall ist nur die Spitze einer Serie verschiedener Übergriffe, die Neonazis immer wieder auf Andersdenkende verÜben.



Diese Zunahme und die erhöte Gewaltbereitschaft ist nicht nur in Thun festzustellen. In der ganzen Schweiz treten die Nazis vermehrt in der Öffentlichkeit auf. Wie schon Adolf Hitler und die NSDAP instrumentalisieren die PNOS und andere rechtsextremistische Gruppierungen den 1. Mai, ein traditioneller Kampftag der "Linken" und Gewerkschaften, für ihre Zwecke. Sie organisieren Aufmärsche und proklamieren den "Nationalen Tag der Arbeit".

Auch andere traditionelle Tage, wie etwa die Feier zur Schlacht bei Sempach oder der 1.August werden missbraucht um ihr menschenfeindliches Gedankengut an die Öffentlichkeit zu tragen. Sie prÄsentieren sich als Superpatrioten um ihr Gedankengut unterschwellig an die Massen zu bringen.

Die Behörden und die Polizei schauen diesem hässlichen Treiben tatenlos zu und verliert sich in Debatten über die Rechtmässigkeit solcher Aufmärsche. Leider wollen sie die geschichtlichen Hintergründe nicht wahrhaben.



Auch in Thun üben sich die Behörden im Verschweigen oder im Verharmlosen der Neonaziaktivitäten. Selbst der Schusswaffenvorfall wird entpolitisiert und als unpolitische Tat dargestellt Die Thuner Behörden stellen sich auf dem rechten Auge blind, was gravierende Folgen haben könnte. Für Neonazis wird es leichter, Strukturen aufzubauen und noch aggressiver aufzutreten.

Wenn sich Menschen dem Treiben der Rechtsextremen entgegenstellen, wird mit Repression und Kriminalisierung reagiert. So geschehen am 14.Juli 05, als 400 PolizistInnen eine Demonstration gegen Rechts verhinderten.

Doch wir lassen uns dies nicht verbieten und fordern alle auf, sich den Neonazis in den Weg zu stellen. Mit einem antifaschistischen Abendspaziergang wollen wir eine Plattform für alle Menschen bieten, welche nicht länger tatenlos zusehen wollen. Wir stellen uns eine friedliche, bunte, fröhliche und lautstarke Demonstration vor. Wir bemühen uns, die Demonstration ohne Probleme und Zwischenfälle stattfinden zu lassen und wünschen uns keine Provokationen und Auseinandersetzungen mit der Polizei.



Bis am 15. Oktober 05 um 20:30 beim Manorplatz in Thun.

Bringt Musikinstrumente mit und lasst euer Kreativität freien Lauf.


Antifaschismus leben - Nazis keine Chance geben


15. August 05 Antifa Oberland
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  pfff..
16.10.2005 12:33  
THUN Antifa-Kundgebung in Thun verhindert

Mit einen Grossaufgebot hat die Polizei in Thun einen unbewilligten «Antifaschistischen Abendspaziergang» durch die Innenstadt verhindert. Bei Scharmützeln kam Tränengas und Gummischrot zum Einsatz, laut Polizei gab es keine Verletzten.

Am 12. März fand in Bern der Antifa Abendspaziergang statt (Bild), in Thun wurde er gestern verhindert / KeystoneDie rund 250 Kundgebungsteilnehmer hatten sich gegen 20.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz eingefunden und wollten von dort Richtung Innenstadt marschieren. Sie wurden von einem Kordon von rund 300 Polizeigrenadieren daran gehindert und auf dem Platz eingekesselt.

Nach 22.00 Uhr wurden die Kundgebungsteilnehmer einzeln durch den Polizeikordon geschleust und im Bahnhofgebäude kontrolliert. Nach der Aufnahme der Personalien konnten sie den Ort verlassen.

Die Personenkontrollen zogen sich bis nach Mitternacht hin.
Wegen Teilnahme an einer unbewilligten Kundgebung haben alle Kontrollierten mit einer Anzeige zu rechnen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Bern auf Anfrage sagte.

Während der Einkesselung kam es zu mehreren Scharmützeln zwischen der Polizei und den Demonstranten. Gegen Personen, die sich nicht an Anweisungen hielten und Feuerwerkskörper gegen Polizisten abfeuerten, wurde Gummischrot und Tränengas eingesetzt. Laut den Behörden gab es keine Verletzten, mehrere Personen mussten jedoch wegen Übelkeit ins Spital gebracht werden.

Im Zusammenhang mit der Kundgebung kam es in der Stadt zu mehreren Sachbeschädigungen. Am Einsatz waren Polizisten des Polizeikonkordats Nordwestschweiz beteiligt.

Er habe seit Anfang August mehrfach versucht, mit den Organisatoren ins Gespräch zu kommen, sagte der Vorsteher der Direktion Sicherheit der Stadt Thun, Gemeinderat Heinz Leuenberger (SP), auf Anfrage. Die Organisatoren hätten sich jedoch geweigert, eine Bewilligung für die Kundgebung einzuholen.

Nach den Erfahrungen mit dem letzten «Antifaschistischen Abendspaziergang» habe er der Polizei den Auftrag erteilt, den Demonstrationszug zu verhindern. Die Anordnung der Personenkontrollen lag laut Angaben der Kantonspolizei in ihrem eigenen Ermessen.

Beim letzten «Antifaschistischen Abendspaziergang» in Thun im Mai 2003 war es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Dabei war ein Sachschaden von 200 000 Franken entstanden.



AutorIn: Rude girl
  des traductions
16.10.2005 15:30  
Plz une petite synthèse dans la langue de dieudonné serait la bienvenu!


AutorIn: tout est dit
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