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 :: SCHAFFHASUEN: demo, rangeleien, reden, verhaftungen ::
19-03-2005 22:33
AutorIn : zeuge
Heute Nachmittag kam es in schaffhausen zu einer lautstarken antwort auf die neonazidemo von letztem samstag. 700-800 personen versmmelten sich zu einer kundgebung.
VERHAFTUNGEN IM VORFELD

schon vor der demo versammelten sich mehrere dutzend glatzen in einem restaurant (black point, metropol). die unter druck stehende polizei löste die ansammlung jedoch schnell auf und verhaftete zahlreiche faschos.



KUNDGEBUNG

auf dem fronwagplatz versammelten sich zwischen 700 und 800 personen. die leute kamen von allen ecken. jugendliche, familien mit kindern, ausländer und autonome lauschten gespannt den reden, hörten die poetry slamer, assen oder tranken etwas an den ständen.




REDEN

es wurden zahlreiche reden gehalten. unter anderem von einem rechtsextremismusexperten, von sh-jugendlichen bis hin zu vermummten autonomen. die stimmung war geladen, es wurde jeweils lautstark applaudiert oder gepfiffen.




RANGELEIEN

während einer rede marschierten mehrere faschos auf welche sofort von etlichen autonomen umzingelt waren. als die neonazis sich nicht aus dem staub machten obwohl sie zum gehen aufgefordert wurden, schlugen mehrer leute auf die nazis ein. auch viele ausländer waren dabei. schliesslich wurde mehrmals pfefferspray gegen die boneheads eingesetzt und vor allem autonome skandierten nazis raus rufe. als die masse bemerkte was sich abspielte stoppte die rede und alle versammelten riefen "nazis raus!" dies war so laut, dass es allen kalt den rücken hinablief und sich die nazis aus dem staub machten da sie immer mehr mit faustschlägen traktiert wurden. die reden konnten weitergehen, obwohl sich am rande immerwieder nazimobs versammelten, sich allerdings nicht mehr in die nähe trauten.





DEMO

schliesslich zog mensch los zu einer unbewilligten demo durch die schaffhauser altstadt. es war ein starker revolutionärer block verhanden hinter einem grossen transparent "antifa heisst angriff". während der demo wurden parolen geschrien und mehrere petarden wurden in die luft geschossen. während der demo kam es erneut zu verhaftungen von naziskins welche sich am rande der demo versammelten.


alles in allem war das ganze ein starkes antifaschistisches zeichen. gemeinsam wurde klargemacht, dass man solche verbrecherische, kranke ideologien in schaffhausen nicht toleriert! allerdings muss jetzt weitergekämpft werden, es darf nicht dabei bleiben. auf zum widerstand!




1 - 2 - 3, SCHAFFHUUSE NAZIFREI!!
KAMPF DEM FASCHISMUS AUF ALLEN EBENEN!!
 :: 35 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  PASST AUF!!
19.03.2005 23:22  
es hat in der stadt im moment zahlreiche naziskingruppen verteilt! im ganzen sind etwa 70 glatzköpfe unterwegs. gerüchten zu folge wollen sie heute abend/nacht noch eine demo machen...

vorsicht


  Was soll das?
19.03.2005 23:41  
Zeuge, was lügst Du da?


AutorIn: Ich
20.03.2005 03:54  
zeuge lügt nicht. das war sinnvolle antifaarbeit vom feinsten. nazis aufs maul.


20.03.2005 03:57  
können die reden irgendwo angesehen/gelesen werden? merci.


  bericht radio drs
20.03.2005 05:13  
radio drs hat einen kurzen radio bericht. derzeit abrufbar unter
 http://www.drs.ch/regionalzh.html


AutorIn: fuji
  so dramatisch wars nicht
20.03.2005 11:39  
die besagten nasen, die sich erblödeten, der reaktion der ganzen stadt auf ihren schwachsinn beizuwohnen, waren von anfang an dort (vor dem fielmann laden). es waren aber nie mehr als 10 personen. keine 2 meter von ihnen entfernt standen die ganze zeit zivis. schlieslich sprach jemand der organisation einen zivi an, der sich die nazis dann persönlich anschauen kam. zu diesem zeitpunkt hatte sich eine zweite gruppe von ca. 5 personen weiter zur bühne vorgewagt. einer erblödete sich zusätzlich, jemanden anzusprechen der fotografiert hatte. die sache kam erst dadurch richtig ins rollen, sonst hätte mensch die leute unter unpolitische dorfjugend durchgehen lassen können.

dann kam es zur rangelei, in deren verlauf auch spray eingesetzt wurde. die nazis verliesen dann den besammlungsplatz unter lauten nazis raus rufen. weit kamen sie allerdings nicht, denn schonn hinter dem nächsten hausecken durften sie ihre ID's abgeben. es waren alles schweizer-nasen. wie bei rechten personen offenbar üblich, plauderte die polizei in lockerem rahmen mit den nazis, hätte mich nicht gewundert, wenn die bulizei noch mit kaffee aufgefahren wäre um die situation weiter zu verbessern.


  @ Zeuge
20.03.2005 12:38  
lieber zeuge, mir ist sehr wohl bewusst, dass unser aller bewusstsein täglich von bürgerlichen medien geprägt wird, trotzdem die vermummten personnen die gestern ein rede hielten waren anarchistInnen und keine autonomen (ist nicht dasselbe!)


AutorIn: Anarchistin
  Schweiz
20.03.2005 13:06  
Unsere Schweiz ist voller Faschos
und Robocops!


AutorIn: Chlerasil
  naja
20.03.2005 13:08  
tut mir leid das sagen zu müssen, aber die rede der vermummten anarchisten war so zimli der tiefpunkt der gestrigen kundgebung. Von einem Flyer abzulesen, den jeder bereits 2 stunden vorher schon studieren konnte ist nicht gerade originell. Verspricht man sich dann jedoch die ganze Zeit und sagt "neosozialismus" anstatt nationalsozialismus sollte bekämpft werden. NAJA!


AutorIn: mek
  @mek
20.03.2005 17:05  
der anlass für die - im voraus nicht geplante - rede war, dass nur 150 kopien des flugblattes gemacht wurden, wahrscheinlich aber mehr als 700 leute an der kundgebung teilnahmen.
eine rede nur aufgrund rhetorischer gesichtspunkte zu bewerten, ist nicht gerade sehr professionell. versprecher können passieren, obwohl es so viele nicht waren, und das einmal "neosozialismus" statt "nationalsozialismus" gesagt wurde, verdammt, was solls, ich denke, jedeR hat's begriffen.



aber um sich eine eigene meinung zu bilden, hier der (in der rede gekürzte) text:


Rechtsextremismus, Kapitalismus & Schaffhausen

"Wer vom Kapitalismus nicht reden wolle,
solle auch vom Faschismus schweigen."
Max Horkheimer

Seit einem guten Jahr treten die Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten in Schaffhausen wieder vermehrt öffentlich auf. Der Aufmarsch am letzten Samstag bildet zwar den Höhepunkt, muss aber leider nur als Teil einer langen Kette von rechtsextremen Zwischenfällen gesehen werden. So ist es seit einigen Monaten Usus, dass fast jedes Wochenende gewalttätige Nazis in der Munotstadt ihr Unwesen treiben.

Erstaunlich ist dieser Aufschwung kaum: So gab es bereits während den 30er und 40er Jahren und in jüngerer Vergangenheit in den späten 80er eine starke nationalsozialistisch orientierte Strömung in Schaffhausen. Die NPS, die "Nationalrevolutionäre Partei der Schweiz", sorgte nach ihrer Gründung in Siblingen im März 1989 auch über die Kantonsgrenze hinaus für Furore:

Im April 1989 marschierten die NPS-Aktivistinnen und -Aktivisten anlässlich des 100. Geburtstags von Adolf Hitler mit nationalsozialistischen Fahnen durch die Stadt.
- 1989 und 1990 begingen NPS-Mitglieder Angriffe gegen einen Invaliden und gegen ein AsylbewerberInnenheim.
- Am 2. Oktober 1990 verübten zwei NPS-Kader (einer davon war Leutnant bei der Schweizer Armee) in Winterthur einen Anschlag mit zwei Handgranaten auf das ehemalige Wohnhaus eines ihnen missliebigen Journalisten.(1)

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bereits damals enge Kontakte zur starken deutschen Nazi-Szene vorhanden waren. Es ist daher anzunehmen, dass ein gewisser Zusammenhang zwischen der geografischen Lage von Schaffhausen und den Neonazi-Aktivitäten in der Munotstadt besteht.

Ein weiterer wichtiger Faktor für das Wiedererstarken der rechtsextremen Szene ist unserer Meinung nach das gänzliche Fehlen eines linksradikalen Widerstandes. Dieser ist nötig, weil es von einer nationalstaatlichen Perspektive aus gesehen nicht störend oder sogar explizit erwünscht ist, dass eine radikal nationalistische Strömung vorhanden ist. So trägt sie auf der einen Seite zur Stärkung des nationalen Bewusstseins der Bevölkerung bei, auf der anderen Seite kann sie mit ihrem reformistischen Ansatz das parlamentarische System stützen. Es ist naiv anzunehmen, dass die Parteien und die staatlichen Institutionen, allen voran die Polizei, den Rechtsextremismus effektiv bekämpfen würden.

Gerade die Schaffhauser Polizei gibt ein gutes Beispiel dafür ab, das faschistoides Gedankengut auch oder gerade bei deinem "Freund und Helfer" weit verbreitet ist. So wurden nach kleinen linken Demonstrationen regelmässig und willkürlich Leute verhaftet, die teilweise erst nach zwei Tagen wieder freigelassen und auf illegale Weise mit erkennungsdienstlichen Massnahmen (z.B. DNA-Proben) schickaniert wurden. Als ob das nicht genügen würde, mussten sich gewisse Leute nackt ausziehen und sich dann anzügliche und beleidigende Kommentare anhören.

Momentan existiert ein günstiger Nährboden für rechtsextreme Ideen, da ein breites rassistisches und autoritäres Bewusstsein vorhanden ist. Aber wie kann ein solches überhaupt entstehen? Klar ist, dass auf diese Frage keine einfache und sicher auch keine kurze Antwort gegeben werden kann. Viele Faktoren spielen eine Rolle, die von wirtschaftlichen Aspekten bis zum Staatlichen, vom Umgang mit unserer Vergangenheit bis zu unserem Bildungsstand reichen. Doch eines fällt bei dieser Aufzählung trotzdem auf: Der Grad totalitärer Gedanken hängt immer vom Zustand der Gesellschaft und damit nach materialistischer Logik vom Zustand der Wirtschaft ab. Dass gerade heute der Neoliberalismus als pervertierte und daher konsequente Form des Kapitalismus (wieder) aufkommt, kann als Bestätigung dieser These gesehen werden.

Darum sollte die Bekämpfung des Rechtsextremismus auf einem zwar wichtigen, doch aber nur auf einem Nebenschauplatz geschehen. Unser primäres Ziel muss die Unterbrechung dieser Logik und damit die Überwindung unserer jetzigen Gesellschaft sein, die erst solche unmenschlichen Systeme wie das des Nationalsozialismus hervorbringen kann!

Kampf dem Faschismus - auch in den Köpfen!

Für eine herrschaftslose und selbstbestimmte Gesellschaft!


(1) Altermatt, Urs & Kriesi, Hanspeter (Hrsg.) (1995). Rechtsextremismus in der Schweiz. Zürich: Verlag NZZ. Über die rechtsextremen Gruppen in Schaffhausen siehe S. 54-57.


AutorIn: sommerthur | Web:: http://www.law.ch.vu
20.03.2005 17:16  
wenn der neoliberalismus die "pervertierte form des kapitalismus" ist - welches ist denn seine natürliche, saubere, richtige?


  apropos tiefpunkt
20.03.2005 17:22  
also da gabs noch viele andere tiefpunkte (vom eintönigen reggaesound über all die spler, welche die gunst der stunde zu nutzen versuchten, etc.)


AutorIn: frühlingthur
  naja2?
20.03.2005 18:37  
die gunst der stunde nutzen. naja. vielleicht auch einfach gegen faschismus in schaffhausen demonstrieren? wie alle andern auch? aber man kann auch immer das negative sehen, jedoch auch immer das positive, bewertet man zum beispiel das auftreten der anarchisten als positiv, obwohl es doch eher peinlich war und auch der applaus dementsprechend verhalten blieb. Danke trotzdem für den friedlichen Zug durch die Altstadt und die tatkräftige und lautstarke Unterstützung.

Faschismus zerschlagen


AutorIn: mek
  nun
20.03.2005 18:48  
Super, wenn keine Leute von der SP dort gewesen wären, häts wieder geheissen, die drücken sich. Jetzt sind sie dort gewesen und es heisst, das sei nur ein PR-Gag. Ist doch irgendwie noch witzig? Ich finds gut, dass sie dort waren, als einzige (Bundesrats)partei. Andere (FDP) labberten in der Presse noch irgendwelche Scheiss, von wegen die Demo fänden sie nicht gut etc. also Schnauze halten. Wenn politisch nämlich irgendwas soll gemacht werden inem Rat, dann ist nämlich die SP einer der wenigen, die wieder aktiv wird.


AutorIn: Metzgermeister
20.03.2005 19:01  
dieses schreiben wurde eigentlich als flyer "produziert"... dass daraus eine rede entstand, aus welchen umständen auch immer, ist nur positiv zu werten.

ich denke mir, dass die leute, welche in schaffhausen massgeblich an der antifaarbeit beteiligt sind, diese während den letzten jahren sogar ALLEINE organisiert haben, durchaus eine berechtigung haben, eine rede zu halten. all die sp-cüplitrinker und al-selbstdarsteller machten nämlcih während den letzten jahren einen SCHEISSDRECK gegen das braune übel. aber so ein anlass ist halt immer gut, um parteiwerbung unter die leute zu bringen und grosser freund der kleinen ungebildeten zu spielen. mit einer unterschrift auf dem aufruf, ist noch kein nazi gestorben. nazis aufs maul - mit allen mitteln.


  fliedlich???
20.03.2005 19:18  
Mein Vater, der in Schaffhausen wohnt, hat mich vorhin angerufen und gemeint, dass die Demo alles andere als frielich abgelaufen sei! Viele Schaffhauser/innen regen sich ziemlich auf, sagen sogar, dass die Nazis wenigstens friedlich waren vor einer Woche. Und er schätzte die Anzahl auf etwa 300-400 Teilnehmer. Viele Stadtfremde aber auch viele Ausländer, die man auch nicht gerade gerne sieht in Schaffhausen!

Kann es sein, dass der Schuss so ziemlich hinten heraus ging???


AutorIn: Tochter
  @ oben
20.03.2005 20:07  
kann es sein, dass du und dein vater einfach nur dumm sind?


AutorIn: sohn
  Redebeitrag
20.03.2005 20:28  
@Tochter: Du warst aber nicht zufällig des nette blonde Mädel mit schwarzen Springerstiefeln und weißen Senkeln, des wir nett nach dem Weg zur Antifa-Demo fragten?

Die Rede der AnarchistInnen war absolut notwendig und den Umständen entsprechend gut. Hat mich sehr erfreut, da siehts bei uns in Deutschland übler aus...
Würde die Veranstaltung in vieler Hinsicht als sehr gelungen bezeichnen.


AutorIn: abc
  die schweiz ist nicht voller faschos !!!!!!!!
20.03.2005 21:01  

die schweiz ist nicht voller faschos. und wer das behauptet, der sucht sich ein künstliches feindbild.

ihr seit die verarschten. weil ihr euch von ein paar glatzen provozieren lässt.

mäck



  So Leute
20.03.2005 21:30  
Kann mir jemand sagen wieso ihr dauernd nen negativen grund sucht um die demo schlecht aussehen läst?

ich finde die demo war gut gelungen.
ok es gab sach schaden"anscheinend" und die nicht alle leute waren so fridlich wie erwartet. ja und????was verlangt ihr den???? einen rückzug der nazis???? dazu kann ich nur lachen(nicht so gemeint)
Jetzt wirds Hart sag ich euch. kan mir sehr gut vorstellen das es in nechster zeit heufiger schlägereien vorkommen werden, und öffters wird jemand im kranken haus landen.(genau jetzt werden die meisten angst beckommen aber zugeben wollen sie es nicht)
leute last euch sagen was wir am samstag hingekrigt haben werden wir auch in zukunft auch hin krigen, zwar ohne demo und ohne kundplatzgebun(weils wir recht vergeilgt hend), aber bestimmt mit anderen mitteln.
ich persönlich hab ein bischen dafor angst, aber wens notwendig ist(und das ist notwendig!) dann werd ich wohl oder gut auch anfechten.
Leute, wir haben eine schlacht gewonnen, aber der krieg geht noch weiter.
jetzt heisst es wiederstand auf jeden preis.

so hoffe das das was ich jetzt geschrieben habe auch verstanden wird.

hab heute und gestern zuviel mitbeckommen und gesehen, meiner meinung nach ist es jetzt zeit, theorien zu verwirklichen.



für die freiheit für das leben nazis von der strasse fegen.


AutorIn: terror
  nörgeler
20.03.2005 22:01  
Also ich habe ein ziemliches problem mit all dem Gerede hier. 1. Was bewegt euch dazu, Behauptungen in die Welt zu stellen wie - Diese Veranstaltung sei eine Aktion für Parteiwerbung gewesen.
- Es gäbe viele Schaffhauser, die diese Aktion daneben fanden.
- Kritik an Sound und Organisation
usw. usw.
Ich finde es ziemlich bescheiden was ihr hier so alle abliefert. Diese Kundgebung wurde innerhalb einer Woche auf die Beine gestellt. Das Organisationskomitee bestand sicherlich aus Vertretern der AL und der JUSO. Können die etwas dafür dass sie etwas gegen Faschisten haben, den Fackelmarsch am Samstag und die vorangegangen Gewalttaten aufs Schlimmste verurteilen und halt parallel dazu in einer Partei sind? Ausserdem besteht diese Gruppe zur Mehrheit aus parteilosen Personen.
Wir wollten mit dieser Veranstaltung die Bevölkerung aufwecken und zeigen dass wir den Terror der Faschos und ihre Ideologie in unserem Städtchen und auch nirgendwo sonst in der Welt wollen. Und ich glaube es ist uns recht gut gelungen. Wenn ihr es alle besser wisst, nun denn. Aber ich glaube alle leute die gestern anwesend waren, hatten das gleiche Ziel! Und das ist das Wichtigste!


AutorIn: Frager
20.03.2005 22:22  
@ terror: bitte mach mir nen gefallen und schreib nichts auf indy. lern schreiben, mach deinen schulabschluss, denke nach und dann komm wieder...


20.03.2005 23:42  
bin kein theoretiker und im deutsch war ich nie gut von dem her lass mich in RUHE!!!
becklagen und blöd anmachen kannst du bei anderen die euch negativ...........

ach fuck off

wie schon erwähnt vorm pc seit ihr stark, sonst seid ihr feige.

sorry so e blödi amachig het jetzt vo eu nit denkt.



AutorIn: terror
20.03.2005 23:48  
no öpiss
ich hasse mit tastature schriebe also sind doch fro dasi sust immer unterstütze


AutorIn: terror
  zu terror und vermummten
20.03.2005 23:55  
also terror hat absolut recht. es kann doch nicht sein, dass menschen hier aufgrund ihrer/n sprachfertigkeiten gedisst werden... was soll der scheiss.

und an den vorwurf die rede der anarchisten sei lächerlich gewesen. den inhalt meinst du wohl kaum. und dass mit dem vermumen, sorry, bei so vielen faschos, medien heinis, also da würde ich mich auch vermummen!!


21.03.2005 09:23  
es ist völlig legitim, auf eine gewisse kenntnis von schriftsprache und ausdrucksfähigkeit zu insistieren. wer sich nicht einigermassen passabel ausdrücken kann soll sich halt andere formen der unterhaltung suchen. zudem ist bildung stets voraussetzung für kritisches bewusstsein. allerdings sinken "terror's" sprachliche kunstfertigkeiten ja auch nicht unter das mass der allermeisten kommentärchen hier ab - sie bewegt sich also gewissermassen im mittelfeld.

aber indymedia schliessen und stattdessen die zeit in weiterbildung zu buttern - das wär doch schon was, oder?


  friedlich trotz schwarzem block aus winti
21.03.2005 10:03  
Hunderte Personen rufen «Nazis raus!»
An der Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung nahm ein breites Spektrum der Bevölkerung teil.

von Daniel Thüler

Schnell ergriffen vier Rechtsextreme, die während der bewilligten «Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen» auf dem Fronwagplatz erschienen waren, um die Lage zu begutachten, wieder die Flucht. Nachdem ihr Auftauchen übers Mikrofon durchgesagt wurde, skandierten die gegen tausend Teilnehmenden lautstark im Chor: «Nazis raus! Nazis raus!». Der Übermacht gewahr, zogen die vier im Nu wieder von dannen.

Der grosse Bevölkerungsaufmarsch von Alten und Jungen, Frauen und Männern, In- und Ausländern zeigte klar, dass die Schaffhauser Bevölkerung niemals wieder Szenen wie am vergangenen Samstag erleben will, als rund 150 Rechtsextremisten, faschistoide Parolen rufend und mit Fackeln und Fahnen bestückt, unbehelligt durch die Altstadt ziehen und eine Platzkundgebung durchführen konnten.

Kritik an Polizei und Zeitung

Zu Beginn der «Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen», die von einem speziell gegründeten, aus einem losen Bündnis bestürzter Personen bestehenden Organisationskomitee (OK) veranstaltet wurde, begrüsste OK-Mitglied
Manu Bührer
die vielen Anwesenden. «Die Neonazis, die am vergangenen Samstag durch die Schaffhauser Altstadt gezogen sind, haben sogar einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen», sagt sie, «denn sie waren ausgerüstet mit brennenden Fackeln und marschierten im Gleichschritt. Genauso wie einst ihre ideellen Vorbilder, die Mitglieder der NSDAP im Deutschland der Dreissigerjahre.» Napo-Anführer Bernhard Schaub habe ungehindert seine rassistische und antisemitische Rede halten dürfen. Manu Bührer kritisierte das Nichteinschreiten der Schaffhauser Polizei und die Berichterstattung der Schaffhauser Nachrichten. «Rechtsextremismus kann man weder mit Totschweigen noch mit Banalisieren aufhalten», erklärte sie. «Die heute Anwesenden zeigen mit ihrem Erscheinen, dass sie keine Stadt wollen, in der Neonazis ungehindert marschieren können.»

Anschliessend wurden mehrere Ansprachen gegen Rassismus gehalten. Hans Stutz, Luzerner Journalist und Beobachter der rechtsextremen Szene, sprach über die Napo und ihren Chef: «Schaub ist Holocaust-Leugner und Wortführer der Nationalen Ausser- parlamentarischen Opposition der Schweiz (Napo). Er ist dadurch aufgefallen, dass er Demokratie für einen Gräuel hält, dass er ein Reich Europa aufbauen und Menschen nicht europäischer Herkunft aus Europa vertreiben will.» Sehr bedrohlich sei auch der kürzlich erfolgte Brandanschlag auf die Synagoge in Lugano, der erste in der Schweiz seit Menschengedenken. Slam-Poet und Contempo-Preisträger Gabriel Vetter und Wirt Tomislav Babic gehörten ebenfalls zur Rednerschar. Letzterer machte klar, dass wohl jeder schon diskriminiert wurde, sei es wegen der Nationalität, des Geschlechts oder gar der Turnschuhe. Andere Sprecher erzählten von rechtsradikalen Übergriffen in Schaffhausen, deren Häufigkeit in letzter Zeit zugenommen hätte. Auch drei Vermummte des Schwarzen Blockes aus Winterthur wurden ans Mikrofon gelassen.
Bilder Selwyn Hoffmann

Rund 800 Personen aus dem ganzen Bevölkerungsspektrum demonstrierten am Samstagnachmittag an der bewilligten Kundgebung auf dem Fronwagplatz gegen Rechtsextremismus.


Der nicht bewilligte Umzug zieht die Vordergasse hinunter.
Kundgebung bleibt friedlich

Bei der bewilligten Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen auf dem Fronwagplatz gab es kaum Zwischenfälle. Nur ein stark alkoholisierter Mann, der sich bedrohlich vor Slam-Poet Gabriel Vetter bei dessen Rede aufbaute, wurde vom OK aus dem Publikum genommen und der Schaffhauser Polizei übergeben. Nach minutenlangem, heftigem Widerstand konnte er in Handschellen gelegt und abgeführt werden. Der angereiste Schwarze Block blieb nach längeren Verhandlungen mit dem OK friedlich.

Am Rande des unbewilligten Umzuges durch die Altstadt kam es zu einigen wenigen Sachbeschädigungen, weshalb gegen vier zum Teil minderjährige Personen Strafanzeige erhoben wurde. «Es handelte sich nur um kleinere Sprayereien», erklärt Polizeisprecher
Benno Schmid
auf Anfrage.
Vor der Kundgebung nahm die Schaffhauser Polizei sechs Personen aus dem rechtsextremen Lager vorübergehend fest.
(dat.)


  hallo zusammen
21.03.2005 17:35  
hallo zuerst mal.

ein kolleg hat mir den link dieser seite gegeben und meinte ich sollte das was mir an dem samstag passiert ist gleich hier mal dokumentiere.

Also ich wahr am bhf in schaffhausen wartete ganz friedlich auf meine freundin die mit dem zug kahm am bhf. also etwa 100 meter vormir sich ein mop voller nichtsnützige kommunisten (sorry für den ausdruck, geht nicht anders)und machten ziemlich radau. Als dann etwa 4 solche anarchysten auch noch einen älteren herr (etwa 50 jährig) mit lehren bierdossen beschmissen bekahm ich ziemlich mühe damit und ging auf sie zu. habe sie dann anständig darauf aufmerksam gemacht was der "scheiss" eigentlich soll und dass sie damit aufhören sollten. als ich mit den 3 kleinen sätzchen fertig wahr, lachten sie mich aus und prügelten ziemlich arg auf mich ein. ich musste jedenfalls ins spital meine 3 rippen halbwegs flicken und mein gesicht sieht auch ziemlich übel aus.. ich frage mich einfach deshalb, warum wollt ihr eine friedliche demo machen und der bevölkerung zeigen das ihr anständiger seit also die faschos. aber kein dreck besser seit..? ihr seit kein dreck besser wie die faschos. und dann wollt ihr so eine demo machen..? ich begreife es nicht. entweder ändert ihr die ganze struktur oder macht sonst was. jedenfalls so seit ihr keinen drecks besser und werdet genau so weniger von der bevölkerung aktzebtiert wie die rechte. ich möchte hier noch ganz klar sagen, ich bin kein nazi. habe zwar kurze haare (1 cm) und normale jeans hossen. ein par weisser turnschuhe und eine dunkel grüne nike jacke. ich verstehe es einfach nicht ich werde euch jedenfalls genau so wenig aktzebtieren wie die faschos. mit solchen aktionen pisst ihr euch nur selber ans bein..!!


  also...
21.03.2005 17:49  
erstens sind kommunisten nicht das gleiche wie anarchIsten
zweitens geh in die schule und lerne schreiben
und drittens kann das so kaum stimmen. weiss nicht wer dich da geprügelt hat, aber ich denke kaum dass dies demonstranten waren... (wieso weisst du dass es linke waren?) wenn das so passiert ist ist dies natürlich erschreckend und scheisse!


  hallo zusamen
21.03.2005 18:21  
ich bin auch an der schaffusendemo gwesen, hab mich aber im hintegrundgehalten weil es mien erstes mal war....
ich bin aslo am laufen so und dann kommen plozlich 3-14 vermumte anarchsten....die mit der sichel und dem hammer auf iren uniformen und haben gesagt wenn ich nich hinter transpi (ich weiss nicht was das ist) komme und mit schreie, radau und so dann bin ich ein nazi...
ich hatte angst bekommen und bin wegerannt......

WACH AUF MENSCH
SAPERE AUDE
HIRN für ALLE



AutorIn: iro Nie.....ganz schwarz
21.03.2005 18:28  
habe soeben mit einer person gesprochen, die den ganzen abend in schaffhausen verbrachte. es gab nie einen solchen vorfall. bitte löschen.


und dein freund ist doch der mit den schwarzen stiefeln und mit den weissen schnürsenkeln, nicht? und hat der nicht auch so ein tolles thor steinar-shirt und ne bomberjacke? eben, habs doch gewusst, gell bueb. geh zur schule und lerne, was du die ltzten paar jahre vergessen hast.

weisst du eigentlich dass du überall nen "digitalen fingerprint" hinterlässt? deine ip-adresse wird auf dem gesamten internet gespeichert, toll, nicht? so kann ich dich auch mal besuchen und dir vielleicht noch ne flasche wein mitbringen...dann können wir über alles reden, bis du dann diesen dummen unfall hast. tragisch, nicht?

naja, man sieht sich.


  iro Nie.....ganz schwarz
21.03.2005 18:47  
von dem weiss ich nichts sorry war auch foderst forne. wen das war ist kannst du sicher sein. das du nicht verschlagen worden werst für das hette ich garantiert.


AutorIn: terror
21.03.2005 19:08  
sorry hab text nicht nachgelesen.


AutorIn: terror
  @ hallo zusammen
22.03.2005 00:31  
ja ich weiss habe da meine mühe mit schreiben liegt wohl an meiner krankheit wo ich da nicht weiter drauf eingehen möchte.

also ich kann mich an 2 personen erinnern der einte hatte einen grün blauen kamm und der andere wahr braun bis schwarz.. weiss es nicht mehr so genau.. das ist ganz sicher keine veraschung will nur einfach mal darauf hinweissen das ich seit diesem vorfall am bhf, von euch genau das gleiche bild habe wie von den faschos.. gwalt lösst mann einfach nicht mit gewallt und das was mir dort wiederfuhr find ich auf deutsch gesagt "underem sauhond" habe das hier einfach mal dokumentieren wollen zum euch sagen das es auch schwarze schafe unter euch hat.. aber trozdem ich lebe ja noch.. und noch so kurz am rande ich bin nicht irgendiwe 20 oder so das ich mich wehren könnte sondern wurde am 6ten märz 14n..!!


  Bildungswahn zum X-ten
25.03.2005 18:47  
Ich schreibe es immer wieder, wiederhole mich also ständig, aber; Es nervt mich, ständig pisst ihr Leute an, weil sie Schreibfehler oder grammatikalische Tiefflieger machen. Was meint ihr eigentlich, muss ich nochmal in die Schule, um mich links nennen zu dürfen? Bildung ist Vorraussetzung für gar nichts, höchstens um reich zu werden oder sich die Hände nicht schmutzig machen zu müssen. Wenn ihr links seit, scheiss ich drauf, eure Revolution stinkt nach Schule, eure Freiheit nach Zensuren.
Studentenbünde zerschlagen!


AutorIn: Komi
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