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 :: Zur Kritik am 6. AS ::
14-03-2005 22:11
AutorIn : rumpelstilzchen
Es gibt sicher einige Kritikpunkte im Bezug auf den Dempschutz und die Durchführung des 6. Antifaschistischen Abendspazierganges, jedoch finde ich es wichtiger, dass wir (alle die sich als linke oder politisch aufgeklährte sehen) folgendes durch den kopf gehen lassen:
Es ist wichtig das "wir" alle gemeinsam für unsere Ziele kämpfen, wie ist letztenendes zweitrangig (natürlich unter berücksichtigung der Vernunft, wenn sie denn existiert)


Zu Kritik am Demoschutz:

-Natürlich hat es ein paar mehr oder weniger gute Verhaltensbeispiele gegeben. Aber ich glaube, dass sich die leute vom Demoschutz viel mühe gegeben haben, NICHT eine Demopolizei zu sein und die Demo zu schützen. Sei es nun vor Bullen, Faschos oder irgendwelchen besoffenen Kiddies die nicht wissen wie blöd sie tun wollen.

-So bedrohlich ist mir der Demoschutz eigentlich nicht vorgegekommen. Zu mir und meinen KollegInnen waren sie jedenfalls immer "easy". Sogar als wir ein paar schneebälle gegen die blauröcke geworfen haben. Und wir haben sogar einige von ihnen zur Musik tanzen gesehen.


Zur Kritik am BaGR:

-Ich glaube beim diesjährigen Antifaschistischen Abendspaziergang ist recht viel auf dem Spiel gestanden. Eigentlich könnte mensch sagen dass die ganze berner "Demokultur" auf dem Spiel stand. Dies ist jedoch sehr Subjektiv eingeschätzt. Sicher ist nur, dass wenn es am Samstag "abgegangen" wäre, würde die Repression nur noch mehr zunehmen. Das will ja von "uns" wohl niemensch.


Versuchen wir doch ein wenig mehr Verständnis einander gegenüber zu zeigen. (auch denen aus zürich gegenüber)

Danke nochmal dem BaGR für die doch ziemlich gelungene Demo...
 :: 20 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
14.03.2005 22:30  
Ohoo "politisch aufgeklährte sehen"


  ahja, eigentlich...(solange man berner ist)
14.03.2005 22:52  
"Sei es nun vor Bullen, Faschos oder irgendwelchen besoffenen Kiddies die nicht wissen wie blöd sie tun wollen."

mit den besoffenen kiddies meinst du wohl diejenigen, die ihren inhalt selbst einbringen und nicht einfach dem bagere folgen, oder?

"Zu mir und meinen KollegInnen waren sie jedenfalls immer "easy"."

vielleicht hast du das glück gehabt, berndeutsch zu reden und brav den inhalten des bagere zu folgen. nur schon deine formulierung, bzw. die diskussion darüber, wie der demoschutz mit den eigenen leuten umgeht, zeigen den charakter des DS. in bern muss wohl weiterhin die ewige rechtfertigung des verhaltens des DS als schutzwall dienen, um nicht erst über (fehlende) inhalte zu sprechen.

"Und wir haben sogar einige von ihnen zur Musik tanzen gesehen."

so kuul, die sind ja gar nicht so böse, sondern auch so ein bisschen spass- und musikorientiert...

"Sicher ist nur, dass wenn es am Samstag "abgegangen" wäre, würde die Repression nur noch mehr zunehmen."

ja und weil es jetzt nicht abgegangen ist, werden die bullen auf einmal ganz lieb und wissen jetzt um den guten und netten charakter der demobesucherInnen. und die repression ist natürlich sofort abgestellt. auch die verhafteten werden natürlich keine probleme haben (ausser so ein paar anzeigen und so, aber das sind ja eh alles zürcher und darum stalinistInnen).

"(alle die sich als linke oder politisch aufgeklährte sehen)"

juhui, eine neue moralische maxime nachdem das super-tolle motto des spaziergangs nicht mehr überall stehen kann.


danke nein.

weiss schon, wieso ich nicht gekommen bin.


AutorIn: einer der gar nicht erst gekommen ist
  schaf
14.03.2005 23:15  
o ne wenn du nicht mal da warst wieso interesiert es dich dann was passiert ist? naja wenn euch hyper militanten gedint gewesen wäre, wenn wieder ein paar autos verkratzt oder 5 bierflaschen geworfen worden wären,... das ist dann militant?! dass ist dann ein kreativer einschub?! schnallt ihr nicht dass wenn man mit einigen leuten bei nacht und nebel auf riotstur geht
1. viel mehr schaden anrichten kann
2. das warum vermitelt werden kann
3. nur leute daran beteiligt sind, die 100% dahinter stehen!

logisch war es müsam ständig zu hören geht dort hin geht da hin aber die ds leute haben ja nicht 5 jahre dsausbildung gemacht. abzuschätzen wann ein "witr ga" zu autoritär ist und wann nicht ist meiner meinung nicht ganz einfach abschätzbar!

ausserdem finde ich es ja wohl eins der kleinsten übel, wenn nur über den ds gestritten werden kann!! da hätte noch viel heftigeres kommen können (keine rechtfertigung für den ds aber manche brauchen halt wirklich immer was zum heulen!)


AutorIn: schaf
  hmmmmmmmmm
14.03.2005 23:23  
ich komme aus zürich und finde denn ds eigentlich nicht umbednigt scheisse, das es hald auch kiddis gibt die nicht nur bonzen geschäft aus einander nehmen. sondern auch arme döner-stände demolieren oder einen alten mercedes auseinander nehmen!



AutorIn: (muss ausgefüllt werden)
  super Inhalt
14.03.2005 23:43  
Leere Bierflaschen werfen, babymiltanz sehe ich nicht als Inhalt! Inhalt ist das was das BAgeR auf die Strasse getragen hat. Politische Reden ein 16 Seitiges Dossier... Das sind Inhalte nicht diese Kindergartenscheisse, welche ein paar wenige wollen. Ich habe nichts gegen Militanz, aber eine Demo darf nur "abgehen" aus Gründen der Selbstverteidigung und diese war am Sa einfach nicht nötig!


AutorIn: motzer ihr seit peinlich
  mhm
14.03.2005 23:48  
ja! glaubt ihr das veränderung durch das element indymedia zu stande kommt.

wenn ihr kritik gegen den as habt oder gegen den ds, dann kommt nicht mehr!

es ist kein zufall das 2000-3000 menschen an der demo teilnehmen. der ds macht seinen job gut. ohne ds würden sich vor leuter idioten kids kein "normal bürger" mehr an die demo bewegen!



AutorIn: mensch
  solidarität?
15.03.2005 00:04  
ich denke wir sollten unsere überlegungen nicht darauf beschränken ob flaschenwerfen sinnvoll ist oder nicht. wir machen genau was die bürgis wollen, wir spalten uns in liebe nette demogänger, die auf die kiddies aufpassen und lieber 100 leute im bhf sitzen lassen als schlecht in der presse zu kommen und ach so tolle radikale flaschenschmeisser, die anstelle der flaschen halt schneebälle auf winkende zuschauer schmeissen (kann mir jemand den sinn dieser schneebälle erklären? auf bullen ok, aber auf winkende kinder am fenster?)

ich finde es nicht sinnvoll, wenn an einer demo fensterscheiben kaputtgehen, macht das besser mal bei nacht und nebel, denn es ist nicth so einfach eine demo zu organisieren und nichts tun aber alles kaputt machen bringt nichts. in diesem sinne bin ich dem demoschutz zum teil dankbar.
aber hallo, 100 leute sitzen lassen nur damit wir eine gute zeitungsmeldung haben? wo bleibt die solidarität? toll, im lautsprecher. bringt sehr viel. reden aber nichts tun, das kenne ich sonst eher von den politikern...
ich denke nicht dass wir die ganze stadt hätten zusammenschlagen sollen, oder den bahnhof stürmen (wir wären bestiiiimt stärker als die bullen) aber die tramlinien lahmlegen oder die auf die geleise sitzen... ziviler ungehorsahm...
schlimmere argumentationen als das bild in der presse gibts wohl nicht... egal wenn die zürcher krepieren, hauptsache wir haben einen positiven zeitungsbericht. aber hallo?
solidarität heisst wiederstand! und zwar nicht in der zeitung, am megafon oder sonstwo. sondern in direkter, friedlicher (friedlich=es kommen keine menschen zu schade) aktion!!


15.03.2005 00:06  
stellt euch vor wir hätten die gleise besetzt, ohne sachbeschädigung und es wären 1500 leute festgenommen worden ohne begründung. denkt ihr nicht die bullen hätten es schwerer sich zu rechtfertigen als bei 100?


  @solidarität-schreier!
15.03.2005 00:35  


Vergesst, das mit Bahnhof stürmen, Trammgeleise besetzen etc. der Kessel war vorbereitet! Die hätten uns eingegast, geschrotet und zur Reitschule getrieben! Das ganze der Reitschule in die Schuhe schieben, Problem gelöst! Wir waren rein "militärisch" gesehen so etwas von Unterlegen gewesen. Viel Spass!

Die Solidarität muss nun in guter Antireparbeit folgen!


AutorIn: .........
15.03.2005 01:11  
hasst du mal überlegt dass die zürcher aus solidarität mit dem berner antifaspaziergang kommen wollten und nicht aus eigeninteresse? verkehr blokieren wäre das mindeste gewesen. stell dir mal vor, 1000 oder 2000 (keine ahnung wieviel wir waren, stimmt wohl eh keine veröffentlichte zahl) setzen sich auf die sbb geleise. friedlich. ohne sachbeschädigungen. wie sollen die bullen erklären dass sie deswegen den ganzen bahnhof eingasen und alle festnehmen? (wohlgemerkt nur wenn es keine sachbeschädigungen gäbe, sonst wäre die rechtfertigung da).
ich denke ein zürcher kommt sich recht verarscht vor wenn er extra nach bern fährt um dort im stich gelassen zu werden.
toll, antireparbeit. bringt viel. willste die bullen verklagen? viel glück. oder was meinst du damit? solikonzis für die bussen? sicher auch nicht schlecht, aber ersetzt das handlungen?
klar sind wir militärisch gesehen unterlegen, wenn ich das nicht so sähe würde ich andere mittel vorschlagen. es geht mir nicht um militärische aktionen und ob es taktisch sinnvoller gewesen wäre den bahnhof odre tramlinien zu besetzen (das mit den trams wurde zumindest mal angesprochen) weiss ich nicht, aber wir hätten was tun müssen.


15.03.2005 09:56  
"solidarität mit dem berner antifa-abendspaziergang"
"die zürcher extra von zürich nach bern"
nei aso bitte. das esch de 6. anifa-obigspaziergang gsi - ned dä vode berner! wenn för dech ane überregionali antifaschestischi demo go solidarität heisst, de fend ech das rächt komisch. wenn ech a obigspaziergang gone, gsen ech mech als teil vo dere bewegig. ond säge im nochhinein secher ned: ech be äxtra vo lozärn uf bern, ond hami wäg dene blöde berner no mösse lo verhafte! wemmer so dänkt ond emmer nor forderige a anderi hed, de blibt mer am beschte dehei ond spelt playstation - oder söscht was sennloses!!!


  @armymuffel
15.03.2005 11:30  
Hast du das Gefühl ihr seit die einzigen die schon Demos organisiert habt? ich hab doch schon einige Demos mitorganisiert.

> aber etwas erstaunt mich jetzt doch, wurde tatsächlich niemand an der demo gefragt wie es weiter gehen soll, das nächste mal sollte man doch an 1000 leute stimmzettel verteilen der dann beim demowagen abgegeben werden kann, ich würde mich freiwillig fürs auszählen melden!

Macht das. Dann könnte ich euch wenigstens mit eurem Basisdemokratiequatsch ernst nehmen.
Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Es geht darum dass wir 100m vom Bahnhof weg standen und nichts taten. Es wurde nicht einmal daran gedacht in Richtung Bahnhof zu gehen. Parolen zu schreien oder oder oder...

>es wäre auch am samstag nicht verhandelt worden, wahrscheinlich hast du aber nicht mitbekommen das die geplante route von vier gitterwägen abgesperrt war, naja du wärst dort sicher vorbeigekommen!

ja ja wenn das Wörtchen wenn nicht wär! es wurde verhandelt, das ist das was zählt. Und nein ich wäre dort nicht vorbei gekommen. aber mit den Bullen ein schwätzchen zu halten während 100m weiter 100 Leute eingekesselt sind? Sehr fragwürdig.

@bern muss bernen
1.ein typ (ich glaube jemand von der JA!) kommt zum demoschutz und sagt: die bullen wollen wissen wie die demoroute aussehe, und würden dann den weg frei machen.
2.die leute von ds teilem ihm mit wo die demo durchgeht
3.dieser typ teil die route den bullen mit...

Und dies hat 1 Stunde gedauert? Verarschen kann ich mich selbst.
bern muss bernen? vielleicht solltet ihr das nächste mal sagen dass ihr nur noch Leute aus Bern wollt. Dann setz ich mich auch nicht mehr in eine Auto.


> meiner meinung nach lief am 6. abendspaziergang nichts faltsch!

nein da lief nichts falsch. Darum ist Kritik auch nicht gerechtfertigt. Das ist vollkommen normal dass man Leute im Stich lässt und faschistoide Prügelknaben anstellt dass ja niemand auf die Idee kommt was eigenes zu machen.

> wir sehen uns am 7. antifaschistischen abendspaziergang!

Bestimmt nicht

> Protest der Massen, egal welcher Rassen - bis der Faschismus zerbricht!

Das sagt eigentlich so ziemlich alles über dich aus. Antifas die gar nichts geschnallt haben.
Rassen? Dein gekiffe hat wohl dein Hirn schon ziemlich beschädigt.


AutorIn: einmischer
  basisdemokratie??
15.03.2005 14:05  
> aber etwas erstaunt mich jetzt doch, wurde tatsächlich niemand an der demo gefragt wie es weiter gehen soll, das nächste mal sollte man doch an 1000 leute stimmzettel verteilen der dann beim demowagen abgegeben werden kann, ich würde mich freiwillig fürs auszählen melden!

Macht das. Dann könnte ich euch wenigstens mit eurem Basisdemokratiequatsch ernst nehmen.



häää Basisdemokratie???????? wasn das?!


AutorIn: nicht so wichtig
  Ds
15.03.2005 15:24  
Heyheyhey.es kann doch nicht sein hier rumzumotzen.Ich fand es richtig und wichtig das der DS bei brenzligen Situationen eingeschritten ist.Mit Krawallen hätten wir den Bullen,Politikern und Medien direkt in die Hände gespielt.Warum wahren es wohl weniger peoples als letztes Jahr?wegen dem scheiss wetter oder weil weniger leutz sich mit antifaschismus befassen?wohl kaum.eher aus angst vor Krawallen und der hetze der Medien.Zu mir war der DS auf jedenfall korrekt obwohl ich breitester Zürislang rede. Auf ein neues.....


AutorIn: zürischnurrä
  ALso
15.03.2005 17:01  
Also ja klar wen einer Privat eigentum zerstört dan ligts an jedem den zu stoppen aber wen Banken angegriffen werden oder bullen beschossen mit steinen sollte wirklich keiner die fresse auf reisen und sobald man eine privatpolizei (ds) braucht zeigt es dass man alles so haben will wie man das denkt und nicht auf die einzelnen Leute auch eingehen kann den sowas wie in dem spaziergang geschah ist nur traurig ... Ich werde naechstes jahr auch nicht mehr kommen weil mir ganz einfach das Geld zu schade ist mit einer Politik gruppe zu Streiten ... Freiheitskampf ist das schon lange nicht mehr blos noch wahlkampf !!

Politisch werden wir nie Frei werden !


15.03.2005 20:20  
es ist sehr schön, dass 1000 personen gegen die nazis demonstriert haben.

ich hoffe das der demoschutz weiterhin an den demos für ruhe und ordnung sorgt, so dass so viele leute wie mlglich an der demo teilnehmen können und, dass die berichte in den medien noch mehr menschen anziehen.

ich hoffe auch,dass am nächsten antifaspaziergang 10`000 menschen kommen, denn ich glaube fest daran, dass 10`000 Menschen, die zusehen wie neben ihnen 100 personen unrecht angetan wird, wegschauen, und dann weitergehen, viel mehr gegen den faschismus unternehmen können als nur 1000 Menschen die zusehen wie neben ihnen 100 personen unrecht angetan wird, wegschauen, und dann weitergehen.

ich glaube das ist die richtige einstellung , um sich gemeinsam gegen die Gewalt an minderheiten zu wehren.

vielleicht sind es irgendwann sogar 100`000 Menschen die wegschauen und zusammen irgendwo hingehen um ganz laut zu sagen, dass man etwas tun sollte.

ob militant, bern, autonom, friedlich, kommis, zürich oder libertär : solidarität ist eine waffe


AutorIn: antiFee
16.03.2005 11:26  
@einmischer: am besten organisierst du am nächsten Abendspaziergang eine Gegendemo und dann greifft ihr den DS an. Nein jetz mal ernst, am Samstag Abend hörte man kaum Kritik gegenüber dem DS! Wahrscheinlich sind alle die hier rummotzen am Samstag Abennd zu Hause vor dem PC gesessen und haben die Revolution via internet vorangetrieben.

Vorallem was sagt ihr immer arme zürcher... es hatte einige zürcher die es geschafft habe, obwohl sie kein Geld hatten und obwohl sie nicht mit der Masse angereist sind! Also wenn mensch ein bisschen überlegen würde, wäre mensch auch nicht eingekesselt worden. Und wenn ich eingekesselt worden wäre, wäre es mir viel lieber dass die demo lauft als dass wir befreid werden.


16.03.2005 11:55  
alle jahre wieder...

beschwern sich leute über den demoschutz und das bündnis.

komischerweise kommt der vorwurf gegen den "autoritäre demoschutz" fast ausschliesslich aus kreisen, die autoritäre leninistische konzepte vertreten oder von leuten die eng mit diesen kreisen zusammenarbeiten. das mutet etwas komisch an. einerseits loben und propagieren diese leute autoritäre kommunistische modelle wie zb. in kuba - andererseits werden demoschützerInnen, die provokateure von tilt-aktionen abhalten, als autoritär und faschistoid beschimpft.

die selben kritisierenden leute missbrauchen immer wieder demos von anderen gruppen und bündnissen um ihre eigenen rücksichtslosen aktionen unabgesprochen und ohne berüksichtigung der evtl. folgen durchzuziehen. dabei steht offenbar eher die lust nach aktion im vordergrund als politische motive. viele dieser gruppen sind gerade auch wegen ihrem unsolidarischen verhalt nicht mehr fähig, mehr als ihr engstes umfeld an demonstratiönchen zu mobilisieren.
kein wunder also, dass immer mehr libertäre gruppen nicht mehr bereit sind, ihre aktionen der abenteuerlust einiger provokateurInnen zu opfern!

zum schluss bleibt einmal mehr zu sagen: merci bündnis und demoschutz für die erfolgreiche demo!



16.03.2005 12:00  
Communiqué zum 6. Antifaschistischen Abendspaziergang

Bern, 13.März 2005

Fast 3000 AntifaschistInnen haben der massiven Medienhetze, der Polizeirepression und dem schlechten Wetter getrotzt und -wie angekündigt- entschlossen, lautstark und selbstdiszipliniert am Antifaschistischen Abendspaziergang teilgenommen.
Getreu dem Motto des heurigen Antifa-Abendspaziergangs "Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen" wurden die TeilnehmerInnen und PassantInnen in mehreren Reden aufgefordert ihren Erkentnissen Taten folgen zu lassen und Antifaschismus nicht nur zu propagieren, sondern auch zu leben.

Schwerpunkt der diesjährigen Kampagnen war der Nationalismus, bzw. Antinationalismus. In Broschüren und Reden wurde erklärt, dass der Nationalismus einen der Grundpfeiler des Faschismus darstellt, dass mittels Nationalismus die Menschen der unteren Klasse weltweit gespalten und gegeneinander ausgespielt werden, wahrend die Herrschenden der jeweiligen Ländern davon profitieren. So werden zum Beispiel in praktisch jedem Staat "AusländerInnen" zu Sündenböcken für Arbeitsplatzmangel, tiefe Löhne, Wohnungsnot, Gewalt usw. erklärt, während von der wahren Ursache dieser Missstände - dem grassierenden Kapitalismus - abgelenkt wird. Für eine gerechte Welt müssen Nationalismus, Nationen und Staaten überwunden und durch gleichberechtigte, basisdemokratische, dezentral organisierte und überregional vernetzte Kommunen und Räte ersetzt werden.

In weiteren Reden wurde das rassistische Vorgehen von Schweizer Versicherungen angeprangert, die gewisse Menschen alleine auf Grund ihrer Herkunft nicht mehr versichern.

Die Demonstration selber verlief durchwegs ohne Zwischenfälle obwohl die Polizei schon im Vorfeld mit grundlosen Verhaftungen, Wegweisungen (Perimeter ganze Innenstadt!), Durchsuchungen und Einschüchterungsversuchen provozierte. Über hundert Leute wurden im Vorfeld der Demo ohne ersichtlichen Grund verhaftet, unzählige wurden durchsucht und fichiert. Etlichen Personen wurden legale Gegenstände abgenommen. Die Polizei hat im Vorfeld zudem versucht potenzielle TeilnehmerInnen einzuschüchtern indem sie ihnen sagte, der Abendspaziergang fände nicht statt und wenn sie nicht nach Hause gingen, würden sie Verhaftet. Für die inakzeptablen Einschüchterungen, Kontrollen und Verhaftungen von auswärtigen GenossInnen war die SBB Steigbügelhalterin, sie stellte im HB selbst grössere Räumlichkeiten zur Verfügung!

Trotz alledem versammelten sich um 20.30 Uhr über 1500 AntifaschistInnen bei der Heiliggeistkirche. Antifas aller Couleur waren gekommen: Nebst Leuten aus autonomen und anarchistischen Zusamenhängen versammelten sich auch antirassistische Skinheads, Leute aus linksgrünen und ausländischen Gruppierungen und viele "unorganisierte" AntifaschistInnen.

Die Polizei hatte die Spitalgasse abgeriegelt und die Demo weiträumig umstellt. Nach einer Stunde liess die Polizei die AntifaschistInnen vernünftigerweise gegen die Bekanntgabe der Demoroute ziehen. Verhandlungen über Route oder anderes fanden zu keinem Zeitpunkt statt, die Polizei hat die vom Bündnis vorgegeben Route akzeptiert. Offenbar waren die Frontoffiziere mehr an einer guten Lösung als an Hayoz Eskalationsstrategie interessiert!

Flugs wuchs der Demozug danach auf fast 3000 Menschen an. Die TeilnehmerInnen spazierten daraufhin durch die Hauptgassen zum Käfigturm über den Bundesplatz und von dort zurück zum Bahnhof, dann über die Schanzenstrasse hinauf ins Länggasse-Quartier und über Neubrückstrasse zur Reitschule wo noch ein Soli-Konzert statt fand.

Trotz aller Provokationen und Spekulationen im Vorfeld haben die VeranstalterInnen und die DemoteilnehmerInnen Wort gehalten und den Antifaschistischen Abendspaziergang erfolgreich durchgeführt und dabei gezeigt, dass Antifaschistische Aktion ohne Bewilligung möglich und nötig ist.

Wir sehen uns spätestens am 7. Antifaschistischen Abendspaziergang!

Ab jetzt gewinnen immer wir ;-)

Kein Fussbreit dem Faschismus!

No Border, No Nation!



Bündnis Alle gegen Rechts


16.03.2005 13:39  
leute die an der ausserparlamentarischen linken interessiert sind, aber auch journis und unsere gegnerInnen, betrachten indy als sprachrohr der bewegung.

dabei gibt es folgendes problem: eine hand voll leute die kräftig "scheisse" posten, können das bild kräftig verfälschen, die bewegung schwächen, kriminalisieren oder lächerlich machen.

beispiele?

um leute an der teilnahme von div. demos abzuhalten und den bullen einen vorwand für riesen aufgebote zu liefern, werden "gewaltaufrufe" im vorfeld gepostet.

gerüchte, lügen und halbwahrheiten werden verbreitet um einzelne aktionen (demos, anschläge...) oder gruppen (anti-wto, aufbau, bager, ...)zu diskreditieren.

erfolgreiche aktionen die unsere bewegung auf der strasse durchsetzt, werden im netz so lange kritisiert bis aussenstehende meinen könnten es wären misserfolge.

es wird gehetzt und gespalten, damit in der öffentlichkeit das bild einer unentschlossenen, total zerstrittenen, unfähigen bewegung entsteht.

nicht dass es viele dieser misstände nicht gäbe, aber auf indy werden sie krass überzeichnet und zum teil erfunden.

also: kommentare abschalten!

berechtigte kritik und selbstkritik gehört an sitzungen und nicht in anonyme indy kommentare.

weg von der compi-glotze, auf zu aktionen auf der strasse, in den büros, auf der baustelle, in der fabrik.

soliadrität!



AutorIn: traktor
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