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 :: Zum Antifaspaziergang ::
 Themen | Repression/Knast | Antifaschismus 14-03-2005 10:00
AutorIn : Die Fragenden
Ich denke es ist Zeit dass sich das Bündnis "Alle gegen Rechts" klar und eindeutig positioniert. Was an diesem Spaziergang (anderer Name hat das ganze nicht verdient) geschah ist eine Diskussion wert.
Die ganzen Diskussionen zum Antifaspaziergang widerholen sich jedes Jahr, jedoch war die Situation noch nie so deutlich wie dieses Jahr.
Entsprechend ist auch die Kritik an den OrganisatorInnen gewachen und hat sich verschärft. Nicht nur im Nachhinein sondern auch während der Demo und den darauffolgenden Diskussionen.
Andererseits denken wir es ist an der Zeit die Diskussion in der gesammten Linken zu führen welche Art der Politik wir wollen und wohin sie führen soll.

Solidarität scheint nur noch auf dem Papier (den Flugblättern und Plakaten) zu existieren. Der Inhalt wurde vergessen, verdrängt oder wird vorsätzlich verdreht. Wenn Solidarität zu einem Schlagwort verkommt muss die Diskussion darüber geführt werden welchen Inhalt und welche konkrete Umsetzung diese zu bedeuten hat.
Damit meinen wir nicht irgendwelche Kamikazeaktionen um dies gleich vorweg zu nehmen. Jedoch geht es nicht an dass Leute einfach im Stich gelassen werden nur damit später ein Communiqué das sich super anhört geschrieben werden kann.

Ein weiterer Punkt ist der Ordnungsdienst; Was ist das Ziel einer Demo? Dass die Leute die an die Demo kommen auch auf eine Art und Weise die Ihnen entspricht aktiv sein können oder dass sie einfach hinter dem Demowagen oder dem Fronttranspi hertrotten?
Dies ist eine politische Frage und darf nicht auf den Ordnungsdienst reduziert werden.
Auch wir, um es gleich wieder vorweg zu nehmen, sind nicht einfach in allen Situationen für militante Aktionen. Jedoch, diese auf jeden Fall mit einem Autoritären manchmal fast faschistisch anmutenden Ordnungsdienst militant zu unterbinden ist absolut falsch. Ganz zu schweigen davon dass der Ordnungsdienst herumläuft als würden sie zu den ,immer wieder kritisierten, kleinen militanten Kiddies gehören.
Es ist eine Frage der politischen Ausrichtung ob wir auf eine militante Aktion gegen eine Bank verzichten, aus was für einem Grund auch immer oder ob wir sie schützen. Letzteres wurde durch den Ordnungsdienst in Bern immer wieder gemacht.

Ein weiterer Punkt ist die Ausklammerung von politischen Positionen die Anwesend waren. Und da unterstellen wir schon fast boshaftigkeit. Das neben allen von euch aufgezählten Positionen die libertären und kommunistischen positionen einfach ignoriert werden ist nicht neu. Jedoch ist es eine klare Aussage dass im
Communiqué lieber die Grünen erwähnt werden.


Zur konkreten Situation der eingekesselten Personen im Bahnhof; Natürlich ist uns bewusst dass wir nicht alle in den Bahnhof marschieren konnten. Es gab jedoch genug Möglichkeiten ein Zeichen zu setzen.
Ein sicher falsches Zeichen war und wird es immer sein mit den Bullen über die Route zu verhandeln (auch in dem Fall wenn die Route den Bullen einfach übergeben und auf ein "einverstanden" der Bullen gewartet wurde) während im Bahnhof Leute, nach Berichten sehr brutal, eingekesselt und verhaftet werden. Danach einfach die Demo zu beginnen war alles andere als ein Zeichen der Solidarität.


Und noch ein Gruss an diejenigen die finden wir müssten ja nicht nach Bern an eine Demo gehen und sollten doch unseren Eigenen organisieren. (Wurde uns an der Demo mehrmals an den Kopf geschmissen)
Wir werden wieder in Bern sein. Wir werden wieder mit unseren Inhalten anwesend sein und werden wieder versuchen unsere Politik durchzusetzen.
Jedoch braucht es keinen Antifaschistischen Spaziergang mehr wenn dieser zur Folklore verkommt.


Einzelpersonen aus Basel, Bern, Winterthur und Zürich
 :: 35 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
14.03.2005 10:20  
wieso machte man keinen druck auf die blauen als alle eingekesselt waren? bahnhof besetzen! wir waren genug!

antifa braucht keine bewilligung schreit ihr -
wen wunderts im aussenquartier!


14.03.2005 10:30  
kann ich so unterzeichnen.

Was der DS am Samstag abog passt nahtlos ins autoritäre Vorgehen der letzten Jahre. Lächerlicher Verein.

Macht uns einen Gefalleun und löst euch auf.


AutorIn: Schwarzbär (noch einer aus Basel)
14.03.2005 11:03  
man könnte die frage ins politische erweiterten mit dem verweis auf z.b. dieses posting auf indymedia:
 http://www.indymedia.ch/de/2005/03/30891.shtml

wie antifaschistisch ist eine plattform (von der viele in diesem dubiosen "bündnis gegen rechts" drinhocken), dass sich einverstanden erklärt mit rassismus und antisemitismus? wohlgemerkt: dies ist nur ein beispiel von vielen - es gäbe noch einige mehr.

ist antifa antifa, wenn sie über keinerlei inhaltiche tiefe, politische konsequenz und selbstkritik verfügt, dafür autoritäre strukturen, ordnungsdienst-schlägerbanden, militanz-folklore aus den 80ern und einen happening charakter an demos ("knacken wir die 5000er grenze" - was soll denn das bitte schön???) zu eigen hat? was soll eine antifa demo, die neonazis dazu animiert, sich in einer anderen stadt, als zeichen der verhöhnung, an demselben abend ebenso unbewilligt zu besammeln? gehören antifa und fa nicht schon lange zusammen und bedingen einander wie gut und böse? was soll das aus deutschland importierte antia-modell, dass aus dortigen politischen verhältnissen in den späten 70ern entstanden ist, überhaupt in der nicht sehr faschistischen schweiz (übrigens war es deutschland auch nicht und ist es genau so wenig heute)? der name "antifaschistische aktion" und das logo sind ein importartikel aus der kpd-vergangenheit der 30er jahre, die dann in der ddr wieder auferlebte, als folklore - und als solche feiert sie ein glückliches leichendasein auch heute noch für kiddies, die von "antifa" reden, wie wenn's ein markenartikel wäre.

es braucht in der schweiz keinen antifaschismus, weil es keinen nennenswerten neofaschismus gibt. oder brauchen ihn gewisse unbelehrbare, weil sie damit etwas "identität" zu erlangen glauben, die sie andernorts und durch andere mittel nicht finden können?


AutorIn: ex antifa, 1986-1994
  ausfüllen!
14.03.2005 11:41  
@die fragenden:
kann ich so unterschreiben!

@ex antifaschist:
ach, ja, es gibt in der schweiz keine neonazis. was ist mit brandanschlägen auf asylbewerberheime? warum wurde ich schon ein paar mal ganz konkret angegriffen, ohne auf irgendwelche weise provoziert zu haben?? warum demonstrierte in schaffhausen vor 2 tagen 300 neonazis??? warum gibts die pnos und die napo???? und das alles weils die faschistische brut in der schweiz nicht gibt?????


AutorIn: aus st.gallen
  Nun mal halblang
14.03.2005 12:07  
Ich war als Demo Teilnehmer am Samstag nach Bern gereist, mit den Vorbereitungen hatte ich nichts zu tun. Deshalb weiss ich auch nicht, wie die Nachbereitung organisiert ist. Es sollte jedoch nicht so schwierig sein ein Treffen abzuhalten, wo die gegenseitige Kritik zur Sprache kommen kann. Wie sinnvoll eine solche Diskussion hier auf indy ist, scheint mir fraglich. Wissen doch alle indy-benutzerInnen, dass die Plattform von Provos und TrittbrettfahrerInnen missbraucht werden kann. Trotzdem kann ich mir einen Kommentar zum Posting dieser Einzelpersonen nicht verkneifen.

"Wir werden wieder in Bern sein. Wir werden wieder mit unseren Inhalten anwesend sein und werden wieder versuchen unsere Politik durchzusetzen."

Was ist denn eure Politik? Mit der Demoleitung unabgesprochene militante Aktionen während der Demo, weil ihr sie für Richtig hält? Das zeugt doch von Respektlosigkeit gegenüber den Demo-OrgansatorInnen und Avantgarde-Denken. Da gibts offenbar wirklich gosse Gräben, die schwer zu überwinden sind. Und da gibts tatsächlich Unterschiede zwischen den autonomen Demo-Kulturen in Zürich, Basel und Bern. Zu denken gibt mir, dass die Gruppen in Bern ein x-fach grösseres Mobilisierungspotential haben, obwohl Bern einiges kleiner ist als Zürich oder Basel. Habt ihr euch schon mal überlegt, woran das liegen könnte? Wieso nehmen in Zürich und Basel an Antifa Demos, sofern diese überhaupt stattfinden, höchstens 200 Leute teil, obwohl dort alle laut den Postings so viel klarer, revolutionärer und erfahrener sind? Dass es in Bern möglich ist, solche Demos zu machen, an der regelmässig mehrere Tausend Leute teilnehmen, spricht eine andere Sprache.

Übrigens bin ich auch der Meinung, dass mehr hätte unternommen werden müssen für die Eingekesselten und die Uniformierung des DS ist mir ausserordentlich unsympathisch. Dass aber organisiert verhindert wird, dass es auf der Route zu Sachbeschädigungen kommt, find ich aufgrund der letztjährigen Erahrungen sinnvoll und notwendig.


AutorIn: Libertärer Basler
14.03.2005 12:10  
diese "300 in schaffhausen" (in der tat waren es etwas über 100) waren aus dem gesamten ausland angereist - es sind also anzahlmässig wirklich nicht besonders viele.

brandanschläge auf flüchtlingsunterkünfte usw. haben viel mit xenophobie (fremdenfeindlichkeit) und rassismus zu tun - aber nichts mit faschismus. du (und andere auch) sollten sich mal etwas genauer mit historischen hintergründen und theorie beschäftigen. "neonazis" sind genausowenig nazis (was sich ableitet von "nationalsozialismus", einem politischen und sozialen konzept, das 1945 militärisch zerschlagen wurde von den bösen bösen amis), wie die vom "rev. aufbau" sowjetische kommunisten sind, bloss weil sie in hammer und sicheln und marx bildli usw. verwenden.

weil ihr euch solche dinge nie richtig überlegt, kommen die flugis und zeitungen aus eurer szene auch nie über das niveau von stammtisch-sprüchen hinaus und haben "antifa demos" null relevanz. solche diskussionen wurden in den 80ern schon geführt und sie waren damals schon nicht gerade sonderlich intelligent, aber was heute abläuft ist nur noch peinlich und ärgerlich, trotz moderner kommunikations- und informationsmittel und einem zuwachs an historischem wissen, der an sich da wäre (dazu muss man halt ab und zu mal ein wissenschaftliches buch lesen).


AutorIn: ex antifa, 1986-1994
14.03.2005 12:11  
Also wenn ich an eine unbewilligte Demo gehe, rechne ich damit, dass ich verhaftet und/oder eingekesselt werde und im nachhinein heule ich dann auch nicht blöd herum!

Finde es sehr dumm wegen ein paar oder auch sehr vielen eingekesselten die Demo nicht zu starten, somit unterstützen wir die bullen nur und geben ihnen recht! Befreien wäre sowieso sinnlos gewesen! Vorallem müssten solche sachen während der demo diskutiert werden und nicht erst danach!

Am Schluss ist ja sowieso nichts in ordung, wenn es friedlich bleibt, motzen ein paar und wenn es abgeht motzen auch ein paar (sind wahrscheinlich sogar die selben leute)! Kritisieren und selber nicht besser machen war schon immer am einfachsten.


  es liegt nicht beim bagr
14.03.2005 12:12  
ich findes einfach mühsam, dass immer alles, was nicht gut gelaufen ist auf irgendwelche einzelne faktoren/gruppen abgeschoben wird und der gesamtkontext einfach vergessen wird. die demo am samstag war doch symptomatisch für die ganze letzte zeit. wir sind in der defensive und stecken im moment darin fest. wir lassen uns von der staatsgewalt vorschreiben, wie was zu laufen hat. und wenn wir nicht nach deren pfeife tanzen, gibts auf die fresse (bern, basel, etc). die strategie/taktik ist im moment eine abwehrhaltung/erhaltung der bewegung so wie sie ist, nämlich eher nicht wahnsinnig militant. ob jetzt am samstag auf konfrontationskurs gegangen hätte werden sollen, wäre nicht eine hauruckentscheidung gewesen, sondern eine grundlegende. die haben die organisatorInnen nicht getroffen und das war auch gut so. es wäre nämlich alles die scheisse runter. es hätte nur repression und gar keinen umzug gegeben. doch länger können wir das diktat nicht mehr hinnehmen. wir müssen selber bestimmen. antifaschismus braucht nämlich wirklich keine bewilligung!


AutorIn: libertärer, ders auch nicht so cool fand
  @Libertärer Basler
14.03.2005 12:26  
"Und da gibts tatsächlich Unterschiede zwischen den autonomen Demo-Kulturen in Zürich, Basel und Bern. Zu denken gibt mir, dass die Gruppen in Bern ein x-fach grösseres Mobilisierungspotential haben, obwohl Bern einiges kleiner ist als Zürich oder Basel. Habt ihr euch schon mal überlegt, woran das liegen könnte? Wieso nehmen in Zürich und Basel an Antifa Demos, sofern diese überhaupt stattfinden, höchstens 200 Leute teil, obwohl dort alle laut den Postings so viel klarer, revolutionärer und erfahrener sind? Dass es in Bern möglich ist, solche Demos zu machen, an der regelmässig mehrere Tausend Leute teilnehmen, spricht eine andere Sprache."

ich denke dass du hier u.a. auch den geografischen Faktor (Basel) vernachlässigst - viele sind sich wohl schlicht zu schade ne mehrstündige Zugfahrt auf sich zu nehmen bloss um an einer Demonstration teilzunehmen.
Dass die Landeshauptstadt ein grösseres Mobilisierungspotential hat dürfte dich doch nicht weiter erstaunen? Hinzu kommt dass in Bern populistisch(schau dir die Plakate zum Antifa Abendspaziergang an und du weisst was ich meine) agiert wird - das sowas auch gegne die Mitte hin ansprechender wirkt dürfte keine allzu grosse Offenbarung darstellen.



AutorIn: Schwarzbär (noch einer aus Basel)
  Exakt das Angekündigte: Abendspaziergang
14.03.2005 12:52  
Kleine Erinnerung an alle, die es gerne "militanter" gehabt hätten und sich über den geordneten Ablauf beklagen: die Veranstaltung nennt sich AbebndSPAZIERGANG. Ein ruhiger Demozug durch die Strassen erfüllt genau die Definition des Wortes Spaziergang. Die Form entsprach also der gewählten Bezeichnung. Ein Zeichen der Ehrlichkeit. Wer gerne was anderes möchte, soll dem Spaziergängen fern bleiben seine/ihre Veranstaltung ehrlicherweise "Abendschlägerei" oder ähnlich nennen.


AutorIn: Spaziergängerin
14.03.2005 13:06  
Es ist ja nicht "eure" Stadt, anschliessenden Stress, habt ihr in Basel, Zürich oder wo auch immer diesbezüglich nicht mehr. In den Medien wurde/wird dann wieder von den "bösen ReitschulChaotenInnen" geschrieben.Usw.
Ich finde der Abendspatziergang ist nicht optimal verlaufen,aber es war das Beste was man noch aus der Lage machen konnte. Ich möchte ja Euch Zürcher (aufbau) mal sehen wenn ihr einen AB organisiert... Die Leute am AB haben sich wenigstens noch solidarisiert mit dem aufbau.(ihr wart doch die eingekesselten?) obwohl es vielen vom AB nicht sehr viel daran liegt das der aufbau auch mit uns mitläuft. Was auch ein bisschen schade ist, ihr meint es doch auch gut...
Eine Strassenschlacht in Bern wäre zu diesem Zeitpunkt sehr unangebracht gewesen, lasst uns lieber nach Zürich gehen! höhöhööö



AutorIn: Maya
  Firrus
14.03.2005 13:54  
Ist nur komisch dass ich an der Demo nichts mitbekommen habe, von den Leuten die sich ab dem Verhalten der Organisatoren aufgeregt haben. Ist doch immer das gleiche. Sich hinter der Anonymität verstecken und so die grosse Röhre schwingen. Aber an der Demo wart ihr schön still.
Eine Frage: Wenn Ihr es ja so gern mit der Polizei aufgenommen hättet, wieso habt ihr dann nicht den DS angegriffen. Waren doch viel weniger als die Bullen. Aber na ja!

Ich fands genial. Danke an die Organisatoren. Lasst euch nur nicht
auf Grabenkämpfe ein. Eine Demo zu organisieren, bei der auch wirklich 2000 Menschen (soviele warens mindestens) kommen, verdient Respekt. (Obwohl warscheinlich ohne das Theater mit der Bewilligung noch viele mehr gekommen wären. )

Die Störer waren krass in der Unterzahl, und ich glaube, die meisten die sich hier nun kritisch melden, wurmte vor allem diese Tatsache!


14.03.2005 14:41  
@ spaziergängerin

gehst du oft mit helm und vermummt, mit transpis und megafon und in einer grossgruppe spazieren?


  @ ex antifa, 1986-1994
14.03.2005 14:49  
es ist ja wunderbar, dass du dich mit den historischen hintergründen der antifa bewegung auseinandergesetzt hast und dir scheinbar auch ab und zu eine wissenschaftliche lektüre reinziehst – vielleicht sogar aus beruflichen gründen…
du scheinst sogar eine antifa-karriere hinter dir zu haben, 1986-1994. krass. Willst du damit die tiefgründigkeit und den erfahrungsgeschwängerten wahrheitsgehalt deiner aussagen untermauern?

zur sache: was soll diese sinnlos-diskussion rund um den begriff antifa? klar gibt es einen historischen hintergrund für die heute existierenden antifa-modelle und klar wird auch die radikale linke in der schweiz stark von deutschen entwicklungen mitgeprägt – und das oft zeitlich verzögert. ich bin einig mit dir dass mehr reflexion zu zielsetzungen, aktionsformen und politischen inhalten niemals schaden würden, auch der heutigen szene nicht.
dass du der ganzen bewegung aber ihre legitmation nimmst, nur weil scheinbar antifa bloss bedeutet gegen „rein-faschistische“ strukturen vorzugehen oder im widerstand der dreissiger-vierzigerjahre gekämpft zu haben, finde ich fatal und kurzsichtig. da scheinst du dich gar fest in einer namensgebung verbissen zu haben und ich frage mich auch, welche antifaschistische arbeit du mit diesem konzept anfang der neunzigerjahre leisten wolltest wenn überhaupt.
abgesehen davon scheinst du die situation sowohl in der schweiz als auch in europa insgesamt ziemlich zu verkennen. vielerorts findest du stimmungen in der bevölkerung vor, die schwer an die dreissiger erinnern. aber die geschichte wird sich sicher nie 1:1 wiederholen, es gibt neue ausformungen von diskriminierung und gesellschaftlicher gewalt. zu glauben, dass aktive politische arbeit erst dort berechtigt ist, wo wir einen faschistischen staatsapparat vorfinden und dann auch wirklich „antifaschistisch“ agieren müssen ist doch idiotisch. standpfeiler einer nationalsozialistischen grundidee sind die vorstellung von rassischen kategorien, autoritätsglauben, hierarchiedenken und nationalismus. so was ist weit verbreitet und dagegen anzukämpfen ist für mich grundsätzlich schon antifaschistisch. und gegen politische strukturen zu kämpfen, die sich diese scheisse auch noch auf die fahne schreiben ist auch heute bitter nötig. egal wie du diesen widerstand auch immer nennen magst.


AutorIn: zip
  @FragendeR
14.03.2005 15:23  

Wer sagt dir, dass ich Helm, Transpi oder Megaphon trug oder vermummt war? Entgegen dem, was alle (vor allem im Vorfeld, wenn die leidige Gewaltdiskussion am hitzigsten läuft) offenbar denken - innerhalb und ausserhalb der "Szene" -, gibt es an diesen Anlässen auch Leute, die sich dem gängigen Klischee verweigern und also ganz unauffällig gekleidet, mit offenem Gesicht und ohne jedes Material mitlaufen, weil ihnen der Inhalt wichtiger ist, als krampfhaft irgendwelche Gruppen- oder Szenenzugehörigkeit zur Schau zu stellen.
Okay, aber die Frage von wegen spazieren in der Grossgruppe ist tatsächlich nicht ganz blöd. Antwort: Nein, wirklich nicht. Wobei, wenn ich mir an schönen Sonntagnachmittagen die Völkerwanderung über den Gurten ansehe, so scheint Spazieren in der Grossgruppe nicht allzu selten zu sein...




AutorIn: Spaziergängerin
14.03.2005 15:26  
@ zip: nein, die verhältnisse heute sind fundamental andere als die in den 30 jahren (du meintest aber wohl hoffentlich sowieso eher die 20er jahre, nehme ich an). oder wird innert der nächsten 3 jahren eine nai-partei an die macht gewählt werden und steht ein europäischer grosskrieg an? ein weltkrieg gar?

es geht in meiner kritik um die blindheit und die scheinhaftigkeit dieser "antifa"-musikantenstadls-schunkelei, die es den jungen aktueren und akteurinnen eher verbaut, sich mit den themen rassismus, antisemitismus, sexismus oder gewalt im allg. sinnvoll zu beschäftigen. stattdessen werden sie im durchlauferhitzer durch diese veranstaltung gezogen, indoktriniert und von den älteren szene-hirschen (praktisch ausnahmslos männer) dumm gehalten. diese art ist es, die den "neo-nazis" immer wieder zulauf bescheren (die sich in der schweiz kaum je so artikulierten, sondern vielmehr hooliganistische hinterwäldlerpatrioten sind - mit wenigen ausnahmen wie etwa geschichtsrevisionistische zirkel etc., auf die ihr aber kaum je achtet und deren inhaltliche differenzen zum hooligan-mob nie genauer ausgelotet werden - dies überlässt ihr journis wie stutz oder frischknecht).
diese rechten kids sind genausowenig politisch reflektiert, wie ihre gegenspielerInnen - das "politiche engagement" spielt sich in einigen sinnentleerten ritualen wie diesen demos ab. ansonsten pflegen weder die einen noch die anderen in ihrer überwiegenden mehrzahl sich intensiver mit ihren jeweiligen themenfeldern zu befassen. es sind beide seiten nur billige identitätsangebote, die etwa so tief reichen, wie punker zu sein, oder hiphopper oder skater etc.

man sieht ja z.b. anhand der verschmelzung von antisemitismus und anti-imperialismus am deutlichsten auf indymedia, dass keinerlei kenntnis über die phänomene da ist. was sich nicht als platte parole in einem der lächerlichen gymnasiasten-flugis z.b. des abend spaziergangs wiederfindet, also etwa die nebulöse verbindung von kapitalismus mit faschismus (schon brechts faschismusanalyse der 30er jahre, auf die solcher schwurbel unbewusst rekurriert , wurde von zeitgenossen mit etwas mehr grips kräftig kritisiert - siehe horkheimer, adorno, benjamin, panofsky, kraus, lukacs etc. etc. etc.) um den "klassiker" dieser polit-mythen zu benennen, das wird auch nicht weiter aufgegriffen. stattdessen zitiert man slime-textstellen oder philosophische hausmannskost wie "wer begrieft und nicht handelt hat nicht begriffen", was man ja im günstigsten fall noch als paradoxie abtun könnte oder feiert den männlichen gewalt fetischismus ab - allerdings zum glück mittlerweile bloss noch als fasnachtsverkleidung oder auf schlecht gemachten plakaten - in tat und wahrheit ists nicht mal mehr damit weit her. militanz behnügt sich darauf, die 40 hohlsten berner kiddies in schwarze bullenuniformen zu stecken und sie banken schützen zu lassen, während die gralshüter mit der schmier über demorouten verhandeln und 200 m daneben die "genossInnen" verhaftet werden.

diese antifa ist keine antifa, weil es sie nicht braucht und weil sie nichts zu begriefen imstande ist. mein vorschlag: löst euch aus diesen sekten, geht studieren (aber mit grips und kritik!) oder lest gute bücher - aber lasst diesen seich sein. 95% der leute werden zwar sowieso bloss 3-4 jahre "dabei" sein und dann heiraten und kinder kriegen oder karriere machen, aber die anderen 5%, die scharfmacher und demagogen, die wissen ja - für nachschub ist so gesorgt. zumindest bis auf weiteres.


AutorIn: ex antifa, 1986-1994
  antifa
14.03.2005 18:17  
"ex antifa" du scheiss bastard...!


  ..
14.03.2005 18:34  
"Ich möchte ja Euch Zürcher (aufbau) mal sehen wenn ihr einen AB organisiert... Die Leute am AB haben sich wenigstens noch solidarisiert mit dem aufbau.(ihr wart doch die eingekesselten?) obwohl es vielen vom AB nicht sehr viel daran liegt das der aufbau auch mit uns mitläuft."


klar die zürcher, st.galler welche mit diesem zug gefahren sind, sind alle im aufbau dabei! sind ja sowieso alles nur blöde kommis^^


AutorIn: kollektivzugfahrendeR
  ......
14.03.2005 18:38  
Kann diesen Text so unterschreiben. Habe mich ebenfalls sehr enerviert. Vorallem wenn Leute innerhalb der Demo verprügelt werden, weil sie Material dabei haben, kann dies nicht angehen. Wir werden neue Mittel und Wege finden müssen, die für alle akzeptabel sind. Das Bager hat die Quittung für seine repressiven Handlungen ja bereits bekommen, in dem sich nur 1500 Leute am Samstag eingefunden haben.


AutorIn: auch ein berner
  Keine Neonazis?
14.03.2005 18:52  
Mein lieber ex-Antifa: Schau dir doch mal das PNOS-Parteiprogramm an und behaupte nacher noch es gäbe keine Nazis in der Schweiz. Mit Verlaub: Das entspricht exakt einem NSDAP-Parteiprogramm aus den 30er Jahren bzw. demjenigen der "Fröntler". Wenn du schon so gerne wissenschaftlich arbeitest oder liest empfehle ich dir einen Besuch im Soz.archiv oder der ZB in Zürich. Vergleiche gefundene Exemplare von damals mit den heutigen und du wirst merken, dass Staatsplanung, "Rassengesetze" und ähnliches in beiden Versionen vorhanden sein werden. Bloss weil sich die neuen Nazis aufgrund des Antirassismusartikels etwas zurückhalten (an der Öffemtlichkeit), heisst das nicht dass sie nicht genau das gleiche Gedankengut pflegen!


AutorIn: Anti-PNOS
  @Maya
14.03.2005 19:21  
oh oh maya

sagt doch lieber von Anfang an dass ihr keine fremden fötzel in der Stadt wollt. Dann bleiben die Störenfriede wenigstens zu hause.


AutorIn: einmischer
  OmG
14.03.2005 19:31  
Also ich weiss ja nicht stimmt ich war nicht dabei die Demo zu Organisieren und das bei millitantem verhalten sicher weniger Leute dabei sind ligt das dan die hippis keinen bock haben zu kommen aber das ist mir eh recht .. Die können gut schreien und Flennen doch wer beachtet die schon ??? Ihr werdet auch immer mehr so ich kann dem nicht mehr zu stimmen und habe noch weniger intresse an der jetzigen Antifa den sie sagen der staat sei nicht gut etc. reppresion doch sie ahmen es ja schon nach wen ihr an der Macht wärt wurde die schweiz genau gleich aussehen also geht liber nach Hause schlafen ... Die Leute die entlich schluss wollen mit der Versklavung in der Schweiz sollen sich vereinen wir müssen Starch sein darum will ich auch schauen das wir entlich von den hippis weg kommen den Jede gruppe ist nur so stark wie das schwaechste glid jetzt könnt ihr mal die Antifa einschätzen ... BlaueFreiheit So frei zu sein wie der nie Endende Himmel doch immer wieder kommen graue Wolken die uns den Tag vermissen Seien wir doch mehr wie die Sonne und kaempfen dagegen an .

Ich Hoffe es gibt Leute die auch Sagen in der Schweiz muss sich einiger aendern Unterdrückung ueberall Am Arbeitsplatz wirt man wie ein Sklave behandelt etc. Es muss schluss sein Jedoch kann ich dies NIE aleine hinkriegen .. Ich war auch an der Demo und fand es war erbaermlich und ein dummer DS let wolte dem kolegen die Bierflasche weg nehmen doch der gab dan auch bald ruhe ... Wir haetten kaempfen muessen und Zeigen das wir die Versklavung nicht mehr hin nehmen wir haetten alles unternehmen sollen um unsere Gefangenen Sklavenkolegen zu Befreien wir müssen Entlich aufstehen und uns wehrern wir muessen Kaempfen mir Schweiss und Blut schluss mit dem Faschismus Schluss mit der Unterdrückung Frei sein wollen wir ein versuch ist es wert.. BF BlaueFreiheit ein Mensch ... Meldet euch bei Intresse mit zu wirken wir werden uns Organisieren und wir werden Stärker und Mächtiger sein als die Antifa wir werden es auch nicht mehr zu Lassen wie Hunde behandelt zu werden... Der unterschid zwischen Reich und Arm würde es erlauben ein mittel fuer alle zu erreichen so weiter kann es nicht gehen wir Werden gewinnen oder Verliren das ist egal kämpfen wir fuer die Freiheit und was auch immer kommt wir werden zusammen halten nicht wie die Feige Antifa Ladet einer von uns im Knast laden wir alle dort Holen sie einen von zu hause werden wir den finden und ihn stärken. Feigheit ist der grund wieso wir immer noch Sklaven von anderen Menschen sind (Königen, Presidenten, Politiker) Gesetze braucht es doch braucht es sicher keineSolche Unterdrückung und Ausbeutung... Wir können alles Schaffen nur müssen wir Entlich auf die Vernunft und den Mut zurueckgreifen nichts uebertreiben aber auch nicht aus Angst sich unterdrücken lassen .... Lieber ein Kurzes Leben in dem man sich Leben kann als ein Langes als Sklave...

ps. Rechtschribung ist auf Legastenie zu rueck zu fueheren meine werte ligen jedoch auch nicht in der Rechtschreibung ... Jeder mensch soll seine Werte haben Aber desswegen nicht gleich als Schlecht oder Gut abgestämpfelt werden den jeder ist gleich Gut nur die Stärken sind verteilt in die Werte also Leben wir wie alle oder Leben wir gar nicht !


AutorIn: ...
  Offizielle Stellungnahme zum Demoschutz usw.
14.03.2005 19:39  
Es tut uns leid, dass wir unser Konzept nicht wegen 70 Autonomen aus Zureich, die am Bahnhof völlig unerwartet eingekesselt wurden, geändert haben. Sicherlich wäre es besser gewesen, mit der ganzen Demo den Bahnhof zu stürmen und die treuen GenossInnen (von denen uns nicht wenige immer sehr solidarisch behandeln und liebevolle Spitznamen erteilen)zu befreien. Bei dem lächerlichen Bullenaufgebot wäre dies sicherlich ohne weitere Verhaftungen und Verletzte möglich gewesen. Wir haben die Lage einfach falsch eingeschätzt.

Weiter tut uns leid, dass wir die basisdemokratischen Entscheide, die im Bündnis gefällt wurden, auch durchgesetzt haben. TeilnehmerInnen, Inhalte und Form der Demo zu verteidigen war jenseits - sorry! War wirklich total daneben, einige Besoffene vom Bierflaschenwerfen abzuhalten.

Entschuldigung auch dafür, dass wir unsere Route den Bullen gesteckt haben und kompromisslos auf dieser beharrt haben. Besser wäre es gewesen, die Gitterwagen sofort anzugreifen und dann spontan dort durch zu spazieren, wo's uns gerade passt!

Und sorry überhaupt, dass wir uns nicht in genau eurem Sinne antifaschistisch betätigen, ReformistInnen ohne Inhalt sind und nur lahme Demos in Aussenquartieren (abgesehen mal von der Spitalgasse, dem Bären- und Bundesplatz) organisieren.

Wir werden unsere Gruppe in den nächsten Tagen auflösen und euch - den wahren RevolutionärInnen - das Organisieren und Durchführen von Demoanlässen überlassen.

Solidarische Grüsse!


AutorIn: Bündnis Alle gegen Rechts | Web:: http://www.buendnis-gegen-rechts.ch
  ??
14.03.2005 19:42  
"Die Leute die entlich schluss wollen mit der Versklavung in der Schweiz sollen sich vereinen wir müssen Starch sein darum will ich auch schauen das wir entlich von den hippis weg kommen den Jede gruppe ist nur so stark wie das schwaechste glid"

heisst das, du willst die schwachen aussstossen um für die "freiheit" zu kämpfen?
die starken kämpfen also für die freiheit, die andern dürfen nicht mitmachen.. tolle freiheit!
nennt sich das nicht sozialdarwinismus? nur die starken überleben..

selten sowas dämliches gehört..



AutorIn: mein name ist hase
14.03.2005 20:02  
@ anti-pnos:

du hast natürlich recht mit dem verweis auf die pnos-positionen. nur ist es halt nicht nationalsozialistisch, im jahre 2005 ehemals nationalsozialistische programmpunkte auf die schweiz zu übertragen (was im übrigen alleine schon ein an sich an lächerlichkeit kaum zu überbietender akt ist) - genau darum geht's ja, dass der ns eine historische epoche bezeichnet, die vorbei ist. aus und basta. die kommt nicht wieder. übrigens kommt auch der punk nichtzurück, wenn man am hb mit grünen haaren rumsteht und leute anbettelt und auch das mittelalter ist nicht per tv-sendung revozierbar und auch das "salenweidli" war halt nicht wie in "gotthelfs zeiten".
da du ja offensichtlich dich für geschichtswissenschaften interessierst und dir auch das sozialarchiv kein fremderort ist, dann würde ich dir empfehlen, dich mit dem wesen des historismus zum einen und mit begriffen wie anachronismus im speziellen zu beschäftigen, im kontext des geschichtsphilosophischen, denn die probleme die diese debatte aufwirft reichen weit über das ursprüngliche thema hinaus, nebenbei bemerkt.

mich stört die pnos auch und glaubs mir, ich würde keine träne vergiessen, wenn diese leute durch eins aufs maul hauen von ihrem scheiss lassen würden. das tun sie aber nicht. ich hab lange genug genau diesen weg verfolgt, also den der politischen militanz - es hat nullkommanichts gebracht. der obskurantismus (und unter dieses schlagwort würde ich auch den rechtsextremismus stellen) gehört zur "dialekik der aufklärung" (wieder ein wink mit dem zaunpfahl, ihr könntet ja einmal etwas horkheimer/adorno lesen). ich würde als akademiker dem einer oder der anderen sogar ein paar tipps geben, aber ich weiss, dass sowas in euren kreisen verpönt ist .....

zurück zum thema: die pnos und ihr programm sind eindeutiger zu fassen, wenn du den begriff neofaschismus gebrauchen würdest, aber sogar das noch greift zu weit, da gerade das pnos programm ein ganz ganz erbärmlicher haufen schwachsinn ist und nicht mehr. das schöne an der schweiz ist ja, dass hier die fas so blöd sind wie die antifas (in ihrer majorität).
nennt euch doch antineofa, hoho.


  verflucht jez reichts
14.03.2005 20:09  
ich frage mich was das ganze gefassel hier eigentlich soll, habt ihr euch schon mal gefragt unter was für polit. Umständen und auch druck der spaziergang stattgefunden hat? wir können es uns nicht leisten mit den bullen irgendwelche konfrontationen einzugehen, sonst wird es nie mehr eine solche unbewilligte antifademo geben, dann werden wir alle eingekesselt und verhaftet werden, schon von anfang an und dasselbe wäre auch gewessen, hätten wir versucht die 100 typen zu befreien oder hätte der demoschutz nicht, in meinen augen, eine solche gute aufgabe gemacht. ich finde eine solche autonome militante demo durchzuführen ist schwierig und ein kleiner funke und die blutgeilen bullen nutzen die gelegenheit einzuschreiten. seht doch ein es geht einfach nicht immer genau so wie man es will...sonst gehts dank den bullen überhaupt nicht!

danke ans bündnis fand es eine schöne demo macht eure arbeit weiter so wie ihr es tut, denn ihr in bern tuts immer noch am besten



AutorIn: man ennt mich auch das six-pack
  OmG
14.03.2005 20:09  
Nein auch der schwächste darf kaempfen solange er nicht die Angst vor die Freiheit setzt ... Argumentier lieber schlau als solche scheiss ich weiss man kann vieles verdrehen macht nur doch gewinnen koennen wir nur im Kampfe den was sich bei Antifa zeigt ist das sie sich immer mehr anpassen damit sie auch in den Medien gut da stehen und Politisch aktzeptiert werden von den Bonzen sie werden immer mehr ein teil vom dem Staat den sie aendern wollen und nicht sie aendern der staat sondern der Staat aendert sie genau dass wollen sie die Antifas machen es sie passen siech an !!!


  @Bündnis Alle gegen Rechts
14.03.2005 20:13  
Obwohl ich ja nicht hoffe dass dies wirklich eine offizielle Stellungsnahme ist; wäre zu peinlich... selbst für euch.

1. Es waren nicht einfach 70 Autonome, aber dazu muss ich ja wohl nichts ausführen. Aber ja kommis existieren für euch ja nicht. das waren dann wohl die anderen 50 die ihr vergessen habt.

2. Niemand hat etwas von Bahnhof stürmen gesagt und schon gar nicht mit der ganzen Demo.

3. Liebevolle Spitznamen kommen mir einige in den Sinn:
Hilfssheriffs, faschistoide Prügelbande, MackerInnen, blackblock fetischistInnen, MöchtegernbullInnen, BullenschützerInnen, KapitalbeschützerInnen, lokalpatrioten... oh und seit Luzern natürlich auch Faschos; denn nur die würden gerne alle Ausländer nach Hause schicken die eh nur hier sind um Stunk zu machen.

4. Basisdemokratischer Entscheid dass ihr niemanden an der Demo entscheiden lasst war er/sie gut findet?!? Wohl ein eher bürgerlicher Demokratiebegriff äh.

5. Warum verschiebt ihr die Verhandlungen nicht auf einen Termin vor der Demo? Das wäre wenigstens ehrlich und nicht so verlogen. Verhandelt wird ja doch.


AutorIn: einmischer
  @einheimischer
14.03.2005 20:24  
halt mal deinen rand du bist echt peinlich und deine ganze kritik wirkt lächerlich und unüberlegt, siehs ein verdammtnochmal


AutorIn: euer six-pack
  @eineiheimischer
14.03.2005 20:41  
sorry hab deine mitteilun gen noch mal gelesen und würde nicht mehr zu solchen worten von vorher greifen UND VOR ALLEM IST MIR AUFGEFALLEN WIE WIR UNS HIER EIGENTLICH AUFFÜHREN NÄMLICH VON DER FORM HER KAUM BESSER ALS FASCHOS. WIR HACKEN AUFEINANDER RUM! SCHLUSS DAMIT! WAR EINE GUTE DEMO. DANKE ANS BAGR


AutorIn: six-pack
14.03.2005 22:51  
Faschos hacken hacken nicht aufeinander rum. Kleiner Tipp, ihr seid schlimmer


  OmG
15.03.2005 14:43  
Klar ist das hier schlimmer weil wir gegen wass kaempfen was wir immer mehr darstellen und einigen passt das nicht wie mir sonst bleiben wir lieber bei dieser Unterdrückung die Herscht anstatt die neue Unterdrückung zu suchen ...
Ich weis nur eins ANTIFA demo ist nichts mehr fuer mich den solang wir uns einschüchtern lassen von den bullen wirt da nie was schlauses herauskommen wir waren viele Leute wir hätten viel schaffen können doch ihr werdet wie die ganzen drecks Politiker die den staat in heanden tragen ihr habt sicher auch einige von den guten rednern unter euch die alles verdrehen gesant von der lieben Polizei oder sonst welchen Bonzen .. ANTIFA ist so laecherlich wie die Italienische polizei zu mafias Zeiten sie Kaempfen fuer die falschen !


AutorIn: ..
16.03.2005 13:43  
leute die an der ausserparlamentarischen linken interessiert sind, aber auch journis und unsere gegnerInnen, betrachten indy als sprachrohr der bewegung.

dabei gibt es folgendes problem: eine hand voll leute die kräftig "scheisse" posten, können das bild kräftig verfälschen, die bewegung schwächen, kriminalisieren oder lächerlich machen.

beispiele?

um leute an der teilnahme von div. demos abzuhalten und den bullen einen vorwand für riesen aufgebote zu liefern, werden "gewaltaufrufe" im vorfeld gepostet.

gerüchte, lügen und halbwahrheiten werden verbreitet um einzelne aktionen (demos, anschläge...) oder gruppen (anti-wto, aufbau, bager, ...)zu diskreditieren.

erfolgreiche aktionen die unsere bewegung auf der strasse durchsetzt, werden im netz so lange kritisiert bis aussenstehende meinen könnten es wären misserfolge.

es wird gehetzt und gespalten, damit in der öffentlichkeit das bild einer unentschlossenen, total zerstrittenen, unfähigen bewegung entsteht.

nicht dass es viele dieser misstände nicht gäbe, aber auf indy werden sie krass überzeichnet und zum teil erfunden.

also: kommentare abschalten!

berechtigte kritik und selbstkritik gehört an sitzungen und nicht in anonyme indy kommentare.

weg von der compi-glotze, auf zu aktionen auf der strasse, in den büros, auf der baustelle, in der fabrik.

soliadrität!



AutorIn: traktor
16.03.2005 23:45  
also gewalt bringt rein gar nichts ausser kritik. der staat hat nicht nur das gewaltmonopol schlechthin (repression, justiz), sondern auch die mediale macht. (indymedia ist eine ausnahme und ein schritt in die gegenrichtung)
warum nicht zuerst den leuten zeigen, das ein anderes leben möglich ist? den leuten fehlt es an alternativen und perspektiven, sie sind nicht mehr fähig sich etwas anderes als staat und kapitalismus als lebensgrundlage sich vorzustellen.

wie wäre es, sich ein anderes leben aufzubauen? bolo-bolo finde ich eine gute idee und nicht realitätsfremd. gibt es andere vorschläge/ideen?

sozialsiert euch und lasst die albernen streitereien.

gruss tuc


| Web:: http://www.bolo-bolo.org
  wer blöd ist, ist selber dumm
17.03.2005 16:00  
hört doch endlich auf damit!
Antifa ist und bleibt ein (notwendiger) grober Keil auf einen groben Klotz! Zimperlichkeiten und Wehweheleien sind fehl am Platz! Dass gewisse Kids mit rotgrünen Haaren es (noch) nicht schaffen, die Bullen im HB zu überlisten (z.B. indem sie einzeln spazieren würden) gehört doch wohl zum Lernprozess für den klandestinen Widerstand!


AutorIn: wahuwahuha
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