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 :: Polizeirepresson vor Antifa-Abendspaziergang ::
 Themen | Repression/Knast | Antifaschismus 13-03-2005 14:51
AutorIn : Majo statt Hajoz
Bern 2005: Zur Repression vor dem Antifaschistischen Abendspaziergang 2005
Bern 2005:
Bern 2005:
Die Stapo Bern + ihre ausserkantonalen SöldnerInnen haben gestern wiedermal tief in die Repressionskiste gegriffen - schon am Nachmittag fanden rund um den Bahnhof etliche Personenkontrollen statt, fuhren Wannen-Konvois herum, etc.

Die Einschüchterungs- und Vertreibungspolitik richtete sich aber nicht nur gegen potentielle DemonstrantInnen, sondern auch gegen Menschen bei den "Steinen" im Bahnhof Bern (Alkis, Punks, Obdachlose + andere "TerroristInnen"), die sich in den letzten Jahren immer wieder solidarisch dem Antifaschistischen Abendspaziergang anschlossen und in ihrem Alltag (z.B. bei den "Steinen") regelmässig Ziel der städtischen "Sauberkeits"- und Vertreibungspolitik sind. Die Polizei berazzte schon nachmittags die "Steine" und verteilte flächendeckend "Perimeter" (Wegweisungsverfügung + Rayonverbot).


Gemeinsam gegen Repression!
Gemeinsam gegen Faschismus in den Köpfen, auf der Strasse und in den Amtsstuben der Biedermänner + -frauen!

-----------------------------------------------------

Stadtpolizei-Medienmitteilung Nr. 66, 13.03.2005

Umzug zum Abendspaziergang konnte stattfinden

pid. Am Samstag Abend besammelten sich gegen 20.30 Uhr ca. 1'000 Personen bei der Heiliggeistkirche zum 6. Antifaschistischen Abendspaziergang. Nachdem im Vorfeld das Bündnis „Alle gegen Rechts“ Verhandlungen mit der Polizei verweigert hatte, riegelte die Polizei die Innenstadt ab. Sie führte bereits im Vorfeld der Kundgebung zahlreiche Personenkontrollen durch. Nachdem bekannt wurde, dass der „Schwarze Block“ von Zürich nach Bern unterwegs war, wollte die Polizei die Personen nach der Ankunft in Bern kontrollieren. Die teilweise alkoholisierten Personen widersetzten sich der Kontrolle und wollten die Polizeisperre durchbrechen, worauf sie eingekreist und festgenommen wurden. Insgesamt nahm die Polizei 119 Personen fest und führte sie einer näheren Kontrolle zu. Sichergestellt wurden vereinzelte Steinschleudern, Spraydosen, Filzstifte, verbotene Messer, Vermummungsmaterial, Schutzbrillen und Pfeffersprays.

Nachdem es der Polizei gelungen war, bei der Heiliggeistkirche mit Personen aus der Kundgebung Kontakt aufzunehmen, einigte man sich schliesslich auf eine Umzugsroute. Um 21.30 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung. Die Route führte über Spitalgasse, Bärenplatz, Schauplatzgasse, Bubenbergplatz, Schanzenstrasse, Falkenplatz, Länggassstrasse, Mittelstrasse, Bierhübeli, Neubrückstrasse bis ins Bollwerk, wo die Kundgebung um 22.45 Uhr beendet wurde.

Der Umzug verlief friedlich; die Organisatoren riefen mehrfach zu Gewaltverzicht auf. Die Stadtpolizei stellte auf der Umzugsstrecke keine nennenswerten Sachbeschädigungen fest.

Die Stadtpolizei wurde durch die Polizeikorps des Nordwestschweizer Polizeikonkordats unterstützt. Im Einsatz standen Mitarbeitende der Kantonspolizeien Aargau, Basel Stadt und Land, Bern und Solothurn.

Zwischen ca. 20 Uhr und 23 Uhr war die Achse Bollwerk – Bubenbergplatz sowohl für den öffentlichen wie auch für den privaten Verkehr gesperrt. Auch in der Länggasse kam es zu längeren Verkehrsbehinderungen. BernMobil setzte auf den Tramstrecken Ersatzbusse ein und vereinzelte Buslinien mussten umgeleitet werden.

Polizeikommando der Stadt Bern
fm
 :: 16 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  block
13.03.2005 15:50  
juchuu! endlich gehöre auch ich offiziell zum schwarzen block! die polizei hats schriftlich bestätigt. ;-)


AutorIn: mitglied
  FTP
13.03.2005 16:37  
FUCK THE POLICE !


AutorIn: X
  ...
13.03.2005 16:54  
"Der Grund warum Menschen zum Schweigen gebracht werden ist nicht weil sie lügen, sondern weil sie die Wahrheit reden. "


AutorIn: Unbekannt
13.03.2005 17:49  
böse, böse polizei. die haben sicher angst vor eurer "wahrheit" .....


  ...
13.03.2005 19:17  
stell dir vor... es ist eine antifa-demo und die polizei provoziert nicht!


AutorIn: ...
  achja??
13.03.2005 20:04  
achja? die polizei hat nicht provoziert? offenbar gehörst du nicht zu den 119 leuten die ohne grund festgenommen wurden. als "grund" gab die polizei "landfriedensbruch" an. als ich aber einen bullen darauf ansprach ob "aus dem zug aussteigen" oder "am bahnhof stehen" landfriedensbruch sei sagte er ja. als ich ihn darauf fragte dass ich ihn in diesem fall ja auch festhalten könne wegen "landfriedensbruchs" wusste er keine antwort mehr. schliesslich konnte in diesem fall noch niemandem die "teilnahme an einer unbewilligten demonstration" angekreidet werden.
wir wurden danach abgeführt, mit handschellen oder kabelbindern die vielfach zu eng waren und sich brutal in die haut einschnitten. mit kastenwägen wurden wir ins neufeld transportiert. dort in einen käfig gesperrt, vor dem käfig patroullierten bullen mit sehr aggressiven hunden (ich weiss dass die tiere nichts dafür können diesen "scheiss-job" machen zu müssen, aber wieso mit hunden gegen demonstranten vorgehen die sowieso schon eingesperrt und gefesselt sind?!) auf jeden fall war die situation sehr aufgeheizt und beispielsweise das mit den hunden deute ich als pure provokation und einschüchterung. dann wurden wir nach und nach aus dem käfig geholt (ich sass ca. 3h darin) mussten uns bis auf die unterwäsche ausziehn, auch wieder provokation, schliesslich sind wir demonstranten und keine drogendealer!!!! dann mussten wir ein entlassungspapier oder sowas unterschreiben was die meisten verweigerten. wir wurden in einen andern käfig gesperrt, kamen danach in die tiefgarage in noch einen käfig, diesmal wurde unterschieden zwischen über und unter 18 jährigen. nach weiterem warten kamen wir wieder hoch, bekamen unsere sachen zurück (ausser sie waren konfisziert worden) sollten noch mal irgendwas unterschreiben, was wohl wieder viele verweigerten. danach wurden wir in kastenwägen in die stadt verfrachtet und bei der reithalle freigelassen (an sich paradox, viele hatten ja eine wegweisung aus der innenstadt gekriegt) uns wurde gesagt der sonderzug sei schon weg (ich vermute mal dass sie die über 18jährigen extra lange behalten haben aus schikane)
jaja, wir gingen dann halt in die reithalle wo sie uns irgendwann rauswarfen, danach versuchten wirs im dachstock wo wir aber erst nach langem fragen und betteln reinkamen obwohl wir die situation erklärten (nur soviel zur vielgepriesenen solidarität)
fazit: ich habe eine solche wut im bauch dass ich ganz bern anzünden könnte und die bullen am liebsten alle auf den mond schiessen würde. ich wurde schikaniert, provoziert, viel zu lange in engen fesseln festgehalten (4.5h) und eingeschüchtert, obwohl ich friedlich demonstrieren wollte!!
ich kann nicht garantieren dass ich nicht aus reiner wut irgendwas machen werde, obwohl ich eigentlich der meinung bin dass sich gewalt in der heutigen zeit eher kontraproduktiv auswirkt. also ihr scheissbullen, das ist das einzige was ihr durch eure sinnlose provokation und eure unterdrückung erreicht, nehmt euch in acht!!


AutorIn: a.c.a.b
  opibvh
13.03.2005 20:40  
ihr verharmlost den holocaust


dini muetter


AutorIn: pifh
  Wegen Pfeffersprays
13.03.2005 20:53  
3 Kollegen und ich wurden um 17 Uhr bei der Personenkontrolle verhaftet weil wir n Pfefferspray im Gepäck hatten... Alle über 18 J... Frage mich was ich noch in der Tasche haben darf ohne verhaftet zu werden...

Wenigstens kamen wir pünktlich zur Demo wieder raus...


AutorIn: verhafteter
  Unfassbar
13.03.2005 21:14  
Dieses Getue der Bullerei an Demos finden wir langsam aber sicher sehr pervers! Machen die sich schon ein richtiges Spielchen daraus, Menschen einzusammeln und zu diskriminieren (...), während gefährliche Verbrecher frei herumlaufen und ungehindert ihren kriminellen Machenschaften nachgehen können.
Was soll der Quatsch? Wo sind wir da? Und sind die vielen Polizisten nur "ausgebildet" worden, um an Demos zu provozieren? Komisch, sonst sieht man NIE so viele dieser Dinger! Gruss an den Steuerzahler :-)


AutorIn: Alex & Lisa
  @ a.c.a.b
13.03.2005 21:22  
du hesch mi fautsch verstange!!! STELL dir vor.... heisst no lang lang nid dases ou so isch (xsi)...s heisst eher s gägetöu... was i ou ha gmeint!


AutorIn: FTP!
  oujemine
13.03.2005 21:36  
@ verhafteter

gopf, und warum nehmt ihr einen pfefferspray an eine demo mit, wenn ihr mit durchsuchungen rechnen müsst?!?!?!

das ist ja ein idealer vorwand für eine verhaftung.

und übrigens ist ein pfefferspray gar nicht so harmlos, richtig eingesetzt kann das wortwörtlich ziemlich ins auge gehen..


AutorIn: der hase
  Bullenkommentare
13.03.2005 21:50  

Ein Solothurner Kantonspolizist, als ich darauf hinwies, dass seine willkürrliche und unbegründete Wegweisung gegen mich gegen die Menschenrechte verstossen könne:

"Ich finde es sowieso schade, dass die Menschenrechte noch nicht abgeschafft wurde."


Oder als ich ein Polizeisperrband von einem kleinen Steinpfosten (mitte der Strasse, beim Kreisel) abwickelte, so dass es zu Boden fiel (mangels Spannung):
"He du, wenn du das das nächste mal machst, gibts Gummi! Du blöder Wixer!"


Andere Begründung für die Wegweisung meiner Person:
"Weil mir deine Fresse nicht passt, du Arschloch, und jetzt hau ab, sonst gibts Ärger!"



 http://www.police.be.ch/
ist übrigens komischerweise nicht erreichbar (ich wollte die Mailadresse für ne Beschwerde raussuchen).


Und Namen wollten die Bullen auf Anfrage auch nicht nennen.

Als ich einmal angehalten wurde, entriss man mir mit Gewalt den Anti-Rep-Flyer, den ich erst vorher erhalten und noch nicht gelesen hatte.

Man fragte, was das seie, ich sagte, ich wisse es nicht.
Man brauchte 10 Minuten, um das Blatt zu analysieren und etwa 6 Polizisten!

2 andere schrieben meiner Personalien auf und ich musste mich durchsuchen lassen, es wurde eine genaue Beschreibung meiner Person aufgeschrieben.
Obwohl meine Daten bereits im Bahnhof erfasst wurden.

Und gefilmt wurde auch heftigst im Bahnhof.



Die Frage stellt sich, wie kann man gegen diese Rechtsbrüche vorgehen?


AutorIn: Kommandant schwarz Block Zuerich
  @a.c.a.b.
13.03.2005 22:00  
In der Tiefgargae in der ich war, hat der Bulle mit dem Hund sogar Demonstranten in die Wirbelsäule getreten. Weil sie sich am Gitter anlähnten! Das hat nichts mehr mit Provokation zu tun!!!



AutorIn: naja
  Menschenrechtsverletzungen
13.03.2005 22:39  
Verstösse gegen das Menschenrecht seitens der Polizei solltet ihr AMNESTY INTERNATIONAL melden und nicht der Polizei. Wir wissen doch alle, dass eine Anzeige gegen paar kriminelle Polizisten nichts bringt.

Häufen sich aber die Klagen bei AMNESTY INTERNATIONAL, verbessert sich die Chance vielleicht, dass endlich gehandelt wird! Wichtig sind genaue Protokolle der verschiedenen Abläufe. Diese werden analysiert, ausgewertet und eingestuft. Was nachher passieren wird, sei das Problem der Polizei.

So gehts ! Oder wollt ihr länger unterdrückt, misshandelt und fürs Dasein bestraft werden?


AutorIn: AI Switzerland
  huch
14.03.2005 00:03  
schreit ja nach einer antirep demo! nach wef und as!


AutorIn: huch
  amnesty
14.03.2005 09:30  
amnesty interational hat auf ihrer site ein formular zum melden von menschenrechtsverletzungen durch schweizer polizisten:  http://www.amnesty.ch/link/16/


AutorIn: tob
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