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 :: Sektionsgründung der PNOS in Solothurn ::
 Themen | Antifaschismus 06-03-2005 17:54
AutorIn : Antifa Solothurn
Mediencommuniqué zum Neo-Nazitreffen in Solothurn

Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) breitet sich im Mittelland weiter aus: Heute Sonntag, 6. März 2005, kam es im Raum Solothurn erneut zu einem Neo-Nazi Treffen, dort wurde die PNOS-Sektion Solothurn gegründet.

Die nationalistische und fremdenfeindliche Partei verfügt bereits über Sektionen in den Kantonen Bern, Freiburg, Aargau, Basel und eine Ortsgruppe in Langenthal, wo sie mit dem Strassenbauer Tobias Hirschi seit Januar 2005 einen Abgeordneten im Stadtparlament stellt.

Die PNOS, die von langjährigen Naziskins gegründet worden ist, versteht sich als «Bewegung des eidgenössischen Sozialismus» – die Nähe zum Nationalsozialismus ist kein Zufall: Viele Argumente ihres «20-Punkte-Programms» hat die Partei dem «25-Punkte-Programm» der NSDAP von 1920 abgekupfert. Zwei Beispiele: So will die PNOS eine «Nationalisierung oder Kommunalisierung» von Grossunternehmen. Die NSDAP sprach von «Verstaatlichung» von Betrieben und der «Kommunalisierung der Grosswarenhäuser». Die PNOS verlangt die Wiedereinsetzung des «alemannisch-eidgenössischen Rechts» anstelle des «herrschenden römischen Rechts». Die Nazis wollten das «römische Recht» durch ein «deutsches Gemeinrecht» ersetzen.

Obwohl die PNOS ihr Treffen ein weiteres Mal geheim halten wollte, formierten sich in Solothurn über 80 AntifaschistInnen zu einer spontanen Demonstration gegen die PNOS und Nationalismus. Das spontane Zeichen gegen das Ausbreiten der Neo-Nazipartei wurde von der Bevölkerung mit Solidaritätsbekundungen an die Adresse der AntifaschistInnen und Empörung gegenüber dem braunen Gesindel quittiert.

Die nächste Gelegenheit um ein starkes Zeichen gegen die wiedererstarkende Neonaziszene zu setzen, bietet sich am Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern, 12.März, 20.30Uhr bei der Heiliggeistkirche.

Kein Fussbreit dem Faschismus!

Antifa Solothurn
 :: 17 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Ach ja...
06.03.2005 19:45  
SOLOTHURN - Demonstrierende haben in Solothurn einen Fussgänger angegriffen und verletzt. Die Kundgebung richtete sich gegen die Gründung einer Solothurner PNOS-Kantonalsektion. Laut Polizei war das Opfer an der Demonstration nicht beteiligt.

Der 35-jährige Fussgänger war um 15.00 Uhr auf dem Heimweg von der Arbeit, wie die Polizei Kanton Solothurn mitteilte. Beim Bahnhof wurde er von hinten niedergeschlagen. Zeugen sagten aus, die Angreifer seien Demonstranten aus der linken Szene gewesen. Das Opfer musste ins Spital gebracht werden.

Diese hatten sich laut Polizei kurz zuvor beim Bahnhof versammelt, um gegen Rechtsextremismus und die Gründung einer Solothurner Sektion der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) zu protestieren. Rund 40 Vermummte zogen durch die Altstadt; nach knapp dreiviertel Stunden löste sich die Kundgebung auf.

Die Gründung der PNOS-Sektion meldete auch die Antifa Solothurn in einem Communiqué. Nach ihren Angaben nahmen über 80 Personen an der spontanen Demonstration gegen die PNOS und gegen Nationalismus teil.



AutorIn: Niedergeschlagener!
  hm
06.03.2005 19:47  
hm fehlt nur noch das die pnos in der ostschweiz auftauchen. dagegen muss man was unternehmen. es kann nicht sein das so eine hirngespinnstige partei mit so viel idioten sich so breit machen kann!!

solidarische grüsse


AutorIn: pd
06.03.2005 20:02  
immerhin könnte es sich durchaus um einen naziskin gehandelt haben - andere skins gibt es meines wissens nicht in solothurn. und die örtlichen medien kennen die problematik höchstens vom höhrensagen (Sol Zeitung & Tagblatt drucken fleissig die ergüsse eines herrn mörgeli). antifa arbeit ist da dringendst nötig. heute zeigen sich die glatzen ungeniert am örtlichen bahnhof, das muss sich dringend ändern.


  andere Skins gints in Solothurn nicht???
06.03.2005 20:32  
In Solothurne hat es eine starke linke und antifaschistische Skinheadbewegung, alles andere ist erfunden un ein zeichen von Unwissenheit! Das spricht aber nich dagegen, dass der angegriffene ein Fascho hätte sein können...


AutorIn: gruss
06.03.2005 20:45  
leute von hinten nierderschlagen und dann noch als mob gegen einzelne - sowas ist in jedem fall faschistoid!


  @ faschistoid
06.03.2005 21:01  
glauben wir alles was die presse so verbreitet ? das ist auf jeden fall nicht sehr emanzipiert. jemanden als fussgänger zu bezeichnen ist schon mal verdächtig...


06.03.2005 23:23  
ich glaube 1. sicher eher der presse als dem propagandainstrument hier und 2. ist es auch faschistoid, einen vermutlichen rechtsextremisten so niederzubrätschen. primitive mob-gewalt - hüben wie drüben.


  natürlich wars ein fascho!
07.03.2005 01:10  
der typ der ein paar hinter die löffel gekriegt hat war natürlich ein fascho. klar dass die bullen (und er selber)was anderes behaupten.


AutorIn: antifa solothurn
07.03.2005 01:12  
mehr nazis als linke auf indy?!!


  Bericht von der Internetseite der PNOS
07.03.2005 09:56  
Nach der Gründung der PNOS Ortsgruppe Langenthal vor einem Monat stand am Sonntag, 6. März 2005, schon wieder eine Gründungsversammlung im Terminkalender der PNOS. Im Kanton Solothurn konnte sie heute feierlich eine neue Kantonalsektion präsentieren. Zur Gründungsversammlung fanden sich gegen 14.00 Uhr gut 40 interessierte Personen im schön dekorierten Saal ein, um den sechs Rednern zuzuhören. Der abwechslungsreiche und spannende Nachmittag begann mit der Begrüssung der anwesenden Gäste durch Dominic Bannholzer. Anschliessend stellte er den Vorstand der PNOS Sektion Solothurn, bestehend aus ihm selbst als Sektionsvorsitzender, Denise Friedrich, Vize Sektionsvorsitzende und Philippe Burgherr vor und kam auf die Ziele für Solothurn zu sprechen. Seine Rede schloss er mit kämpferischen Worten ab und versprach, dass den Worten politische Taten folgen werden. Er fasste die Strategie dabei kurz und prägnant mit den Worten „Aktiv werden und direkt aufs Volk zugehen“ zusammen.
Darauf folgte als erster Gastredner der Berner Sektionsvorsitzende Pascal Lüthard. Er sprach, wie man es sich von ihm bereits gewohnt ist, mit kräftigen und direkten Worten. Sein Redebeitrag drehte sich rund um die Partei und ihre Aufgabe in der Gesellschaft. Er verdeutlichte mit Nachdruck, wie wichtig es sei, an die Öffentlichkeit zu treten und laut seine Meinung zu sagen. Frei nach Schiller schloss er mit den Worten „Ich weiss, ich tue Recht und scheue keinen Feind!“.
Nach ihm sprach der PNOS Stadtrat Tobias Hirschi über die multikulturellen Probleme in Langenthal und lieferte interessantes Hintergrundwissen über Migration und ihre Ursachen.

Nach einer kurzen Pause, in der die Besucher die Gelegenheit hatten, sich zu verpflegen und sich mit Informationsmaterial über die PNOS einzudecken, hielt Denise Friedrich einen aufschlussreichen Vortrag über die Familienpolitik in Solothurn und erläuterte die Haltung der PNOS zu dieser Thematik. Sie referierte über die Stellung der Mutter in der heutigen Gesellschaft und wies mehrfach auf die desolate Lage der Schweizer Familie hin. Als Ursachen für die gegenwärtige Situation nannte sie drei Hauptgründe: Geringe Wertschätzung der Mütter, finanzielle Engpässe, Karrierewünsche der Frauen. Danach ging sie auf die drastischen Folgen der heutigen Kinderarmut in den Schweizer Familien ein. Sie ging auch mit der neuen Mutterschaftsversicherung hart ins Gericht, die zwar ein guter Ansatz, aber total falsch umgesetzt sei, weil nur arbeitende Mütter unterstützt würden.
Danach folgte eine Rede zum Thema Globalisierung, in welcher der Redner die Unterschiede eidgenössisch-sozialistischer und linker Globalisierungskritik aufzeigte und die internationale Arbeiterkonkurrenz anprangerte.
Bevor Dominic Bannholzer die Gäste verabschiedete, sprach spontan noch Jonas Gysin zu der frisch formierten Sektionsleitung, dankte ihnen herzlich für die sehr gelungen Veranstaltung und wünschte ihnen viel Glück bei der zukünftigen politischen Arbeit.


AutorIn: kandahaar
  pnos wird selbstbewusst
07.03.2005 15:47  
vielleicht ist es nicht nur mir aufgefallen. der oben zitierte veranstaltungsbericht der PNOS beinhaltet eine grosse neuerung. die gesamte stützpunktleitung wird namentlich vorgestellt. dies geschah in der vergangenheit noch bei keiner gründung, angeblich immer aus angst vor linken übergriffen. die exponenten mussten an die öffentlichkeit gezerrt werden...
dieses neue verhalten beweist in meinen augen eindeutig das neue selbstbewusstsein, das die PNOS nach dem erfolg in langenthal erlangt hat.
die PNOS baut mit diesem verhalten einen der grössten hinderungsgründe für betritswillige otto-normal-bürger ab, denn sie wirkt nicht mehr so verschworen, geheimtuerisch und kriminell. hier entwickelt sich eine grosse gefahr!
es wäre längst überfällig der PNOS wieder einmal einen schlag zu verpassen!


AutorIn: a no nym
07.03.2005 18:54  
alles zu seiner zeit... ;-)


07.03.2005 21:40  
Ach einen Schlag verpassen??? Und danach rmjammern das die PNOS euch angegriffen ha wie in Langethal wie es überall im Internet steht?


  @ ober mir
08.03.2005 13:36  
wenn mensch keine ahnung hat sollte mensch die fresse halten


AutorIn: mein-name
09.03.2005 13:36  
Ich habe nicht keine Ahnung und wiso wurde wohl mein Bericht gelöscht der keine Provokationen enthielt?
ich habe gedacht ihr steht für Meinungsfreiheit und Demokratie


  Cheers
09.03.2005 17:54  
Hey lüts iz löt doch ned sones gschis ab wäge däm ma, i chamers ser schlächt forschtöue das die lüt grundlos öber zämeschlö. i könnese zum teil sälber. Und was d Bulle aues so ferzapfe isch au ni richtig auso schnauze!s schlimme adere sach isch sicher pnos aber der wärdet gse, einzelni näme si scho bekannt u ou adresse si im netz. und es git e eskalation do chöiter sicher si. au in burgdorf wirds de brune nüm lang so eifach go.


AutorIn: Old good4
  Fausch!
11.03.2005 01:04  
Genau das isch äbe fausch. So bietisch dene Löle Agriffsflechi u das wei si jo. Eis chöi si, die Nazis: Ihres Gwaltpotenzial und ihri Waffe verstecke und sich aus Unschuldslämmli tarne. In Langetau si si jo soooo armi gsi, nachdäm si s Lakuz zämegschlage hei. Aber äbe: S schlimmschte fingi, we me sich vo däm Verhaute lot lo provoziere. Fridlichi Demos u Ufklärigsarbeit (es git geng no vüu zvüu Lüt wo ke Ahnig hei was d PNOS eigentlich isch und was fürne Schtuss die uselöö) si sicher würkigsvouer weder e PNOSler mit eme Loch im Chopf...

Nöilingin


AutorIn: s.d.
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