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 :: internationaler Frauenkampftag: Demo am Samstag 5.März ::
 Themen | Feminismus/Gender/Queer 02-03-2005 19:16
AutorIn : autonome feministinnen
8.März 2005 INTERNATIONALER FRAUENKAMPFTAG!
FRAUEN kommt an die DEMO am Samstag 5.März 2005, Besammlung 14uhr auf dem hechtplatz/züri
8. März - Internationaler Frauenkampftag

Seit 1910 gibt es den jährlichen internationalen Frauenkampftag. 1921 wurde das Datum in Erinnerung an Textilarbeiterinnenstreiks in den USA und in
Russland auf den 8. März festgelegt. Den Themen Frauenstimmrecht und Krieg wurde am meisten Gewicht gegeben.
Später wurde für bessere Entlöhnung, für Arbeitszeitverkürzung, Mutterschutz, Frieden, Bildung und das Recht auf Abtreibung gekämpft. Während des zweiten Weltkriegs waren die Frauenorganisationen von starker Repression betroffen. Nach dem Krieg wurden die Frauen wieder in ihre alten Rollen gedrängt und frauenpolitische Themen gerieten mit dem Beginn des Kalten Krieges in allen europäischen Ländern immer mehr in den Hintergrund. Obwohl Frauen von der Gleichberechtigung meilenweit entfernt waren und - z.B. in der Schweiz - noch Jahrzehnte auf das Stimmrecht warteten, ging der internationale Frauenkampftag in den westlichen Ländern immer mehr vergessen, während in den sozialistischen Ländern Patriarchatskritik schlicht unterdrückt wurde.
Erst durch die Neue Frauenbewegung gewann der 8. März als Kampftag wieder an Bedeutung, sie brach die Grenzen des Klassenbegriffs der sozialistischen und kommunistischen Organisationen auf und analysierte patriarchale Unterdrückungsmechanismen. Zunehmend fanden auch in Afrika, Asien und Lateinamerika Aktionen statt.
Hervorgegangen aus der StudentInnenbewegung und der schwarzen BürgerInnenrechtsbewegung in den USA, engagierte sich die Neue Frauenbewegung in verschiedenen Bereichen: Das öffentlich machen von Männergewalt ging einher mit Forderungen nach dem Selbstbestimmungsrecht über Körper und Sexualität, dem Sichtbarmachen von Hausarbeit als zentralem Bereich ökonomischer Ausbeutung und der Parole "das Private ist politisch". Neu war auch der Gedanke einer weltweiten Solidarität in den Frauenkämpfen. Dabei die Differenz zwischen Frauen nicht zu verwischen, sondern Anzuerkennen, dass Frauenrealitäten sehr verschieden sind, war und ist eine zähe Auseinandersetzung
innerhalb der Frauenbewegung. Prekarität trifft zwar Frauen zuerst und am härtesten, eine Schweizerin der Mittelschicht hat jedoch viel mehr Spielraum als
zum Beispiel eine Migrantin oder eine Bäuerin in Afrika.

Wir gehen dieses Jahr am Samstag, den 5. März auf die Strasse, um für ein Leben zu kämpfen, in dem jede hat, was sie braucht, keine mehr flüchten muss und jede leben kann, wo und wie und mit wem sie will. Für ein Leben, in dem jede ihre Möglichkeiten nutzen kann, lernen kann, was sie will, und lieben kann, wen sie will. Für ein Leben, das mehr beinhaltet als den täglichen Überlebenskampf; ein Leben, in dem keine Frau ermordet, keine Frau vergewaltigt, keine geschlagen wird. Ein freies Leben, in dem jede ihren Körper lieben kann wie er ist, so viele oder so wenige Kinder haben kann, wie sie will. Wir gehen auf die Strasse für ein Frauenleben ohne Ausbeutung, mit Selbständigkeit und Unabhängigkeit, ohne Opfer und TäterInnen. Kämpfen wir zusammen für ein freies und gutes Leben für alle!

Grenzenlos widerständig! Frauendemo am 5. März, 14.00 Uhr, Hechtplatz, Zürich
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06.03.2005 20:05  
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AutorIn: Heidi
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