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 :: Aufruf aus Zürich zur Teilnahme am Antifa-Spaziergang in BE ::
02-03-2005 17:05
AutorIn : einige antifas aus zürich und winterthur
auf nach bern! Aufruf aus Zürich zur Teilnahme am Antifaschistischen Abendspaziergang vom 12.03.2005 in Bern
auf nach bern!
auf nach bern!
Aufruf aus Zürich zur Teilnahme am Antifaschistischen Abendspaziergang vom 12.03.2005 in Bern


Die Rechten auf dem Vormarsch

Dass insbesondere die rassistische Hetze der SVP das Fundament für die Wahlerfolge der neofaschistischen PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) und die Zunahme des latent steigenden Rassismus in der Bevölkerung ist, ist uns schon lange Bewusst. Durch diese immer rassistischer werdende Gesellschaft fühlen sich insbesondere Neonazis in ihrem Tun gestärkt und bestätigt. Angriffe auf Asylbewerberheime, Übergriffe auf linke Jugendli-che und pöbelnde Nazi-Pulke bilden da nur die Spitze des Eis-bergs. Diese Tendenzen wehen uns täglich ins Gesicht: Am Ar-beitsplatz, in der Schule oder in Bars. Die Rechten sind auf dem Vormarsch. Egal ob SVP, PNOS oder irgendwelche diffusen Ka-meradschaften, wir müssen gemeinsam Kämpfen um diese Tendenzen aufzuhalten. Dabei bringt es nichts sich auf die schön Redner von beispielsweise der SP zu stützen. Der Staat (die SP ist ein Teil von ihm) ist kein Verbündeter im Kampf gegen Faschismus, denn er bietet den Nährboden für solche Ideologien.

Die Verschärfung der Repression

In Zeiten der sich verschärfenden sozialen Kämpfen, ist es lo-gisch, dass die Repression auch zunimmt. Sei es in unserem All-tag oder auf der Strasse. Insbesondere das Repressionsorgan „Polizei“ ist momentan sehr bemüht alles was dieses System in ihren Grundfesten Angreift zu verbieten oder allenfalls zu Un-terbinden. So auch einen revolutionären Antifaschistischen Abendspaziergang. Es geht ihnen dabei nicht um Sachbeschädigun-gen, sondern um den Charakter einer Aktion. Dies sehen wir z.B. anhanden der 1.Mai-Nachdemo in Zürich, die Anti-WEF Demos in Bern und Basel, welche alle friedlich verlaufen sind jedoch verboten oder gekesselt wurden. Wer sich nicht vom Staat lenken lassen will, also keine Bewilligung hat Widerstand zu leisten, wir eingekesselt, eingepackt, fichiert und kriminalisiert. Natürlich in der Hoffnung die Aktivisten einzuschüchtern.

Lassen wir uns nicht Spalten!

In diesen Zeiten ist es wichtig sich nicht Spalten zu lassen. Auch wenn es bestimmt Differenzen gibt, wie Aktuellerweise mit dem berner Demoschutz, ist es wichtig zusammen zu stehen und gemeinsam, auf allen Ebenen und mit diversen Mitteln gegen die momentanen Verhältnissen Vorzugehen. Wenn wir viele sind lässt sich der Widerstand nicht einfach verbieten und unterkriegen. Deshalb liebe Zürcher und Winterthurer GenossInnen: Heraus zum Antifaschistischen Abendspaziergang, 1.03.2005, 20.30 Uhr, Heiliggeist-Kirche Bern! Besammlung ZH: Treffpunkt HB Zürich!

Einige Antifas aus Zürich und Winterthur
 :: 9 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  gut!
02.03.2005 17:51  
alle nach bern!

diesmal geschlossen und gemeinsam!!

dann werden wir weit über 5000 leute sein


  Abendspaziergang!
02.03.2005 18:45  
"Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen!"

Heraus zum 6. Antifaschistischen

Neonazi-Aufmärsche, Fascho-Konzerte, Wahlerfolg für Rechtsextreme, Flugblätter und Schmierereien mit rechtsextremen „Inhalten“, Angriffe auf antifaschistische Demos und Konzerte, Übergriffe auf Andersdenkende und AusländerInnen... Die Rechtsextremen konnten mit ihren Untaten in der jüngeren Vergangenheit einige „Erfolge“ verbuchen. Die NationalistInnen sind weiterhin auf dem Vormarsch.

Der Neonazi-Partei PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) ist es gelungen, ihren Führungsanspruch über die nationalsozialistische... Verzeihung, die „eidgenössisch-sozialistische“ Bewegung zu festigen. Mit der Organisation des Rütli-Aufmarsches am Nationalfeiertag, mit Provokationen zum Tag der Arbeit und mit allerlei obskuren Gedenkmärschen versucht die PNOS diesen Führungsanspruch zu unterstreichen und rechtsextremes Gedankengut an die Öffentlichkeit zu bringen.

Durch die Wahl eines Abgeordneten ins Langenthaler Parlament fühlt sich die PNOS nun zusätzlich legitimiert. Auch wenn die PNOSlerInnen auf dem parlamentarischen Parkett nicht allzu viel erreichen dürften und vordergründig auf Gewalt verzichten werden - sie bleiben gefährlich: Die Parteimitglieder mögen sich offiziell von Gewalt distanzieren, sind aber systematisch an rechtsextrem motivierten Übergriffen beteiligt. Und die Ideologie, welche ihre Partei vertritt, ist faschistisch und somit per se gewalttätig.

Auf politischer Ebene geht die grösste Gefahr aber weiterhin von der national-konservativen Schweizerischen Volks Partei (SVP) aus. Die SVP bestimmt die Gangart im bürgerlichen Lager und es gelingt ihr immer besser ihre fremdenfeindliche und unsoziale Politik umzusetzen: Sozialabbau und Sparpakete auf der einen und Gesetzesverschärfungen und Repression auf der anderen Seite sind feste Bestandteile der politischen Agenda . Jüngst will die SVP sogar den Antirassismusartikel ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch streichen lassen. Die SVP versucht damit den Boden für eine offen rassistische Politik vorzubereiten.

Es wird also höchste Zeit, dass wir handeln! Widerstand tut Not! Ein kleiner Teil dieses Widerstandes ist der Antifaschistische Abendspaziergang, an dem wir ein Zeichen gegen die unsoziale und fremdenfeindliche Politik und gegen den Vormarsch der Rechtsextremen setzen!

Den rechten Vormarsch stoppen – die grenzenlos gerechte Gesellschaft aufbauen!

Wenn wir aber nicht nur Zeichen setzen und Auswüchse bekämpfen wollen, müssen wir die wahren Ursachen für Ungerechtigkeit und Unterdrückung erkennen und überwinden. Diese liegen im herrschenden kapitalistischen und nationalistischen System.

Nur wenn wir zuerst die Grenzen und Mauern in unseren Köpfen einreissen, wenn wir die ganze Gesellschaft alltäglich, in kleinen Schritten von unten nach oben positiv verändern und gemeinsam für eine andere, solidarische Welt, für Gerechtigkeit, Basisdemokratie und Selbstbestimmung kämpfen, wird auch Faschismus nicht mehr möglich sein.

Deshalb wollen wir wie schon in den vergangenen Jahren am Antifaschistischen Abendspaziergang nicht ausschliesslich gegen Faschismus demonstrieren, sondern auch ein entschlossenes Zeichen für eine andere, gerechte und freie Welt setzen!

Nehmen wir uns einen Abend lang die Strasse! Heraus zu einem weiteren lautstarken, kraftvollen und selbstdisziplinierten Antifaschistischen Abendspaziergang!

Samstag 12.März 2005, 20.30Uhr,

Heiliggeistkirche, Bern.

Für die Freiheit, für das Leben – Nazis von der Strasse fegen!

Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler!

Gegen Sexismus und Homophobie!

Gegen Staat und Repression hilft uns nur die direkte Aktion!

Gemeinsam für eine andere Welt – basisdemokratisch organisiert, selbstbestimmt, gerecht und solidarisch!

Bündnis Alle gegen Rechts


| Web:: http://www.buendnis-gegen-rechts.ch
02.03.2005 18:46  
Offener Brief des Bündnis Alle gegen Rechts zur Bewilligungsfrage & zum 6. Antifa Abendspaziergang

Bern, 25.02.2005

Peter Theilkäs, Chef Abteilung Sicherheitspolizei, hat uns im Auftrag des Kommandos der Stadtpolizei Bern aufgefordert bis am Montag, 28.02.2005, um 17.00 Uhr verbindlich mit ihm in Kontakt zu treten um Verhandlungen bezüglich des 6. Antifaschistischen Abendspaziergang einzuleiten. Ansonsten könne die Stadtpolizei es nicht verantworten den Abendspaziergang zuzulassen.

Die neue (De-)Eskalationsstrategie der Stadtpolizei

Über diesen Schritt ist im BAgeR niemand erstaunt. Wieder einmal versucht die Stadtpolizei den Antifaschistischen Abendspaziergang unter dem Vorwand, es liege keine Bewilligung vor, zu kriminalisieren. So soll die antifaschistische Bewegung gespalten und mundtot gemacht werden. Daneben liefert die Diskussion "Argumente" um auf "politischer" Ebene das neue Demoreglement durchpuschen zu können.

Antifaschismus braucht keine Bewilligung

Wir möchten an dieser Stelle ein weiteres Mal unsere Gründe darlegen, warum wir auch heuer um keine Bewilligung bitten werden. Wir berufen uns auf die Meinungsäusserungsfreiheit und die Versammlungsfreiheit. Dies sind Menschenrechte und als solche nicht ohne äusserst schwerwiegende Gründe einschränkbar. Menschenrechte bedürfen keiner Bewilligung! Es wäre zudem paradox bei der Instanz, gegen welche wir demonstrieren wollen, um Erlaubnis darum zu bitten. Die Polizei fordert uns zum "Dialog" auf. Doch ein Dialog kann nur zwischen gleichberechtigten PartnerInnen zu Stande kommen. In unserem Fall kann davon keine Rede sein. Die Behörden legen nicht nur den Rahmen für die Verhandlungen fest, sondern erklären den "Dialog" auch subito für beendet, wenn wir uns erfrechen, nicht auf all ihre Forderungen einzugehen. Dieser angebliche Dialog, auf den wir uns unmöglich einlassen können, soll also nur dazu dienen unserem Widerstand die Zähne zu ziehen und ihn zu kanalisieren. Weiter sind wir ein basisdemokratisch organisiertes Kollektiv. Wir übernehmen Verantwortung als Gesamtbündnis und sind darum nicht bereit, Einzelpersonen zu exponieren und sie erhöhter Repression und Überwachung auszusetzen

Ein Blick zurück, (k)ein Schritt nach vorne

Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass auf politischer Ebene längst vom Deeskalationskonzept Abschied genommen wurde. Was Wasserfallen begann und Begert versteckt weiterführte, wird nun unter Hayoz offen praktiziert. Nun soll der Abendspaziergang endgültig verboten werden. Ein Blick in die Geschichte der Abendspaziergänge zeigt aber, dass genau jene heiklen Demos, von denen Frau Hayoz so gerne spricht, sehr selbstdiszipliniert verliefen. Zu kleineren Scharmützeln kam es lediglich am 3. & 5. Spaziergang, als die Polizei äusserst unverhältnismässig einschritt und die TeilnehmerInnen bis zum "Geht-nicht-mehr" provozierte. Indes, es kam nur zu kleinen Scharmützeln und nie zu Strassenschlachten, weil dies die Demonstrierenden nicht wollten. Für eine Demo dieser Grösse, welche hauptsächlich von anarchistischen-, autonomen Kräften getragen wird, liegt die Toleranzgrenze unsererseits, gegenüber den Provokationen der Staatsmacht, bemerkenswert hoch.

Berner Demokultur - oder Bernerbeben?

Die Stadtpolizei behauptet, sie könne den Abendspaziergang ohne Verhandlungen nicht verantworten - obwohl dies die letzten vier Jahre problemlos möglich war. Fraglich ist aber, ob sie es verantworten kann die Demo nicht zuzulassen. Bis jetzt hat die libertäre Bewegung besser "deeskaliert" als Polizei und Gemeinderat. Bei den hirnrissigen Polizeieinsätzen in der Vergangenheit (Abendspaziergang 04, RTS 04, Anti WEF 05 etc.) fragt sich allerdings, wie lange die Bewegung auf diese Demütigungen noch mit kreativen Aktionen reagieren kann und will?! Es steht nicht weniger auf dem Spiel als die Berner Demokultur. Die Stadtpolizei und der Gemeinderat täten gut daran dies zu berücksichtigen!

T(h)eil(käs)e und Herrsche

Trotz alledem, wir werden an unserer Taktik festhalten und rufen alle dazu auf, am 12. März lautstark, kraftvoll und entschlossen selbstdiszipliniert den Angriffen, Spaltungsversuchen und der Hetze zu trotzen, und sich nicht auf die vom Polizeikommando provozierte Strategie der Eskalation einzulassen. Unser Ziel ist es auch dieses Jahr den Antifaschistischen Abendspaziergang ohne Ausschreitungen durchzuführen, dabei antifaschistische Inhalte zu vermitteln und radikale Gesellschaftskritik anzubringen und mit einer grossen, starken Demo ein Zeichen gegen die herrschende, unsolidarische, ausbeuterische und repressive Politik zu setzen!

Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen!

Heraus zum 6. Antifaschistischen Abendspaziergang!

Bündnis Alle gegen Rechts


  Treffpunkt
03.03.2005 10:22  
Treffpunkt für gemeinsame Anreise 19.15h, TP, HB, ZH


AutorIn: zürcher
  Zürcher kommt
03.03.2005 19:05  
das wird wohl es verdammts starchs zeichä wo am 12tä in Bern gsetzt wird!! hoff mal dasmer eus jetzt im vorfeld mal nöd spaltet, es isch klar es sind au bi eus diferenzä...bewilligung oder nöd demoschutz....!!
aber jetzt gliiich all uf bärn!!



AutorIn: sinn
  demoschutz?
04.03.2005 10:21  
gibts wieder einen Demoschutz der Faschisten in Schutz nimmt??? (Wie das bereits der Fall war!!)


AutorIn: pimp
04.03.2005 11:38  
den demoschutz in dieser form wird es nicht mehr geben...


auf nach bern!


  demoschutz
04.03.2005 13:25  
ahja wirklich? habe da was anderes gehört... aber wir werden sehen


AutorIn: antifaschist
08.03.2005 22:30  
bis dann.


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