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 :: 6. Weltweiter Frauenstreik – 8. März 2005 ::
 Themen | Krieg+Militarismus | Migration/Antira/NoBorder | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Feminismus/Gender/Queer 18-02-2005 17:03
AutorIn : Global Women's Strike : http://www.globalwomenstrike.net
Existenzsichernder Lohn für all unsere Arbeit &
Lohngleichstellung auf dem Weltmarkt
Beendet Armut und Krieg – Investiert in Fürsorge, nicht in Töten!
Liebe Schwestern und Brüder,

6. Weltweiter Frauenstreik – 8. März 2005
Existenzsichernder Lohn für all unsere Arbeit &
Lohngleichstellung auf dem Weltmarkt
Beendet Armut und Krieg – Investiert in Fürsorge, nicht in Töten!

An jedem Internationalen Frauentag seit 2000, bei allen Arten von Graswurzelaktionen haben Frauen aus über 60 Ländern gemeinsam gefordert, dass die Gesellschaft in Fürsorge investiert, nicht in Töten, und dass das an den Krieg verschwendete Geld stattdessen für die Bedürfnisse unserer Gesellschaft verwendet wird. In den fünf Jahren seit dem ersten Streik ist unser Streiknetzwerk gewachsen und stärker geworden, besonders in Ländern des globalen Südens. Frauen und immer mehr Männer sind jetzt das ganze Jahr über aktiv. Wir konnten miterleben, wie es uns stark macht, über Landesgrenzen hinweg mit Anderen im Kampf für Gerechtigkeit zusammenzuarbeiten.

Das Beenden jeglicher kriegerischer Auseinandersetzungen bedeutet zugleich auch ein Ende der Armut. Der entsetzliche Tsunami hat vor nicht langer Zeit mehr als 200 000 Menschen getötet, viele Tausende sterben jedoch tagtäglich durch Hungersnöte, Krankheiten und Seuchen sowie die Klimaerwärmung und Krieg – alles von Menschen geschaffene Katastrophen, die auf Geld- und Marktherrschaft zurückzuführen sind. Von den Regierungen und ihren geliebten multinationalen Unternehmen hört man nur leeres Geschwätz darüber, die Armut zu beenden, sie reden jedoch nie davon, uns das nötige Geld zu geben. Das Zwillingsschreckgespenst der Armut und des Krieges ist profitabel und sie sind nicht daran interessiert auch nur einen der beiden Schrecken zu beenden. Nur wir selbst, angefangen bei den Frauen, den Fürsorgerinnen, die jeden Tag dafür kämpfen, Leben zu erhalten, die am härtesten arbeiten und dabei am wenigsten bekommen können dies zustande bringen . Der Streik ist ein wichtiges Mittel zur Mobilisierung für diese lebensrettende Veränderung.

Wir wollen keine Almosen, sondern nur das, was wir verdient haben, was wir uns erarbeitet haben. Wir fordern für all unsere Arbeit einen existenzsichernden Lohn. Und wir haben ein Recht auf gleiche Bezahlung, für Frauen und Männer gleichermaβen, egal in welchem Land, egal, wie alt wir sind, welcher Rasse oder welcher Religion wir angehören, sobald wir für einen Lebensunterhalt arbeiten. Wir fordern Lohngleichstellung auf dem Weltmarkt. Das ist unser Programm, um Armut und auch Sexismus und Rassismus zu beenden.

Der Streik hatte immer zum Ziel, Frauen (und Männer) jenseits vieler Bereiche zusammenzubringen. Dadurch, dass wir weltweite Lohngleichstellung und Bezahlung für all die Arbeit, die wir machen, fordern, geben wir allen ArbeiterInnen, aber besonders auch denen, die nicht sichtbar sind, bezahlt und unbezahlt, eine größere Möglichkeit, unseren Beitrag und unsere Macht sichtbar und spürbar zu machen: Müttern und und anderen PflegerInnen; GraswurzelaktivistInnen; Eigenbedarfs-, Nomaden- und Familienbauern; denjenigen, die sich mit Invaliditätsrenten, Sozialhilfe und Fürsorgeunterstützung durchkämpfen; KinderarbeiterInnen; ImmigrantInnen mit oder ohne Papiere; ArbeiterInnen in Schuldknechtschaftsverhältnissen; Hausangestellten und HeimpflegerInnen; SexarbeiterInnen; Häftlingen und Haftentlassenen; Refuseniks und andere KriegsdienstverweigerInnen; StudentInnen; denjenigen, die Vergewaltigungen überlebt haben und anderen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen; freiwilligen Helfern in den Gemeinschaften usw.; egal welchen Geschlechtes, welcher Rasse, Nationalität, Religion, Alter oder sexueller Orientierung…

Die Unterstützung und internationale Teilnahme von Männern wird von Payday koordiniert, einem multikulturellen Netzwerk von Männern. Payday hat nicht nur dazu beigetragen, die Frauen-Streik-Aktionen zu unterstützen, sondern hat auch in vielen Ländern angefangen von den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien bis hin zu Israel und Eritrea zusammen mit Männern und Frauen, die den Kriegsdienst und die daraus entstehende tödliche und unterdrückende Arbeit verweigern, bei der Organisation geholfen. Die Armutsfalle der „poverty draft“, d.h. die Tatsache, dass viele Menschen und vor allem Farbige und ImmigrantInnen aus wirtschaftlichen Gründen praktisch gezwungen sind, der Armee beizutreten, hat es den USA ermöglicht, in den Krieg zu ziehen. Daher sind die, die sich weigern zu töten, ein lebenswichtiger Teil der Bewegung, die nicht nur den Krieg, sondern auch die Armut beenden will.

Die bolivarische Revolution in Venezuela und der Widerstand gegenüber der amerikanisch-französischen Besetzung in Haiti sind wichtige Bezugspunkte für den Streik. Beide sind zum großen Teil von Frauen geführt, aber das wird nicht oft zugegeben. Der Streik wird seinen dritten Film über Venezuela herausbringen – die einzigartige Erfahrung, die sie in Venezuela machen, zeigt, dass das, was wir fordern machbar und erreichbar ist, und was die Basis will. Und Payday wird seinen Film „Refusing to Kill“ („Die Weigerung, zu töten“) herausbringen, der von Frauen und Männern handelt, die sich weigern für das Militär als Folterer, Vergewaltiger und Mörder zu agieren. (E-mail:  payday@paydaynet.org Webseite: www.refusingtokill.net)

Viele von uns sind schockiert, dass Bush und seine völkermordenden Handlanger für vier weitere Jahre für die weltgrößte Armee verantwortlich sind. Aber wie Joe Hill, ein großartiger Kämpfer der Arbeiterklasse, sagte als ihm von der amerikanischen Polizei ein Mord angehängt wurde und er zum Tode verurteilt wurde: ‚Trauert nicht. Organisiert euch!’

Schwestern und Brüder habt Kraft die Welt anzuhalten und sie zu ändern!

Selma James
Weltweiter Frauenstreik (internationale Koordination)

Streikforderungen
· Entlohnung für alle Plege- und Hausarbeit - durch Löhne, Renten, Land oder andere Mittel. Was ist wertvoller als die Erziehung der Kinder und die Fürsorge für andere? In das Leben und in die Wohlfahrt muss investiert werden, nicht in Militärbudgets und Gefängnisse.
· Gleiche Bezahlung auf dem Weltmarkt für alle, für Frauen und Männer gleichermaßen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
· Nahrungsmittelsicherheit für alle, angefangen mit stillende Mütter. Bezahlten Mutterschaftsurlaub, entlohnte Stillpausen. Hört auf, uns für unser Frausein zu bestrafen!
· Zahlt keine "Dritte Welt" Schulden ab. Frauen schulden nichts. Sie schulden uns.
· Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung, Wohnraum, Transport, Alphabetisierung.
· Umweltfreundliche Energie und Technologie, die die Stunden, die wir arbeiten, verkürzen. Wir brauchen alle einen Herd, Kühlschränke, Waschmaschinen, Computer, & Freizeit!
· Schutz und Asyl vor jeglicher Gewalt und Verfolgung, egal ob sie von Familienangehörigen oder von Menschen in Autoritätspositionen ausgeht.
· Bewegungsfreiheit. Das Kapital bewegt sich frei, warum also nicht auch Menschen?
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  femminusmus = sexismus?
18.02.2005 19:07  
Ja wenn man z.B. die Positionen (sofern sie überhaupt welche haben) des Kasamas anschaut. Es geht ihnen nicht um eine Gleichberechtigung, sonder einfach um den Kampf der Geschlechter. Ein solcher Kampf mach existieren, doch nur leute die überhaubt nichts begriffen haben führen ihn. Es sollte am Frauentag nicht um Kampf Mann gegen Frau sonder um den Kampf für eine Geselschaft ohne Sexismus, Rassismus, ausbeutung und unterdückung in jeglicher form gehen. Gut andereseits ist das Kasma sowiso nicht so ernst zu nehmen...



AutorIn: eine frau aus zürich
  @frau aus zürich
23.02.2005 19:28  
dein kommentar hast du wohl unter den falschen artikel gesetzt?! erst lesen, dann denken und dann einen kommentar zum artikel schreiben.
danke


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