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 :: 12.3: Heraus zum 6. Antifaschistischen Abendspaziergang ::
07-02-2005 11:04
AutorIn : antifaschist : http://www.buendnis-gegen-rechts.ch
6. Antifaschistischer Abendspaziergang
12. März 2005
20:30h Heiliggeistkirche, Bern

"Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen!"
flyer1
flyer1
flyer2
flyer2
flyer3
flyer3
"Wer begriffen hat und nicht handelt, hat nicht begriffen!"

Heraus zum 6. Antifaschistischen Abendspaziergang!

Neonazi-Aufmärsche, Fascho-Konzerte, Wahlerfolg für Rechtsextreme, Flugblätter und Schmierereien mit rechtsextremen „Inhalten“, Angriffe auf antifaschistische Demos und Konzerte, Übergriffe auf Andersdenkende und AusländerInnen... Die Rechtsextremen konnten mit ihren Untaten in der jüngeren Vergangenheit einige „Erfolge“ verbuchen. Die NationalistInnen sind weiterhin auf dem Vormarsch.

Der Neonazi-Partei PNOS (Partei National Orientierter Schweizer) ist es gelungen, ihren Führungsanspruch über die nationalsozialistische... Verzeihung, die „eidgenössisch-sozialistische“ Bewegung zu festigen. Mit der Organisation des Rütli-Aufmarsches am Nationalfeiertag, mit Provokationen zum Tag der Arbeit und mit allerlei obskuren Gedenkmärschen versucht die PNOS diesen Führungsanspruch zu unterstreichen und rechtsextremes Gedankengut an die Öffentlichkeit zu bringen.

Durch die Wahl eines Abgeordneten ins Langenthaler Parlament fühlt sich die PNOS nun zusätzlich legitimiert. Auch wenn die PNOSlerInnen auf dem parlamentarischen Parkett nicht allzu viel erreichen dürften und vordergründig auf Gewalt verzichten werden - sie bleiben gefährlich: Die Parteimitglieder mögen sich offiziell von Gewalt distanzieren, sind aber systematisch an rechtsextrem motivierten Übergriffen beteiligt. Und die Ideologie, welche ihre Partei vertritt, ist faschistisch und somit per se gewalttätig.

Auf politischer Ebene geht die grösste Gefahr aber weiterhin von der national-konservativen Schweizerischen Volks Partei (SVP) aus. Die SVP bestimmt die Gangart im bürgerlichen Lager und es gelingt ihr immer besser ihre fremdenfeindliche und unsoziale Politik umzusetzen: Sozialabbau und Sparpakete auf der einen und Gesetzesverschärfungen und Repression auf der anderen Seite sind feste Bestandteile der politischen Agenda . Jüngst will die SVP sogar den Antirassismusartikel ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch streichen lassen. Die SVP versucht damit den Boden für eine offen rassistische Politik vorzubereiten.

Es wird also höchste Zeit, dass wir handeln! Widerstand tut Not! Ein kleiner Teil dieses Widerstandes ist der Antifaschistische Abendspaziergang, an dem wir ein Zeichen gegen die unsoziale und fremdenfeindliche Politik und gegen den Vormarsch der Rechtsextremen setzen!

Den rechten Vormarsch stoppen – die grenzenlos gerechte Gesellschaft aufbauen!

Wenn wir aber nicht nur Zeichen setzen und Auswüchse bekämpfen wollen, müssen wir die wahren Ursachen für Ungerechtigkeit und Unterdrückung erkennen und überwinden. Diese liegen im herrschenden kapitalistischen und nationalistischen System.

Nur wenn wir zuerst die Grenzen und Mauern in unseren Köpfen einreissen, wenn wir die ganze Gesellschaft alltäglich, in kleinen Schritten von unten nach oben positiv verändern und gemeinsam für eine andere, solidarische Welt, für Gerechtigkeit, Basisdemokratie und Selbstbestimmung kämpfen, wird auch Faschismus nicht mehr möglich sein.

Deshalb wollen wir wie schon in den vergangenen Jahren am Antifaschistischen Abendspaziergang nicht ausschliesslich gegen Faschismus demonstrieren, sondern auch ein entschlossenes Zeichen für eine andere, gerechte und freie Welt setzen!

Nehmen wir uns einen Abend lang die Strasse! Heraus zu einem weiteren lautstarken, kraftvollen und selbstdisziplinierten Antifaschistischen Abendspaziergang!

Samstag 12.März 2005, 20.30Uhr,

Heiliggeistkirche, Bern.

Für die Freiheit, für das Leben – Nazis von der Strasse fegen!

Der Kapitalismus hat keine Fehler – er ist der Fehler!

Gegen Sexismus und Homophobie!

Gegen Staat und Repression hilft uns nur die direkte Aktion!

Gemeinsam für eine andere Welt – basisdemokratisch organisiert, selbstbestimmt, gerecht und solidarisch!

Bündnis Alle gegen Rechts


MEHR FLYERS UND PLAKIS UND INFOS UNTER:
www.buendnis-gegen-rechts.ch
 :: 34 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Wer das nicht begreift...
07.02.2005 11:35  
Fälle sind Glücksache...


AutorIn: So was von egal
  man sieht sich!
07.02.2005 11:54  
dieses jahr ohne spalier!!


  YES!!
07.02.2005 12:30  
Es ist wiedermal so nötig wie noch NIE!
Dieses Jahr 5000 Leute?? Ja!! Der Neonaziszene und den Bürgerlichen rassistInnen Parole bieten!

Weiter so und weiter mobilisieren!


AutorIn: Thuner
  Cool!
07.02.2005 13:36  
Meiner Meinung nach ein sehr guter Aufruf! Klar und verständlich und nicht so abgehoben-elitär und über-intellektuell wie es viele andere Gruppen gerne schreiben...
Fight Fascism!


AutorIn: Subi
  Wir werden kommen
07.02.2005 13:55  
Nei liebe fakers und provos, nicht um die demo in den arsch zu machen. in zeiten der verstärkten repression und naziterror ist es wichtig schulter an schulter zu kämpfen auch wenn wir differenzen haben und das DS-Konzept nicht gutheissen können.


AutorIn: zürcher
  gähnn
07.02.2005 14:04  
alle jahre wieder....


AutorIn: ;-(
07.02.2005 15:31  
wenn der preis der verständlichkeit (?!?) dann ein inhaltlich mieses flugi ist, naja...
am anfang wird erstmal das feindbild konstruiert (so dass mensch fast meinen könnte, ihr würdet euch wünschen, es hätte mehr faschos) und so gehts dann weiter.
vielleicht würde das bündnis die zeit die sie mit der orga dieses riutales verschwendet, besser in das studium von faschsimustheorie stecken.


| Web:: http://www.junge-linke.de
  Top!
07.02.2005 15:31  
Widerstand vernetzen!


AutorIn: Kapitalismus braucht Faschismus
07.02.2005 15:35  
was soll denn das schöne dirtbike auf dem plaki? symbol für den mittelstand?


  gute plakis und flyers!
07.02.2005 17:43  
wird wohl neben dem 1. mai die grösste rregelmässige demo bleiben. nach 3000 vorletztes und 4000 leuten letztes jahr diesmal hoffentlich 5000!!

antifa for ever!!


  Liebe Leute....
07.02.2005 20:23  
....wenn ihr keine ahnung habt wovon ihr redet dann haltet die schnauze! lässt die themen rund um den DS sein! ihr geht ja nicht wegen dem demoschutz an die demo. wer was von DS quasselt hat nicht begriffen worums geht.
ob mit oder ohne DS, 5000 Leute!

kommt, mobilisiert!
danke bündis, danke teilnehmerInnen



AutorIn: Mensch
  ojemine
07.02.2005 20:38  
was für eine diskussionsbereitschaft, welch progressive haltung...
ich kenne den ds und die strukturen rumherum von innen und kann nur sagen, ich finde das prinzip scheisse, weit weg von intelligenter antifaschistischer praxis. und das kann auch ein grund für mich sein, nicht an der demo teilzunehmen.
ich glaube die beste antwort zum thema 'demoordner' hat das bündnis gegen das wef mit dem einkaufswägeli voller büroordner gegeben.
ds auf's maul.


07.02.2005 21:05  
meine güte - was für ein oberflächliches und inhaltsleeres geseiere. wen wundert's noch, dass an solchen demos nur apolitische mitläufer teilnehmen? peinlich, peinlich ....


  @ojeminee
07.02.2005 23:34  
und du bist so peinlich, dass du gleich zwei identische posts machen musst.

hahaahaa


AutorIn: entlarver antispalter
  ds aufs maul? wird weh tun!
08.02.2005 00:37  
alle jahre wieder...
wer die demo, die inhalte, das bündnis, den demoschutz, die apolitischen teilnehmerInnen u.s.w. scheisse findet, bleibt am besten einfach vor dem compi sitzen und lästert weiter - oder stellt selber was auf die beine.

p.s. 5000 tausend teilnehmerInnen sind unwahrscheinlich, bei diesen radikalen inhalten wurde im kaff-städtchen bern mit 4000 leute wohl die grenzen des möglichen erreicht.
wir sehn uns!



AutorIn: feige&faul
  vorwärts und nie vergessen
08.02.2005 00:45  

Der 5. Antifaschistische Abendspaziergang ist kaum vorbei und schon hetzen Presse und PolitikerInnen in einer Aufregung gegen Anlass und AntifaschistInnen. Von massiven Sachbeschädigungen und Ausschreitungen ist die Rede. Dr. Kurt Wasserfallen fordert eine Untersuchung zum "Saubannerzug", die SVP will die Leistungsverträge zwischen Stadt und der Reitschule sistieren und die (noch) Polizeidirektorin Begert will gleich den nächsten Antifa-Spaziergang verbieten und vorzeitig auflösen lassen.

Wer in den letzten Wochen die Berichterstattungen über den Abendspaziergang mitverfolgte, musste davon ausgehen, dass ganz Bern in Schutt und Asche gelegt worden ist.

Was wirklich geschah!

Es dürfte nicht nur den über 4000 TeilnehmerInnen aufgefallen sein, dass Polizei, Politik und Presse im Nachhinein nur die negativen Ereignisse rund um die Demo erwähnten, diese gar übertrieben und zum Teil gänzlich falsch darstellten.

Wir wollen hier deshalb noch einmal zum Abendspaziergang Stellung nehmen und so einiges richtig stellen. Der Reihe nach:

Schon im Vorfeld des 5. Antifaschistischen Abendspaziergangs waren Polizeisprecher und einige übereifrige JournalistInnen damit beschäftigt, die Stimmung kräftig anzuheizen. Die fehlende Bewilligung und die Kreidekritzeleien (O-Ton von Polizeisprecher Märki: "Sachbeschädigungen") vom letzten Jahr wurden zum Vorwand genommen, um den Abendspaziergang schon im Voraus zu kriminalisieren und potentielle TeilnehmerInnen abzuschrecken.

Am 20.März 2004 folgten trotz Allem über 4000, zumeist jugendliche Antifas dem Aufruf des Bündnis Alle Gegen Rechts, und versammelten sich bei der Heiliggeistkirche, um ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus und rechte Tendenzen, gegen den Kapitalismus, gegen Sexismus, Staat und Patriarchat zu setzen. (Merci nochmals für eure Entschlossenheit und euer zahlreiches Erscheinen!). Während des Abendspaziergangs wurden zahlreiche Reden gehalten, es gab Strassentheater, an einem Gerüst wurde ein Transparent aufgehängt (Soliaktion für die verletzten und verhafteten in Aubonne während des G8-Gipfels). Zudem wurden während des ganzen Abendspaziergangs über 30 000 Polit-Aufkleber verteilt und geklebt. Des Weiteren wurden über 2000 Broschüren mit der diesjährigen Kampagne des Bündnis Alle Gegen Rechts und über 1000 "Lautstark" (Antifa-Zeitschrift) verteilt. Kurz, der Abendspaziergang war auch dieses Jahr ein Erfolg, ein voller Erfolg wäre er geworden, wäre da nicht dieser Polizeieinsatz gewesen.

Keine Polizei = keine Scharmützel!

Die Polizeitaktik, die letztes Jahr gut funktioniert hatte (die Polizei hielt sich im Hintergrund und verzichtete auf Provokationen, der Abendspaziergang verlief ohne Zwischenfälle), wurde gerade umgekehrt: Von Beginn an provozierte die Polizei die DemoteilnehmerInnen mit einem unübersehbaren und hochgerüsteten Grossaufgebot. Die Spitze der Demo wurde von einem "Spalier" Polizei-Grenadieren begleitet. Es kam wie es kommen musste: In der Marktgasse drängten einige DemonstrantInnen die Grenadiere (gewaltlos) mit Hilfe von Transparenten von der Demo ab. Die Polizei reagierte panisch und verschoss Gummischrot aus nächster Nähe und auf Kopfhöhe. Allein der guten Selbstdisziplin der AbendspaziergängerInnen blieb es zu verdanken, dass die Lage nicht völlig eskalierte und die Demo ohne schwere Ausschreitungen in Berns Haupt- und Einkaufsgassen ruhig weiterspazierte.

Kurze Zeit später hatte eine Handvoll ProvokateurInnen aus den Reihen der Demo offenbar Freude daran gefunden, unbemerkt völlig unpolitische und sinnlose Sachbeschädigungen zu begehen (wahllos wurden Autorückspiegel abgebrochen und der Lack zerkratzt). Das Bündnis Alle Gegen Rechts distanziert sich ausdrücklich von diesen unpolitischen und kontraproduktiven Sachbeschädigungen! Wir werden in Zukunft versuchen, solche sinnlosen Aktionen frühzeitig zu bemerken und zu verhindern - dabei sind wir auch auf die Mithilfe aller DemoteilnehmerInnen angewiesen.

Die Polizei nahm diese Beschädigungen zum Anlass, um den ganzen Abendspaziergang beim Kornhausplatz zu stoppen und die vorgegebene Demoroute zu verweigern. Die TeilnehmerInnen hatten für diese Provokationen absolut kein Verständnis. Die Stimmung drohte ab der Polizeiabsperrung (inklusive Wasserwerfer und "Gitter"wagen) fast zu kippen. Die Antifas machten ihrem Unmut lautstark Luft, folgten aber den Durchsagen vom Megaphon und spazierten immer noch bemerkenswert selbstdiszipliniert Richtung Waisenhausplatz weiter. Vor dem Waisenhausplatz kesselte die Polizei die Demonstration ohne ersichtlichen Grund ein. Und mensch wurde das Gefühl nicht los, die Polizei versuche einen Krawall regelrecht heraufzubeschwören. Doch auch diesmal liessen sich die DemonstrantInnen nicht zu Gewalttätigkeiten hinreissen und die Vernunft sollte noch ein letztes Mal siegen. Nach einiger Zeit öffnete die Polizei ihren Kessel unter dem Applaus der AntifaschistInnen und liess die Demo Richtung Reitschule weiterziehen. Bis dahin liessen sich die DemonstrantInnen zu keinem Zeitpunkt von der Polizei provozieren.

Als auswärtige DemonstrantInnen geschlossen Richtung Bahnhof abziehen wollten, riegelte die Polizei das Bollwerk ab und griff die anrückenden AbendspaziergängerInnen mit Wasserwerfer und Gummischrot an. Die entnervten DemonstrantInnen antworteten mit einigen Petardenschüssen und Flaschen - doch auch hier nur halbherzig. Ein Grossteil der DemonstrantInnen zog sich in die Reitschule zurück. Die Polizei liess SCB-Hooligans samt Hitlergrüssen ungehindert hinter ihren Reihen über die Lorrainebrücke marschieren. Es kam erneut zu Scharmützeln zwischen DemoteilnehmerInnen und Polizei. Von schweren Ausschreitungen kann indes keine Rede sein, der grösste Teil der anwesenden Antifas liess sich zu keinem Zeitpunkt auf das von der Polizei provozierte Spiel ein. Wenn mensch bedenkt , wie die Polizei während des ganzen Abendspaziergangs provozierte wird klar, dass es alleine dem Willen der DemoteilnehmerInnen zu verdanken ist, dass es nicht zu einer ausgewachsenen Krawallnacht mit viel höheren Sachschäden gekommen ist.

Nach dem Abendspaziergang ist vor den Wahlen

Dass PolitikerInnen und Polizei die Vorfälle derart dramatisieren, hat mit den anstehenden Wahlen und dem neuen Berner Demoreglement, welches durchgepusht werden soll, zu tun:

Begert fürchtet um ihre Wiederwahl und versucht deshalb, sich als Hardlinerin zu profilieren, sie will zeigen, dass auch sie "hart durchgreifen" kann. Dazu passt ihre Aussage, dass sie Bern für Demonstrationen so unattraktiv als möglich machen wolle. Sie zeigt damit, dass ihr Grundrechte wie Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit nicht wichtig sind. Es geht ihr einzig um ihre persönliche Gewinnmaximierung: möglichst viele Stimmen.

Blumer (Berns Polizeichef) und Co kommen Ausschreitungen und Scharmützel in Bern momentan äusserst gelegen. Sie können damit immer grössere Polizeiaufgebote und brutalere Einsätze legitimieren. Ausserdem liefern Ausschreitungen und Scharmützel "Argumente" für das neue Demoreglement, mit dem die politische ausserparlamentarische Opposition unterdrückt werden soll. Wenn für die Demo keine Bewilligung vorliegt soll sie verboten werden. Für Leute die radikale Systemkritik anbringen wollen, beantragen keine Demobewilligungen. Wieso sollte mensch den Staat fragen, ob gegen ihn demonstriert werden darf?! Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind Menschenrechte und bedürfen keiner Bewilligung, erst recht nicht von einer Instanz, die ihre Macht auf Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt aufbaut.

Der Kampf geht weiter!

Der Antifaschistische Abendspaziergang ist ein Bedürfnis und als starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und Intoleranz in Bern und überall nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr waren wir mehr Antifas auf der Strasse. Dies bestätigt uns und unser Konzept. Wir lassen uns weder von der Medienhetze beeindrucken noch von den Kriminalisierungsversuchen und der Polizeirepression einschüchtern.

Wir sehen uns spätestens am 6. Antifaschistischen Abendspaziergang!


  FIGHT RACISM!!!
08.02.2005 01:14  
Dies ist die beste Demo überhaubt!!!


AutorIn: WIEDERSTANDS-KÄMPFER
  "Heute abend spielt Antifa!"
08.02.2005 10:22  
wie vollkommen sinn- und zielentleert der sog. antifaschistische abendspaziergang ist, lässt sich u.a. auf indymedia verfolgen: wie wenn's um ein konzert gehen würde, überbieten sich die fans im jubel um die "antifa" (sinnigerweise wird aller begriffslogik zum trotz die demo so genannt von vielen - und nicht etwa die organisatorInnen). an sich müsste es ja etwas sein, dass man ungern macht - gegen "faschismus" demonstrieren. auf indymedia und in der postlinken ist dies allerdings ein "geiles happening".

über die absolut unzulänglichen analysen, die dem spaziergang zugrunde liegen, braucht man gar nicht viel zu schreiben - es gibt nach 1945 keinen "faschismus" mehr. es bräuchte wenig, sich einmal etwas eingehender mit diesen thematiken zu befassen - doch sogar das scheint zuviel. dann doch lieber happening ....


AutorIn: ich! hier!
  seit 1945
08.02.2005 11:19  
du wohl etwas dteuschlandzentriert?
siehe mal nach Spanien Portugal


  STOPP MAL:
08.02.2005 11:47  
es gibt dehr viele junge faschisten auf der strasse, junge neonazis mit einer faschistischen ideologie. weiter gibt es viele rassisten und ungesunde patrioten. svp usw...
der antifaspaziergang richtet sich nicht nur gegen die prügelnden neofaschisten auf der strasse, welche zu deinem unwissen durchaus existieren...
der antifaschistische abendspaziergang richtet sich auch gegen sexismus, rassismus und kapitalismus. man kämpft gegen die hetzerische svp, für die gleichstellung der frau usw. das ganze ist eine kultur, antifaschistisch eben...
du solltest dich vielleicht ein bisschen mehr informieren, die anfänge dieser bewegung studieren und vor allem den inhalt, denn du hast keine ahnung sage ich dir.

und dass es ein freudiges happening ist, hat durchaus was wahres... denn ich freue mich jedes jahr zu sehen, dass mehrere 1000 menschen für eine andere, gerechterere welt ohne faschismus,rassismus,sexismus auf die strasse gehen!
dann ist mir allerdings zum jubeln zumute... ein lichtblick eben...


DARUM: AUF NACH BERN!!!


08.02.2005 12:24  
italien etc.


  kapialismuskritik am as
08.02.2005 14:31  
antikapitalismus war noch nie sehr vertretten am antifaspaz. ist schön zu sehen dass die organsatoren es dieses mal machen. es sollte kein anfick sein doch ich hoffe das der ds nicht mehr so auftritt wie andere jahre. andere jahre wurde ich angepöbelt weil ich einen zürcher diaklet habe. und ich war nicht der einzige.



AutorIn: antikap
08.02.2005 18:11  
spanien und portugal waren nie "rein" faschistisch wie italien, sondern hatten eine besondere form des chauvinismus mit diktatorischen zügen und sog. "weichen" anleihen an den faschismus entwickelt - besonders ausgeprägt war dies in portugal. spaniens diktatur waren vorallem eine militärjunta, die sich übrigens nach 45 sehr stark gegen die faschistische tradition ausgesprochen hat und nach beendigung des bürgerkriegs zu einer "kalten diktatur" (wie historiker das nennen) übergegangen war. auch deutschland hatte seine eigene variante des faschismus ausgebildet, die sich "nationalsozialismus" nannte und die in sich in vielen sehr wesentlichen punkten vom ital. faschismus unterschied.
es gibt seit 45 keinen "faschismus" mehr. die faschismustheorien der sog. "antifa" fallen in ihrer plumpheit und ahistorizität noch weit hinter diejenigen der 30er jahre auf das niveau von "slime"-texten zurück und dienen eigentlich nur einem: sich eine billige politische identität zu geben. allerdings eine brüchige, wie man immer wieder sieht, den der wechsel von links nach rechts und rechts nach links ist eines der zentralen phänomene seit den späten 70er jahren in diesen ehemaligen subkulturen.

die glatzen in der schweiz sind keine politische bedrohung, auch wenn sie sich in ihrem stumpfsinn auf denselben "faschismus" berufen wollen. und die svp mag ja vieles sein in ihrer bünzligen beschränktheit und reaktionären borniertheit - aber "faschistisch" ist sie nun gerade nicht.

antifa auflösen heisst alltagsmythen bekämpfen!


AutorIn: ich! hier!
  BG
08.02.2005 19:51  
Ja klar ist es scheisse wen es solche Idioten haben die privat eigentum von Unbekannten zertören das sind die, die als erstes flemmen wen ma einer ihr eigentum kaputt macht ... solche muss man stoppen genau gleich wie Landesflaggen sowas muss man auch stoppen weder schweizer noch eine andere Landesflagge will ich sehen is ja zum kotzen jeder staat ist scheisse nicht nur unser wie die LINKEN idioten immer meinen ...

Aber die Polizisten darf man nicht verschonen greift si an wehrt euch wen sie uns einsperren wollen wehrt euch wen sie uns sagen wollen wo wir hindurchlaufen sollen ... Grteift di drecks polizei an ueberall ...


AutorIn: r!dS
  DirtBikeYeah!!!
09.02.2005 21:32  
Seit wann muss mensch denn bezahlen für dinge die er/sie will? KaufhausklauYEAH! Alles für alle - und zwar umsonst!


AutorIn: Dieb
  zeichen setzen!!
10.02.2005 12:10  
bis dann!


  dumm
13.02.2005 15:14  
Eure Flyer zeigen wieder mal bestens eure Dummheit. Ihr sprecht ständig davon "Nazis" zu outen. Doch ihr getraut euch nur vermummt auf euere stinkigen Flyer. Ausserdem propagiert ihr Gewalt, wo ihr doch immer so dagegen seid, nicht?


AutorIn: Ein schlaues Wort, schon ist man Nazi
  mittelspalte!!
14.02.2005 19:40  
auf nach bern...


  unglaublich !!!!!!!!!!!
15.02.2005 22:33  
unglaublich,dass solche aktionen überhaupt bewilligt werden...kostet nur wieder geld...der verkehr wird behindert und es entsteht wieder schaden durch vandalismus!! einfach ein kindergarten!
wie oft machen wohl eure angeblichen rechtsextremen feinde solchen sachschaden und kravall wie ihr`?fragt euch das mal!ihr wohlt ja nur wieder strassenschlachten etc führen...eifach eine frechheit!!!!

hört endlich auf damit,werdet erwachsen !


AutorIn: bürger1
  okkupada
16.02.2005 11:14  
wird ja nichts bewilligt.

scheiss auf bewilligung, seid spontan und bündelt kräfte eurer region! besetzt häuser und baut netzwerke auf. nur so werden wir stark!


  Flyers
22.02.2005 01:11  
Leider muss ich dem Typ oben mir recht geben...
Es werden viele Antifaschisten der Demo fern bleiben,


AutorIn: Bassotto
  hey ! bi jo gar noni ferti gsi :D
22.02.2005 01:17  
... viele antidfaschisten werden der Demo fern bleiben. Die Flyers zeigen Gewaltbereite Menschen! Auch wenns nicht eure absicht ist ... schade


  alle nach bern, mobilisieren und weitersagen
23.02.2005 18:57  
die flyers zeigen nicht gewaltbereite menschen. auf den flyern ist nur text und logos. das andere, das du meinst sind plakate. und diese menschen sind nicht vermummt weil sie gewaltbereit sind, überlege mal ein bisschen weiter und differenzierter. der antifa abendspaziergang war ausser einmal immer friedlich und selbsdiszipliniert in den letzten jahren. informier dich bitte. jedesmal schauten viele, allen voran die organisatoren, dass es friedlich bleibt und dass sich die leute vom enormen bullenaufgebot nicht provozieren lassen. man verteilte sogar kreiden, dass die sprayer malen können ohne sachschaden zu verursachen, was auch klappte! nenn mir eine andere, revolutionäre demo mit 4000 leuten, die es schafft friedlich zu bleiben...
also bitte, deine aussage ist stupid und du hast keine ahnung. differenzieren und weiterdenken ist angesagt.
ich bin friedlich und gehe nach bern um ein weiteres jahr ein starkes zeichen zu setzen, gegen rassismus, faschismus, sexismus und den kapitalismus.

auf nach bern, alle gemeinsam!!


24.02.2005 02:39  
Auch ich bin friedlich und auch ich werde dieses Jahr den spaziergang besuchen (und dies nicht zum ersten mal).
Ich weiss bescheid über di vermumung und all das.
Doch leider wissen oft nur Demogänger darüber bescheid.

Leider bleiben oft viele Leute von Demos fern aus angst vor dem schwarzen Block. Und mit solchen Posters verbessern sie ihr image nicht.
Und so bleibt der schwarze Block für die Bevölkerung nur ein haufen Chaoten.
Und das ist es was ich für schade empfinde.


AutorIn: Bassotto
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