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 :: Keine Soldaten zum WEF! ::
 Themen | Krieg+Militarismus | WEF 08-12-2004 18:37
AutorIn : : http://www.gsoa.ch
Die Armee wird immer häufiger im Inneren der Schweiz eingesetzt. Als Polizeiersatz vor Botschaften und an der Grenze, als Teil des Repressionsaparats bei grossen Veranstaltungen wie dem World Economic Forum.
Die GSoA ruft die fürs WEF aufgebotenen Soldaten auf, den Dienst zu verweigern oder anderweitig zu umgehen.
In den letzten Jahren explodierte die Zahl der Soldaten für das WEF förmlich. Am WEF 2001 noch waren es erst 1300 Soldaten. 2003 stieg die Zahl bereits auf 1800 Armeemitglieder. (2002 fand das WEF in New York statt.) Für das WEF 2005 wurden nun vom Parlament 6500 Soldaten bewilligt. In einem Aufwisch wurde dieselbe Zahl zudem grad für 2006 mit bewilligt, wohl in der Hoffnung, sich die leidige Debatte nächstes Jahr ganz zu sparen. Das Thema wurde in den Räten am 2. und 6.12. behandelt, als die Marschbefehle schon lange verschickt waren.

Auffallend ist auch, dass dieses Jahr die Begründung für den Militäreinsatz nicht mehr in erster Linie Luftüberwachung und Terrorbekämpfung sind. "Das Risiko eines Terroranschlages oder eines gezielten Angriffes aus der Luft wird als gering beurteilt." Dagegen bestehe das "Risiko der Beeinträchtigung der inneren Sicherheit in Form von gewalttätigen Demonstrationen verbunden mit Plünderungen, von Angriffen auf Personen, und von Sabotageaktionen".

Gegen die Inneren Einsätze der Armee gründete sich diesen Herbst ein Soldatenkomitee:  http://www.soldatenkomitee.ch/
Darin zusammengeschlossen sind Soldaten, die nicht mehr bereit sind, als Ersatzpolizisten eingesetzt zu werden.

Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) ruft die Soldaten, die ein Aufgebot für einen Militärdienst am WEF erhalten haben, auf, den Dienst zu verweigern. Derart aussergewöhnliche Entscheidungen erforderten eine ungewöhnliche Reaktion.
Die Grüne Fraktion des Nationalrats erklärte, dass sie den Verweigerungsaufruf unterstützt.

Soldatenkomitee gegen Innere Einsätze:
 http://www.soldatenkomitee.ch/

Medienkonferenz und Texte:
 http://www.gsoa.ch/gsoa/medien/medien2004.htm#2.12.2004
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
08.12.2004 19:57  
Na klar, wir brauchen eine Armee, wer sonst bewacht unser Bankengeheimnis, dass trotz der Zusammenarbeit mit IG-Farben (Zyklon B) sowie 60 Jahre trällern: "Nachrichtenlose Konten?" wir in der schönen und humanitären Schweiz immer noch haben.

(vgl. Richter Koreman, Newborne, Eizenstadt, Jean Ziegler, Ed Fagan, Christoph Meili, Bankengeheimnis, IG-Farben, Nachrichtenlose Konten, Schredderraum, Volker-Kommission, Bergier, Südafrikas Pieter Botah, Ugandas Idi Amin usw.)


AutorIn: gruss aus dem ubs-schredderraum | Web:: http://www.vodm.ch.vu
  jetzt das ganze noch für den zivilschutz....
08.12.2004 20:22  
... welcher notspitäler über diese zeit bemannt, und der widerstand gegen die berner "demokratie-clique(?)" ist perfekt...

der zivilschutz landquart und die spitäler chur waren auf über 100 verletzte demonstranten vorbereitet, 2003.

zum glück gibts den wef-widerstand, sonst wär die armee "feindlos", und die ter-truppen welche strassenschlachten üben auf den waffenplätzen, sinnlos...


wenn das demokratie ist, gebt mir einen könig, dann weiss ich auf wen ich losgehen muss....
mfg


AutorIn: oberst löli
08.12.2004 22:55  
Den Schweizer Politikern gings wieder nur ums Geld, da der Staat mit einem Armeeeinsatz viel billiger wegkommt.
Aber mir stellt sich die Frage warum es von 1800 Soldaten, vom letzten Jahr, auf 6500 aufgestockt werden musste?
Ich persönlich sehe keine grösseren "Gefahren" als letztes Jahr! Und für die Besucher des WEF bestand sowiso noch nie eine Gefahr in Davos!


Kiss this


| Web:: http://1016: Can't open file: 'users.MYI'. (errno: 145)
  Grosse Manöver
09.12.2004 09:44  
Ein wichtiger Aspekt an diesem Einsatz ist sicher, dass die Armee im grossen Verbund üben kann. Manöver mit tausenden Soldaten kann sie nicht so einfach durchführen. Dazu noch mit einem realen Hintergrund, der dafür sorgt dass die Soldaten das ganze etwas ernster nehmen.
Macht die Sache aber nicht harmloser.


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