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 :: Grenzenlos widerständig | Keine Frau ist illegal | ... ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Feminismus/Gender/Queer 05-04-2004 22:18
AutorIn : Autonome Feministinnen FrauenLesbenKasama
Seite 1 Flugblatt zum weltweiten Frauenkampftag 8. März, das auch 1 Monat später noch stimmt und interessant ist.
Der Text enthält aufgrund automatischer Texterkennung ev. einige Schreibfehler.
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Seite 5 (Quiz-Beilage)
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GRENZELOS WIDERSTÄNDIG | KEINE FRAU IST ILLEGAL | RENTEN FÜR ALLE

Die globalisierte Wirtschaft baut auf Grenzen. Der Zugang zu Arbeit, zu Rechten und zu Sozialleistungen wird durch immer neue Ein- und Ausschlüsse reguliert, die helfen, den Abbau des Sozialstaates durchzusetzen.
Die Antwort darauf ist GRENZENLOSER WIDERSTAND.


Grenzen und Arbeit
Mit dem Asyl- und Ausländerlnnen(un)recht bringt die CH ein kompliziertes System von Kontingenten, abgestuften Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen hervor, das den jeweiligen Interessen der globalisierten Wirtschaft in differenzierter Art und Weise dient. Bestimmt
wird damit, dass
• wer in die Schweiz kommt, um Geld zu verdienen, in genau diejenigen Arbeitsverhältnisse gezwungen wird, in denen es gerade Arbeitskräfte braucht.
• sich verschiedene Herrschaftsverhältnisse wie Klassengegensatz, Rassismus und Geschlechterdiskriminierung auf krasse Weise verbinden: Aufenthalt bekommen bevorzugt Menschen aus dem EU-Raum mit hoher Bildung, mehrheitlich Männer. Für Frauen aus dem Nicht-EU-Raum, egal wie qualifiziert sie beruflich sind, gibt es hingegen ausschliesslich Arbeitsbewilligungen als (Nachtclub-)Tänzerinnen mit vorläufigem Aufenthalt (F-Bewilligung).
• die Möglichkeit, Zugewanderte auszubeuten, beliebig gross ist und bis hin zu Sklavlnnenarbeit geht: eingesperrt in einem Haus, isoliert und ohne Papiere, gezwungen zu Hausarbeit oder Prostitution.
• viele Frauen und migrantische Männer von jeglichen Sozialleistungen ferngehalten werden.
• Menschen die Bezeichnung illegal bekommen und folglich als "nichtexistent" betrachtet werden und damit sozusagen zum Verschwinden gebracht werden.


Grenzen und Sozialabbau
Weltweit werden Menschen durch Privatisierungen um ihre Renten gebracht. Die gut schweizerische Variante setzt zurzeit auf Umverteilung über Ein- und Ausschlüsse:
Mit der 11. AHV Revision wird bei der Grundrente AHV abgebaut. Nur Menschen mit hohen Pensionskassengeldern oder/und mit einer 3. Säule haben eine existenzsichernde Rente. Das sind dann diejenigen, welche viele Jahre in legaler Arbeit und mit hohen Stellenprozenten gut verdienten, tendenziell also vor allem CU-Manner. Alle andern - die Mehrheit aller Frauen und ausländischer Männer - müssen Zusatzleistungen beantragen. Diese werden wie die Fürsorge als absolutes Existenzminimum aufgrund von "Belegen der Bedürftigkeit" berechnet, und Anspruch darauf hat nur, wer eine über zehn Jahre ununterbrochene Aufenthaltsbewilligung vorweisen kann.

Der Abbau bei der Grundrente AHV ist damit vor allem eine abgestufte Umverteilung zugunsten jener innerhalb der staatlichen Grenzen und Regeln und von Wohlverdienenden. Wer hingegen wenig verdient, wird noch weniger bekommen und wer zu illegaler Arbeit gezwungen wird, bekommt trotz der erbrachten Arbeitsleistung überhaupt nichts. Über die Arbeitsbewilligungen wird eine Grenze konstruiert, wird der abgebaute "Renten-Kuchen" für die einen reserviert. Auf dem Rücken der Ausgeschlossenen soll der Sozialabbau stattfinden. Die Eingeschlossenen hingegen sollen glauben, dass sie weiterhin ohne Abbau davonkommen werden, wenn sie kräftig mithelfen, andere, seien es MigrantInnen oder "faule" Arbeitslose, von sozialer Sicherheit auszuschliessen.


Grenzen und Feminismus
Die Spaltungen in bezahlte und unbezahlte, in legale und illegale Arbeit über Konstrukte wie Rasse und Geschlecht sind nicht einfach neue "diskriminierende Rahmenbedingungen", sie gehören unabdingbar zu patriarchaler Herrschaftsausübung und kapitalistischer Ökonomie. Diese Aufteilung wird "nur" immer wieder neu festgelegt: Wenn Reproduktionsarbeit vom einstigen "Liebesdienst durch Ehefrauen" heute immer mehr zur SklavInnenarbeit illegalisierter Frauen wird, dann müssen wir genau hinschauen, wer denn hier was gewinnt und wer den Preis dafür bezahlt.

Soziale Forderungen z.B. bezüglich Renten wie heute an dieser Demonstration müssen so formuliert werden, dass darin die Lebens- und Arbeitsrealitäten illegalisierter Frauen oder unbezahlt arbeitender 'Hausfrauen' mitgedacht und thematisiert werden. Sonst helfen sie mit, Menschen und ihre Arbeit unsichtbar zu machen, ohne die eine kapitalistische Wirtschaft nicht funktionieren kann. Im Namen einer feministischen oder sonstwie frauenfreundlichen Politik wiederholen wir damit für neoliberale Ökonomie grundlegende Ausschlussmechanismen und Grenzziehungen.

Es geht aber auch anders! So könnte auch für illegalisierte Hausangestellte erkämpft werden, was die GBI im Kanton Waadt durchsetzte, dass nämlich Sozialleistungen an Sans-Papiers (LandarbeiterInnen) ausbezahlt werden, ohne dass ihre Identität bekannt wird. Das ist nur ein kleiner Schritt im Kampf gegen rechtliche, ökonomische und rassistische Ausgrenzung, aber immerhin kommt dies der Forderung "Renten für alle" schon etwas näher.

Seit vielen Jahren demonstrieren wir deshalb zusammen mit sich organisierenden FrauenLesben aus der Migration:


GRENZENLOS WIDERSTÄNDIG!
unsere Forderung zum 8. März 2004: Als Feministinnen gegen eine Politik der, Ausgrenzung und fur die ökonomische, kulturelle und. rechtliche Gleichstellung aller hier Lebenden.


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Der 8. März hat Geschichte

Der internationale Frauenkampftag wird seit 1910 jährlich begangen und wurde 1921 auf den 8. März festgelegt. Das Datum erinnert an die Streiks der Textilarbeiterinnen in New York am 8. März 1908, die für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpften. Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen sie in der Fabrik ein, urn die Solidarisierung anderer Belegschaften zu verhindern. In der Fabrik brach ein Feuer aus, 129 Arbeiterinnen starben in den Flammen. Im selben Jahr demonstrierten weitere Textil- und Tabakarbeiterinnen. Durch diese Kämpfe ermutigt streikten 1909 20'000 Hemdennäherinnen aus Manhattan mit solcher Unnachgiebigkeit, dass die Unternehmer nach zwei Monaten ihren Forderungen nachgaben. Weiterer Bezugspunkt flit diesen Tag war der Streik der Textilarbeiterinnen in St. Petersburg vorn 8. März 1917, welcher wesentlich zum Ausbruch der Februarrevolution beigetragen hat.


Die Anfänge
In den Anfangsjahren waren das Frauenstimmrecht sowie Krieg und Nationalismus die zentralen Themen. In der Zwischenkriegszeit wurde für bessere Entlöhnung, Arbeitszeitverkürzung, Mutterschutz, Erringung der sozialistischen Gesellschaft, Friede, Bildung und für das Recht auf Abtreibung gekämpft sowie gegen Arbeitslosigkeit und Sozialabbau, welche Frauen besonders stark trafen, protestiert. Ab den Dreisssigern kamen Aufrufe gegen den Nationalsozialismus, Faschismus und Krieg hinzu. Während dem 2. Weltkrieg hatten die Frauenorganisationen unter starken Repressionen zu leiden und mussten teilweise in der Illegalität arbeiten, auch in "neutralen" Ländern.
Mit Beginn des Kalten Krieges rückten die frauenpolitischen Themen in allen europäischen Ländern in den Hintergrund zugunsten der Forderungen nach Frieden und Freiheit, dies obschon die Frauen auch im ökonomisch erstarkenden Europa finanziell schlecht gestellt waren, in alte Rollenmuster zurückgedrängt wurden und in der Schweiz weder das Frauenstimmrecht noch die (wenigstens formale) Gleichberechtigung existierte. Der internationale Frauenkampftag verschwand mehr und mehr von der Bildfläche oder verkam zu einem banalen Festtag.


Die Neue Frauenbewegung
Der 8. März gewann als Kampftag erst wieder ab 1975 durch die Neue Frauenbewegung an Bedeutung. In dieser Zeit fand er auch in den asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern Verbreitung. Die Neue Frauenbewegung, die aus den Studentlnnenbewegungen und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA hervorgegangen ist, brach die Grenzen des Klassenbegriffs der sozialistischen und kommunistischen Organisationen auf und analysierte die patriarchalen Unterdrückungsmechanismen. Die Neue Frauenbewegung machte Männergewalt gegen Frauen und Mädchen sichtbar, forderte das Recht auf Abtreibung, prangerte den Zwang zur Heterosexualität an und enttabuisierte das Lesbischsein, entmystifizierte den Schönheitswahn und machte Hausarbeit als zentralen Bereich ökonomischer Ausbeutung begreifbar und solidarisierte sich mit Frauenkämpfen weltweit.


Triple oppression
Ein zentraler Punkt der Neuen Frauenbewegung war die Solidarität unter Frauen. Es ging darum, aus der individuellen Isolation auszubrechen und gemeinsam zu kämpfen. .,Alle Frauen sind
Schwestern" war die Lösung. Doch obwohl Frauen im Patriarchat insgesamt eine unterdrückte gesellschaftliche Gruppe darstellen, so bestehen doch zwischen den Unterdrückungserfahrungen einzelner Frauen grosse Unterschiede. So sind die Lebenserfahrungen einer weissen, mittelständischen Frau gänzlich anders als z. B. die einer schwarzen Arbeiterfrau aus dem Trikont ("3. Welt"), die aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit, ihrer Hautfarbe und ihres Geschlechtes diskriminiert wird und so in völlig anderen historischen, politischen und sozialen Verhältnissen lebt. Dementsprechend vertreten sie auch andere
Interessen. Schwarze Feministinnen aus den USA stellten dies fest und kritisierten die eingeschränkte Perspektive ihrer "weissen Schwestern", weil diese zur Beibehaltung der rassistischen Realität und der Diskriminierung beitrug.
Das Modell der "triple oppression" geht nicht von einem grundlegenden Hauptwiderspruch aus, sondern von einer Verflechtung verschiedener ineinander greifender Unterdrückungsstrukturen. Dem Mythos der "grossen feministischen Familie" entgegneten schwarze Feministinnen, dass es eben kein universelles Subjekt Frau gibt, sondern vielfaltige unterschiedliche Positionen von Frauen, die aus der
Überschneidung von Geschlecht. "Rasse" und Klasse entstehen. Auch in Westeuropa kam es zu Spaltungen, z.B. zwischen bürgerlichen und revolutionären Kräften innerhalb der Frauenbewegung.


Gestern, heute, morgen...
Der 8. März hat eine lange Geschichte. Auch heute gibt es genug Gründe, auf die Strasse zu gehen. 1995
thematisierten wir die schweizerische Asylpolitik und forderten die Anerkennung frauenspezifischer Fluchtgründe. 1997 demonstrierten wir für die Rechte der Frauen im Sexgewerbe. 2001 ging es uns um eine gerechte Gesundheitsversorgung für alle und um die Arbeitsbedingungen in diesen typischen Frauenberufen im Gesundheitswesen. Vor zwei Jahren analysierten wir den herrschenden Sicherheitsbegriff und was die Militarisierung der Gesellschaft für Frauen bedeutet. Ein Schwerpunkt der letztjährigen Demo war die Diskriminierung von Lesben. Auch dieses Jahr kämpfen wir für ein besseres Leben und w erden es nächstes Jahr wieder tun.


Grenzenlos widerständig
Keine Frau istillegal! Renten für alle


Zureich, 8. März 2004.
Autonome Feministinnen FrauenLesbenKasama


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Warum ist die 8. März eine Frauen-Demo? Helle Antworten für kluge Köpfe! Such dir Deine aus!

A. Wir halten es auch ganz gut ohne das andere Geschlecht aus (1x im Jahr/2x in der Woche/jeden Freitag/bei Vollmond/723 Tage im Jahr/Ich stehe sowieso auf Frauen) Gewünschtes unterstreichen!
B. In einer Frauendemo fühl ich mich sicherer!
C. Die Befreiung der Frau kann nur das Werk der Frauen sein!
D. Kommt gar nicht in Frage, dass die einfach mitlaufen. Was machen die sonst das ganze Jahr hindurch?
a. Blöde Witze klopfen
b. Höhere Löhne abkassieren
c. Männlichkeit markieren
d. Freundinnen, Mütter, Kinder, Tanten ..... schlagen, demütigen, einsperren, vergewaltigen, töten..
e. An jede Ecke pissen
f. In Kriege ziehen
E. Die Geschichte zeigt, dass keiner freiwillig Macht und Privilegien aufgibt!
F. Ich liebe Frauen!
G. Wir können auf uns selber aufpassen und brauchen keine Helden!
H. Wir wollen nicht lx im Jahr solidarische Männer sondern antisexistische das ganze Jahr hindurch!
I. Denen vertrau ich nicht. Punkt!
J. Wir wollen unsere eigene Geschichte machen und nicht weiter unsichtbar bleiben. Darum autonom agieren!
K. Wer das Geld hat, hat die Macht!
L. Jede 5. Frau hat in ihrem Leben schon körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen Partner erlebt. Genug damit!
M. Feminismus ist die Theorie, Lesbischsein die Praxis!!
N. Ich bin sowieso QUEER!
0. Weil wir es uns wert sind!
P .......................................................


Bitte ankreuzen/unterstreichen und senden an:

FrauenLesbenKasama
Zürich
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Ich finde...
06.04.2004 11:55  
...diesen Eintra total überflüssig. So wie die Frauendemo selber. Villeicht überlegt ihr euch mal das man es mit demonstrieren und gegen-alles-kämpfen auch übertreiben kann... Ich fühle mich in keiner Weise benachteiligt. (Auch nicht von unseren Männern im Bundeshaus...)

Es gibt Orte auf dieser Welt, dort haben es die Frauen wirklich schlecht... Und ihr beklagt euch pingelig über lauter Kleinigkeiten und sucht überall etwas, was ihr anprangern könnt.... Naja, villeicht hat man/frau nichts besseres zu tun...

Dankeschön


AutorIn: eine Frau
  an eine frau
06.04.2004 17:41  
ja, wir sollten wirklich dankbar sein, dass wir nicht mehr gesteinigt werden, oder mit unseren ehemännern, nach deren tod, mitverbrandt werden oder gar als hexen auf dem scheiterhaufen landen, gell?!
wir sollten froh sein, dass wir keine burkas tragen müssen.

wir können wirklich dankbar sein, dass frauen in der schweiz und im restlichen zivilisierten europa nicht vergewaltigt werden. wir können auch dankbar sein, dass hier zu lande keine frau verprügelt, geschlagen, misshandelt, missbraucht wird. und dass unsere mädchen alle in sicherheit vor ihren vätern, onkeln, opas, cousins usw aufwachsen können und ihre sexuelle integrität nie angetastet wird.
wir sollten auch glücklich darüber sein, dass wir hier freiwillig abmagern dürfen und nicht wie in anderen ländern hunger leiden müssen.
es ist auch gut zu wissen, dass lesbische beziehungen nie in frage gestellt oder gar, zB. vom Arbeitgeber oder der Familie, verboten werden.
ach ja, und nur 30% weniger verdienen als männer für die gleiche arbeit.., frau sollte da wirklich nicht so zimperlich sein.

nein, frau, du hast schon recht! solange hier weniger frauen getötet, misshandelt, missbraucht, geschlagen, vergewaltigt, beleidigt, diskriminiert, ausgebeutet, gesteinigt, verschleppt, entführt, ermordet werden als in den unzivilisierten ländern, haben frauen hier auch keinen grund für ihre rechte zu demonstrieren.

ein halber mann


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