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 :: Erklärung vom 3.1.2001 ::
08-01-2003 15:02
AutorIn :
[Anm.: Als Teil der kleinen Chronologie wider das WEF auf  http://www.indymedia.ch:8081/de/2003/01/2630.shtml publiziert.]

Wir haben in der Nacht vom 2. auf den 3.1.2001 beim gutbewachten türkischen Konsulat an der Weinbergstr. und bei der israelischen ELAL an der Löwenstr. in Zürich mit Feuerwerksraketen angeklopft
Erklärung

Wir haben in der Nacht vom 2. auf den 3.1.2001 beim gutbewachten türkischen Konsulat an der Weinbergstr. und bei der israelischen ELAL an der Löwenstr. in Zürich mit Feuerwerksraketen angeklopft.

Damit solidarisieren wir uns mit dem Kampf der türkisch-kurdischen politischen Gefangenen gegen die eurokompatiblen F-Typ-Isolationsknäste, der trotz der Zerschlagung der Gefangenenkollektive weitergeht.
Gleichzeitig solidarisieren wir uns mit dem Kampf des palästinensischen Volkes um Befreiung und Selbstbestimmung.
Den Mördern kein ruhiges Hinterland - weder in Zürich noch in Davos noch sonstwo.

Der Angriff der türkischen Schergen gegen den Hungerstreik, an dem sich über 2000 Gefangene beteiligten, hat zum Ziel, die politischen Gefangenenkollektive in den Knästen zu zerschlagen. Aus diesen Kollektiven, wo der türkische Staat seit Jahren wenig bis keinen Zugang hatte, entwickelten sich viele politischen Initiativen und Kämpfe, die ein wichtiger politischer Faktor der revolutionären Bewegung waren. Diese Gefangenengruppen sind nicht sog. eurokompatibel. Die Isolationshaft, gegen die sich der Hungerstreik richtet, ist "weisse" Folter, die keine sichtbaren Spuren hinterlässt. Jahrelange Isolationsfolter macht die Gefangenen aber körperlich und psychisch kaputt. Die bereits in europakonformen Knästen sitzenden revolutionären Gefangenen in Spanien, Italien, Belgien und Deutschland unterstützen deshalb den Kampf der türkischkurdischen Genossinnen mit einem Solidaritätshungerstreik. Darunter sind die Gefangenen, die sich der Plattform der Cellules Communistes Combattantes CCC angeschlossen haben - eine Form, die politische Initiative trotz Isolation zurückzuholen.
Gleichzeitig mit Beginn des Massakers wurde der Türkei ein IWF-Kredit in Höhe von 5 Mia. Dollars gewährt. Zufall?

Ebenfalls gleichzeitig bereitet sich die Türkei gemeinsam mit Israel darauf vor, gegen die kurdische Guerilla vorzugehen. Die beteiligte israelische Spezialeinheit spielte bereits bei der Oecalan Entführung sowie bei der Ermordung von führenden Leuten aus dem palästinensischen Widerstand eine Rolle.

Der Widerstand in den türkischen Knästen geht weiter. Weiter geht auch der weltweite Kampf gegen das kapitalistische System, seine Unterdrückungsinstrumente und Institutionen. Bei diesen Institutionen, z.B. dem World Economic Forum in Davos, wurde hinter den Kulissen zwischen den kapitalistischen Eliten z.B. der Oecalan-Deal ausgehandelt. Hier läuft auch der Ausverkauf der Intifada. Die sog. politischen Lösungen und Friedensverhandlungen für Kurdistan und Palästina, die hier von den internationalen Bourgeoisien ausgehandelt werden, werden immer auf dem Buckel der proletarischen Leute ausgetragen, sei dies nun das kurdische, palästinensische oder israelische Proletariat. Geht es darum, sind angeblich verfeindete Regierungen plötzlich ein Herz und eine Seele.

Vergällen wir den Kapitalistinnen das ruhige Hinterland. Auf Wiedersehen in Davos!
Stop Massaker in der Türkei - weg mit der Isolationsfolter!

Solidarität mit den kämpfenden politischen Gefangenen!
Solidarität mit der Intifada und dem Kampf gegen deren Ausverkauf durch die palästinensische Bourgeoisie!
Für eine Region, in der das palästinensische und israelische Proletariat ihre Interessen und Bedürfnisse entwickeln und verwirklichen können!
No more summits in Seattle, Prag, Nizza, Davos...
Für eine revolutionäre Perspektive!
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