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| :: Eine europäische Karawane in Chiapas :: |
blub |
| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Repression/Knast
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06-07-2008 00:00 |
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Während Europa den Kopf im Fussball verloren hat, tobt ein schmutziger Krieg in Mexico, er zeigt sich als alltäglicher niedrigschwelliger Konflikt gegen die Bewegungen der mexikanischen Otra Campaña, die die Pfade der Autonomie und Solidarität bilden. Um das Schweigen zu brechen, ruft Europa Zapatista mit einem Appel von CAPISE zu einer Karawane durch Europa vom 27. Juli bis zum 12. August auf. |
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| :: Tag der Landlosen in Basel :: |
Landloses Medienkollektiv |
| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
| Repression/Knast
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08-05-2008 11:35 |
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Am 17. April, dem internationalen Tag der Landlosen, nahmen Menschen an über 50 Aktionen in 25 verschiedenen Ländern teil. Eine davon fand vor dem Hauptsitz des Schweizer Agrarkonzerns «Syngenta» in Basel statt. Hauptanlass dazu war die Ermordung eines Landlosen in Brasilien im Bundesstaat Paraná, durch eine von Syngenta beauftragte Sicherheitsfirma. Syngenta hatte im Bundesstaat Paraná in Nähe eines Naturschutzgebietes genmanipuliertes Saatgut ausgebracht, obwohl es dort per Gesetz verboten ist. LandbesetzerInnen der Landlosenbewegung MST protestierten dagegen; der Konzern setzte die Sicherheitsfirma auf sie an, die einen Aktivisten erschoss und andere verletzte. Anlässlich der UN-Biodiversitäts-Verhandlungen MOP4 und COP9, die im Mai 2008 in Bonn stattfinden, ruft ein Bündnis aus sozialen Bewegungen und AktivistInnen unter dem Motto «Natur für Menschen - nicht fürs Business» zu weiteren Protesten auf.
Inhalt: Der Tag der Landlosen | Syngenta: Pestizide, Patente und Geschäfte | Süchtige Pflanzen - abhängige Bauern | Der Konflikt in Santa Teresa do Oeste | Der tödliche Angriff | Protest im Herz der Bestie | Es geht immer weiter | Ergænzungen
Links: Autonome Antifa Freiburg | cine rebelde | Via Campesina | Erklärung von Bern | FreundInnen von MST, Deutschland | Longo Mai | Biotech Indymedia |
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| :: Info-Tour zur aktuellen Situation in Chiapas :: |
Autonomes Medienkollektiv & CARACOL Freiburg |
| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Krieg+Militarismus
| Repression/Knast
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17-04-2008 01:00 |
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Am 08.04.2008 war Ernesto Ledesma – im Moment auf einer europäischen Informationstour – vom Zentrum für Politische Analyse und Soziale und Ökonomische Forschung (CAPISE) in San Christóbal, Chiapas/ Mexiko zu Gast im Autonomen Zentrum KTS in Freiburg und berichtete über die zunehmende Militarisierung in Chiapas. Gerade in den letzten Monaten haben die Bedrohungen und Repressionen von paramilitärischen Gruppen vor allem gegen zapatistische Gemeinden ein bedrohliches Ausmaß erreicht.
Inhalt: Einleitung | Hintergrund | Strassen für Touristen – Strassen für die Armee | ¡La tierra no se vende, ni se renta, a nadie! | Solidarität | weitere Veranstaltungen mit Ernsto | BZ-Interview vom 8. April 2008 zum Konflikt in Chiapas | Bisher | Ergænzungen RDL-Interview mit Ernesto Ledesma: Teil I | Teil II und eine Kurzdokumentation zur aktuellen Situation in Chiapas von Cine Rebelde
Links: Centro de Medios Independientes, Chiapas | CAPISE | Andere Kampagne (EN, ESP) | aktuelle Infos | Schweizer Solidaritätsnetzwerk | Deutsches Solidaritätsnetzwerk | Hintergründe des Konflikts und Infos zu Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas und Guatemala
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| :: Freiräume verteidigen - Alternativen aufbauen! :: |
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| Themen
| Wohnungsnot/Squat
| Repression/Knast
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13-04-2008 16:56 |
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Für den 11. und 12. April wurde europaweit/global zu Aktionen für autonome Freiräume und Squats aufgerufen. Hintergrund dieses Aufrufes bildet die zunehmende Repression gegenüber besetzten Häusern und alternativen Freiräumen. [mehr] In verschiedenen Orten in der Schweiz kam es zu unterschiedlichen Aktionen im Rahmen dieser Aktionstage. Mit Sauvagen, Voküs, Transpiaktionen und Besetzungen wurde auf die Anliegen aufmerksam gemacht: Mehr dazu im Artikel |
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| :: Indymedia Türkei von Generälen gesperrt :: |
eris |
| Themen
| Medien/Netzaktivismus
| Repression/Knast
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27-03-2008 03:03 |
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Generäle gegen die Informationsfreiheit
Der türkische Staat hat die Seite von indymedia Istanbul (istanbul.indymedia.org), einem Knotenpunkt des internationalen indymedia-Netzwerks, am 25. März sperren lassen. Vom türkischen Telekom-Betreiber "Turk Telekom RAS Network" ist ein Zugang der Seite nicht mehr möglich. |
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| :: Unsere Solidarität gegen ihre Repression! :: |
((i)) |
| Themen
| Repression/Knast
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22-02-2008 22:37 |
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"Mit Präventivverhaftungen und immens grossem Polizei- und Militäraufgebot soll jede Bewegung im Keim erstickt werden. Im Vorfeld observierte AktivistInnen, mindestens 250 Verhaftete in Bern, mehrere Dutzend in Zürich, mindestens 66 Verhaftete in Basel, darunter TouristInnen, Journalisten und Minderjährige; so lautet die Bilanz 2008." Die Proteste gegen das World Economic Forum (WEF) dieses Jahr waren einmal mehr geprägt von staatlicher Repression. Nun ruft ein Bündnis zu einer Demonstration gegen Polizeirepressionen für den 1. März in Basel auf.
Dieses Feature versucht einen groben Überblick über die wichtigsten Repressionsereignisse seit Anfang 2007 zu schaffen. Das Jahr 2007 - und bis jetzt auch 2008 - hinterlässt - was die Repression betrifft - einen bitteren Nachgeschmack. Angefangen hat die Repressionswelle letzten Frühling mit Hausdurchsuchungen und Verhaftungen aufgrund des §129a im Vorfeld des G8-Gipfels. Der Sommer und Herbst waren - vorallem in Genf und Luzern - geprägt von massiver Repression gegen besetzte Häuser und Kulturprojekte. Weiter gings ab Herbst dann auch mit ersten "Polizeiübungen" für die Euro 08. Die Repressionswelle scheint in nächster Zeit auf jedenfall kein Ende zu nehmen. Es ist anzunehmen, dass im Zuge der Euro 08 vermehrt auf das BWIS (Hooligangesetz) zurückgegriffen werden wird. In Luzern soll nun ebenfalls der berüchtigte Wegweisungsartikel eingeführt werden und im Kanton Zürich tritt nach der Abstimmung vom 24.02. das neue Polizeigesetz in Kraft.
Termine: Fr. 29.2. Infoveranstaltung und soliparty zur repression in berlin und "mg" - Bremgarten | Sa 1.3. Demo gegen Polizeirepression - Basel / Veranstaltung zur Repression in Berlin - Winterthur | Mi 5.3. Sind wir alle 129a? - Bern | Do 6.3. Wissenschaftliche Arbeit unter Terrorverdacht - Bern | Sa 8.3. GPG-Workshop - Bern Inhalt: 1. März - Demo gegen Polizeirepression | Repression gegen das WEF 2008 | Artikel 129a | Repressionswelle gegen Alternativkultur | EURO 08 - Repressionsspielwiese | Aotearoa (Neuseeland) - Weitere Verhaftungen | Marco Camenisch im Hungerstreik |
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| :: Massenverhaftung in Luzern :: |
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| Themen
| Wohnungsnot/Squat
| Repression/Knast
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02-12-2007 14:03 |
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Repressionswelle gegen Alternativkultur - 245 Personen verhaftet
Es sollte ein Strassenfest für mehr kulturelle Freiräume werden. An der Reclaim the Streets (Wikipedia) vom 1.12.2007 wollten engagierte Kulturaktivisten friedlich tanzend auf ihre Anliegen aufmerksam machen. (Erlebnisbericht) Sie bekämpfen die Schliessung des Kulturlokals Boa, die ersatzlose Streichung der staatlichen Unterstützung für die Boa, die Räumung der beiden besetzten Häuser und gegen einen Wegweisungsartikel.
Weil diese Veranstaltung von der Polizei verhindert worden ist und 245 Personen verhaftet worden sind, kam es bereits am Dienstag, 14.12. zum Protest von 60 Leute in einer Reclaim the seats gegen die Repression vom 1.12. und unternahm einen zweiten Anlauf und rief für den 15. Dezember 2007 zu einem friedlichen Strassenfest auf (Aufruf), dem zwischen 600 und 1000 Menschen trotz Minustemperaturen folgten: Bericht mit Fotos.
Links: Luzern für alle | boa luzern | Artikel auf Indymedia: Erlebnissberichte und Fotos | Räumung der besetzen Häuser | Die EM 08 lässt grüssen |
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| :: Repression während den antimilitaristischen Aktionstagen in Lugano :: |
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| Krieg+Militarismus
| Repression/Knast
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29-11-2007 15:31 |
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Am Sonntag, den 25 November, ging die Polizei am Rande der Militärparade gewaltätig gegen antimilitärische Aktivisten vor. Diese demonstrierten friedlich und in einer ironischen Weise ihre Ablehung gegenüber der Militärausstellung, die Lugano wahrlich in einen Kriegsschauplatz verwandelte! [ 1]
Die Polizei schritt das erste Mal während der Militärparade ein und verhaftete 11 Personen der Clown Army. Die Clowns mischten sich unter die Parade, jedoch ihre Waffe war einzig die Ironie.
Die Polizei antwortete mit unverhältnissmässigem und gewalttätigem Vorgehen gegenüber den Demonstranten. Bei einer friedlichen Sitzblockade, welche spontan aufgrund der Verhaftung der Clowns entstand, nahmen auch Kinder und ältere Personen teil. Ohne Warnung benutzten die Polizisten ihre Schlagstöcke und Pfeffersprays. Sie verhafteten 5 weitere Personen und verwundeten ein dutzend Personen; einem Medienaktivisten wurde der Arm gebrochen.
Dies war eine schreckliche Demonstration der Intoleranz und ein brutales Vorgehen gegenüber der Meinungsäusserungsfreiheit. An jenem Tag, an dem die Armee ihre Effektivität zeigte, zeigte der Staat seine Effektivität in der institutionalisierten Brutalität.
::Multimedia und Berichte::- Militärparade und Clown Army Action: 1 - 2 Polizei hinderte einen Kameraman des TSI am filmen - Brutales Vorgehen der Polizei und Verhaftungen - Verhaftungen in der Bossi Strasse: 1 - 2 - Eingreifen der Polizei - aus einem anderen Blickwinkel Polizei verhaftet einen verwundeten Medienaktivisten - weiteres video - Weitere Bilder: 1 - 2 - Fotograf, welcher während der Clown Army Aktion durch einen Soldat verwundet wird: 1 Reflektionen: SISA - Partei der Kommunisten - Max Ay Kommerzielle Presse: 1 - 2 - Polizeimeldung - il mas chiede lo sgombero - interpellanza quadri - interpellanza marra - ovidio biffi - interpellanza socialista Antirep: Aufruf für Photos und Videos, welche die Geschehnisse dokumentieren |
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| :: [Aotearoa|New Zealand] 17 AktivistInnen verhaftet, Kaution abgelehnt. +300 Polizisten im Einsatz :: |
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| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Repression/Knast
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15-10-2007 16:31 |
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In einer Welle massiver staatlicher Repression haben mehr als 300 meist bewaffnete Polizisten, im ganzen Land Häuser überfallen und total 17 Menschen verhaftet. Durchsuchungsbefehle wurde ausgeführt in Auckland, Whakatane, Ruatoki, Hamilton, Palmerston North, Wellington and Christchurch. Die Polizei suchte ebenfalls ca. 60 Personen für Befragungen. Die Verhafteten sind alles AktivistInnen der Tino Rangatiratanga, Friedens und Umweltbewegung. Der prominente Tino Rangatiratanga Aktivist Tame Iti war unter den ersten Festgenommenen. Er wurde in seinem Haus um 4 Uhr am Montag Morgen festgenommen. Um 6 Uhr wurde das "Space Inside" anarchistische Sozialzentrum in Auckland überfallen. [ Durchsuchungsbefehl ] und das 128 Aktivisten Gemeinschaftszentrum in Wellington. In Tuhoe Country, wurde die Stadt von Ruatoki für mehrere Stunden von bewaffneter Polizei blockiert. Keine Autos konnten passieren und viele wurden durchsucht, dabei auch ein Schulbus voller Kinder. 14 der Verhafteten wurden diesen Nachmittag zum Gerichtstermin geladen in Auckland, Rotorua und Wellington. Allen wurde die Freiheit auf Kaution verweigert. Alle bis auf 2 haben Namensunterdrückungen erhalten. Alle wurden verschiedener Vergehen, welche unter das Waffengesetz fallen, beschuldigt - angeblicher Besitz von verschiedenen Feuerwaffen und Munition. Weitere Vergehen könnten ihnen in Zukunft angelastet werden.
Weitere Artikel: 20.10. Soliaktion für die Verhafteten AktivistInnen in Neuseeland | Global Day of Action, 27.10.07 (en) | 30.10. Soli-Transpi Aktion für Gefangene in Neuseeland Links: Indymedia Aotearoa | Civil Rights Defence Committee - Global Day of Action |
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| :: Sozialpartnerschaft oder Klassenkampf? BauarbeiterInnen in Bewegung :: |
((i)) und unia |
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| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Repression/Knast
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15-10-2007 10:00 |
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Am 3. Mai 2007 hat der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) nach intensiven Verhandlungen über Teile des geltenden Landesmantelvertrages (LMV) im Bauhauptgewerbe den Kontakt mit den Gewerkschaften abgebrochen. Drei Wochen später, am 23. Mai 2007, haben die Delegierten des SBV beschlossen, den LMV per 30. September 2007 zu kündigen. Dies ist ein brutale Attacke der herrschenden Klasse gegen die BauarbeiterInnen. Denn ohne LMV sind massive Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen vorprogrammiert. Ohne allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag mit verbindlichen Mindestlöhnen wird dem – bereits jetzt nur schwer kontrollierbaren – Lohn- und Sozialdumping Tür und Tor geöffnet.
Im Juni fanden nun schon viele Aktionen in der ganzen Schweiz statt; angefangen in Rheinfelden, Basel, wo die Unia Basel Bundesrat Leuenberger einen Protestbrief und einen Sheriffstern überreichte und einer Berufskonferenz und Demonstration von 300 ArbeiterInnen in Bern. Am 18. Juni stand auf allen wichtigen Genfer Baustellen am Vormittag die Arbeit während mehreren Stunden still. Unter dem Slogan «Keine Arbeit ohne LMV» zogen 3000 BauarbeiterInnen durch die Genfer Innenstadt bis vor den Sitz des Genfer Baumeisterverbandes, wo sie lautstark ihren Unmut über die Kündigung des Gesamtarbeitsvertrages auf Ende September zum Ausdruck brachten ( 1 ). In Luzern strömten am 29.6. über 2000 ArbeiterInnen auf die Strasse, 5 mal mehr als angemeldet. Auf insgesamt 17 Baustellen in Luzern wurden die Arbeiten eingestellt. Vor dem Kongresszentrum KKL, wo der SBV seine jährliche Generalversammlung abhielt, flogen in hohem Bogen Hühnereier auf die arroganten Bonzen. Es wurde sehr schnell klar, dass sich so nah am Haupteingang nur noch Gewerkschaftsfunktionäre aufhielten. Sofort wurden die Eierwerfer von diesen an der Arbeit gehindert. Neben einem unhübschen Einsatz von Fahnenstangen gegen die eigenen Leute, erklärten die gewerkschaftlichen Ordner solche Aktionen würden der Sache schaden. Von „ihr bewerft unsere Kollegen da oben“, über „das darf nicht eskalieren“ bis hin zu „das ist unsere Demo und ihr habt euch unterzuordnen“ kam der ganze Argumentationskatalog. ( Berichte: Aufbau | Unia 1 | 2 )
Die Berufskonferenz in Bern beschloss einstimmig einen Aktionsplan, welcher Protestaktionen und eine nationale Kundgebung am 22. September in Zürich vorsieht und nach dem Ende der Friedenspflicht ab Oktober härtere Kampfmassnahmen einplant.
Aktualisiert 15. Oktober - der Streik im Baugewerbe hat begonnen Über Streikmassnahmen wurde eine Urabstimmung durchgeführt, 85% der Bauarbeiter haben für Streikmassnahmen gestimmt, am 15. Oktober kam es in Bern, Genf und Neuenburg zu ersten Streiks. Streik am Neattunnel | Veranstaltung: Kampf im Bau - wie weiter? | Bericht und Fotos vom Streik in Bern | Flugblatt der PDA | Wandzeitung zum Lohndumping | Volkswirtschaftsdepartemente mit Plakaten verklebt
Artikel Flexibilität! Aber für wen? - LMV-Kündigung. Reichen die bisherigen Mittel für einen erfolgreichen Widerstand? | Flugblatt zur und Fotos von der Demo | Rap-Track zur Bau-Demo vom 22.09 | Lohndumping hat begonnen - RoterMotor 24 | Lohndumping - Plakataktion in Bern, Zürich und Basel | Streikbericht aus Basel vom 12.3.08
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