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 :: Anti WEF Demo in Zug 23.1.2016 ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | WEF 02-01-2016 21:56
AutorIn : Anti Wef Bündnis
Heraus zur Anti WEF Demo in Zug am 23.1.2016 15:00 Bundesplatz
Auch dieses Jahr treffen sich ende Januar in Davos führende Vertreter_innen der Wirtschaft und Politik. Abgeschottet, gut bewacht und unter sich versuchen sie Auswege aus der gegenwärtigen kapitalistischen Krise zu finden. Ein Anliegen, das an Zynismus nur schwer zu überbieten ist. Diejenigen, welche durch Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt massgeblich mitverantwortlich für die vorherrschenden Missstände sind, stilisieren sich zu „Retter_innen“ der Weltwirtschaft hoch. Tatsächlich geht es ihnen nur darum, das bestehende System aufrecht zu erhalten um Macht und den damit verbundenen Profit zu sichern.

Wir kritisieren nicht nur das WEF als Veranstaltung, sondern das kapitalistische System, welches an eben dieser Veranstaltung die globale Aubeutung vernetzt und plant. Während sich die Bonzen an diesem Event in Davos, geschützt von Militär und Polizei, treffen, gehen wir dort hin, wo das Kapital tagtäglich sitzt.

In Zug haben diverse internationale Konzerne wie Glencore, Roche, Sika und Siemens ihren Sitz, um im sicheren Steuerparadies bequem ihre Geschäfte zu planen und zu tätigen. Diese Geschäfte, als Beispiel der Rohstoffhandel von Glencore oder das Geschäft mit Medikamenten von Roche, sind verheerend für hunderte Milionen Menschen und die Umwelt.

Glencore zerstört den Lebensraum von unzähligen Menschen mit den Bau von Minen. Sie werden aus rohstoffreichen Gebieten vertrieben und leben in totaler Armut. Eine andere Wahl, als zu Billigstlöhnen in den Minen für den Wohlstand des Westens zu arbeiten, bleibt ihnen nicht.

Durch Patentrechte von Roche wird verhindert, dass lebensrettende Medikamente in ärmeren Ländern günstig produziert werden können. Menschen, die sich die teuren Medikamente nicht leisten können, werden so indirekt durch Pharmakonzerne wie Roche ermordet. Chemie- und Bioabfälle, die bei der Produktion von Medikamenten entstehen, werden in meist ärmeren Ländern mit weniger starken Umweltkontrollen systematisch entsorgt. Durch die falsche Entsorgung wird das Grundwasser und der Lebensraum von milionen Lebewesen vergiftet und unbelebbar gemacht.

Vor dieser skrupellosen Zerstörung und Ausbeutung von Menschen und deren Umwelt, durch kapitalistische Konzerne, müssen Menschen fliehen. Doch ihre Flucht in eine sichere Umgebung wird mit allen Mitteln versucht zu verhindern. Schiesswütige „Grenzschutzorganisationen“ wie Frontex bewachen am Mittelmeer den Zugang nach Europa. In Europa werden meterhohe Zäune gebaut. Immer mehr Länder schliessen ihre Grenzen und die Asylgesetze werden ständig verschärft. So wird eine erfolgreiche Flucht fast unmöglich, und falls es jemand in ein sicheres Land geschafft hat, wird mensch in Asylbunkern eingesperrt, überwacht und es droht immer noch die Ausschaffung.

Um den Standort Zug attraktiv zu gestalten und noch mehr gutbetuchte Steuerzahler_innen anzulocken, werden ganze Quartiere durch Renovation und Neubau moderner Betonklötze und Hochhäuser aufgewertet. Da sich viele Menschen diese teueren Wohnungen nicht mehr leisten können, werden sie aus der Region Zug vertrieben.

Wir wollen eine Wirtschaft, die sich an die Bedürfnisse der Menschen richtet, nicht an die des Profits! Wir wollen eine Gesellschaft in der nicht Einzelne nach Macht streben, sondern Wissen, Fähigkeiten und Eigentum zum Nutzen aller weitergeben, geteilt und verbreitet werden.
Um dies auszudrücken ist Zug, mit all seinen Konzernen, Briefkastenfirmen und Steuerflüchtlingen ein passender Ort!

Wipe out WEF!
Steueroase trockenlegen- auf nach Zug am 23. Januar 2016 um 15:00 auf dem Bundesplatz!

Anti-WEF Bündnis
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  ...
02.01.2016 22:16  
...


AutorIn: Anti Wef Bündnis
  lebensraum
21.01.2016 16:35  
danke für diesen text. wollte nur mal sagen, dass das wort "lebensraum" recht nazibraun gefärbt ist!


AutorIn: xxy
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. jee! — mafalda
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